• Regisseur Mama

    Hallo liebe Eltern, für mein Schulprojekt brauche ich eure Meinung, ich habe leider keinerlei Möglichkeiten mit Eltern in Kontakt zu treten. Es geht um das Fernsehprogramm eurer Kinder. Folgendes Szenario: Ihr geht mit euren Kindern ins Schwimmbad und eure Tochter oder Sohn schubst ein anderes Kind ins Becken. Ihr erklärt dann ja sicher eurem Kind,…
  • 102 Antworten

    Jup, gerade wenn man sein Kind "mal eben" parken will, dann will man ja vorher keine Stunde die Geschichte zusammen stellen.

    "Kind, ich kann jetzt nicht mit Dir spielen oder reden, ich muß jetzt für Dich ein lehrreiches Filmchen am Computer produzieren."

    ;-D ;-D


    Ich glaube, der Zeitaufwand zahlt sich da wirklich nicht aus ":/ .


    Aber ich bin ja immer noch gespannt auf die Antworten auf die technischen Fragen.

    D23

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    Auf die Tatsache, dass viele Kinder visuell schneller lernen,....(...)....

    Bezüglich dieser Thematik geht es aber doch nicht um Lebenswerte, soziale, moralische Werte - sondern um kognitive Denkweisen im Bereich lesen, rechnen, logisches Denken, Zusammenhänge erfassen usw..

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    Die Phase in der die Kinder nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können, hält nicht lang an.

    Sagt wer? Kannst Du hier ein allgemeingültiges Alter nennen, auf den Tag genau an dem es im Kopf eines Kindes "klick" macht und sie Fernsehsendungen und Realität so genau differenzieren können?

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    Warum das Parken so negativ behaftet? Rund um die Uhr bei dem Kind zu sein und immer Einfluss nehmen zu können, fällt doch dann wieder in die Sparte Helikoptereltern und mir geht es auch darum, dass die Eltern genau wissen, was ihr Kind da gerade sieht.

    Nee, nee....also zum "Parken" selbst, meinem Verständnis davon, siehe weiter unten. Aber wieso ist für Dich der Umkehrschluß seinem Kind solche Sendungen wie von Dir vorgeschlagen abzulehnen, das "Parken" im Grunde abzulehnen, nur in Ausnamen zuzulassen - dass man sich 24/7 um es kümmern würde? Man kann Kindern auch anders Grenzen setzen.....

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    Aber für das Kind ganz klar als Anlehnung und nicht als "Bevor ich jetzt hier meinen Mund fusselig rede, schaue Dir diesen Kurzfilm an, dann weißt Du was ich meine". :|N

    Mit der Prämisse und der Einleitung sollte man, so eine auf den Tag des Kindes zugeschnittene Sendung besser nicht starten.

    Das war ja auch sinngemäß gemeint. Das ist die Botschaft die beim Kind ankommt, oder?

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    Nicht zuletzt: Wie fühlt sich denn eigentlich das Kind dabei, wenn die Mutter (oder natürlich der Vater) es lieber vor den Fernseher setzt, anstatt sich mit ihm bei einem heißen Kakao mit Sahne gemütlich zusammen zu setzen? ":/

    Manche Kinder sehen mit großen Augen in die bunte Flimmerkiste und was drumherum passiert, ist ihnen völlig egal und für ein paar Minuten alle paar Tage, finde ich es auch gar nicht so schlimm. Mama hat mal eben Zeit für sich und könnte nebenbei sogar Staubsaugen, bekommt das Kinder eben Kopfhörer auf.

    Mama (Papa) kann auch anders Zeit für sich finden - je nach Alter des Kindes. In sehr viele Aktivitäten kann man das Kind mit einbeziehen oder ihm auch mal sagen: So, jetzt spielst Du mal in Deinem Zimmer mit XY, Mama/Papa muß jetzt dies und das tun....etc., pp....dafür muß ein Kind nicht vor den Fernseher.


    Genau das ist es ja, warum das "Parken vorm TV (Computer und Co.)" teilweise negativ behaftet ist: Dass man als Eltern in diesem Moment dem Kind keine Grenzen setzt, sondern ihm etwas gibt, was die Grenzsetzung nicht (mehr) nötig macht.


    Insgesamt:


    Einem Kind Werte zu vermitteln hinter denen man selber steht, das ist nicht mit einfachen Erklärungen abgetan. Sondern hier ist - ich wiederhole mich - Konfrontation gefragt, Gespräche, Reflexionen, das Kind muß die Möglichkeit haben zwischendrin nachzufragen "Warum wieso weshalb", es muß die Möglichkeit haben seine eigenen Gefühle mit einbringen zu können usw..


    Eine Fernsehsendung (sowie andere Medien) können dies niemals leisten.


    Ergo: Es ist nichts Schlimmes daran in gewissen Situationen das Kind auch mal zu "parken" wie ich es oben geschrieben habe - weil man in diesem Moment keine Grenzen setzen kann oder will - was auch immer.


    Aber (s)einem Kind Lebens-,soziale-,moralische....Werte auf dem Wege beizubringen wie Du es hier vorschlägst....da schüttelt es mich ehrlich gesagt.


    Insgesamt frage ich mich noch immer:


    Warum soll ich eine Fernsehsendung haben wollen für Etwas, was ich meinem Kind auch so vermitteln kann? Innerhalb der Zeit, die ich sowieso mit ihm verbringe? Und ebenfalls noch immer stelle ich die Frage: Wie und wann fühlt sich das Kind besser? In der Sicherheit eines Urvertrauens? Wirklich dann, wenn ich es vor den Fernseher setze um ihm Werte beizubringen die ich auch in einem halbstündigen Gespräch selber mit ihm erörtern kann?


    Kinder sind nicht dumm, gerade auf der emotionalen Ebene nicht.


    Und wenn ich meinem Kind anbiete jetzt mal eine Folge XY zu schauen während ich mal eben unter der Dusche bin - oder wenn ich meinem Kind signalisiere "Du, die Mama hat jetzt keine Lust/Motivation sich mit Dir über das Thema zu unterhalten, schaue es Dir hier in dem Kurzfilm an". Was ist wohl besser für das Vertrauensverhältnis?


    Es geht hier nicht um das "Parken" an sich. Das ist für Kinder absolut ok - egal wo genau sie geparkt werden. Es geht um Dinge die Kinder beschäftigen, um Werte, um Emotionalität mit denen sie sich beschäftigen. Auch hier kann man als Eltern durchaus sagen "Du, nicht jetzt, ich habe gerade keine Zeit weil....aber dann und dann setzen wir uns zusammen - geh' solange 'Löwenzahn' gucken, läuft gerade" (--> Grenzsetzung, eigene Zeit nehmen).


    Aber ein solches Gespräch zu ersetzen, und als genau das empfinde ich Dein Konzept...nein. :|N

    @musterblume

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    Für dich? Für uns? Oder für die Kinder?

    Für mich in erster Linie.


    Verstehe auch euren Sarkasmus nicht, ich habe doch keine Ahnung, habe mich nicht hervorgehoben oder bin weder anderweitig dabei irgendjemanden zu schaden.


    Mein Konzept dient als Gadget, als Ergänzung, für Eltern die es überlegt nutzen. Überlegen muss man zwangsweise beim erstellen der Sendung.


    Da einige kontra Flimmerkiste sind, was ich auch nachvollziehen kann, finde ich dennoch die Art und Weise ein wenig schräg.

    @gauliose

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    Da ist niemand drauf eingegangen, weil das eine jedermann-gähn-bestens-bekannte Binsenweisheit ist.

    Na bitte, Kinder lernen etwas vor dem Fernseher.

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    Wenn sie etwas älter sind, kommen sie durchaus schon mit irgendwelchem Sendung-mit-der-Maus oder Galileo-Wissen an

    Dafür wird es eine Mitmacht-Funktion geben und Galileo-Wissen ist nicht nah dran an den Hobbys Deiner Kinder.

    @Shojo

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    Heilige Scheiße, was hast du denn bloß für ein Familienbild?

    Ich habe eine beliebige Situation mit Lösung erdacht, was nichts mit meinem Familienbild zu tun hat.

    @dana87

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    Sach mal, die 50ger winken nicht nur, die springen gerade jodeln und nackt durchs Bilder oder?

    An einer Mutter die Hausarbeit macht ist absolut nichts verkehrt.

    @Dé.liée

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    Da muss es ja unendlich viele Möglichkeiten geben, wenn du das so individualisierbar gestalten willst und entweder verliert man da komplett den Überblick oder es gehen eben nicht alle Varianten, die ich will.


    Was ist, wenn ich bestimmten Film mit genau dieser Figur will, die in einer anderen "Folge" irgendwas erklärt.


    Das muss ein riesiger Programmieraufwand sein, ich kanns mir echt nicht vorstellen. Wenn man überlegt, wie lange so Kinoanimationen dauern, wie viele Leute da mitarbeiten. Und du willst mir zu JEDEM Thema, was ich will eine Animation liefern?

    Ich habe schon ein Teil der Möglichkeiten, die ersteres bedient. Natürlich muss es heruntergebrochen werden, da das Erstellen des Filmes ja nicht zu lang dauern darf.


    Eine Mitmacht-Sendung ist für mich z.b. einen Drachen bauen. Dort wird das Material gezeigt und näher erklärt, wie man die Komponenten zurecht legt und letztlich zusammensetzt, abschließend dann den Drachen steigen lässt. :) Ich finde das cool.

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    der ganze neue Scheiß ist zum in die Tonne kloppen.

    Exakt.

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    Selbst wenn Kinder visuell schnell lernen, müssen sie nicht ALLES visuell lernen. Für mich gehört soziale Kompetenz und Moral nicht in Trickfilme verpackt, das gehört erlebt.

    Zwischen können und müssen ist ein riesen Unterschied.

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    Wie lange dauert denn in Deiner Vorstellung die Programmierung von so einer Sendung?

    So kurz wie möglich, daran arbeite ich gerade noch. Wie die Grafik oder der Stil der Sendung sein soll, stellt kein Problem dar, eher das Rendern.

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    Sind die das gewohnt, okay, aber ich setz es doch dann nicht noch für solche Alltagssachen vor den TV?!

    Das Schöne an dem Konzept ist ja, dass Du nicht zwingend Alltagssituationen aufgreifst, sondern das wonach Dir ist. Du erstellst die Serie.

    @frau_mueller_streikt

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    Hallo,


    jetzt Mal fernab von der ganzen negativen Stimmungen und sogar Beleidigungen

    (für die es keinen Grund gibt!), würde ich gerne was Konstruktives zusteuern, da das Thema dir wichtig scheint


    Generell möchte ich vorab sagen, dass ich es stark finde wie freundlich du bei manchen Antworten bleibst.

    Danke @:) einige wichtige negativ Beispiele entsprechen auch meiner Meinung. Warum die Zungen so scharf werden, liegt vielleicht auch an der Erziehung. Nur weil man erwachsen ist, bedeutet es nicht dass man sich nicht mehr benehmen braucht. Den eigenen Kindern würde man solch ein Verhalten zu anderen Kindern, dann vermutlich nicht durchgehen lassen. Wo wir wieder beim Vorleben wären. Ambivalentes Verhalten findet sich halt immer wieder, da nehme ich mich nicht raus. :)

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    Hinsichtlich solchem Basiswissens und Überlegungen könnte ich mir ein solches Konzept wie deines vorstellen. Das könnte so aussehen, dass es eine Sendung über Gewicht gäbe mit Normalgewichtigen darstellern, die dem Kind vermitteln, dass es gut und schön so ist wie es ist. Das ist natürlich (!) auch die Aufgabe eines Elternteils, aber Kindern orientieren sich nunmal was Ästhetik (und andere Themen) betrifft nicht nur an ihren Eltern.

    Finde ich sehr gut und werde ich mit in die Gliederung aufnehmen. :)

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    Eine weitere vorstellbare Ebene wäre für mich eine Lernebene. Dazu beziehe ich mich auf das Drachensteigbeispiel. Man könnte eine Art Wissenssendung über die Entsteheung von Drachen (geschichtlich) fabrizieren. Das fände ich an sich nicht schlecht, da ich a) wüsste, dass etwas sinnvolles geschaut wird und b) es durchaus Kinder gibt, die stolz sind "selbstständig" etwas gelernt zu haben. Ich weiß noch, dass ich als Kind meinen Eltern ganz stolz erzählt habe wie unser Immunsystem funktioniert. (Falls jemand noch diese Sendung kennt.) Die Information stammte aus dem TV und ich fühlte mich super etwas unabhängig von meinen Eltern (auf spielerische Weise) gelernt zu haben.

    Das Beispiel habe ich ja schon so ähnlich gebracht, Du hast es aber viel besser erklärt. Ja, da arbeite ich auch noch dran.

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    Für andere Themenbereiche (wie Moral etc.) finde ich das Konzept jedoch etwas schwierig. Lass dich nicht von den teilweisen heftigen Kommentaren runterziehen. Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die Versuchen die momentane Medienlandschaft zu verändern und sich Gedanken um etwas Neues machen.

    Danke, es zieht nur ein wenig herunter, aber ich werde mich auch nicht abbrühen lassen, da meine momentane Toleranz gesund ist, glaube ich.


    Abgebrüht wäre ich dann vermutlich nicht mehr offen genug.

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    . Eine komplett personalisierte Sendung erscheint mir auch eher nicht machbar. Ich denke auch, dass es in die Richtung einer Datenbank gehen würde. Das "personalisierte" daran könnte eventuell die direkte Anrede des Kindes sein. Wie individuell das dann noch ist sei dahingestellt.

    Es wird mehr als das sein. :)

    @hikleines

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    Das von dir verwendete Beispiel "Schwimmbad" hat eine moralische Botschaft. Das von dir angebrachte Beispiel "Spinat" findest du hier zu plattgetreten. Was aber wäre ein aus deiner Sicht WIRKLICH sinnvolles Beispiel, an dem man sich hier mal abarbeiten könnte?

    Ich hatte mehrere moralische Botschaften vorgeschlagen und die Eltern hätten ja die Möglichkeit den Ausgang der Situation selbst zu wählen. Ich kann kein Beispiel bringen, weil man an allem etwas finden kann. Es gibt so viele Wirklichkeiten, wie Menschen.

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    Außerdem: Bringt es dich gar nicht zum Nachdenken, dass die Eltern, die hier mitschreiben, durch die Bank weg dankend abwinken? Warum schätzt du da deine persönliche Bewertung als so viel alltagsnaher ein?

    Doch, natürlich bringt es mich zum Nachdenken. Weil ich das Konzept mir ausgedacht hab, es gibt unendliche Möglichkeiten und das ich einen anderen Blick darauf habe, sollte klar sein.

    @ Isabell

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    Kannst Du hier ein allgemeingültiges Alter nennen, auf den Tag genau an dem es im Kopf eines Kindes "klick" macht und sie Fernsehsendungen und Realität so genau differenzieren können?

    Es ist individuell und somit können nur die Eltern hoffentlich sagen, wann ihr Kind Realität von Fiktion unterscheiden kann.

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    Aber wieso ist für Dich der Umkehrschluß seinem Kind solche Sendungen wie von Dir vorgeschlagen abzulehnen, das "Parken" im Grunde abzulehnen, nur in Ausnamen zuzulassen - dass man sich 24/7 um es kümmern würde? Man kann Kindern auch anders Grenzen setzen…..

    Entschuldige bitte, dass ich da zu vorschnell und ungenau geantwortet habe. :)


    Ich antworte morgen, es war ein langer Tag und ich möchte mit Energie antworten. Danke an alle.

    Habe nur die erste Seite gelesen und muss mir voll an dem Kopf packen, weil viele von euch offensichtlich nur Bock auf runterreden und zerkloppen haben. Hoffentlich handhabt ihr das bei euren Kindern anders!


    Formate wie 'Die Sendung mit der Maus' und (das alte) 'Löwenzahn' beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit ähnlichem und wird hoch gelobt. Ist die Welt dafür heute zu modern?


    Ich finde die Idee für ein Schulprojekt sehr reif und gut. Alleine die Auseinandersetzung mit dem Thema halte ich persönlich für bewundernswert, weil es eben auch komplex ist.


    Leider kann ich OnTopic nicht allzu viel beitragen, weil ich mir selbst nicht sicher bin was in welchem Alter Kindgerecht wäre. Wenn es innerhalb deines Projektes hilfreich (oder sogar gefragt) ist, könntest du ja mal bzg. älterer Kinderformate recherchieren was es bisher in der Form gegeben hat.


    Hier scheint das Resumee zu werden: "Eltern wollen sowas nicht. Die machen das schon." ;-)

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    Eleonora

    Dann lies noch mal richtig. Das Format soll ja eben nicht wie die von dir genannten Sendungen sein. Sondern im Eingangsbeitrag war die Rede davon, Situationen des vergangenen Tages individuell zusammenzustellen und dem Kind dann etwas vorzuführen. Und vor allem haben sich einige hier ausgesprochen, gegen den "Doppelungseffekt", dem Kind etwas aus einer Situation zwischen Kind und Eltern nachher noch mal per Mausklick vorspielen zu wollen. Niemand hat behauptet, dass es nicht auch interessante bzw. sehenswerte Sendungen für Kinder mit Wissens-Erarbeitungs-Modus gibt.


    Es ging aber auch ursprünglich nicht so sehr um Wissensvermittlung im Allgemeinen, sondern um die Vermittlung von Erziehungsinhalten, die die jeweiligen Eltern gern ans Kind weitergegeben hätten: So und so verhält man sich, sonst...beispielsweise

    Danke Eleonora :)

    @ hikleines

    Es geht darum, dass die Eltern frei wählen und auf die momentanen Interessen ihres Kindes eingehen und diese auf vielfältigste Art fördern können.


    Meine Beispiele oder in jeglicher anderen Form, können auch mit aufgenommen werden. Ich musste doch irgendwelche Beispiele machen, um das Konzept zu erklären. Ok, ich hätte es vermutlich auch anders erklären können, aber ich lerne ja noch.

    D23

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    Mein Konzept dient als Gadget, als Ergänzung, für Eltern die es überlegt nutzen. Überlegen muss man zwangsweise beim erstellen der Sendung.


    Da einige kontra Flimmerkiste sind, was ich auch nachvollziehen kann, finde ich dennoch die Art und Weise ein wenig schräg.

    Ich habe hier noch Keinen gelesen, der (absolut) "kontra Flimmerkiste", inklusive des 'Parkens' ab und zu, wäre.


    Lediglich Stimmen gegen Dein Konzept.


    Eleonora

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    Habe nur die erste Seite gelesen...(...)....

    Das gibt meistens wenig ernstzunehmende Grundlage für die eigene Argumentation ;-).

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    Formate wie 'Die Sendung mit der Maus' und (das alte) 'Löwenzahn' beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit ähnlichem und wird hoch gelobt. Ist die Welt dafür heute zu modern?

    Niemand hier sagt etwas gegen diese Sendungen. Eher im Gegenteil.


    Wogegen etwas gesagt wird ist, dass ein solches Konzept wie die TE es hier anbringt eher abgelehnt wird. So wie ich es verstehe, will sie Fernsehsendungen zur "Erziehungshilfe" nutzen. Zum Übermitteln von eigenen Wertvorstellungen. Umständen, die eigentlich von den Eltern selbst über-, ver-, mittelt werden sollen.


    Also fernab von -zugegebenermaßen- auch lehrreichen Kinderfernsehsendungen. Sondern als Ersatz für das, was eigentlich in den Verantwortungsbereich der Eltern gehört.

    Mir ging es ähnlich, wie Eleonora. Ich fand den Gegenwind hier vollkommen unverhältnismäßig.


    Ich kann inhaltlich nichts beitragen, kann einige Gegenargumente schon nachvollziehen, aber seine Idee als Schulprojekt in der Form zur Diskussion zu stellen, finde ich super.


    D23, habe ich es richtig verstanden, dass es gar nicht so sehr um die tatsächliche Umsetzung geht, sondern, dass es nur ein Gedankenspiel im Rahmen deines Projekts ist?

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    Das gibt meistens wenig ernstzunehmende Grundlage für die eigene Argumentation

    Und die persönlichen Angriffe und Herabsetzungen hier sind für dich okay im Sinne einer ernstzunehmenden Grundlage zur Diskussion? Ich frag mal nach, da du ja Moderatorin bist...

    Wobei ich dann erst recht nicht verstehe, was die Elternebene mit der Diskussion zutun hat. Als Schul-/Schülerprojekt wäre das ja noch mal was ganz anderes.


    Ich glaube, der Gegenwind kommt durch die - vielleicht muss man es einfach so sagen - unglücklich gewählten Beispiele, die scheinbar die Idee des Projektes verzerrt haben. Denn das Anfangsbeispiel hat absolut nichts mit dem nun am Schluss dargestellten: "Die Interessen des Kindes aufgreifen und vielfältig fördern" zutun.

    Da fehlte noch was: Und genau um diesen moralinsauren Kern gehts die ganze Zeit. Wenn diese "Erziehungshilfe" gar nicht Sinn und Zweck des Projekts ist, sondern inhaltliche Wissensvermittlung (Was ist ein Baum? Wie funktionieren Blitze?) dann versteh ich die genannten Beispiele und die Einführung halt gar nicht, verstehe aber die Diskrepanz zwischen Lesern und TE schon eher, denn alle hätten dann aneinander vorbeigeredet.

    Mir ging es mehr um die Art und Weise wie ein, ich schätze mal junges Mädel und noch in der Schule, hier rund gemacht wird, weil sie sich Gedanken macht, die vielleicht tatsächlich noch nicht so ausgereift sind. Höchstwahrscheinlich mangels Erfahrung.


    Entsprechende Zitate herauszusuchen erspare ich mir jetzt mal. In mir springt da einfach mein Gerechtigkeitsalarm an. Komm auf sowas nicht gut klar. ;-)

    Das kann ich schon nachvollziehen. Ich hab es allerdings eher so aufgefasst, als ob sie erwachsen wäre und das auch kommerziell vermarkten möchte. Das klang zwischendrin so an. Das wäre natürlich der Hammer, wenn wir hier mit einer 16jährigen streiten. D23, oute dich mal, das wäre so als Diskussionsrahmenbedingung bestimmt nicht abträglich ;-D