Schreien nach dem Aufwachen,

    Ojeee, sie tut es schon wieder!


    Meine Tochter, 3 JAhre alt ist vor 10 Minuten von ihrem Mittagsschlaf aufgewacht.


    Sie ist um 14.00 ins Bett und ist also um 15.05 Uhr aufgewacht und hat sofort angefangen zu weinen.


    Ich habe sie auf meine Arme genommen und sie 10 Minuten lang versucht zu trösten und zu beruhigen.


    Meine Fragen, ab ihr denn etwas fehlt beantwortet sie grundsätzlich nicht! Sie wird immer wilder und schreit herum.


    Aber wenn ich sie auf meinen Armen habe, sie umarmen und beruhigen möchte, und sie tut nur das Gegenteil und steigert sich immer weiter...bis sie nurnoch kreischt....dann ertrage ich das nicht mehr.


    Meine Ohren tun saumäßig weh, bei dieser Frequenz und meine Nerven werden da auch immer dünner.


    Also lass ich sie dann wieder runter!


    Zuerst soll sie sich beruhigen, dann nehme ich sie gerne wieder auf meine Arme.


    Aber es wird immer schlimmer und schlimmer. Sie kreischt und rennt wie wild durch die Wohnung!Sie beruhigt sich fast nie von alleine. Wenn ich sie ignoriere, dann rennt sie mir hinterher...


    wenn ich sie auf den Arm nehme hört sie auch nicht auf.


    Jeden Tag tut sie dass, wenn sie von alleine wach wird!


    In letzter Zeit wekce ich sie manchmal nach einer Stunde auf. Das geht dann meistens gut. Aber auch nicht immer.


    sie hat das schon immer gehabt, aber als sie klein war dacht ich mir: Naja irgendwas wird schon sein, warum sie schreit/weint...


    habe ihr den Schnuller gegeben und sie beruhigte sich relativ schnell.


    Seit fast einem Jahr hat sie keinen SChnuller mehr und kann doch inzwischen alles erklären, warum sagt sie nicht, was los ist?


    Warum tut sie das?


    Jetzt hat sie sich endlich beruhigt! diesmal nur ca. 35 Minuten!


    O Mannnnnn!


    Kennt hier jemand auch dieses Problem?

  • 12 Antworten

    Mal saublöd gefragt:


    Bist du sicher, dass sie auch wirklich wach ist?


    Erinnert sie sich nach den Schrei- und Weinphasen an das Geschehene?

    Zitat

    Erinnert sie sich nach den Schrei- und Weinphasen an das Geschehene?

    Das wäre auch meine Frage gewesen?!


    Was sagt sie denn zu ihrem Verhalten, wenn Du sie etwas später am Nachmittag dazu befragst???*:)

    du schreibst sie hat das immer schon gemacht:-/


    es gibt den sozusagenen nachtschreck - hatten meine kids auch mal - aber nicht immer und eher im kleinkindalter. träumt die kleine denn schlimm?


    passiert das auch in der nacht oder nur am mittag?


    meine tochter schläft seit sie 2 jahre alt ist nicht mehr mittags...vielleicht läßt du den mittagsschlaf einfach mal weg???:-/


    wär schön du würdest unsere fragen beantworten - vielleicht fällt uns dann was drauf ein:)^

    hallo kori*:)


    bei meinem sohn ist (fast) das gleiche passiert! allerdings nur nachts, so ca. 1-2 stunden nach dem einschlafen!


    er wachte (scheinbar!!!) auf, fing an zu weinen, kreischen, schreien. wenn man ihn irgendwie angefasst hat, um ihn zu beruhigen (umarmen, schaukeln usw..) wurde alles nur schlimmer. sein körper versteifte sich manchmal sogar wie bei einem krampfanfall.


    beim arzt wurden viele untersuchungen und ein EEG gemacht, weil wir epilepsie ausschliessen wollten. das ergebnis: bei ihm handelt es sich um eine form von "schlafwandeln". er wacht nur unvollständig auf, manchmal läuft er auch rum, aber nicht immer.


    wenn man ihn dabei "stört" (durch ansprechen, anfassen usw..) dauert das ganze viel länger und er schreit, wenn wir ihn in ruhe lassen, beruhigt er sich nach kurzer zeit von alleine wieder. wir bleiben halt in sicherer entfernung und greifen nur ein, wenn er sich zu verletzen droht.


    weiss nicht, ob das bei deinem kind auch sowas ähnliches ist - hört sich aber zumindest ähnlich an! am besten gehst du mal zum kinderarzt. viele liebe grüße


    *:)

    meine Tochter hat diese "Symptome" auch, allerdings nachts bzw. fast genau eine Stunde nach dem einschlafen. Wird ja "Nachtschreck" genannt und ist eigentlich typisch für das Kindergartenalter. Sie ist aber bereits 9!:-/


    Es taucht besonders dann auch, wenn sie einen erlebnisreichen Tag zu verarbeiten hat. Insgesamt hat sie es mal 2-4 mal die Woche, dann wieder nur alle 1-2 Wochen.


    Aber auch bei ihr hilft ein Ansprechen wenig! Sie fängt dann nur noch mehr an zu weinen!! Ganz schlimm finde ich es, wenn sie nach Mama weint und mich aber nicht erkennt und durch mich hindurch guckt! Dann stutzt sie und schreit verzweifelt weiter!! Das macht mich dann auch immer ganz fertig. Im Schnitt dauert es bis zu 10 Minuten an.


    Ich würde auch mal beim Kinderarzt anfragen...evt. gibt es diesen "Nachtschreck" ja auch nach dem Mittagsschlaf?? Der zeitliche Ablauf (aufwachen nach ca. 1-2 Std.) würde jedenfalls passen!*:)

    Hi,


    meine Tochter, dreieinhalb, hat das auch, wenn sie tagsüber geschlafen hat. Eine ihrer älteren Schwestern hatte es ebenfalls.


    Wenn sich sie später frage, warum sie geweint hat, sagt sie immer, sie weiss nicht warum. Ich wecke sie also, lasse sie dann heulen und nach einer Weile hat sie sich beruhigt. Es hört auf, wenn kein Mittagsschlaf mehr ansteht.

    Hallo Leute...

    Ersteinmal vielen Dank für eure Beiträge.


    Und Entschuldigung, dass ich nicht so schnell antworten konnte.


    (Seit Tagen ist mein Mann zuhause, arbeitet von hier aus und belagert unser PC)


    Meine Tochter hatte einige Male den Nachtschreck, aber auch nur Nachts in den ersten 3-4 Stunden nach dem Einschlafen.


    Das war bei ihr ganz anders, sie hat wirklich plötzlich angefangen zu schreien und war garnicht ansprechbar. Sie hat sich dann auch nach 5-10 Minuten von alleine beruhigt und schlief weiter.


    Ich habe sie am Tag darauf nur indirekt über die Nacht ausgefragt.


    Weil sie sich an ihr "Gezicke", weil sie einfach nur nicht schlafen will erinnern kann.


    Ich habe gefragt, ob sie denn heute Nacht gut geschlafen hat, ob sie die Mama geärgert hat oder nicht... sie konnte sich nicht erinnern.


    Das Geweine und Gekreische nach dem Mittagsschlaf ist anders.


    Manchmal fängt sie auch nicht sofort an, sie kommt zu mir auf meinen Schoß...und wegen einer klitzekleinen Lapalie (Sie hat ihren Schmuseteddy im Bett vergessen/Ich habe sie geküsst/Ihr Strumpf ist verrutscht) fängt sie dann an und steigert es bis ins Gekreische.


    Sie reagiert auch auf mein Verhalten, wenn ich ihr z.b. die verrotzte Nase putze wehrt sie sich und haut sich dann mit ihren flachen Händen auf Mund und Nase! Meistens schaut sie mir auch in die Augen.


    Ich weiß echt nicht, ob es jetzt so etwas wie der Nachtschreck ist oder nicht.


    Letztens war es seltsam, mitten im Kreischen auf meinem Schoß auf dem Bürostuhl hat sie plötzlich angefangen umherzusehen, als ob sie sich fragt: Heee? Wo bin ich? Wie bin ich hergekommen?


    Vielleicht ist es nur ab und zu ein Nachtschreck... und sie ist inzwischen nach jedem Aufwachen irritiert, ob sie nun wach ist oder nicht ???


    Gestern habe ich einen Termin in unserer Kinderarztpraxis gemacht, bei der Kinderpsychologin.


    Ich möcht verstehen, was in ihrem Köpflein vorgeht.

    Die Antworten:

    Meistens habe ich das Gefühl, dass sie mitbekommt was sie tut, aber sich nicht beherrschen kann/will...


    Sie weiß schon was sie getan hat, weil sie sich manchmal dafür entschuldigt :-) Damit sie vielleicht doch etwas von den leckeren Keksen bekommt.


    Manchmal erzählt sie wenn sie aufwacht, was sie geträumt hat.


    Von ihrer Lieblingsserie :-) Lazytown.


    Mein Mann hat letztens mitbekommen, dass sie nachts während des Schlafes geredet hat :-) sie hat wohl vom Kindergarten geträumt.


    Ich bin schon ganz neugierig auf unser Gespräch mit der Kinderpsychologin.


    Ich habe mir sogar eine Liste angefangen, auf der ich immer wieder etwas notiere, was mir einfällt, was ich alles erzählen und auch fragen sollte.

    Hallo Kori,


    Meine Kleine hat das auch. Bei ihr ist es auch so, dass sie auf mich reagiert, sich aber nicht beruhigen kann und sich ebenfalls durch Trösten provoziert fühlt. Ich denke auch nicht, dass sie mich ärgern will, sondern sie schafft es einfach nicht gleich, "normal" zu werden. Wenn der "Anfall" vorbei ist (nach ca. 10-30 Minuten) ist alles wieder ok. Ich habe sie dann hinterher genau gefragt, was los ist, warum sie das tut - die Antwort war "ich weiß nicht" und das glaube ich auch und auf die Frage, wie ich ihr helfen kann oder was sie sich wünscht, dass ich tue, damit es ihr besser geht, meinte sie "du brauchst nichts machen, Mama". Sie hat gemeint, sie möchte einfach, dass ich dabeibleibe und nichts mache. Und so machen wir es jetzt auch - ich bleibe da und reagiere, wenn sie etwas zu mir sagt (z.B. muss sie mittendrin oft auf die Toilette), aber ich ignoriere ihr Gebrüll . Es hat so zwar nicht aufgehört, aber sie beruhigt sich auf die Art am schnellsten. Danach ist alles so als wäre nichts gewesen und sie hat eigentlich auch immer normale oder gute Laune.


    Mich würde auch sehr interessieren, was dein Kinderarzt dazu meint.


    Liebe Grüße

    Rucola,

    ich muss dazu noch ergänzen, dass meine Maus sehr schnell überreizt ist. Wenn wir sehr viel neues an einem Tag erleben, dann ist sie sehr aufgewühlt und beruhigt sich innerlich sehr langsam.


    Körperlich ist sie an solchen Tagen sehr erschöpft, aber ihr Köpfchen kommt nicht zur Ruhe.


    Ich vergleiche in letzter Zeit oft mit ihren Cousinen und ihrem kleinen Bruder.


    Wenn z.B. ein plötzliches Geräusch einen Aufschrecken lässt...


    zucken die meisten Menschen zusammen, schauen nach was das war und beruhigen sich ganz schnell wieder.


    Meine Tochter nicht, sie ist erst einmal eine Weile aufgewühlt...


    Staubsaugergeräusche, Motorenbrummen, etc.


    Sie hat seitdem sie 1 Jahr alt ist Angst vor dem Möööööö-Geräusch auf einem SPieltisch (mit bunten Knöpfen, Lichtern, Melodien und Tiergeräuschen).


    Sie kennt es inzwischen, aber sie möchte nicht, dass ich es drücke!


    Ich selber habe die Vermutung, dass es an der Geburt lag.


    Sie hat es anscheinend sehr genossen im Bauch :-) War 8 Tage über dem berechneten Geburtstermin, als mein Arzt die Wehen eingeleitet hat. Sie ist in meinem Bauch förmlich in Panik geraten.


    Dieses Gefühl hatte ich zumindest, weil sie sich mit all ihrer Kraft gewehrt hat. Sie hat sich mehrfach gedreht! Mir gegen alle Innereien geboxt. Ihre Herzschläge hatten sich ziemlisch verschlechtert, als mein Arzt hinzukam und mich sofort zum Kaiserschnitt vorbereiten lies. Innerhalb von 5 Minuten war sie dann auf der Welt.


    Sie hat ihr Leben mit Angst und Panik angefangen.


    Ich muss ihr immer vorher sagen, wie der Tagesplan aussieht, damit sie sich darauf vorbereiten kann. Spontanität ist nicht ihr Ding!


    Ich habe vor einiger Zeit mal gelesen, dass alle SChreikinder eine stressige/problematische Geburt hatten.


    :-) Aber nicht aus allen problematischen Geburten müssen SChreikinder hervorgehen.

    Mein Sohn 2 1/2 Jahre wacht auch seit ca. 2 Wochen ständig mit ohrenbetäubendes Gebrüll auf, er hat die augen noch zu aber er beruhigt sich auch nicht. Wenn ich ihn aus dem Bett hole ist er noch total verschlafen und steht noch neben sich. Aber im Bett brüllt er wie abgestochen.


    Heute aktuell nach 45 min Mittagschlaf.