hallöchen*:)


    also ursprünglich hat scarlotta ja gefragt, was man da tun KANN und nicht, was wir denken, was sie tun SOLL.... ;-)


    auf mich macht ihr beitrag nicht den eindruck einer "über-ehrgeizigen" mutter, die ihr kind auf biegen und brechen aufs gymi kriegen will! aber das kind hat immerhin einen notendurchschnitt von 2,0!!!!!!:)^ und über das urteilsvermögen von lehrern darf ich mich nicht auslassen, weil wir damit sehr schlechte erfahrungen haben und ich deshalb nicht objektiv sein kann!


    mich würde interessieren, was denn dein sohn möchte, bzw. wie ER dazu steht!?!? MÖCHTE er gerne aufs gymnasium? ist er ehrgeizig beim lernen? fallen ihm die aufgaben leicht? DANN setz alle hebel in bewegung und ebne ihm diesen weg! notfalls durch einen gymnasial-eignungstest beim schulamt!


    oder ist ihm das alles ziemlich wurscht? schlampert er bei den hausaufgaben, mault und trödelt er rum? musst du (mehr oder weniger) "druck" ausüben, damit er lernt? DANN lass ihn lieber noch ne weile "kind sein" und seinen weg über die realschule gehen!


    ein "kluger kopf" findet immer sein ziel! manche auf direktem weg, manche auf umwegen, aber sie kommen immer an ihrem ziel an!


    ich wünsch euch alles liebe und dass ihr für EUCH die richtige entscheidung treffen werdet!!!!! @:)

    Wieso haben Realschüler nichts auf dem "richtigen Gymnasium" verloren, wenn sie den erweiterten Realschulabschluss schaffen ?? Haben einige, aber oft wollen sie dann lieber eine Berufsausbildung anfangen. Aber ich denke auch, dass man besser auf die Uni vorbereitet wird, wenn man den Übergang sofort schafft. Obwohl manchmal selbst an Elite-Gymnasien die Noten nach geschmissen werden...


    Warum sollte denn eine 3 in Mathe nicht ausreichen, um aufs Gymi zu gehen ? Und dass Mathe mit Logik zu tun hat, ist auch das beliebte Argument der Lehrer, um schlechte Mathe-Schüler aus zu mustern...


    Und was ist mit der Logik, die man für Sprachen braucht ??


    Wenn man wirklich die englische Grammatik in allen Einzelheiten lernen - und dann anwenden muss, muss man wirklich haargenau überlegen. Englisch ist vllt. einfach, wenn man sich in einem bestimmten Fastfood-Restaurant was zu essen bestellen möchte ! ;-D

    nun eine drei in mathe ist wirklich nicht berauschend,


    woran liegt es dass er in diesem fach relativ schwach ist?


    versteht er es wirklich nicht? hat er keine lust bzw. spaß daran oder ist er einfach sprachlich begabt?


    eine drei in mathe ist kein weltuntergang, und es kräht kein hahn mehr danach wenn er in der 5ten aufm gymi genauso auf 3 steht.


    -> vielleicht einfach mal weniger zeit mit sachkunde verbringen und in mathe investieren ;-)


    wenn üben nichts bringt, und er es einfach nicht versteht. würd ichs vorerst mit dem gym lassen.


    wie bereits gesagt man kann auch mit einem realschulabschluss abi machen


    wie sieht dein sohn denn die ganze geschichte? möchte er aufs gym oder ist es dein wunsch?


    im übrigen, ich hatte damals auch eine realschulempfehlung bekommen, auch wegen einer drei in mathe, ich bin dennoch aufs gymnasium gegangen.


    dieses jahr mache ich mein abi mit prüfungskurs mathe ;-)


    (und ich bin froh, dass meine mutter damals so konsequent die empfehlung ignoriert hat, auf der realschule wäre ich mit sicherheit nicht glücklich geworden)


    meine beste freundin hatte damals eine hauptschulempfehlung bekommen, aufgrund einer 5 in mathe, die allerdings nur auf einen inkompetenten lehrer zurückzuführen war.


    sie ging auf die realschule, machte ihren erweiterten realschulabschluß als jahrgangsbeste, ging aufs gymnasium, schloß dort ebenfalls als jahrgangsbeste ab. und nun studiert sie seit oktober...


    ...so können sich lehrer irren ;-)

    Hallo,

    erst einmal kannst du dein Kind auch auf einem Gymnasium anmelden, auch wenn er "nur eine Empfehlung fur die Realschule bekommt" !


    Jedoch glaube ich, können die Lehrer sehr gut einschätzen, wer für welche Schule geeignet ist. In meinen Umfeld, gibt es sehr viele Kinder in verschiedenen Altersklassen. Ich muss sagen, bei allen hat das was die Grundschullehrer gesagt haben, gepasst. Eine 1 in Sachkunde? Das ist toll, aber ich glaube nicht, dass du dich an dieser Note halten solltest. Mathe 3 und den Rest 2 ist ja auch super, aber wenn dein Kind sehr still ist und seine Arbeitsweise nicht passt, würde er von mir auch nur eine Empfehlung für die Realschule bekommen. Viele Eltern, wünschen sich das von ihren Kindern, was sie selbst nicht geschafft haben und das ist völlig falsch. Ich weis auch überhaupt nicht, warum deinem Soh die Zukunft verbaut wird, wenn er zur Realschule geht. In meinem Bekanntenkreis, gibt es genügend Leute die ihren Weg auch auf der "Realschule" gemacht haben. Einer ist heute z.B. Steuerberater. Meine Tochter (16) geht selbst zur Realschule und macht ihren Abschluss mit Quali., sie geht z.B. danach auf eine Schule für Sozialpädagogik. Übriegens, hatte sie auch eine Empfehlung für das Gymnasium. Ich,aber auch die Klassenlehrerin wussten, dass sie sehr faul sein kann und das hatte sich mit der Pupertät bestätigt und da war ich froh das sie zur Realschule gegangen ist. Aber wenn dein Sohn wirklich so gut in der Schule ist, wäre es auch kein Problem ihn erst einmal auf eine Realschule anzumelden. In der Erprobungsstufe, wird ohne hin geschaut, wie sich die Kinder entwickeln und sollte er auf ein Gymnasium besser aufgehoben sein, werden dir das die Lehrer auch mitteilen. Sollte er aber auf ein Gymnasium gehen und es dort nicht schaffen, wird er ein großes Problem haben auf eine Realschule angenommen zu werden Da kannst du Pech haben, dass er zu einer Gesamt- oder Hauptschule muss. ich kann mir nicht vorstellen, dass den Lehrern deine Lebenssituation nicht gefällt. Ich bin selbst zum zweiten mal verheiratet (seid etwas über einem Jahr), vom Vater meiner Kinder habe ich mich 1999 getrennt. Ich kann aber nich behaupten, dass das für die Lehrer ein Problem war. Dieses ist heute nichts besonderes mehr, bist du sicher, dass es nicht eher dein Problem ist? Nicht falsch ;-)


    Lyly40

    Ich sehe das komplett anders.Mit dem Zeugnis, kann er auf das Gymnasium, man sollte es auf jeden Fall versuchen,wenn das Kind es möchte.Ich selber habe die Erfahrung mit meinem Sohn in der Grundschule gemacht.Er hatte auf Grund seiner Noten eine Empfehlung fürs Gymnasium, aber die Lehrerin meinte,er würde mündlich scheitern. Seine neuen Lehrer(5.Kl.) sind begeistert, wie er mitarbeitet, er steht in den Hauptfächern auf 1!!! Die Grundschullehrerin hat einige merkwürdige Empfehlungen vergeben und ich bin überzeugt, das es viele Lehrer gibt, die Fehlentscheidungen treffen. Ein wichtiger Aspekt sind die Lehrer, wenn ein Lehrer zum Beispiel Mathe nicht vernünftig vermitteln kann, dann kann das Kind Probleme haben. Meine Tochter hatte einen Mathelehrer, wenn der was erklärt hat, hat es keiner verstanden, nach dem Lehrerwechsel ist sie 2 Noten nach oben gerutscht, da frag ich mich wer war zu doof für Mathe( Aussage des ehemaligen Lehrers) :-/;-D

    Hallo, bin wieder da.


    Erstmal Danke für all die Antworten....dass es soviele werden würden, hätte ich jetzt nicht erwartet. :-)


    Zum einen - warum ist er so schlecht in Mathe ?


    Keine Ahnung, ich würde jetzt einfach mal sagen, es liegt ihm nicht so sehr wie der sprachliche Bereich.


    Abgesehen davon waren meine Mathe-Noten auch nicht besser (eher schlechter), es hat aber trotz allem zum Abi und abgeschlossenem Studium gereicht ;-)


    Was mich eben so irritiert hat, ist der Punkt, dass wir an 3 Gymnasien schon Vorstellungsgespräche hatten (voreilig, das weiss ich jetzt), und man dort mit Kind und Zeugnissen sehr zufrieden schien, eine der Schulen meinte schon, der Anmeldung würde nichts im Wege stehen.


    Aber inzwischen sind die Empfehlungen der Grundschulen, in NRW zumindest, bindend, und die meisten Gymnasien tun sich mit der eingeschränkten Gymnasial-Empfehlung schon sehr schwer, von einer Realschul-Empfehlung ganz zu schweigen.


    Und ebenso ist es mit dem Übergang von Realschule zu Gymnasium - inzwischen erschwert es sich mehr und mehr, u.a. auch deshalb, weil die Gymnasien ihre Fremdsprachen nun in der 5. und 6. Klasse beginnen, die Realschulen aber immer noch in der 5. und 7. Klasse.


    Die Kluft zwischen den Schulformen vergrößert sich, und von daher bin ich schon ein wenig besorgt.


    LG


    Scarlotta

    Hallo,

    erstens,glaube ich nicht das ein Kind in dem Alter beurteilen kann, welche Schuleform am besten ist. Natürlich kann er mit dem Zeugnis zu einem Gymnasium, Noten sind auch immer relativ! Aber wenn er mündlich schon schwach ist und auch die Arbeitsweise nicht passt, kann er durchaus auf einem Gymnasium ganz schnell unter gehen. Es mag ja sein das es Kinder gibt die sobald sie einen Schulwechsel vornehmen, völlig aufblühen. Das ist jedoch nicht die Regel. Es mag auch sein, dass es auch viele Lehrer gibt die die Kinder falsch einschätzen, jedoch kann keiner der Eltern wirklich sagen, wie ihre Kinder im Unterricht mitarbeiten. Da sollte man sich schon auf den Klassenlehrer verlassen und wenn man Zweifel hat, kann man ja auch noch andere Lehrer hinzu ziehen, die in der Klasse unterrichten. Sicher wird man auch Lehrer haben, die bestimmten Schülern schlecht etwas vermitteln können, aber auch das ist nicht die Regel. Ich bin der Meinung, wenn die Mutter sich selbst nicht sicher ist, ist es erst einmal besser, dass Kind zu einer Realschule zu schicken. Wie schon gesagt, wenn er wirklich so gut ist, kann er immer noch in der Erprobungsstufe wechseln.


    Lyly40

    Zitat

    so können sich lehrer irren

    meinen sohn wollten sie in der grundschule schon auf eine sonderschule abschieben :(v weil sie ihn so "einschätzten", als ob er garnichts begreift!!!


    nun ja, dann hat aber der schulpsychologe festgestellt, dass er nen IQ von 127 hat und sich in der schule einfach nur LANGWEILT und deshalb abschaltet und nicht mit macht....


    ich mach da niemanden einen vorwurf, bei 30 kindern in der klasse KANN man nicht den überblick über jeden einzelnen haben...aber genau deshalb bin ich jetzt auch sehr skeptisch, was "einschätzungen" von lehrern angeht....


    ist aber nur meine persönliche meinung....*:)

    Die mündlichen Noten sind aber erst in der Mittel- und Oberstufe (vor allem in der Oberstufe!) von tragender Relevanz (In der Unterstufe hat die mündliche Mitarbeit höchstens Einfluss auf die Note, wenn ein Schüler schriftlich zwischen exakt zwei Noten steht....).


    Bis zur Mittelstufe kann sich die Arbeitsweise eines Schülers noch drastisch verändern (weniger als nichts sagen kann er sowieso nicht, er kann sich also nur verbessern;-) )

    Zitat

    Es mag auch sein, dass es auch viele Lehrer gibt die die Kinder falsch einschätzen, jedoch kann keiner der Eltern wirklich sagen, wie ihre Kinder im Unterricht mitarbeiten.

    Naja, dafür können die Lehrer die Kinder aber auch nur bedingt angemessen einschätzen, oder wissen Lehrer, mit welcher Motivation, mit welchen Problemen und mit welchem zeitlichen Rahmen die Schüler die Hausaufgaben bewältigen? Eine Allein-Einschätzung durch einen Lehrer würde ich der kritischen Einschätzung einer Mutter auf jeden Fall nicht vorziehen.

    Zitat

    Sicher wird man auch Lehrer haben, die bestimmten Schülern schlecht etwas vermitteln können, aber auch das ist nicht die Regel.

    Das nenn ich blauäugig....

    Hallo Suppenkasper2,

    es mag sein das die mündliche Mitarbeit erst in der Mittelstufe relevant ist (wo ich als Mutter von drei Kindern jedoch nicht zustimmen kann). Was passiert aber dann ab der Mittelstufe???


    Man kann nicht in der Unterstufe die Augen verschließen und sagen,ach das mit der mündlichen Mitarbeit kommt schon und bis dahin.....schauen wir mal!


    Das die Lehrer die Kinder nur bediengt einschätzen können ist klar. Mit welcher Motivation oder problemen ect. ein Kind seine Hausaufgaben bewältigt, dieses sollte eigendlich auf einem Elternsprechtag geklärt werden. Sollte das Kind ein Problem haben, das nicht an solch einen Tag abgeklärt werden kann, kann man mit den Lehrern auch extra Termine vereinbaren. Ich hatte auch gesagt, dass wenn die Mutter sich nicht sicher ist, sie andere Lehrer hinzu ziehen kann. Gerade Mütter, sehen ihre Kinder immer etwas anders und sind somit etwas befangen in der ganzen Sache.


    Ich glaube um blauäugig zu sein, stehe ich etwas zu sehr im Leben. Das wirst du immer wieder erleben, dass dir manche Leute etwas besser vermitteln können, als andere. Dieses ist auch bei Lehrern nicht anders, es gibt gute und schlechte Pädagogen und für blauäugig halte ich das für sicher nicht.


    Lyly40

    Ich hab selber die Erfahrung gemacht, dass häufiges Melden während des Unterrichts als ein Sich-hervor-tun-wollen bei den Mitschülern angesehen wird und sich die anderen dann zurück halten und anfangen zu lästern. Das liegt dann auch daran, dass die Lehrer diese Schüler oft dran nehmen, weil sie froh sind, dass der Unterricht läuft.


    Mir ist auch aufgefallen, dass sehr gute Schüler mit super Beiträgen oft Außenseiter sind und als arrogant abgestempelt werden. Und letztendlich zählt die mündliche Note oft gar nicht so für das Zeugnis, auch wenn das vorher so angekündigt wurde.


    Oder aber es gibt Lehrer, die überhaupt keine schriftlichen Arbeiten oder nur unangekündigte Tests schreiben, die dann auch entsprechend ausfallen...Und wenn dann NUR die mündliche Note und das Heft zählen und ein Schüler mündlich nicht gut mitgearbeitet hat, finde ich diese einseitige Bewertung auch nicht in Ordnung.


    Übrigens gibt es viele Schüler auf dem Gym, die mündlich überhaupt nicht gut mitarbeiten.


    Gruß, Kiara