Hallo,

    sorry aber soviel Selbstvertauen sollte man Kindern schon mitgeben, dass sie sich nichts davon annehmen wenn andere Schüler schlecht über sie reden, nur weil sie gut mitarbeiten. In den Hauptfächern müssen Arbeiten geschrieben werden (am Anfang auch angekündigt) , dass können also nur Nebenfächer sein und da ist es ganz natürlich, das z.B. in Religion oder Geschichte keine Test angekündigt werden. Dieses sind reine Lehrnfächer. Wenn die Kinder auf weiterführenden Schulen gehen, müssen sie lehrnen so etwas zu bewältigen und da wird gerade auf Gymnasien keine Rücksicht genommen. Übrigens, die mündliche Mitarbeit muss mit einbezogen werden. In manchen Fächern sogar zu 50%.


    Lyly40

    @lyly

    Das sind hübsche Theorien....


    Du kannst deinem Kind so viel Selbstbewusstsein mit geben wie du willst, wenn es merkt, dass die anderen über sie/ihn lästern, wird er/sie sich mehr zurück halten, um Ruhe zu haben.


    Mir ist auch oft aufgefallen, dass manche Schüler sich nie freiwillig gemeldet haben und wenn sie vom Lehrer aufgerufen wurden, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen.


    Klar kann man in den Nebenfächern so viele Tests schreiben wie man will, aber wenn ein Lehrer nicht nur Vierer und abwärts vergeben möchte, ist es nicht schlecht ab und zu auch mal einen Test anzukündigen und ihn nicht am gleichen Tag zu schreiben, wenn eine Mathearbeit ansteht. Gerade weil Geschichte ein Lernfach ist. Der letzte Test wurde damals zwei Tage vorher angekündigt und siehe da - der Klassendurchschnitt war deutlich besser.:-D Warum nicht gleich so ? Niemand ist für jede Stunde so optimal vorbereitet, es gibt ja noch ein paar andere Fächer für die man was tun muss....


    Übrigens weiß ich nicht, ob man auf der Realschule faul sein kann...?! Weil jmd. híer schreibt, dass sie froh ist, dass ihre Tochter wg. Faulheit auf die Realschule gegangen ist...


    Mündliche Mitarbeit wird eben nicht immer zu 50 % gezählt. Auf der Oberstufe und der Fachschule bei mir gar nicht mehr. An der Uni nur noch in den Seminaren, wenn überhaupt...

    Kiara0476,

    du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass alle Kinder die in der Schule gut sind ( mitarbeiten und tolle Noten haben) gemieden werden!!! Oder reden wir hier von Außenseitern, die es ja leider immer noch gibt. Kinder können schlimm sein, aber ich habe selbst drei Kinder und in meinem Umfeld sind auch genug davon, aber sie wurden nie gemieden weil sie gute Schüler waren/sind. Nochmal, Test müssen nicht angekündigt werden und es sind Lehrnfächer. In Geschichte z.B. gibt es nichts zu verstehen. Wenn die Kinder regelmäßig ihre Hausaufgaben haben, muss solch ein Test nicht 4 ausfallen. Gut, dann wurde der letzte Test angekündigt und siehe da, der Durchschnitt war besser. Das kann es aber nicht sein, die Kinder lehrnen das Thema schnell auswendig und haben es in einer Woche wieder vergessen....weil es dort eben nicht wie in Mathe, etwas zu verstehen gibt. Wir reden von Kindern die auf einer weiterführenden Schule und evt. sogar auf einem Gymnasium wollen, da müssen solche Arbeiten aber bewältigt werden können.


    Übrigens, lese bitte richtig, ich habe geschrieben das meineTochter faul sein kann, nicht das sie faul ist. Das hat sich bestätigt als sie 14 war, sie hatte auf alles Lust nur nicht auf Schule. Glaubst du wirklich das Kinder die zur Realschule nicht faul sein können??? Das kann nicht dein ernst sein! Es liegt in der Natur des Menschen,es sich so einfach wie möglich zu machen.


    Sorry, aber wir reden hier nicht über die Oberstufe/ Fachschule oder der Uni, sondern über Kinder die von der Grundschule zu einem Gymnasium oder einer Realschule wechseln sollen und da zählt die Mitarbeit. Wenn z. B. mein Mann Klassenarbeiten nachschaut und fesstellt, dass ein Kind in den Klassenarbeiten ständig eine vier hat mündlich aber zwei steht, wird das aber ganz sicher berücksichtigt. Meine Tochter (die übrigens nicht wegen ihrer Faulheit auf einer Realschule ist;-) ) hatte vor kurzem in ihrer Geschichtsarbeit einen totalen durchhänger. Der Lehrer wusste aber das sie das Thema kann und hat diese Arbeit nicht als Maßstab genommen. Sie steht in der mündlichen Mitarbeit eins bis zwei und da ist eine vier in der Arbeit auch mal kein Beinbruch. Wenn man also nicht gerade in der Oberstufe ect. ist, sollte die mündliche Mitarbeit in Fächern wie Deutsch, Geschichte oder Englisch ect. zu 50% bewertet werden. Das geht natürlich nicht für Fächer wie Mathe!


    Lyly40

    Also, dass so eine "Empfehlung" dann quasi verpflichtend wäre, wär mir auch neu...


    Muss aber auch nochmal sagen: Ihr schaut hier alle irgendwie hauptsächlich auf die Noten. Es gibt aber wirklich Kinder, die vielleicht einfach ein bisschen mehr Betreuung brauchen, ein bisschen mehr Aufsicht etc. Und es gibt auch Kinder die lernen zwar gut, brauchen aber vielleicht für manches etwas länger um es zu lernen.


    In den Grundschulen wird inzwischen oft individuell gefördert und die Kinder bekommen durch Methoden wie Wochenplanarbeit etc. die nötige Zeit die sie brauchen um etwas gut zu schaffen.


    Im Gymnasium wird jedoch sowas leider nicht praktiziert, da wird was erklärt und wer es nicht kapiert hat Pech gehabt. Das klingt brutal, ist aber leider an vielen Gymnasien der Alltag.


    Deswegen würde ich schon auch auf die Empfehlung des Lehrers trauen, erst recht wenn es ein Lehrer ist mit dem es in 4 Jahren nie Probleme gab und bei dem mein Kind immer gut zurecht kam.


    Und zur Realschule: Da gibt es ja auch solche und solche. Nicht alle Realschulen sind gleich "gut" oder "schlecht", da kann man ja auch vorher drauf schauen.

    Ich könnte noch stundenlang so weiter diskutieren, aber da es nichts bringt, hör ich jetzt einfach damit auf, weil ich das sowieso anders sehe...


    Ich hab den Realschulabschluss, das Abi und die Berufsausbildung bestanden und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden, wenn ich die Umstände bedenke, unter denen ich sie damals gemacht habe.....


    Das alles liegt jetzt Jahre zurück und geht mir ehrlich gesagt sonst wo vorbei....

    @Schlummi26

    Dass die Bewertung bindend ist, ist in der Tat neu, von daher denken viele immer noch, dass es eben nur eine "Empfehlung" sei, aber weit gefehlt. Ich weiss allerdings nicht, wie es in anderen Bundesländern als NRW aussieht.

    Ist überall unterschiedlich, teilweise gibt es Empfehlungen, die Eltern entscheiden aber. Teilweise zählt der Notendurchschnitt in den südlichen Bundesländern. (Hab hier zufällig eine Liste aus einer Zeitschrift).

    Ja, ja, das steht da, und so sollte es auch sein....;-)


    Habe es aber letztes Jahr, im vorangegangenem Jahrgang erlebt, dass die Schulen da gerne Alleingänge machen und die Kinder schlicht und ergreifend ablehnen.


    Und wenn dann noch ein geburtenstarker Jahrgang kommt, wie bei uns momentan....

    Hallo,

    eigendlich sind die Empfehlungen der Grundschulen bindent, würden im Ernstfall aber nicht stand halten können. Wenn das Kind jedoch nach Meinung der Eltern auf eine andere Schule gehen soll, findet ein verbindliches Beratungsgespräch zwischen Eltern und Lehren statt.


    Lyly40*:)

    Zitat

    Am Gymnasium werden meines Wissens zumindest in der Oberstufe die Noten im Verhältnis 30 zu 70 bewertet, wobei 70% auf die mündliche Mitarbeit entfallen.

    Nein! ;-)


    Es zählt 50:50, wobei das schriftliche im Falle eines Falles (wenn man exakt zwischen zwei Noten steht) den Ausschlag geben darf (und in der Regel dann auch gibt, denn wenige Lehrer verteilen pädagogisch-orientierte Noten....).


    Eigentlich zählt das strikt-Mündliche sogar noch weniger, da die schriftliche Mitarbeit ja mit der sonstigen Mitarbeit in 50:50 Relation steht, die sonstige Mitarbeit besteht aber nur zu einem Teil aus der mündlichen Mitarbeit.....

    Ich weiss natürlich nicht wie es bei euch ist, aber bei uns zählt mündlich( Mitarbeit ,Hausaufgaben, Referate, Heft und Mappenführung) 50-60% Wir hatten gerade den Fall : 2 Kinder, beide in den Arbeiten 5 , bei dem Einen Mündlich (was alles beinhaltet) 5, die Andere 2, der Eine hat eine 5 im Zeugnis,die Andere eine 3.


    Als Alternative zum Gymnasium gibt es auch noch die Gesamtschule, mit gymnasialer Oberstufe.Da kann man Abi machen, hat die 2. Fremdsprache erst ab der 7.Kl. und hat 13 Schuljahre, anstatt 12.Vorallem kann man da sehen, in welche Richtung sich das Kind entwickelt.

    scarlotta

    je nach bundesland -ich vermute bei euch = bw- kannst du die gs-empfehlung 'anfechten', indem du um 'überprüfung' bittest: das kind wird dann von anderen lehrern hauptsächlich in kern-fächern überr-prüft (dies' ist 2 x möglich) ~ das neue ergebnis ist dann bindend. wenn klassenlehrer-in oder rektor-in da wenig kooperativ sind, würde als nächste stelle das zust. schulamt weiterhelfen = good luck!