• Schulunlust

    Ich brauche bitte einen Rat...oder mehrere. es geht um unseren 7-jährigen Sohn. Er geht jetzt in die 2. Klasse einer Grundschule. Schon im Kindergarten hatte er Probleme mit der Trennung. Er hat immer einen großen Aufstand gemacht, wenn ich wieder gehen wollte. War ich außer Sichtweite war es gut. Mit dem in die Schule gehen klappt auch nur bedingt. Er ist…
  • 62 Antworten

    .... gegen kleine Klassen habe ich mittlerweile auch was,

    sowohl aus der Erfahrung mit meinem ADS-Aspergerg-HB-Kind als auch aus der Erfahrung als Lehrer an einer Förderschule (Schwerpunkt: lernen).

    criecharlie schrieb:

    .... gegen kleine Klassen habe ich mittlerweile auch was,

    sowohl aus der Erfahrung mit meinem ADS-Aspergerg-HB-Kind als auch aus der Erfahrung als Lehrer an einer Förderschule (Schwerpunkt: lernen).

    Vor allem sind sie nicht das Allheilmittel, als das sie oft gesehen werden


    Viele Klassen sind schon zu groß, da "gehen Kinder schon leicht unter". Habe ich in meiner eigenen Schulzeit erlebt - es ist schon besser es sind 28 und nicht 38 Kinder in einer Klasse.

    Danke, das ist auf jeden Fall ein Ansatz. Step by Step.
    Mit dem Lehrer habe ich dahingehend ja schon KOntakt. Der ist einfach nur der Meinung dass er sich nicht gut Trennen kann und das wäre, weil mein älterer Sohn ASS und ADS usw. hat.
    Ich denke, ich werde mich tatsächlich erstmal an den Kinderarzt wenden. Denn ohne Überweisung komme ich weder ins KJP noch SPZ.

    Aber bei all den "Ausreden", kommt es immer wieder auf den Lehrer zurück.
    Wenn mein Sohn mal was vergisst (Hausaufgabe) bekommt er regelrecht Panik in die Schule zu gehen, weil er es dann in der Pause nacharbeiten muss.

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    Paritu schrieb:
    criecharlie schrieb:

    .... gegen kleine Klassen habe ich mittlerweile auch was,

    sowohl aus der Erfahrung mit meinem ADS-Aspergerg-HB-Kind als auch aus der Erfahrung als Lehrer an einer Förderschule (Schwerpunkt: lernen).

    Vor allem sind sie nicht das Allheilmittel, als das sie oft gesehen werden


    Viele Klassen sind schon zu groß, da "gehen Kinder schon leicht unter". Habe ich in meiner eigenen Schulzeit erlebt - es ist schon besser es sind 28 und nicht 38 Kinder in einer Klasse.

    Ich habe tatsächlich mehrfach gedacht, es wäre vielleicht besser gewesen ihn an einer anderen Schule anzumelden. Dort hätte er zumindest mehr Auswahl an Kindern.

    Aber was ist eure Begründung gegen eine kleine Klasse?

    und dass man den Schüler in der Pause Nacharbeien lässt - das geht nicht, im Schulrecht steht, dass der Schüler ein Recht auf Pause hat.

    Rede mit dem Lehrer, dass er das lassen soll.

    Wenn Du das schon hast, beraume einen Termin mit einem Vertreter der Schulleitung und dem betreffenden Lehrer an. nicht alleine zum Schulleiter, sondern um ein Dreiergespräch bitten. Und das dann anbringen.

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    Ich habe nichts gegen kleine Klassen, aber gegen die Tatsache, das viele glauben, dass dann alles besser laufen muss.


    Es kommt wirklich eher auf Klassenzusammensetzung und Lehrer an, als auf die Klassengröße.

    Vor mir haben manche Schüler auch "Panik", weil ich sie mit Dingen bestrafe, was sie von anderen nicht kennen oder mich auch mal wehre, vor allem in den oberen Klassen,

    jedoch agiere ich immer im Rahmen der Schulregeln. wenn Dein Lehrer das macht, muss es dein Sohn leider aushalten, es ist von außen oft schwer nachzuvollziehen, was ein Lehrer so anstellt, um den Schüler zum arbeiten zu bringen.

    ich habe einmal eine Schulaufgabe angesetzt, ein Schüler hat nichts dafür gemacht, nie mit gearbeitet.

    Dann hat er Gott sei Dank im Unterricht eine Zigarette gedreht, woraufhin ich ihn zur Nachhilfe verdonnern konnte, Freitag Mittag, er hat mich gehasst.

    Aber da konnte ich ihn dann die Schulaufgabe vorbereiten lassen, was er sonst nicht gemacht hätte. Ich gestehe, ich hatte die Leine kurz gelassen, damit ich ihn zum N achsitzen holen kann.

    Alias 976225 schrieb:

    Belohnungen für das in die Schule gehen sind ihm egal, Verbote interessieren ihn nicht. Er will einfach nicht in die Schule.
    Wir versuchen auch schon länger dass er in seinem Zimmer schläft. Aber es klappt einfach nicht. Er sucht permanent unsere Nähe.

    Wir geben ihm auch seine extra Zeit mit uns, weil wir wissen, dass sein Bruder auch was an Aufmerksamkeit braucht.

    Sorry, aber heißt das, er schläft mit 7 Jahren noch bei euch?!?

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    cocosun_75 schrieb:
    Alias 976225 schrieb:

    Belohnungen für das in die Schule gehen sind ihm egal, Verbote interessieren ihn nicht. Er will einfach nicht in die Schule.
    Wir versuchen auch schon länger dass er in seinem Zimmer schläft. Aber es klappt einfach nicht. Er sucht permanent unsere Nähe.

    Wir geben ihm auch seine extra Zeit mit uns, weil wir wissen, dass sein Bruder auch was an Aufmerksamkeit braucht.

    Sorry, aber heißt das, er schläft mit 7 Jahren noch bei euch?!?

    Was keine so großartige Sache wäre, wenn es einfach ein gemeinsam gewolltes Familienbett wäre. Jedenfalls kein Grund sich aufzuregen.

    Nein, da hast du recht. Aber in dem Zusammenhang das er schon nicht getrennt werden wollte im Kindergarten und jetzt in der Schule, wäre vielleicht ein langsames "abnabeln" ganz gut, oder nicht?

    Und fängt das nicht beim "eigenen" Bett an?

    Nur so ein Gedanke.

    cocosun_75 schrieb:

    Nein, da hast du recht. Aber in dem Zusammenhang das er schon nicht getrennt werden wollte im Kindergarten und jetzt in der Schule, wäre vielleicht ein langsames "abnabeln" ganz gut, oder nicht?

    Und fängt das nicht beim "eigenen" Bett an?

    Nur so ein Gedanke.

    Hm, bei meinem Sohn war das Abnabeln für die Kita trotz Elternbett kein Problem.


    Ich empfinde das tatsächlich umgekehrt - gerade nachts zum Schlafen wäre bei meinem Kind die Trennung schwieriger gewesen als tagsüber mit vielen tollen Ablenkungen.


    Da hat er mich nicht mehr mit dem Hintern angeguckt sobald er sah, was ihm in der Kita angeboten wurde ;-Dund nachts wurde dann sogar verstärkt Nähe getankt.


    Ich sehe da ehrlich keinen Zusammenhang.

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    cocosun_75 schrieb:

    War halt nur ein Gedanke, weil die TE schrieb das er schon bei der Kita probleme mit der Trennung hatte...

    Dahinter kann enorm viel stecken. Zumal er ja wohl in der Schule schlichtweg unglücklich ist, sich isoliert fühlt (er gibt ja an, es wolle keiner mit ihm spielen)


    Das spricht schon für Gründe die ihren Grund in der Schule bzw der Integration dort haben und weniger in Dingen wie dem Elternbett. (wenn überhaupt klingt das für mich eher als suche er dort Sicherheit und würde Kraft und Nähe tanken, damit er die für ihn harten Tage auch durchhält)


    Daher bin ich auch nicht sicher, ob ihm ein Auszug aus dem Familienbett gerade jetzt helfen würde. Eher im Gegenteil.


    Ich muss aber gestehen : da ist meine Sicht eingefärbt weil mein Sohn ziemlich ähnlich war - Sicherheit fürs Mutigsein hat er sich nachts geholt.

    Alias 976225 schrieb:

    Aber bei all den "Ausreden", kommt es immer wieder auf den Lehrer zurück.

    Was genau macht der Lehrer denn? Was genau heißt, er ist "streng"?

    Alias 976225 schrieb:

    Wenn mein Sohn mal was vergisst (Hausaufgabe) bekommt er regelrecht Panik in die Schule zu gehen, weil er es dann in der Pause nacharbeiten muss.


    criecharlie schrieb:

    und dass man den Schüler in der Pause Nacharbeien lässt - das geht nicht, im Schulrecht steht, dass der Schüler ein Recht auf Pause hat.

    Schulrecht hin oder her - Konsequenzen für "vergessene" Hausaufgaben sollte es schon geben.

    Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass der Schüler dann nach Absprache mit den Eltern nach Schulschluß noch Zeit dranhängt. Zum Beispiel....

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