• Schulunlust

    Ich brauche bitte einen Rat...oder mehrere. es geht um unseren 7-jährigen Sohn. Er geht jetzt in die 2. Klasse einer Grundschule. Schon im Kindergarten hatte er Probleme mit der Trennung. Er hat immer einen großen Aufstand gemacht, wenn ich wieder gehen wollte. War ich außer Sichtweite war es gut. Mit dem in die Schule gehen klappt auch nur bedingt. Er ist…
  • 62 Antworten

    Aber wenn es nur am Lehrer liegt, lag es vorher nur an den Erziehern?


    Wie ist es denn, wenn er bei Freunden zum Spielen eingeladen ist oder zum Übernachten? Wie läuft es, wenn er bei den Großeltern ist?


    Und was genau passiert denn in der Situation? Gut, er hat Angst, wenn er Hausaufgaben vergisst, dann muss er die halt machen. Aber wie äußert sich die Angst?


    Er hat in der Kita Theater gemacht beim Abgeben, er macht jetzt Theater. Wie reagierst du?


    Was sagt der Klassenlehrer zum Pausengeschehen? Es waren gerade überall Sprechstunden. Welches Feedback hast du dazu erhalten, wo dein Kind in der Klasse steht und wie integriert er in den Hofpausen ist?

    Bei Freunden oder Großeltern gibt es keine Probleme. Übernachtet hat er erst vor zwei Wochen das erste Mal bei Oma und Opa, hat gut geklappt.

    Wenn er Aufgaben vergisst, weint er und wird panisch weil er vor der Bestrafung und vor dem meckern (anschreien) Angst hat.

    In der Pause scheint alles okay zu sein. Laut Lehrer. Ich war heute mal ein paar Minuten früher an der Schule und da hat er ganz toll mit seinen Klassenkameraden gespielt.

    Ich nehme ihn ernst. Bedeutet, sagt er abends er hat Bauchweh, wird gekuschelt und der Bauch massiert oder gewärmt. Sagt er, er hat Halsweh leuchte ich mit der Taschenlampe (und ja, ich kann das mittlerweile sehen wenn da tatsächlich was entzündet ist :-) )
    Wenn es ganz schlimm ist und er an der Schule richtig soll weint, nehme ich ihn in den Arm, bestehe aber trotzdem darauf dass er in die Schule geht. In so Situationen hole ich dann auch den Lehrer mit ins Boot. Wenn es jetzt zum beispiel die Angst vor dem nacharbeiten ist. Der spricht dann mit ihm drüber.

    Hier bei uns waren keine Elternsprechtage. Die sind erst im Dezember/Januar.

    Er war aber als Kleinkind sehr sehr sehr viel krank. Zweimal wegen Lungenentzündung im Krankenhaus gelegen (ich war aber dabei), durchschnittlich 4-5 Pseudokrupp Anfälle im Jahr (seit einem Jahr keinen mehr) und genau so viele obstruktive Bronchitiden. Neben den anderen normalen Infekten. Vielleicht hat ihn das ja geprägt ":/

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    Kalinkana schrieb:
    criecharlie schrieb:

    wenn Dein Lehrer das macht, muss es dein Sohn leider aushalten, es ist von außen oft schwer nachzuvollziehen, was ein Lehrer so anstellt, um den Schüler zum arbeiten zu bringen.

    Ich fasse es nicht. NEIN, das Kind muß nichts leider aushalten. Wenn es für ein Kind eine Zumutung ist, so dass es schon krank wird, und der Lehrer das weiß und dann auch noch sagt, dass das Kind das aushalten muß, obwohl es das ja nicht aushält, ist so ein Verhalten solch eines Lehrers kriminell. Ich würde notfalls sogar rechtlich dagegen vorgehen.


    Ich glaube hier liegt viel an diesem strengen Lehrer. Gerade bei so kleinen Kindern kommt sowas nicht gut.

    Aber was kann ich dagegen tun? Das Problem ist, mein Sohn sagt mir was ihn bedrückt- was ja gut ist!-aber wenn sein Lehrer ihn fragt, sagt er es ist alles gut. Kann ich verstehen. Und ich habe es auch schon direkt angesprochen. Er sagte, es darf ihn eben nicht interessieren was mit den anderen ist, es betrifft ihn ja nicht. Leider ist die Schulleitung ähnlich eingestellt. Einzig der Lehrer meines anderen Sohnes ist einfühlsamer.

    Die wichtigste Info bzgl. des Kindergartens ist, dass da eine Erzieherin war, die ihm weh getan hat. Zwei mal. Einmal habe ich es mitbekommen und am ende ist sie gefeuert worden.
    Da habe ich ihn aber die Zeit zuhause behalten, bis sie weg war.

    Puh, das ist aber auch wirklich heftig und eine Info, die der Lehrer haben muss.


    Das wirft noch mal ein ganz anderes Bild auf die Sache. Klar hat er dann schneller Angst vor dem Lehrer als andere Kinder vielleicht!


    Gibt es einen Schulsozialarbeiter?

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    Gegen richtiges Anschreien kann man vorgehen. Sollte dann ja alle anderen Eltern auch betreffen. Und wenn es die Schulleitung nicht interessiert, so würde ich sehr genau überlegen, mein Kind auf eine andere Schule zu geben.


    Was sein Wesen angeht, da würde ich tatsächlich den Kinderarzt um eine Überweisung bitten, um genau zu sehen, ob er psychologische Unterstützung braucht, um Erlebtes zu verarbeiten.

    Der Lehrer weiß darüber Bescheid.

    Nein, es gibt keinen Schulsozialarbeiter. Die Schule hat drei Lehrer (50 Schüler).

    hag-tysja schrieb:

    Gegen richtiges Anschreien kann man vorgehen. Sollte dann ja alle anderen Eltern auch betreffen. Und wenn es die Schulleitung nicht interessiert, so würde ich sehr genau überlegen, mein Kind auf eine andere Schule zu geben.


    Was sein Wesen angeht, da würde ich tatsächlich den Kinderarzt um eine Überweisung bitten, um genau zu sehen, ob er psychologische Unterstützung braucht, um Erlebtes zu verarbeiten.

    ich hab den Kinderarzt um Rückruf gebeten. Die andere Schule hier ist keine Option. Die ist zwar größer, aber dafür noch schlechter.

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    Zitat

    wenn Dein Lehrer das macht, muss es dein Sohn leider aushalten, es ist von außen oft schwer nachzuvollziehen, was ein Lehrer so anstellt, um den Schüler zum arbeiten zu bringen.


    Ich fasse es nicht. NEIN, das Kind muß nichts leider aushalten. Wenn es für ein Kind eine Zumutung ist, so dass es schon krank wird, und der Lehrer das weiß und dann auch noch sagt, dass das Kind das aushalten muß, obwohl es das ja nicht aushält, ist so ein Verhalten solch eines Lehrers kriminell. Ich würde notfalls sogar rechtlich dagegen vorgehen.



    also das ist ein bisschen sehr aus dem Kontext.

    wenn sich der Lehrer im Rahmen der Schulregeln bewegt, ja, da muss das Kind mit.

    Hier im vorliegenden Falle hört man doch schon raus, dass der Lehrer weiß, dass das Kind sensibel ist und tatsächlich dieses spezielle Kind berücksichtigt.


    In einer Klasse hat man Sensibelchen (nicht abwertend gemeint) und harte Brocken;

    beide haben einen Anspruch auf die passende Interaktion mit dem Lehrer.

    Keiner weiß, ob es die Klassenkameraden auch als "schlimm" empfinden, wenn der Lehrer ausradiert (noch mal die Frage: Alternative?????? Weil neu schreien wollen sie doch auf keinen Fall, egal, ob ausradiert oder stehen lassen).


    Die Grenze ist im geschilderten Falle beim Pause durcharbeiten.

    Ob sich der Lehrer sonst noch Klopfer leistet, wissen wir nicht,

    nur ,dass er für das spezielle Kind zu streng ist.

    criecharlie schrieb:

    und dass man den Schüler in der Pause Nacharbeien lässt - das geht nicht, im Schulrecht steht, dass der Schüler ein Recht auf Pause hat.

    Rede mit dem Lehrer, dass er das lassen soll.

    Wenn Du das schon hast, beraume einen Termin mit einem Vertreter der Schulleitung und dem betreffenden Lehrer an. nicht alleine zum Schulleiter, sondern um ein Dreiergespräch bitten. Und das dann anbringen.

    na das wird dem Jungen nicht helfen - wenn es so ein altmodisch strenger Lehrer ist , dann ist der wahrscheinlich auch noch nachtragend.

    Dein Sohn spürt das und dein Sohn hat wahrscheinlich Angst vor dem Lehrer. Das ist nicht gut, er bräuchte eine warmherzige Frau (ja ja ich weiß gibt es auch bei Männern , aber seltener)


    Ich würde ernsthaft über einen Schulwechsel nachdenken - weist du, es ist eine Lange Zeit in der Schule und da solte man sich wohlfühlen .


    Den Sohn scheint sehr sensibel zu sein .

    Du schriebst andere Schule geht nicht ... noch schlechter.


    Weist du welcher Lehrer da die Klasse in die dein Sohn kommt unterrichtet. Ich würde mal ein Gespräch da vereinbaren ... dann hast du einen Eindruck von dem Lehrer oder Lehrerin ...nur auf die kommt es an.


    Oder du musst halt versuchen mit dem Lehrer an der jetzigen Schule zu reden und mit deinem Sohn ... ihn unterstützen , ihm erklären , warum der Lehrer vielleicht mit den anderen so streng ist etc

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    Alias 976225 schrieb:

    Die andere Schule hier ist keine Option. Die ist zwar größer, aber dafür noch schlechter.

    die Schule ist dem Kind egal,

    meine Kids haben dauernd die Schulen gewechselt, am besten hat es meinem Spezialfall auf einer total runtergewirtschafteten Schule ohne Seife in den Toiletten gefalle, weil die Lehrer einfach für ihn passend waren.

    Ich würde ihn zu gerne die Schule wechseln lassen. Aber dafür müssten wir umziehen, damit er auf eine andere Schule könnte.

    Ja, er ist mega sensibel.

    wintersonne 01 schrieb:

    Du schriebst andere Schule geht nicht ... noch schlechter.


    Weist du welcher Lehrer da die Klasse in die dein Sohn kommt unterrichtet. Ich würde mal ein Gespräch da vereinbaren ... dann hast du einen Eindruck von dem Lehrer oder Lehrerin ...nur auf die kommt es an.


    Oder du musst halt versuchen mit dem Lehrer an der jetzigen Schule zu reden und mit deinem Sohn ... ihn unterstützen , ihm erklären , warum der Lehrer vielleicht mit den anderen so streng ist etc

    Aktuell hat mein Sohn scheinbar wieder Materialien verschwinden lassen. Wir kontrollieren täglich den Schulranzen auf Vollständigkeit. Ich habe gestern sogar einiges neu gekauft und aufgefüllt/ausgetauscht. Nun bekomme ich eine Nachricht dass ihm seit langem fast alle Arbeitsmaterialien fehlen würden.

    Sowas hatten wir letztes Jahr schonmal. Er hat immer behauptet er hätte nichts dabei.Bis der Lehrer mal auf die Idee kam in den Ranzen zu schauen. Und da war dann alles drin.

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