• Sohn wünscht sich ein Ego-Shooter Spiel für den Computer

    Hallo zusammen, ich wollte euch mal Fragen wie streng ihr mit euren Kindern seit, wenn es um Spiele für Computer, Playstation, etc. geht. Mich würde zum einen interessieren wie lange eure Kinder pro Tag spielen dürfen und zum anderen würde ich gerne wissen wie ernst ihr das wirklich mit den Altersfreigaben und dem Inhalt der Spiele nehmt. Unser Sohn ist…
  • 78 Antworten

    Sorry aber die Tatsache das du diesen Beitrag wirklich ernst meinst bringt mich zum Lachen ^^


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    "Zeitdiebe" ... jeder verbringt seine Frei-Zeit mehr oder minder sinnlos, ob es jetzt das Lesen eines Buches ist, oder spazieren gehen, oder eben ein Computer Spiel... das ist alles "sinnloses Zeitverbringen" wenn man deiner Argumentation folgt.


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    Jeder braucht was um abzuschalten, und nur weil du Computerspiele nicht magst, kannst du es nicht so verallgemeinern.


    Wir haben früher auch Räuber und Gendarm im Wald gespielt, es war aber genauso "sinnlos" wie Computerspiele sind...


    Es muss nicht immer alles "Sinn" machen im Leben.

    Hallo!!


    Ich werd 40 bin weiblich und spiel schon seit 10 Jahren Counter Strike,und jetzt halt Source ich kann an dem Spiel nichts schlimmes feststellen.


    Man lernt verschiedene Menschen kennen und es macht spass.


    Halt sollte man nun nicht den ganzen Tag davor sitzen aber das ist doch bei allen anderen spielen genauso^^.


    Und z.Z spiel ich noch Call of Dutty Modern Warfare 2 und mein neustes ist BFBC2 ;-D ;-D lol ich bin verrückt ich weiss!!


    Aber ich liebe diese Spiele.Klärt euren Sohn auf und er sollte damit umgehen können scheint ja schon Erwachsen zu sein.


    LG Anke

    Braim

    Zitat

    "Zeitdiebe" ... jeder verbringt seine Frei-Zeit mehr oder minder sinnlos, ob es jetzt das Lesen eines Buches ist, oder spazieren gehen, oder eben ein Computer Spiel... das ist alles "sinnloses Zeitverbringen" wenn man deiner Argumentation folgt.

    Grundsätzlich richtig. Das Leben ist aber, die Argumenation zu Ende gedacht, insgesamt sinnlos, weil wir ja nur die Zeit bis zum Tod vertreiben und dabei arbeiten, weil wir während dieser Wartezeit was zum Essen brauchen.


    Es gibt aber qualitative Unterschiede: Bücher (gute Literatur vorausgesetzt) bilden und erweitern unseren Horizont, machen Spaß, fördern die Fantasie etc. Spazierengehen ist gut für den Körper und die Gesundheit, tankt die Seele auf und kann kommunikativ sein. Computerspiele erzeugen übergewichtige Sesselpupser, die in ihren LAN-Gemeinschaften vereinsamen und die kein Zeit haben, sich weiterzubilden.

    Zitat

    Jeder braucht was um abzuschalten, und nur weil du Computerspiele nicht magst, kannst du es nicht so verallgemeinern.

    Abschalten beim Rumballern? Hmm... :-/


    Außerdem finde ich Computerspiele ganz toll. Das ist es ja, was sie so gefährlich macht! Wenn Computerspiele nicht toll wären, würde kein Hahn danach krähen. Hierin liegt ja die Verlockung. Es ist eine perfekte Droge! Zu Riskiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Psychologen oder Kriminalexperten...

    Zitat

    Wir haben früher auch Räuber und Gendarm im Wald gespielt, es war aber genauso "sinnlos" wie Computerspiele sind...

    Ja, aber wir hatten Bewegung an frischer Luft! Die Statistik zeigt uns aber, dass es eine beängstigende Zunahme an Übergewicht gerade unter Jugendlichen und Kindern gibt.

    Zitat

    Es muss nicht immer alles "Sinn" machen im Leben.

    Völlig richtig, das Leben an sich ist ja sinnlos! Aber sollten wir nicht trotzdem versuchen, es wenigstens körperlich und geistig gesund zu verbringen? Vllt liegt ja da der einzige Sinn drin!


    Die Jugend hat kein Verständnis für zeitliche Perspektiven, muss sie auch nicht. Aber wer sich mit 18 seine Ohren im Rockkonzert oder der Disko zudröhnen lässt, muss sich nicht wundern, wenn er mit 40 schwerhörig wird. Es gibt eine Menge Verhaltensweisen, die auf Kinder und Jugendliche verführerisch wirken, weil sie einen Produktvorteil haben. Alk macht gesellig und enthemmt, Laute Musik geht gut rein, PC-Spiele lassen mich abschalten, Drogen lassen mich den Alltag vergessen etc. Alles bringt einen subjektiven, temporären Vorteil, der aber langzeitperspektivisch gedacht oft in einer Katastrophe endet.


    Ich meine nicht die populistischen Amok-Warnungen! Es sind die kleinen Dinge im Alltag: Vereinsamung, keine Zeit für Wichtiges, Übergewicht, Verdummung (es ist bezeichnender Weise heute "in", dumm zu sein. Früher hat man sich deswegen geschämt |-o )


    Das alles kann ein Kind oder ein Jugendlicher noch nicht in Relation setzen, weil ihm die Basiskomponenten fehlen. Und die Eltern, die dies vermitteln könnten, tun es nicht, weil sie von der modernen Technik überfordert sind und sie selbst nicht verstehen. Es ist halt hipp und alle machen es, also wird es schon gut sein. Na, und wir haben für unseren 14-Jährigen ja die Spiele ab 16 extra ausgesucht. Dass hier eine Kommission darüber beraten hat, warum das Spiel ab 16 ist, wird gar nicht bedacht.


    Aber heute werden ja auch auf dem Schulhof Pornos getauscht und jeder hat sein eigenes Handy mit immer mehr Zusatzfunktionen, die sich jeder Kontrolle entziehen.


    Darüber mal nachdenken. Nicht nur über das chillige des Augenblicks, sondern: Was ist in 10, 20 Jahren...?

    @ ]Out[Chi

    Zitat

    doch, darf sie. er darf ja auch in einen film ab 16, wenn sie dabei ist - oder nicht? ich kenn mich da mit der gesetzeslage nicht aus :)

    Nein darf man leider nicht mehr, man hab ich mich vor 2 Jahren darüber aufgeregt als ich zum Geburtstag in nen Film wollte aber nicht reinkam ;-D Es dürfen nur noch u12 Jährige in Filme ab 12 wenn Eltern dabei sind, 16 mit Begleitung wurde völlig gestrichen. Der Staat weiss halt besser was gut für die eigenen Kinder ist...

    Zitat

    Computerspiele erzeugen übergewichtige Sesselpupser, die in ihren LAN-Gemeinschaften vereinsamen und die kein Zeit haben, sich weiterzubilden.

    Die Tatsache, daß ich ebendas in meinem ersten Beitrag in diesem Thread bereits widerlegt habe, scheint dir entgangen zu sein...

    Master Thief

    Zitat

    Die Tatsache, daß ich ebendas in meinem ersten Beitrag in diesem Thread bereits widerlegt habe, scheint dir entgangen zu sein...

    Da ist nichts zu widerlegen. Ich KENNE die Wirklichkeit! Und wenn du ehrlich bist, kennst du sie auch. Das heißt natürlich nicht, dass es Menschen gibt, die damit klarkommen. Es gibt auch Leute, die kommen mit Alk klar oder mit Kokain... Es ist die GEFAHR, die in diesen Verlockungen lauern. Glücksspiel macht süchtig, Rauchen macht süchtig, Alk macht süchtig und Computerspiele auch! Das heißt nicht, dass man damit nicht auch verantwortlich umgehen und als kontrollierten Freizeitspaß handhaben KANN! Aber muss ich in jede Höhle des Löwen, um zu überprüfen, ob der Löwe beißt...?


    Trotzdem bleibt noch immer der Tatbestand des "Zeitdiebstahls" im Raum!

    Zitat

    Grundsätzlich richtig. Das Leben ist aber, die Argumenation zu Ende gedacht, insgesamt sinnlos, weil wir ja nur die Zeit bis zum Tod vertreiben und dabei arbeiten, weil wir während dieser Wartezeit was zum Essen brauchen. Es gibt aber qualitative Unterschiede: [...]

    Qualitative Unterschiede der Sinnlosigkeit? Null ist Null. Wenn du das Leben als a priori sinnlos bezeichnest, brauchst du dir auch keine Gedanken darüber zu machen, wie du es gestaltest. Da ist es absurd, wenn du nun mit qualitativen Unterschieden zu argumentieren versuchst.

    Zitat

    Das alles kann ein Kind oder ein Jugendlicher noch nicht in Relation setzen, weil ihm die Basiskomponenten fehlen.

    Durch den Eröffnungsbeitrag wird deutlich, daß all die von dir geschilderten Probleme auf die besagte Person, um die es hier geht, nicht zutreffen. Daher sehe ich auch keinen Anlaß, diesen Einwänden Bedeutung für die Entscheidung der Threaderöffnerin einzuräumen.

    Citycar

    Zitat

    Durch den Eröffnungsbeitrag wird deutlich, daß all die von dir geschilderten Probleme auf die besagte Person, um die es hier geht, nicht zutreffen. Daher sehe ich auch keinen Anlaß, diesen Einwänden Bedeutung für die Entscheidung der Threaderöffnerin einzuräumen.

    Wenn das alles so idyllisch ist, ja. Es kann jedoch sein, das diese Eltern, wie so viele, gar nicht im Detail Bescheid wissen, beziehungsweise sich von Modetrends leiten lassen. Doch ein 14-jähriger Junge, der Spiele ab 16 will und KRIEGT.... ":/

    Zitat

    Doch ein 14-jähriger Junge, der Spiele ab 16 will und KRIEGT....

    Zunächst einmal wird damit nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Zum Glück maßt sich die USK nicht an, mehr über ein Kind zu wissen als die eigenen Eltern sondern formuliert nur verbindliche Regeln für den Handel mit Spielen, nicht aber für den privaten Umgang damit.


    Ob ein 14jähriger nun den Inhalten einer Software gewachsen ist, die erst für Personen ab 16 zugänglich gemacht werden darf, ist ebenso ungewiss, wie es im Falle eines 18jährigen wäre. Menschen entwickeln sich unterschiedlich schnell bei unterschiedlichen Voraussetzungen. Wer seine erzieherischen Maßnahmen einer solchen Plakette unterordnet, hat entweder wenig Vertrauen in seine erzieherischen Fähigkeiten oder schlicht keine Ahnung von Erziehung.

    Spielen als Zeitraub zu bezeichnen ist maßlos übertrieben! Wenn man es so sehen will: ALLES "raubt" einem Zeit, wie sie einem "geraubt" wird ist doch völlig egal, weg ist weg. Warum soll dann jemand der Spielen mag sich zwingen im Park spazieren zu gehen nur weil jemand anderes das als sinnvoller ansieht? Genau dann wäre es nämlich Zeitraub, aber nicht wenn jemand freiwillig Zeit in etwas investiert was ihm Freude bereitet.

    Zitat

    er darf ja auch in einen film ab 16, wenn sie dabei ist - oder nicht?

    Ich weiß nicht, ob ein pubertierender 14-jähriger so begeistert davon ist, wenn Mama mit am Computer sitzt, während er virtuelle Leute abknallt.


    Die FRagestellerin schreibt ach, dass sie den Computer so eingestellt hat, dass man nur eine bestimmte Zeit spielen kann. Prinzipiell lobenswert, aber letztlich nutzlos, denn der Kerle wird dann einfach zu seinen Kumpels gehen und dort weiterspielen.

    Zitat

    Ich weiß nicht, ob ein pubertierender 14-jähriger so begeistert davon ist, wenn Mama mit am Computer sitzt, während er virtuelle Leute abknallt.

    Na, ja, ich habe ja nicht vor mich jedesmal und stundenlang neben dran zu setzen. Habe ihm schon gesagt, dass mich das Spiel interessiert und ich gerne auch mal gucken will wie es funktioniert. Ich glaube unser Sohn fand es eher cool, dass ich mich für seine Sachen interessiere.

    Zitat

    Die FRagestellerin schreibt ach, dass sie den Computer so eingestellt hat, dass man nur eine bestimmte Zeit spielen kann. Prinzipiell lobenswert, aber letztlich nutzlos, denn der Kerle wird dann einfach zu seinen Kumpels gehen und dort weiterspielen

    Auch hier glaube ich, dass ich das noch ganz gut einschätzen kann. Klar, ich mach mir da auch nichts vor, dass er bei seinen Freunden auch mal länger am Computer oder der Spielekonsole sitzt. Aber sooo oft kommt das nicht vor. Alleine die anderen Freizeitaktivitäten wie Sport und Schach, der Nachmittagsunterricht und Hausaufgaben lassen gar nicht so viel Zeit übrig, dass die Zeit am Computer ins Unendliche geht. Oft sind die Jungs auch draußen. Ich sehe sie ja auf der Straße Inliner und Scateboard fahren. Wenn sie auf die BMX-Bahn gehen, sind sie jedesmal ganz dreckig, wenn sie wieder kommen und ich habe sie auch schon auf dem Bolzplatz kickern sehen.


    Bei uns geht der Computer nicht nur nach einer bestimmten Zeit automatisch aus, mein Mann kann auch gucken, wieviel Zeit unsere Kinder wirklich am Computer waren. Kommt auch hin und wieder vor, dass die zur Verfügung stehende Zeit nicht voll ausgeschöpft wurde. Von daher finde ich es dann auch nicht sooo schlimm, wenn's dann bei Freunden auch mal etwas länger wird.

    Zitat

    Aber muss ich in jede Höhle des Löwen, um zu überprüfen, ob der Löwe beißt...?

    Mit derselben Argumentation müßte ich mir selbst ja auch das Glas Wein zum Essen, das Bier um Grillabend oder meinen leckeren zwölfjährigen Single Malt versagen, weil ja theoretisch die Gefahr besteht, daß ich zum Alkoholiker werden könnte.


    Und ich dürfte in keinen Nespresso-Laden mehr gehen, weil mir beim Herauskommen womöglich ein Klavier auf den Kopf fallen könnte...

    Herrschaften bitte, es geht hier um Counter Strike! Wenn sich der Junge Doom 3 wuenschen wuerde, wuerde ich mir Gedanken machen, aber bei Counter Strike? Im Grunde ist das eines der paedagogisch wertvollen Spiele, die noch mit "Guter Junge - Boeser Junge" Tour laufen. Das einzige, was man Ego-Shooter ankreidet, ist doch allein die Spieleperspektive. Denn sonst ist das Spielprinzip doch fast immer das gleiche: Zum Gewinnen muss man ijmd vernichten oder kaputt machen. Selbst bei "Mensch aergere dich nicht" laeuft das so!


    Ego-Shooter geraten nur deshalb in Verruf, weil sie Spielebestandteile haben, die man gut auf die Realitaet uebertragen kann. Das wuerde sich auch schnell aendern, wenn es einen Amoklaeufer gaebe, der in "Super Mario Bros." Manier seinen Feinden auf den Kopf springen wuerde, um sie gnaaaadenlos zu vernichten. Es ist einfach laecherlich.


    Fakt ist: Ego-Shooter sind ganz normal zu akzeptierende Spiele.


    Klar, pauschalisieren darf man das nicht. Wenn es zB ueber Spiele alá Doom 3, einige Teile von Wolfenstein ( ;-) ) oder was weiß ich. Ich persoenlich spiele schon seit 5 Jahre regelmaeßig Computerspiele. Und mir schadet es nicht: Ich gehe auch aufs Gymnasium, bin bei weitem nicht dumm, vielleicht nicht die Schlankste, aber was hat das schon damit zu tun?!


    An dieser Stelle: Ratlooser: STFU. ;-D


    Spiele zaehlen fuer mich nicht als "Zeitdiebe", sondern als wichtiges Kulturgut. Sie vereinen die groeßten kreativen Kuenste, die man sich als Mensch so leistet: Schriftstellerei (fuer die Story), Malerei (die Grafik) und Musik (Es gibt Computer-/Konsolenspiele, da finde ich die Musik allein den totalen Wahnsinn.). Und man kann in dieser Kunst auch noch selbst agieren.


    Was bitte will man mehr?!