• Suche Aufklärungsbuch für Kinder zwischen zwischen 5-8 Jahren

    Hallo @:) Hat vielleicht jemand einen Buchtipp für mich? Ich suche nach einem Aufklärungsbuch für die Altersklasse 5-8. Es sollte möglichst etwas anderes als "Peter, Ida & Minimum" sein. Ich wurde mit diesem Buch in der Schule aufgeklärt und er hat eher mehr Fragen als Antworten hinterlassen. Gibts was Neues? Vielleicht ist ein Buch etwas direkter und…
  • 152 Antworten

    der Film von Hans Mohl Wo kommen die Kinder her und im i.net Gibt es auch viedeos dazu guck mal rein okay


    wurde extra Kindgerecht hergestellt .


    ;-D ;-D ;-D ;-D :)= :)= :)= :)= :)= :)= :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

    Mausi, niemand WIRD schwul, man IST schwul.


    Genau solche Leute mit einer Einstellung wie diu sie hast sorgen dafür dass Schwule und Lesben


    selbst im Jahre 2016 immer noch nicht z ihrer Sexualität stehen können.


    Ist es das, was willst? Dann nur weiter so.

    Zitat

    Ich muss aber niemanden extra aufklären oder jemanden dazu motivieren schwul zu werden

    Der Satz oben sorgt zwar für einen Lacher, aber hinter der "Political Correctness" im weltverbessernden Sinn steckt ja schon eine Motivation, die über einen natürlichen Umgang hinausgeht. Und diese kritisiere ich genauso. Wie der "Quotenschwarze" in danaes Englischbuch. In meinem Englischbuch in den 70ern war eine Geschichte mit einem Pakistani, gegen den alle Vorbehalte hatten und der anschließend als Arzt ein Mädchen gesund machte. Das war auch die Quotenrandgruppe. Wobei ich "Randgruppe" nicht negativ meine, sondern eben stochastisch. "Gut gemeint" ist eben nicht direkt "gut gemacht". Man muss sich das mal vorstellen: Es war 1979. Was glaubt ihr, wieviel Pakistani wir Kinder zu der Zeit kannten? Wir hatten einen italienischen Pizzabäcker, einen türkischen Schneider und einen iranischen Zahnarzt, von denen wir maximal wussten, dass es sie gibt. Und dann lesen wir eine solche Geschichte - das Ende vom Lied ist: "Woahhh, müssen Pakistani schlaue Leute sein! Keiner hat erkannt, woran das Mädchen erkrankt ist, aber der Pakistani schon! Sind wir Europäer doof ...".


    Was soll das?


    Und dahinter steckt schon eine fehlgeleitete Motivation - mit der Homosexualität ist es genauso. Natürlich wird niemand dadurch schwul. Aber Homosexualität wurde in den letzten 15 Jahren in breiten weltoffenen Kreisen plötzlich abgefeiert, als wäre es die Erleuchtung. "Du bist schwul? Cool!". An Schwul-Sein ist überhaupt nichts cool. Es ist eben eine andere Sexualität, mehr nicht. Mittelfristig führt das zu Frustration - bei manchen Leuten auch zu Wut, wenn sie damit nicht umgehen können. Weil sie sich als weißer Hetero zurückgesetzt fühlen, während andere als Exotenbonus auf einen Altar gehoben werden. Auch gut gemeint als Gegenbewegung zu Intoleranz und Abneigung der Vergangenheit, aber weit über das Ziel hinausschießend.


    Und genau da sehe ich das Problem bei Regenmädchens Ansprüchen an das Buch, weil sie sich auf etwas konzentriert, was im Bevölkerungsschnitt vielleicht 15-20% ausmacht, und damit den eigentlichen Anspruch an Aufklärung in diesem Alter aus dem Fokus verliert.

    Zitat

    Es war 1979. Was glaubt ihr, wieviel Pakistani wir Kinder zu der Zeit kannten? Wir hatten einen italienischen Pizzabäcker, einen türkischen Schneider und einen iranischen Zahnarzt, von denen wir maximal wussten, dass es sie gibt. Und dann lesen wir eine solche Geschichte - das Ende vom Lied ist: "Woahhh, müssen Pakistani schlaue Leute sein! Keiner hat erkannt, woran das Mädchen erkrankt ist, aber der Pakistani schon! Sind wir Europäer doof ...".

    Warum man daraus den Schluss ziehen sollte, dass Europäer doof sind, erschließt sich mir nicht so ganz. Herausragende Leistungen von Europäern bekommt man als Kind schon genug durch Medien und Umfeld mit. Die sind an der Tagesordnung.

    Zitat

    Aber Homosexualität wurde in den letzten 15 Jahren in breiten weltoffenen Kreisen plötzlich abgefeiert, als wäre es die Erleuchtung. "Du bist schwul? Cool!". An Schwul-Sein ist überhaupt nichts cool. Es ist eben eine andere Sexualität, mehr nicht. Mittelfristig führt das zu Frustration - bei manchen Leuten auch zu Wut, wenn sie damit nicht umgehen können. Weil sie sich als weißer Hetero zurückgesetzt fühlen, während andere als Exotenbonus auf einen Altar gehoben werden.

    Wenn sich jemand zurückgesetzt fühlt, weil er so ein langweiliger weißer Hetero ist und nicht mit den coolen Schwulen mithalten kann, hat der ganz andere Probleme. Dass Homosexuelle auf einen Altar gehoben werden, davon sind wir doch wirklich weit entfernt... Es gab mal Umfragen dazu, wie die Bevölkerung zu sich küssenden Männern steht. Üble Ergebnisse.


    Ich finde es übrigens durchaus cool, wenn jemand sich offen als schwul outet. War ewig nicht möglich und mir gefällt es sehr gut, dass sie sich trauen, obwohl sie immer noch Diskriminierung ausgesetzt sind.

    Es versteht mich keiner ...


    Jeder kann schwul sein wie er will oder lesbisch und dass auch in der Öffentlichkeit


    Nur meine Kinder brauchen sowas im alter 5-12 nicht wissen oder 5-8 wie es hier steht ...


    Was die im alter für Erfahrungen mit Homosexualität ist dann ihr eigenes Bild was die sich machen sollen ohne dass ich mit : schwul ist cool für sowas werben muss oder denen erkläre dass es unmenschlich ist und somit vorurteile schaffe ..

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    Naja, da die meisten Eltern keine pädagogische Ausbildung haben, wissen sie in der Regel nicht, was gut für ihre Kinder ist.


    Erzieher, Lehrer, Betreuer: sie alle berichten, wie sehr sie sich abmühen, die Fehler der Eltern auszubügeln. Man gibt sich solche Mühe, Kinder genderfrei und heterogen zu erziehen. Dann gehen sie nach Hause und am nächsten Morgen hat man dieselbe Scheiße wieder, weil die Eltern Rassisten und Sexisten sind.

    Zitat

    Natürlich gibt es Eltern, die sich sehr bemühen. Sie sind interessiert an Fachliteratur. Gegen häufig in Bibliotheken, tauschen sich aus etc. pp.


    Aber diese Eltern haben meist einen akademischen Hintergrund und sind dazu finanziell besser aufgestellt. Die Kinder gegen häufig in private Alternativschulen.


    Das ist ein Privileg, welches mit Bildung und Geld verbunden ist.

    Ach Regenmädchen, laut deinem anderen Faden hast du gerade erst einen Bachelor in Pädagogik gemacht und überhaupt noch nicht in deinem Fachbereich ein paar Jahre gearbeitet. Wenn du nicht zeitnah verstehst, dass pädagogische Arbeit nur gehaltvoll sein kann, wenn man mit Eltern zusammenarbeitet statt von oben auf sie herabzuschauen, wirst du in deinem zukünftigen Beruf nicht viel Freude und Erfolg haben.

    Zitat

    Comran, was wäre denn ein "natürlicher Umgang"?

    Ein Anfang wäre, dass man eben kein homosexuelles Paar zwangsweise in Erstklässler-Schulbuch-Familien integriert - um nichts anderes geht es doch hier. Weil sich dann 80% der Kinder fragen, warum es das in ihren Familien nicht gibt.


    Ich habe den Vergleich mit der Mathematik in der Schule gebracht. Und ich fände es auch nur "natürlich", dass bei der Sexualkunde erst Grundlagen kommen sollten und dann noch genügend Zeit bis zur Pubertät ist, die Spielarten darüber hinaus anzusprechen. Aber das habe ich alles schon geschrieben und fange an, mich zu wiederholen :-/ .

    Zitat

    Was ist eine Nutte? Wie geht ficken? Wie kriegen Schwule ein Kind? Gibt es verschiedene Penisse? Warum tut eine Geburt weh? Warum wird der Penis steif, wenn man an Sex denkt? Wieso ist Sex peinlich?

    Mein Sohn ist jetzt sechs. Das Wort Nutte hat er noch nie gehört (und wenn kennt er nicht die Bedeutung und muss sie auch NOCH nicht kennen), das Wort ficken auch nicht. Solche Fragen würde er also im Moment noch nicht stellen.


    Es interessiert ihn schlicht und einfach noch nicht.


    Er weiß, dass manchmal auch zwei Männer oder Frauen zusammen leben, die Worte schwul und lesbisch kennt er aber noch nicht in diesem Zusammenhang und auch in keinem anderen.


    Er weiß auch noch nicht was Sex ist. Lediglich, dass es Mann und Frau benötigt um eine Baby zu machen.


    Dass es für die Geburt des Babys bei einer Frau eine extra Öffnung gibt, das weiß er.


    Ich habe ihn von nichts fern gehalten, es hat ihn bisher einfach nicht interessiert und ich werde ihn entsprechend seiner persönlichen Fragen aufklären.


    Würde er in der ersten oder zweiten Klasse bereits mit den ganzen hier erwähnten Details konfrontiert, von außen auch noch, dann würde mir das missfallen. Den Anfang machen wir da lieber selbst auf unserer Weise.


    Und wenn du Paare als allen möglichen Ländern ansprichst, wie glaubst du denn werden Eltern aus anderen Ländern auf diese Art von Aufklärung reagieren? Menschen, die deutlich weniger offen mit dem Thema Sexualität umgehen, als wir es hier tun?


    Natürlich müssen Kinder aufgeklärt werden, ihnen aber Fakten und Details aufzunötigen für die sie mit 5-6 zumindest noch nicht (alle) reif sind ist reichlich über das Ziel hinaus geschossen.


    Meine Meinung.

    a.fish


    Klar, aber gerade in so einem Rahmen, in dem große Gruppen auf einmal erfasst werden, wäre ich mit besonders expliziten Darstellungen vorsichtig. Einfach weil ich eben nicht weiß wer da wo steht. Ich fände zum Beispiel viel interessanter weshalb Regenmädchen damals keine Fragen gestellt hat, wenn doch alles so unklar war. Da ist doch damals was schief gelaufen und daran sollte man dann drehen.


    Ich denke das WIE man daran geht, ist noch viel viel entscheidender als die genaue Bildauswahl. Und wenn ich in dem Umfeld Homosexualität thematisieren will, was ich normalerweise total beführworten würde, dann nur, wenn vorher schonmal ein Paar durch irgendeine geschichte gerannt ist. Man muss das nicht gesondert thematisieren, sondern einfach Anlässe zu Fragen anbieten und das möglichst in Rahmen, in denen man nicht vor der ganzen klasse zeigen muss, dass man keine Ahnung hat. ;-)

    Ist 5-8 Jahre nicht etwas früh? ... Jetzt weniger um über Homosexualität und Transsexualität aufzuklären, aber um Genitalien, Schwangerschaft & Geburt und Geschlechtsverkehr detailliert zu zeigen (eben nicht als schematische Zeichnung)?

    Wie wäre es mit modifizierten Pornoheften? Müssen ja nicht gleich die Hardcore-Sachen sein. ... Und über BDSM sollte man auch aufklären. Das könnte man da gut miteinbauen und auch Lesben und Schwule mitreinnehmen. ... Werden sicher tolle Unterrichtsstunden ... bis du den Eltern in die Hände fällst.

    Zitat

    Ein Anfang wäre, dass man eben kein homosexuelles Paar zwangsweise in Erstklässler-Schulbuch-Familien integriert - um nichts anderes geht es doch hier. Weil sich dann 80% der Kinder fragen, warum es das in ihren Familien nicht gibt.

    Und da fällt dir keine Antwort ein, die die Kinder nicht überfordert? Ich bitte dich.

    Zitat

    Bis zur 7. Klasse habe ich Dank Peter, Ida und Minimum gedacht, dass ein Mann in die Scheide pinkeln muss.

    Ist doch super, vielleicht verhindert das Teenagerschwangerschaften. ]:D

    Hallo,


    bei der Lektüre dieses Pfades hatte ich so einige Deja-Vu-Gefühle. Vorrangig die Erinnerung an eine Sozialpädagogin die sich genauso arrogant im Sinne von: "Die armen Kinder, deren Eltern keine Pädagogik studiert haben!" geäußert haben. Und dann nach einigen Monaten deutlich entschuldigend war, klein mit Hut sogar, weil sie heftige Fehler gemacht hatte und irgendwie dann doch auf den Gedanken kam dass es doch irgendwas gibt das Eltern vielleicht ohne Studium aber mit viel Kenntnis und Gefühl für dieses Kind dann besser einschätzen können als sie - egal wie viel Erziehungstheorie sie auswendig gelernt hatte.


    Zum Thema: Ich denke um eine Normalität in Bezug auf Homosexualität ist zu vermitteln reicht es erstmal wenn im ganz normalen Deutschunterricht in Texten zum Rechtschreiben üben nicht immer nur Mutter-Vater-Kind sondern auch mal Vater-Papa-Kind am Tisch sitzen.


    Dass sich auch gleichgeschlechtliche Personen lieben können finde ich sehr leicht zu vermitteln, ich verstehe nicht was daran problematisch sein soll.


    Ich kann mir kaum vorstellen dass es sehr viele Kinder von 5 gibt die das Bedürfnis haben zu wissen was eine Nutte ist und was es so für Stellungsalternativen gibt.


    Und daher würde ich es genauso machen wie hier zum Glück Inder Schule üblich: Vierte Klasse Thema Körperteile und Fragen dazu stellen können, dazu "Mein Körper gehört mir" - gute Gefühle / schlechte Gefühle - das Ganze teilweise nach Geschlechtern getrennt weil es manchmal den Kindern in dem Alter leichter fällt dann offen zu sprechen.


    Mehr muss nicht sein, und wenn ein Kind wirklich mehr fragt, gut.


    Was ich mit gut vorstellen kann ist eine Art Elternabend zu dem Thema, bei dem es darum geht wie man mit derartigen Fragen umgehen sollte.