Hallo,


    bei der Lektüre dieses Pfades hatte ich so einige Deja-Vu-Gefühle. Vorrangig die Erinnerung an eine Sozialpädagogin die sich genauso arrogant im Sinne von: "Die armen Kinder, deren Eltern keine Pädagogik studiert haben!" geäußert haben. Und dann nach einigen Monaten deutlich entschuldigend war, klein mit Hut sogar, weil sie heftige Fehler gemacht hatte und irgendwie dann doch auf den Gedanken kam dass es doch irgendwas gibt das Eltern vielleicht ohne Studium aber mit viel Kenntnis und Gefühl für dieses Kind dann besser einschätzen können als sie - egal wie viel Erziehungstheorie sie auswendig gelernt hatte.


    Zum Thema: Ich denke um eine Normalität in Bezug auf Homosexualität ist zu vermitteln reicht es erstmal wenn im ganz normalen Deutschunterricht in Texten zum Rechtschreiben üben nicht immer nur Mutter-Vater-Kind sondern auch mal Vater-Papa-Kind am Tisch sitzen.


    Dass sich auch gleichgeschlechtliche Personen lieben können finde ich sehr leicht zu vermitteln, ich verstehe nicht was daran problematisch sein soll.


    Ich kann mir kaum vorstellen dass es sehr viele Kinder von 5 gibt die das Bedürfnis haben zu wissen was eine Nutte ist und was es so für Stellungsalternativen gibt.


    Und daher würde ich es genauso machen wie hier zum Glück Inder Schule üblich: Vierte Klasse Thema Körperteile und Fragen dazu stellen können, dazu "Mein Körper gehört mir" - gute Gefühle / schlechte Gefühle - das Ganze teilweise nach Geschlechtern getrennt weil es manchmal den Kindern in dem Alter leichter fällt dann offen zu sprechen.


    Mehr muss nicht sein, und wenn ein Kind wirklich mehr fragt, gut.


    Was ich mit gut vorstellen kann ist eine Art Elternabend zu dem Thema, bei dem es darum geht wie man mit derartigen Fragen umgehen sollte.

    @ Comran

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    Und dann lesen wir eine solche Geschichte - das Ende vom Lied ist: "Woahhh, müssen Pakistani schlaue Leute sein! Keiner hat erkannt, woran das Mädchen erkrankt ist, aber der Pakistani schon! Sind wir Europäer doof ...".


    Was soll das?

    Und warum hat das euer Lehrer nicht zurecht gerückt? Ist dann ja eher sein Versagen und nicht das Versagen eines Buches, das auf einen wichtigen Inhalt eingeht.

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    Und dahinter steckt schon eine fehlgeleitete Motivation - mit der Homosexualität ist es genauso. Natürlich wird niemand dadurch schwul. Aber Homosexualität wurde in den letzten 15 Jahren in breiten weltoffenen Kreisen plötzlich abgefeiert, als wäre es die Erleuchtung. "Du bist schwul? Cool!".

    Echt jetzt? Also ich erlebe es entweder so, dass es völlig unspektakulär ist, oder eben negativ besetzt. Und ich bin mit Anfang 20 auch noch nicht weit von der Zielgruppe der Schüler weg.

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    An Schwul-Sein ist überhaupt nichts cool. Es ist eben eine andere Sexualität, mehr nicht. Mittelfristig führt das zu Frustration - bei manchen Leuten auch zu Wut, wenn sie damit nicht umgehen können. Weil sie sich als weißer Hetero zurückgesetzt fühlen, während andere als Exotenbonus auf einen Altar gehoben werden. Auch gut gemeint als Gegenbewegung zu Intoleranz und Abneigung der Vergangenheit, aber weit über das Ziel hinausschießend.

    Und weil manche Menschen mit Heterogenität nicht umgehen können, soll Homosexualität nicht gleichberechtigt mit Heterosexualität unterrichtet werden? Sinn der Sache ist ja, dass sich ALLE wertvoll fühlen dürfen - egal, welche Sexualität sie haben/später entdecken. Indem Homosexualität gezeigt wird, wird sie doch einfach normal und eben weniger exotisch. Und gerade in Schulen ist es definitiv von Nachteil, der Exot zu sein.

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    Und genau da sehe ich das Problem bei Regenmädchens Ansprüchen an das Buch, weil sie sich auf etwas konzentriert, was im Bevölkerungsschnitt vielleicht 15-20% ausmacht, und damit den eigentlichen Anspruch an Aufklärung in diesem Alter aus dem Fokus verliert.

    Wie ich später noch schreibe: 15 - 20 % der Menschen sind zu wenige, um gleichberechtigt auf sie einzugehen? Wie viele müssen es denn sein, damit es genug sind?

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    Ein Anfang wäre, dass man eben kein homosexuelles Paar zwangsweise in Erstklässler-Schulbuch-Familien integriert - um nichts anderes geht es doch hier. Weil sich dann 80% der Kinder fragen, warum es das in ihren Familien nicht gibt.

    Und was ist mit den 20 %, die sich bei Hetero-Familien fragen, warum ihre anders ist?


    Sind die 20 % jetzt unwichtiger als die 80 %?


    Man kann doch auch einfach beides abbilden - ne Hetero-Familie und ne Homo-Familie. Dann ist das Problem gelöst.

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    Ich habe den Vergleich mit der Mathematik in der Schule gebracht. Und ich fände es auch nur "natürlich", dass bei der Sexualkunde erst Grundlagen kommen sollten und dann noch genügend Zeit bis zur Pubertät ist, die Spielarten darüber hinaus anzusprechen. Aber das habe ich alles schon geschrieben und fange an, mich zu wiederholen :-/ .

    Homosexualität ist keine Spielart.


    Homosexualität ist natürlich und für Homosexuelle eben die Grundlage für alles Weitere.

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    "Du bist schwul? Cool!".

    Echt jetzt? Also ich erlebe es entweder so, dass es völlig unspektakulär ist, oder eben negativ besetzt. Und ich bin mit Anfang 20 auch noch nicht weit von der Zielgruppe der Schüler weg.

    Es gibt sogar eine Kampagne, die diesen Spruch in Schulen verankert. Ein typisches Beispiel wo pädagogisches Gegensteuern in meinen Augen unnatürlich wird, übertrieben und der Sache auch nicht gerecht.

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    Und was ist mit den 20 %, die sich bei Hetero-Familien fragen, warum ihre anders ist?


    Sind die 20 % jetzt unwichtiger als die 80 %?


    Man kann doch auch einfach beides abbilden - ne Hetero-Familie und ne Homo-Familie. Dann ist das Problem gelöst.

    Das ist halt das Zähe in dieser Diskussion, die mich gelegentlich an das Leben Des Brian erinnert. Warum wird ein Nicht-Erwähnen automatisch mit einer Wertung gleichgesetzt? Wenn im Physikunterricht der Otto-Motor durchgenommen wird würde auch niemand auf die Idee kommen, sofort und schon im ersten Jahrgang den Wankelmotor dazuzunehmen.


    Mit einer Hetero-Familie und einer Homo-Familie ist das Problem eben nicht gelöst. Es wird ein Fass ohne Boden. Denn konsequenterweise müsstest du dann ein Buch machen mit Hetero-Familien, weiblichen und männlichen Homo-Familien, alleinerziehenden Müttern und Vätern, Patchworkfamilien, Single-Eltern mit stets wechselnden Lebensabschnittsgefährten und One-Night-Stands, Transsexuelle Eltern in den jeweiligen Kombinationsformen hetero/homo ...


    Verstehst du, was ich meine?


    Außerdem habe ich nie gesagt, man müsse nie darüber unterrichten. Ich habe immer gesagt, die anderen sexuellen Formen haben noch paar Jahre Zeit und es ist nicht schlimm, wenn sich die Bücher für die Kleinsten in der Schule eben auf den 08/15-Fall konzentrieren. Für alles andere reichen spätere Wissenserweiterungen. Genauso wie man den Wankelmotor auch mal durchsprechen kann, wenn man den Otto-Motor verstanden hat. Das bedeutet nicht, dass der Wankelmotor Loser-Technik ist, sondern eben einfach seltener vorkommt.


    Hmpf ... manchmal habe ich das Gefühl, dass ich in diesem Faden absichtlich nicht verstanden werde. Bitte lest nochmal alles genau, was ich dazu schreibe @:)

    Wenn ich meinem Kind vermitteln möchte, dass etwas ganz normal ist, dann ist das doch ganz einfach.


    Ich gehe ganz normal damit um. Ich mache kein "Wesen" darum und ich erkläre nur, wenn Fragen kommen.


    In seiner Kiga Gruppe war ein Mädel, welches zwei Mamas hatte. Das war normal. Die Kinder haben das gesehen, sie haben es einfach akzeptiert. Nicht gefragt und es kam auch niemand, der groß erklärt hätte.


    Warum auch? Ist doch ganz normal.


    Hätten sie gefragt, dann hätte man es erklären können.


    Aber vorauseilend diesen Fall hervorheben und besprechen, das hätte es eben weniger normal gemacht.

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    Warum wird ein Nicht-Erwähnen automatisch mit einer Wertung gleichgesetzt?

    Vielleicht, weil Du das in die Diskussion eingebracht hast. Du hast Dich von der Nicht-Erwähnung europäischer Ärzte zurückgesetzt gefühlt, fühlst Dich von der Erwähnung Homosexueller zurückgesetzt ... Ich glaube, Du wirst hier schon ganz gut verstanden. Das ist eine ganz übliche Reaktion. Wenn lange Zeit etwas ungleich verteilt war (Güter, Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit) und es dann gerecht(er) verteilt wird, fühlen sich die bisher Privilegierten zurückgesetzt.

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    In seiner Kiga Gruppe war ein Mädel, welches zwei Mamas hatte.

    Na sowas, hätten die damit nicht mal warten können, bis die Kinder alt genug sind, um so etwas wahnsinnig kompliziertes zu verstehen. ;-)

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    Na sowas, hätten die damit nicht mal warten können, bis die Kinder alt genug sind, um so etwas wahnsinnig kompliziertes zu verstehen. ;-)

    Kompliziert wird es doch erst, wenn man langwierige Erklärungen darüberstülpt. Einfach im Alltag erlebt ist es kein bisschen kompliziert.


    Ich denke die Normalität kommt einfach dadurch, dass Homosexualität heute offen gelebt wird. Früher (als ich ein Kind war) wurde sie versteckt.

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    Du hast Dich von der Nicht-Erwähnung europäischer Ärzte zurückgesetzt gefühlt


    ...


    Wenn lange Zeit etwas ungleich verteilt war (Güter, Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit) und es dann gerecht(er) verteilt wird, fühlen sich die bisher Privilegierten zurückgesetzt.

    Stop. Hier baust du jetzt einen ganz gemeinen Subkontext auf. Ich hoffe, dass das einfach Ungeschick war und nicht die Absicht, mir etwas zu unterstellen. Ich habe geschrieben, wie dies im Kontext von 1979 und unserem Alter auf uns wirkte, wenn plötzlich das für die meisten Unbekannte eine Betonung findet. Niemals fühlte ich mich priviligiert.


    Mein Bruder ist homosexuell und hat eine Langzeitbeziehung mit einem Vietnamesen. Ich lebe diese Natürlichkeit ohne Vorbehalte und in besten Beziehungen seit 20 Jahren und die Familie "Comran" wäre sogar ein Musterbeispiel für das, was Regenmädchen erwartet. Und trotzdem befürworte ich ein schrittweises und situationsangemessenes Vorgehen in der Pädagogik und ein guter Pädagoge kann das berücksichtigen (z.B. wenn in der Schulklasse solche Konstellationen in den Familien bekannt sind oder die Kinder Fragen dazu stellen). Dafür muss man nicht schon als Erstklässler 20 Vaginas und Analverkehr durchgenommen haben.


    ??Übrigens gehen meinem Bruder so Kampagnen wie "Schwul ist cool" genauso auf den Sack, weil dieses ständige Hervorheben einer Integration genauso schadet.??

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    Sie wird heute immer noch nicht offen gelebt. Das ist ein Irrglaube Heterosexueller.

    Kannst du das näher erklären?


    Meinst du damit, dass nur ein Teil der Menschen es offen auslebt? Oder wie meinst du das?


    Ich kenne einige Paare in meinem Umfeld, die sich nicht verstecken. Sie leben als einfach als Paar, wie alle anderen Paare auch.


    Natürlich kann ich nicht sagen, ob es auch welche gibt, die sich nicht outen wollen.


    Aber hier geht es ja darum, ob den Kindern Homosexualität im Alltag begegnet. Für uns kann ich das mit ja beantworten.

    So lange es immer noch nicht selbstverständlich ist das in ganz normalen Kinderbüchern nebenbei (und nicht nur bei Büchern in denen eben genau das das Thema ist!) eben die Kinder bei Vater und Papa wohnen und nicht bei Mama und Papa ist es eben noch gar nicht so selbstverständlich.


    Ich habe in meiner eigenen Umgebung jemanden der sich nicht traut offen auch nur zu sagen (oder zu zeigen) das er bi ist (ich bin da die bisher einzige der er sich anvertraut hat, was ich echt heftig finde)


    Nein, so lange es noch allzu viele Menschen gibt die wie ja auch hier im Pfad vorgekommen sagen, dass es irgendein Alter gibt in dem Homosexualität "noch kein Thema" sein sollte (was Quatsch ist,mit dem Argument müsste man dann die Erwähnung auch heterosexueller Beziehungen komplett verbannen)


    Solange es noch so eine Art "Kontaktscheu" gibt ist Homosexualität garantiert nicht akzeptiert und selbstverständlich.


    Ich habe oft den Eindruck dass bei Vielen bei dem Thema gleich die eigene Phantasie mit ihnen durchgeht was da wohl im Bett passiert. Dann bedrängen diejenigen gleich die eigenen Phantasien und es wird gesagt "das ist doch kein Thema für Kinder!" - echt abstrus, denn wenn ein heterosexueller Pärchen händchenhaltend dargestellt wird geht die schmutzige Phantasie nicht so mit den Leuten durch.


    Das hat was von "ich will mir das nicht vorstellen also dürfen die im Kinderbuch nicht Händchen halten, geschweige denn küssen"

    @ Thalina:

    Ich weiß ja nicht, ob du mich mit deinem Beitrag ansprichst?


    Sexualität ist zumindest für mein Kind (6) bisher gar kein Thema, wie bereits erwähnt.


    Es gibt ein paar seltene Fragen zur Herkunft von Babys. Ansonsten kein Interesse. Selbst wenn ich die Fragen zu Babys beantworte kann es passieren, dass seine Aufmerksamkeit schon wieder beim Solarstrom ist, bevor ich den Satz beendet habe.


    Wie also sollte man da den Bogen zur Homosexualität schlagen ":/


    Soll ich mich nun hinsetzen und ihm erklären, was die beiden netten Männer von gegenüber so zu Hause machen, wenn er das nicht mal über seine Eltern weiß?


    Immer wird gesagt, an soll bedarfsgerecht aufklären, wenn das Kind soweit ist. Damit bin ich bisher prima gefahren.


    Was soll daran falsch sein.


    Die Fragen werden schon irgendwann kommen und das kann dann nicht zu spät sein, sondern genau richtig.


    Die TE möchte bei fünfjährigen beginnen, ohne die persönliche Reife von Kindern dabei zu berücksichtigen.


    Das finde ich komplett falsch.

    Gibt es eigentlich keine Prüfung der Pädagogen? Ich meine keine Abschlussprüfung sondern eine benotung des Charakters und der persönlichen Eignung. Weil wenn ich hier sowas lese:


    [[Naja, da die meisten Eltern keine pädagogische Ausbildung haben, wissen sie in der Regel nicht, was gut für ihre Kinder ist.


    Erzieher, Lehrer, Betreuer: sie alle berichten, wie sehr sie sich abmühen, die Fehler der Eltern auszubügeln. Man gibt sich solche Mühe, Kinder genderfrei und heterogen zu erziehen. Dann gehen sie nach Hause und am nächsten Morgen hat man dieselbe Scheiße wieder, weil die Eltern Rassisten und Sexisten sind.]]


    ...dann wird mir echt schlecht und gleichzeitig bekomme ich Angst weil solche Menschen hinterher versuchen meine Kinder "freizugendern" (Seriously! Gender ist doch längst überholt) . Darauf kann ich gut verzichten. Sollte ich persönlich in der Schule meiner Kinder mitbekommen dass sich jemand so äußert dann würde ich auf jedenfall alles daran setzen denjenigen von meinem Nachwuchs fernzuhalten - zur Not auch mit einer Versetzung.

    Nachtrag: Grandios. Der Threadersteller ist, laut eigener Aussage, selbst in therapeutischer Behandlung. Da wird einem doch richtig warm um das Herz. Da stellt sich mir immer mehr die Frage nach der persönlichen Eignung.

    Zitat

    Nein, so lange es noch allzu viele Menschen gibt die wie ja auch hier im Pfad vorgekommen sagen, dass es irgendein Alter gibt in dem Homosexualität "noch kein Thema" sein sollte (was Quatsch ist,mit dem Argument müsste man dann die Erwähnung auch heterosexueller Beziehungen komplett verbannen)

    Eben!

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    Niemals fühlte ich mich priviligiert.


    Comran

    Das fühlt man ja normalerweise auch nicht, außer, wenn sie wegfallen. Deshalb ist es so schwierig, sich selber so zu sehen. Das ist nicht gemein gemeint, das betrifft ja jeden Menschen auf irgendeiner Art und Weise. Das hat auch nicht direkt etwas mit Toleranz zu tun, sein Leben und damit verbundene Privilegien sucht man sich nicht aus.

    Zitat

    So lange es immer noch nicht selbstverständlich ist das in ganz normalen Kinderbüchern nebenbei (und nicht nur bei Büchern in denen eben genau das das Thema ist!) eben die Kinder bei Vater und Papa wohnen und nicht bei Mama und Papa ist es eben noch gar nicht so selbstverständlich.

    Ist es nicht eigentlich primäre Aufgabe der Eltern, die Kinder individuell an selbstverständliche Lebensrealitäten heranzuführen?


    Andersrum gefragt: würde durch die Abbildung von Analverkehr im Rahmen des Bildungsauftrags ein Kind, welches aus einem intoleranten oder homophobem Elternhaus stammt, in seinen Wertevorstellungen korrigiert werden können? Werte und Toleranz sind ja das Ziel von Regenmädchen - verpackt wird es aber im Bildungsauftrag. Per Holzhammer.