ähnliche Problematik mit 14 Jähriger (Stief) Tochter

    Hallo zusammen.


    also zuerst mal möchte ich sagen, das ich einfach blaff ! bin, nachdem ich die Beiträge hier alle sehr aufmerksam durchgelesen habe.


    Leider jedoch erkenne ich paralelen mit den Problemen die , vor allem meine Frau, mit Ihrer leiblichen (und meiner Stieftochter) hat.


    Ich persönlich schüttele meist nur mit dem Kopf, wenn ich mir so manchesmal den " ganzen Scheiß " anhöre.


    Unsere Tochter ist ebenfalls 14 Jahre alt. Bis heute glauben sämtliche Familienangehörige, vor allem von meiner Familie, das meine Frau eine Rabenmutter sein muß, da sie schließlich eine sehr merkwürdige Art hat mit den Problemen ihrer Tochter umzugehen. Ihr wird nichts geglaubt. Alles macht sie falsch ! Aber im Endeffekt haben sie keine Ahnung was wirklich hier abläuft.


    Meine Frau geht darüber kaputt, ist sehr labil und hat darüber angefangen zu saufen ! Es gibt eigentlich kaum eine Nacht in der sie mal vernünftig schläft. Teilweise kommt sie erst um 4 Uhr ins Bett um dann doch nicht schlafen zu können. Um 6 geht dann der Wecker, da alle in die Schule müssen und der " normale " Alltag ja schließlich auch noch bewältigt werden muss.


    Was unsere Tochter angeht, verhält es sich in Teilen so, das sie sich tagelang nicht wäscht, vom Zähneputzen oder duschen ganz zu schweigen. Sie trägt Tage ... ja wochenlang die selben Klamotten, da sie nicht in der Lage ist Ihre Schmutzige Wäsche vom Zimmer aus in den Keller zu bringen, damit diese gewaschen werden kann. Ich sollte vielleicht erwähnen, das das selbständige Wäsche runterbringen ein Teil einer Empfehlung der Familienterapie war ! In der Schule sitzt sie eigentlich den ganzen Tag nur in der Gegend rum um andere Mitschüler mit Zettelchen vom Unterricht abzuhalten. Hausaufgaben ? Fehlanzeige !


    Häusliche Aufgaben, wie mal den Geschirrspüler ein/ausräumen oder diverse andere Aufgaben, macht sie absichtlich nicht vollständig oder gar nicht. Außerdem lügen, lügen, lügen !. Das geht so weit, das sie quasi überführt wurde, aber trotzdem an ihrer zusammengelogenen Version erbittert festhält.


    Stellt man sie daraufhin zur Rede, schweigt sie, heult (still) und man bekommt auf Diskussionsbasis gar nichts aus ihr raus ausser: " weil ich dazu keine Lust hatte " oder " hab ich nicht dran gedacht " Das sind die Standartsätze.


    Wie ich bereits oben erwähnt habe, tut dies meinem Teil der Familie nur unendlich Leid, da ja meine Frau die Rabenmutter ist. Selbst zu meinem Bruder besteht seit über zwei Jahren aufgrund dieser Tatsache kein Kontakt mehr.


    Selbst ich zweifele bisweilen. Jedoch kenne ich auch unsere Tochter und meine Frau.


    Ich sehe wie verzweifelt meine Frau ist. Manchmal habe ich auch Mitleid mit unserer Tochter, weiß aber auch das sie es Faustdick hinter den Ohren hat !!!


    Sie hat, nachdem meine Frau mit unserem ersten Sohn Schwanger war, mit damals 3 1/2 Jahren ganz klipp und klar gesagt, das sie nicht will das meine Frau ein weiteres Kind bekommt.


    Ständig läßt sie ihre Mutter in einem schlechten Licht stehen, schwärzt sie sogar bei der Verwandschaft an, wie schlecht es ihr geht. Einmal mußte meine Tante ihr neue Sportsachen inklusive Scout Sportbeutel kaufen, weil meine Frau ihr ja schließlich keine Sportsachen kauft ?!?. Verschwiegen hatte sie " nur " das ihre Mutter nach den vergangenen drei Mal Sportsachen verloren oder verlegt mir ihr so verblieben ist, das sie zuerst einmal in der Schule sucht, oder beim Hausmeister nachfragt. Leider waren zu diesem Zeitpunkt Osterferien.


    Meine Verwandschaft fühlt sich " natürlich " genötigt " dem armen Kind " behilflich zu sein, da die böse Mutter ja nicht in der Lage ist ihre Tochter entsprechend zu versorgen.


    Grundsätzlich wird zuerst Mal meine Frau für die gesamte Problematik verantwortlich gemacht. Über die Jahre hinweg hat sich das alles so entwickelt, das meine Familie voller Vorurteile gegenüber meiner Frau ist. Meine Frau jedoch kann das alles nicht mehr verkraften und flüchtet sich in den Alkohol und dem übermässigem Rauchen von Joints. Danach ist sie schließlich ruhig gestellt und kann sogar schlafen.


    Mit unseren anderen Kindern gibt es diese Probleme NICHT !


    Dort geht es ab wie in jeder anderen Familie auch. Wenn tatsächlich mal jemand über die Strenge geschlagen hat, kann man nachher darüber reden und die Sache aus der Welt schaffen. Wenn Fehler gemacht wurden, wird sich im Anschluss daran entschuldigt und die Sache ist auch der Welt. Nicht so mit der großen Tochter. Probleme werden ausgesessen, weder diskutiert, noch aus der Welt geschafft. Von einer Entschuldigung nach einsehen des Fehlverhaltens ganz zu schweigen ! Das kann sie nicht !, das macht sie nicht. Schließlich hat sie nicht daran gedacht ! das so etwas in Frage kommen könnte.


    Unsere Tochter schafft es immer sich durch ihre Aktionen in den Mittelpunkt zu stellen. Alle anderen Kinder kommen ständig zu kurz !


    Es ist nicht mehr zum aushalten. Ständig ist aufgrund der aufgzählten Probleme Ärger in der Hütte. Immer geht es nur um unsere große Tochter. Kein anderes Kind macht solche Probleme.


    Ich / Wir wissen nicht mehr weiter. Unsere Familie leidet unter dieser Angelegenheit und geht so langsam aber sicher kaputt.


    Ich finde das sehr traurig, habe meiner Frau sogar schon mal vorgeworfen, das ich das Gefühl habe, das sie ihre Tochter hasst.


    Das ist jedoch nicht so. Wenn sie gegenargumentiert haben diese Argumente tatsächlich Hand und Fuß, und dies liegt nicht an meiner Naivität. Mir wurde sogar schon vorgeworfen, das ich ja meiner Frau " hörig " wäre und unter ihrem Schlupp stehen würde.


    Das ist jedoch ganz und gar nicht so.


    Zu der allgemeinen Problematik kommt dann noch der Krach mit meiner Familie.


    Abschließend möchte gerne noch loswerden, das es sehr gut tut, hier in diesem Forum zu lesen, das es offenbar Menschen gibt die vergleichbare Probleme haben !


    Wer kann Tipps geben ?


    Würde mich über zahlreiche Beiträge sehr freuen...

    ähnliche Problematik mit 14 Jähriger (Stief) Tochter

    Hallo zusammen.


    also zuerst mal möchte ich sagen, das ich einfach blaff ! bin, nachdem ich die Beiträge hier alle sehr aufmerksam durchgelesen habe.


    Leider jedoch erkenne ich paralelen mit den Problemen die , vor allem meine Frau, mit Ihrer leiblichen (und meiner Stieftochter) hat.


    Ich persönlich schüttele meist nur mit dem Kopf, wenn ich mir so manchesmal den " ganzen Scheiß " anhöre.


    Unsere Tochter ist ebenfalls 14 Jahre alt. Bis heute glauben sämtliche Familienangehörige, vor allem von meiner Familie, das meine Frau eine Rabenmutter sein muß, da sie schließlich eine sehr merkwürdige Art hat mit den Problemen ihrer Tochter umzugehen. Ihr wird nichts geglaubt. Alles macht sie falsch ! Aber im Endeffekt haben sie keine Ahnung was wirklich hier abläuft.


    Meine Frau geht darüber kaputt, ist sehr labil und hat darüber angefangen zu saufen ! Es gibt eigentlich kaum eine Nacht in der sie mal vernünftig schläft. Teilweise kommt sie erst um 4 Uhr ins Bett um dann doch nicht schlafen zu können. Um 6 geht dann der Wecker, da alle in die Schule müssen und der " normale " Alltag ja schließlich auch noch bewältigt werden muss.


    Was unsere Tochter angeht, verhält es sich in Teilen so, das sie sich tagelang nicht wäscht, vom Zähneputzen oder duschen ganz zu schweigen. Sie trägt Tage ... ja wochenlang die selben Klamotten, da sie nicht in der Lage ist Ihre Schmutzige Wäsche vom Zimmer aus in den Keller zu bringen, damit diese gewaschen werden kann. Ich sollte vielleicht erwähnen, das das selbständige Wäsche runterbringen ein Teil einer Empfehlung der Familienterapie war ! In der Schule sitzt sie eigentlich den ganzen Tag nur in der Gegend rum um andere Mitschüler mit Zettelchen vom Unterricht abzuhalten. Hausaufgaben ? Fehlanzeige !


    Häusliche Aufgaben, wie mal den Geschirrspüler ein/ausräumen oder diverse andere Aufgaben, macht sie absichtlich nicht vollständig oder gar nicht.


    Stellt man sie daraufhin zur Rede, schweigt sie, heult (still) und man bekommt auf Diskussionsbasis gar nichts aus ihr raus ausser: " weil ich dazu keine Lust hatte " oder " hab ich nicht dran gedacht " Das sind die Standartsätze.


    Wie ich bereits oben erwähnt habe, tut dies meinem Teil der Familie nur unendlich Leid, da ja meine Frau die Rabenmutter ist. Selbst zu meinem Bruder besteht seit über zwei Jahren aufgrund dieser Tatsache kein Kontakt mehr.


    Selbst ich zweifele bisweilen. Jedoch kenne ich auch unsere Tochter und meine Frau.


    Ich sehe wie verzweifelt meine Frau ist. Manchmal habe ich auch Mitleid mit unnserer Tochter, weiß aber auch das sie es Faustdick hinter den Ohren hat !!!


    Sie hat, nachdem meine Frau mit unserem ersten Sohn Schwanger war, mit damals 3 1/2 Jahren ganz klipp und klar gesagt, das sie nicht will das meine Frau ein weiteres Kind bekommt.


    Ständig läßt sie ihre Mutter in einem schlechten Licht stehen, schwärzt sie sogar bei der Verwandschaft an, wie schlecht es ihr geht. Einmal mußte meine Tante ihr neue Sportsachen inklusive Scout Sportbeutel kaufen, weil meine Frau ihr ja schließlich keine Sportsachen kauft ?!?. Verschwiegen hatte sie " nur " das ihre Mutter nach den vergangenen drei Mal Sportsachen verloren oder verlegt mir ihr so verblieben ist, das sie zuerst einmal in der Schule sucht, oder beim Hausmeister nachfragt. Leider waren zu diesem Zeitpunkt Osterferien.


    Meine Verwandschaft fühlt sich " natürlich " genötigt " dem armen Kind " behilflich zu sein, da die böse Mutter ja nicht in der Lage ist ihre Tochter entsprechend zu versorgen.


    Grundsätzlich wird zuerst Mal meine Frau für die gesamte Problematik verantwortlich gemacht. Über die Jahre hinweg hat sich das alles so entwickelt, das meine Familie voller Vorurteile gegenüber meiner Frau ist. Meine Frau jedoch kann das alles nicht mehr verkraften und flüchtet sich in den Alkohol und dem übermässigem Rauchen von Joints. Danach ist sie schließlich ruhig gestellt und kann sogar schlafen.


    Mit unseren anderen Kindern gibt es diese Probleme NICHT !


    Dort geht es ab wie in jeder anderen Familie auch. Wenn tatsächlich mal jemand über die Strenge geschlagen hat, kann man nachher darüber reden und die Sache aus der Welt schaffen. Wenn Fehler gemacht wurden, wird sich im Anschluss daran entschuldigt und die Sache ist auch der Welt. Nicht so mit der großen Tochter. Probleme werden ausgesessen, weder diskutiert, noch aus der Welt geschafft. Von einer Entschuldigung nach einsehen des Fehlverhaltens ganz zu schweigen ! Das kann sie nicht !, das macht sie nicht. Schließlich hat sie nicht daran gedacht ! das so etwas in Frage kommen könnte.


    Unsere Tochter schafft es immer sich durch ihre Aktionen in den Mittelpunkt zu stellen. Alle anderen Kinder kommen ständig zu kurz !


    Es ist nicht mehr zum aushalten. Ständig ist aufgrund der aufgzählten Probleme Ärger in der Hütte. Immer geht es nur um unsere große Tochter. Kein anderes Kind macht solche Probleme.


    Ich / Wir wissen nicht mehr weiter. Unsere Familie leidet unter dieser Angelegenheit und geht so langsam aber sicher kaputt.


    Ich finde das sehr traurig, habe meiner Frau sogar schon mal vorgeworfen, das ich das Gefühl habe, das sie ihre Tochter hasst.


    Das ist jedoch nicht so. Wenn sie gegenargumentiert haben diese Argumente tatsächlich Hand und Fuß, und dies liegt nicht an meiner Naivität. Mir wurde sogar schon vorgeworfen, das ich ja meiner Frau " hörig " wäre und unter ihrem Schlupp stehen würde.


    Das ist jedoch ganz und gar nicht so.


    Zu der allgemeinen Problematik kommt dann noch der Krach mit meiner Familie.


    Abschließend möchte gerne noch loswerden, das es sehr gut tut, hier in diesem Forum zu lesen, das es offenbar Menschen gibt die vergleichbare Probleme haben !


    Wer kann Tipps geben ?


    Würde mich über zahlreiche Beiträge sehr freuen...

    Manitoba 2000, einen Ratschlag wie du die Situation verändern kannst kann ich dir zwar nicht geben, aber ich finde es wichtig herauszustellen, dass ein Kind niemals Schuld an der Situation ist. Es ist Produkt seiner Umwelt, und dazu gehören auch die Eltern.


    Ich will dir da keinen Vorwurf machen, doch bedenke einmal in welcher Situation sich deine Stieftochter befindet, sie ist ein Kind, mitten in der Pubertät - eine schwierige Phase wie es so schön heißt, aber das ist tatsächlich so. Ihr als Eltern müsst vernünftig handeln, die Zügel in die Hand nehmen, und sie wieder auf die richtige Bahn leiten, von alleine schaffen das manche Jugendliche einfach nicht!


    Ich bin jetzt 19, und wenn ich daran denke was ich alles mit 14 gedacht und gemacht habe, und in welche Sachen ich mich verannt habe, ist das teilweise beängstigend ;-) - und aus mir ist trotzdem was geworden.


    Ich möchte meinen, dass deine Stieftochter, ganz stark nach Liebe und Zuneigung der Mutter schreit und sie die mittlerweile nur durch negative Ereignisse erhält und sie sich klare Grenzen wünscht.

    im übrigen wäre es wünschenswert, dass ihr selbst als vorbilder handelt. denn auch alkoholkonsum und drogenmissbrauch sind keine lösungsansätze, sondern verschlimmern die situation nur noch umso mehr!

    Ich kann mich anna-mia erst mal anschließen.


    Wenn ihr es aber alleine nicht mehr schafft, dann geht zu einem Psychologen. Er wird euch vll. weiter helfen können...


    Was sagen denn die Lehrer usw. dazu? Arbeitet ihr mit denen zusammen?

    Zitat

    Mit unseren anderen Kindern gibt es diese Probleme NICHT !

    noch nicht! Deine Frau sollte sich ganz dringend psychologische Hilfe holen, eine Therapie machen, denn wenn die Kinder mit einem Suchtkranken Elternteil aufwachsen bekommen sie früher oder später auch psychische Störungen.


    Ich will Deine Frau nicht verurteilen aber die Sucht ist keine Lösung aber eben auch eine Störung die ergründet werden muß, die Ursache muß mit Hilfe eines Psychotherapeuten gefunden bzw verarbeitet werden! Eure beiden anderen Kinder bekommen sonst später, vielleicht auch erst als Erwachsene, Probleme wie zB Depressionen (Leidenssucht) und dadurch evtl Probleme mit anderen Süchten (muß nicht der Alkohol oder andere Drogen sein, es gibt noch ganz viele andere Suchtarten von denen ich auch erst vor Kurzem erfahren habe).


    Außerdem glaube ich ist es hilfreich wenn ihr euch eine Selbsthilfegruppe sucht in der ihr euch beide Hilfe holen könnt!


    ich wünsche euch beiden viel Kraft :)*

    Selbsthilfegruppe ne´gute Idee ...

    Schönen Dank für die Tipps.


    ich habe heute erstmals Nägel mit Köpfen gemacht, und mich mit der Suchthilfe der Diakonie in Verbindung gesetzt.


    Wir werden die Sache nun gemeinsam erörtern. Ich glaube das wir eine Lösung finden werden, die für beide Gruppen gut ist !