• Tochter möchte zu Kita-Freundin - ich möchte das aber nicht

    Hallo liebe Forengemeinde, nachdem ich schon erfolglos mit der Erzieherin gesprochen habe, wende ich mich an euch. Meine Tochter ist 4 Jahre alt und hat in der Kita eine Freundin. Naja, die beste Freundin ist es eigentlich nicht, aber wenn die nicht da ist, hält das andere Kind gut hin. Außerdem hat dieses Kind "Höckerschuhe" (Schuhe mit nem kleinen…
  • 101 Antworten
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    ich würde sie niemals irgendwo hinschicken wo ich genau weiß, dass ihr dort irgendwas passieren könnte

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    Ähm, ihr kann überall was passieren. Das nur am Rande.

    ich glaube, es war schon ersichtlich, was damit gemeint war und ich seh das genauso. ;-)


    Wenn man ein ungutes Gefühl hat, warum soll man dagegen entscheiden. Für mich ist mein Bauchgefühl immer noch sehr entscheidend, auch wenn wahrscheinlich entgegen dem nix passieren würde.

    Zitat

    Ähm, ihr kann überall was passieren. Das nur am Rande.

    naja, das finde ich in diesem Fall sogar fast schon verantwortungslos.


    Ich weiß um das Problem und schicke sie trotzdem dorthin ? Aber wahrscheinlich ist das Einfürhungen von Dingen in deine Tochter für dich kein Problem ?


    Ich möchte das für mein Kind definitiv nicht.

    Zitat

    Aber wahrscheinlich ist das Einfürhungen von Dingen in deine Tochter für dich kein Problem ?

    Erleichtert später das Aufkärungsgespräch ;-).

    Innere Stärke und soziale Robustheit eines Kindes – und nicht Abschirmung! – sind der nachhaltigste Schutz gegen ungünstige oder schädliche Einflüsse. Und die entwickeln sich ähnlich wie beim Immunsystem: durch Auseinandersetzung mit allem – auch und gerade mit dem, vor dem sie schützen sollen. Wer allzu "steril" aufwächst, ist bekanntlich später schutzlos und anfällig.


    Abschirmung ist zudem ein begrenztes und schnell verschossenes Pulver, denn sie funktioniert umso schlechter, je älter die Kinder werden. Eine starke Persönlichkeit hingegen ist Kapital fürs Leben.



    Ich verstehe sehr gut den Impuls zum Gegensteuern, wenn es um potenziell gefährliche Spielchen geht. Klar muss man sich da Gedanken machen, wie man umsichtig und verantwortungsvoll damit umgeht; was man zulässt und was nicht. Wenn dann aber quasi im gleichen Atemzug (oder sogar an erster Stelle?) "Höckerschuhe" als weitere potenzielle Gefahr genannt werden :-o, und wenn hinsichtlich des Abwehrimpulses praktisch kein Unterschied zwischen Beidem zu erkennen ist, ja dann stellt sich mir schon die Frage nach der Rationalität der Motive.

    Zitat

    Innere Stärke und soziale Robustheit eines Kindes – und nicht Abschirmung! – sind der nachhaltigste Schutz gegen ungünstige oder schädliche Einflüsse. Und die entwickeln sich ähnlich wie beim Immunsystem: durch Auseinandersetzung mit allem – auch und gerade mit dem, vor dem sie schützen sollen. Wer allzu "steril" aufwächst, ist bekanntlich später schutzlos und anfällig.

    da hast du völlig recht :)^ allerdings sollten wir nicht vergessen, das es sich hier um ein 4 (!!!) jähriges Kind handelt.


    Aber du sagst ja vollkommen richtig

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    Abschirmung ist zudem ein begrenztes und schnell verschossenes Pulver, denn sie funktioniert umso schlechter, je älter die Kinder werden.

    das ändert sich schon ganz schnell, wenn die Kinder in die Schule kommen, aber auch bis dahin, hat ein 4 jähriges noch 2 Jahre Zeit. ;-)

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    Wenn dann aber quasi im gleichen Atemzug (oder sogar an erster Stelle?) "Höckerschuhe" als weitere potenzielle Gefahr genannt werden :-o, und wenn hinsichtlich des Abwehrimpulses praktisch kein Unterschied zwischen Beidem zu erkennen ist, ja dann stellt sich mir schon die Frage nach der Rationalität der Motive.

    vielleicht sollte man nicht alles auf die Goldwaage legen, was geschrieben wird und im gleichem Atemzug war das sicherlich von der TE nicht geschrieben. Überhaupt wurden hier keine dramatisierenden Impulse genannt, das wurde eher durch andere Schreiber dramatisiert.


    Die TE wollte – so hab ich's verstanden, nur genauer drauf eingehen, WARUM sie den Kontakt nicht will und um das verständlicher zu machen, dann eben die Fakten genannt. In einen Topf habens dann wohl die anderen geworfen. Sie hat doch gesagt dass die Doktorspielchen in der Kita geklärt wurden und das mit den Absatzschuhen ist eben ansichts- und Einstellungssache ;-) Ich würde meiner 4 jährigen auch keine Absatzschuhe anziehen lassen.... was andere ihren Kindern anziehen, juckt mich allerdings nicht und würde mich auch kein "Da gehst du nicht hin-Grund" darstellen...aber hey...jeder ist anders :)_

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    das ändert sich schon ganz schnell, wenn die Kinder in die Schule kommen, aber auch bis dahin, hat ein 4 jähriges noch 2 Jahre Zeit. ;-)

    Zwei Jahre Zeit, um zu lernen, nicht zwei Jahre Zeit, in denen ruhig einfach gar nix passieren kann. Klar muss man schauen, wo man sein Kind vernünftigerweise schützen sollte, aber es bis zum Schuleintritt nach Möglichkeit abzuschirmen und es dann zwangsläufig ins kalte Wasser zu werfen ist das Gegenteil von Schutz.

    Zitat

    Ich würde meiner 4 jährigen auch keine Absatzschuhe anziehen lassen.... was andere ihren Kindern anziehen, juckt mich allerdings nicht und würde mich auch kein "Da gehst du nicht hin-Grund" darstellen...aber hey...jeder ist anders

    Na, wenn ein Kind bei einem anderen mal solche Schuhe anzieht, fällt das unter "Verkleiden". Für mich klangen die Gründe aber insgesamt eher bemüht, und ich hatte den Eindruck, dass falling star ganz schlicht die Mutter und überhaupt die Familie nicht mag und nichts mit ihnen zu tun haben möchte. Das verstehe ich auch gut – durchs Kind hat man auf einmal privat Berührungspunkte mit Leuten, die man ohne Kind zum Teil nicht in sein Leben lassen würde. Von Partnern kann man sich trennen, von Kindern nicht – denen kann man den Kontakt aber verbieten. In den ersten Jahren jedenfalls. Das klingt aber egoistisch, und sich Sorgen zu machen ist salonfähiger.

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    Aber wahrscheinlich ist das Einfürhungen von Dingen in deine Tochter für dich kein Problem ?

    Klar, das war uns erfahrenen Müttern völlig egal. – Das wolltest du doch damit sagen, oder? Dass wir nämlich alle nachlässige Luschen waren?


    Klang ja schon in deinem letzten Beitrag an...

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    ich würde sie niemals irgendwo hinschicken wo ich genau weiß, dass ihr dort irgendwas passieren könnte

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    Aber wenn ich weiß, dass dort ihr irgendwas eingeführt wird

    Lies bitte die Beiträge der TE nochmal richtig: die Geschichte fand im Kindergarten statt, es gab Gespräche, auch mit der anderen Mutter, das Ding ist geklärt. Meine Güte. >:(


    Und, um nochmal ganz kurz was zu Kind-im-anderen-Haus zu sagen: bei 4jährigen verabredet man sich ja nicht gleich beim erstenmal für ganze Tage. Da fängt man klein an, mit ein, zwei Stunden. Wenn es dann paßt, gerne mehr, wenn nicht, bleibt es eben dabei – oder man läßt es sein.


    Wie gesagt, vertraut auf eure Kinder, die machen schon sehr deutlich, wo und mit wem sie gerne spielen möchten.

    Noch mal den Eingangsbeitrag gelesen – falling star schreibt ganz deutlich, dass sie die beiden nicht mag und nichts mit ihnen zu tun haben will, als Hauptgrund, vor allen eventuellen Bedenken. Sie will sie nicht in ihrem Leben haben. Wie gesagt, verstehe ich. Nur ist es eben auch das Leben des Kindes. Und die möchte gern mit Agathe spielen. Da keinen Kompromiss zu suchen, sondern die elterliche Entscheidungsgewalt voll auszuspielen (auch unter dem Deckmantel von Ausreden), finde ich nicht ganz fair.

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    Innere Stärke und soziale Robustheit eines Kindes – und nicht Abschirmung! – sind der nachhaltigste Schutz gegen ungünstige oder schädliche Einflüsse. Und die entwickeln sich ähnlich wie beim Immunsystem: durch

    Ich setze Vierjährige aber auch nicht wissentlich Malaria-Kranken aus um das Immunsystem zu stärken.. Ich kenne nur ein circa vierjähriges Kind näher und das würde ich nicht irgendwohin geben, wo mir die Mutter (wegen erziehungstechnischer Gründe) nicht passt. Dafür fände ich die zu klein und zu wenig reflektiert. Wie das mal bei meiner aktuell Zweijährigen wird - keine Ahnung!

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    Klar, das war uns erfahrenen Müttern völlig egal. – Das wolltest du doch damit sagen, oder? Dass wir nämlich alle nachlässige Luschen waren?


    Klang ja schon in deinem letzten Beitrag an...

    das schreibst du :-D

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    Lies bitte die Beiträge der TE nochmal richtig: die Geschichte fand im Kindergarten statt, es gab Gespräche, auch mit der anderen Mutter, das Ding ist geklärt. Meine Güte. >:(

    das muss doch jeder für sich entscheiden.


    Ich hab nirgendwo geschrieben, dass Agatha und Mausi nicht miteinander spielen dürfen. Ich würde das Kind allerdings zu mir nach Hause einladen, ehe ich es mitgebe.


    Meine Tochter hatte auch teilweise sehr suspekte Freunde/ Freundinnen, war selten ein Problem. Aber wenn ich eine Tochter hätte (wie Mausi), die alles mitmacht und ein Mitläufer ist, würde ich da nochmals anders drüber denken.


    Ich hab meine Tochter groß, ich habe immer nach ihrem und meinem Bauchgefühl gehandelt und habe nicht den Eindruck etwas falsch gemacht zu haben.


    Wie geschrieben, ich würde Mausi nicht dorthin geben – aber das sollte jeder entscheiden wie er möchte.

    Wenn ich mir das so anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass die TE bloß nicht den Mut hat, zu sagen "spiel nicht mit den Schmuddelkindern".

    Zitat

    Noch mal den Eingangsbeitrag gelesen – falling star schreibt ganz deutlich, dass sie die beiden nicht mag und nichts mit ihnen zu tun haben will, als Hauptgrund, vor allen eventuellen Bedenken. Sie will sie nicht in ihrem Leben haben. Wie gesagt, verstehe ich. Nur ist es eben auch das Leben des Kindes. Und die möchte gern mit Agathe spielen. Da keinen Kompromiss zu suchen, sondern die elterliche Entscheidungsgewalt voll auszuspielen (auch unter dem Deckmantel von Ausreden), finde ich nicht ganz fair.

    dem ist nichts hinzufügen :)z :)=

    Zitat

    Wenn ich mir das so anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass die TE bloß nicht den Mut hat, zu sagen "spiel nicht mit den Schmuddelkindern".

    {:( %:| na nee ist klar %-|

    Aber Flamechen – der Prinz und ich haben doch fast dasselbe gesagt, nur dass ich höflicher war und noch hinzugefügt habe, dass es eine Frage der Fairness sei, dass Kinder auch Kontakte pflegen dürfen, die ihren Eltern keine Freude machen.

    Ich frage mich immer noch, wieso die TE weiß, dass die Mutter von Agathe bei sich zu Hause dauernd rumschreit, wenn sie nie dort war, woher sie weiß, dass diese überfordert ist, im gleichen Ansatz fragt die TE hier aber nach, weil sie selbst überfordert ist, ihrer Tochter Schuh X nicht angedeihen zu lassen oder ein Problem zu lösen.... :=o


    Und wo genau haben die Doktorspiele in der Kita stattgefunden, in welchem Raum – gab es nie Besenkammer wie bei Bum-Bum-Becker? Wo ist in einer Kita der Raum, wo zwei Kinder ungestört miteinander sind? Wo sie sich dem Kitapersonal entziehen können?


    Und genau dieses Personal, was dann eben nicht da war, um Einführungstaktiken zu verhindern, es also gar nicht mitbekommen hat, gesteht dann den entsetzten Müttern, dass sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind, um Einführungen im Genitalbereich nicht zu verhindern??? Diese bösen Kinder haben das einfach so gemacht???


    Von der Logik her ist mir das alles nicht so ganz klar, was da abläuft....