• Tochter möchte zu Kita-Freundin - ich möchte das aber nicht

    Hallo liebe Forengemeinde, nachdem ich schon erfolglos mit der Erzieherin gesprochen habe, wende ich mich an euch. Meine Tochter ist 4 Jahre alt und hat in der Kita eine Freundin. Naja, die beste Freundin ist es eigentlich nicht, aber wenn die nicht da ist, hält das andere Kind gut hin. Außerdem hat dieses Kind "Höckerschuhe" (Schuhe mit nem kleinen…
  • 101 Antworten
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    Und genau dieses Personal, was dann eben nicht da war, um Einführungstaktiken zu verhindern, es also gar nicht mitbekommen hat, gesteht dann den entsetzten Müttern, dass sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind, um Einführungen im Genitalbereich nicht zu verhindern ??? Diese bösen Kinder haben das einfach so gemacht ???

    Hä? Also – in der Kita unseres Kleinen gehen die Vierjährigen (und auch die Dreijährigen) schon allein aufs Klo, oder sie entern mal die Garderobe und werden irgendwann wieder zurückgescheucht. Was hat das mit Aufsichtspflicht zu tun? Ich fänd es gruselig, wenn es vollkommen ausgeschlossen wäre, dass sich ein Kind mal kurz den Blicken entzieht. Und es ist doch ein sehr wahrscheinliches Szenario, kein unlogisches, dass die beiden sich zurückgezogen haben und dann "erwischt" wurden.

    Mein Sohn hat an seinem ersten Kindergartentag ein Kind kennengelernt, mit dem er heute noch im Erwachsenenalter befreundet ist und diese Freundschaft hat sich die ganzen Jahren hinweg gehalten, obwohl sie in verschiedenen Schulen waren. Sie haben jetzta als Erwachsene zwar nur noch gelegentlich Kontakt, aber immerhin. Manchmal sind solche Kindergartenfreunde sehr wichtig, manchmal nicht. Ich würde an Stelle der TE noch etwas abwarten, die Kinder sehen sich täglich, ein privater Kontakt muss ja nicht unbedingt sein. Abwarten, ob nicht morgen oder in 3 Wochen Mausi eine andere wichtige Freundin hat oder ob das wirklich hält. Vielleicht erledigt sich das Thema von ganz allein.

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    Lies bitte die Beiträge der TE nochmal richtig: die Geschichte fand im Kindergarten statt, es gab Gespräche, auch mit der anderen Mutter, das Ding ist geklärt.

    Dieses Vorkommnis ist geklärt, aber die TE kann anscheinend nicht die Hände dafür ins Feuer legen, dass sowas nicht nochmal vorkommt. Darum geht es doch.

    Ich kann dazu nur eins sagen:


    "Mausi" und "Agathe und Hugo" %-|


    Ich denke, die Fronten sind doch schon alleine dadurch total geklärt.

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    Mir schon.


    Ob es Dir klar ist, daran hab ich Zweifel.

    warum gleich so beleidigend ":/


    Ich verstehe gar nicht, warum man der TE nicht einfach zugesteht, dass die die Mutter incl Kind nicht mag. Was ist denn daran so verwerflich?

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    Ich kann dazu nur eins sagen:


    "Mausi" und "Agathe und Hugo" %-|


    Ich denke, die Fronten sind doch schon alleine dadurch total geklärt.

    echt, ja? Wäre das bei Chantalle und Justin nicht so gewesen? :-X


    Schade, dass man hier in dem Forum außer 2,3 Antworten nicht wirklich hilfreiche Tippe bekommen kann, aber eigentlich müsste man das ja inzwischen auch wissen.


    Star, hoffentlich konntest du ein paar Ideen und Anregungen für dich mitnehmen. Vielleicht scheiben wir besser nochmal an anderer Stelle ;-)

    Okay, ich versuch es mal "ausführlich":


    Die unterschiedlichen Erziehungsrichtungen mal aussen vorgelassen. Auch meine Kinder haben Freunde, die ich nicht mag, die Eltern schon gleich gar nicht. Verbieten kann ich den Umgang allerdings nicht. Oder besser, man könnte schon, sollte sich doch die Frage stellen, ob man seinem Kind damit wirklich einen Gefallen tut. Wir achten halt drauf, dass diverse Spielvarianten aussen vor bleiben (zum Beispiel das Töten von Kriechtieren etc., was bei uns ein No-Go ist, ebenso wie diverse Schimpfworte und auch handgreifliche Übergriffe).


    Im Kindergarten sind die Erzieher dafür verantwortlich, dass diese "Regeln" eingehalten werden. Die Kinder kommen zu uns und unsere gehen auch dorthin, ebenso treffe ich mich auch mit der Mutter ausserhalb. Natürlich ist ein solches Spielen immer ein wenig anstrengender, als wenn es "liebe Freunde" sind, die immer gleich auf alles hören, aber dennoch sollte ich als Mutter in der Lage sein, einen gesunden Mittelweg zu finden und nicht gleich alles abblocken, bloß, weil es ein wenig komplizierter ist. Manchmal dröhnt mir nach einem solchen Spieltag der Kopf und ich bin froh, dass es vorbei ist. Und auch oft sehen meine Kinder, was bei den anderen "falsch" läuft und wir können dann darüber reden. Später werden sie dann ihre eigenen Schlüsse ziehen können und das auch tun.


    Auffallend ist halt ganz einfach die Verniedlichung für das eigene Kind der TE und die doch sehr befremdlich aus dem Rahmen fallenden Namen für die ungeliebten anderen Kinder. Jemand, der solche Vorurteile schon ausdrückt, kann natürlich keine offene Basis für eventuelle Zusammentreffen finden.

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    vertraut auf eure Kinder, die machen schon sehr deutlich, wo und mit wem sie gerne spielen möchten.

    Nein, haben sie nicht – zumindest nicht in diesem Alter. Und manchen fehlt dieses Gefühl selbst Erwachsenen wobei die Frage offen bleibt, ob das besonders behütete Kinder waren oder eher solche, denen man in dieser Hinsicht vertraut hat. ;-)

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    Ständig nervt meine Tochter mich, dass sie zu (nennen wir sie mal "Agathe") Agathe nach Hause möchte.

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    Agathe hat genrell auch viel Mist im Kopf (macht ausgefallene Doktorspiele, wo sie schon versucht hat Gegenstände in meine Tochter einzuführen)

    Und die Tochter will trotzdem wieder hin. ":/


    Wenn sie's denn unbedingt möchte, dann eben unter Deiner Aufsicht. Für die eine oder andere Stunde wird 'Agathe' bestimmt auszuhalten sein.

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    Auffallend ist halt ganz einfach die Verniedlichung für das eigene Kind der TE und die doch sehr befremdlich aus dem Rahmen fallenden Namen für die ungeliebten anderen Kinder.

    Die Verniedlichung des eigenen Kindes finde ich überhaupt nicht unnormal. Ich würde den richtigen Namen hier auch nicht schreiben wollen, mich aber gleichsam schwer tun, mein Kind durchgängig "Anne" zu nennen, wenn sie nunmal nicht Anne heißt. Und wenn Hugo und Agathe für dich vorurteilsbehaftete Namen sind, so muss das für andere noch lange nicht zu treffen. Ich finde Hugo sogar ganz schön, Agathe wäre mir aber zu altbacken. Keinesfalls aber wirken die Namen auf mich, als sollten sie irgendwie herabwürdigen... :-o

    stört sich eigentlich keiner daran, dass die mutter es scheinbar ganz normal findet, dass ihre tochter das mädchen (agathe) als notnagel-freundin "mißbraucht"?


    DAS ist mir nämlich sehr sauer aufgestoßen :(v

    hier ein paar beispiele die ich ziemlich respektlos und gemein finde:

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    Naja, die beste Freundin ist es eigentlich nicht, aber wenn die nicht da ist, hält das andere Kind gut hin

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    Und Mausi mag Agathe eigentlich auch nur, wenn ihre eigentliche Freundin nicht da ist und wenn Agathe mit ihren Höckerschuhen kommt...sonst ist sie eigentlich auch nicht immer so scharf auf Agathe und hat ja auch schon vor monaten eher schlecht über Agathe gesprochen

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    Sie nimmt ja Agathe eh oft als notnagel, wenn ihre andere Freundin nicht da iss, da wäre es gemein...

    ach ich weiß nicht, in diesem Alter wird noch viel ausprobiert, teilweise werden die 'Freundschaften' wie die Unterhosen gewechselt. Das heißt aber noch lange nicht, dass es so bleibt und die Kinder nicht zu echten, langjährigen Freundschaften fähig sind.

    Also bei vierjährigen finde ich das nicht bedenklich, dass man Freunde zweiten Ranges hat. ;-)


    Und mal gut und mal schlecht reden über andere Kinder finde ich auch nicht unnormal.


    Es gibt bei uns einen Jungen im Kiga, der ist ein Mal Freund, dann wieder doof und morgen wieder Freund.


    Bei Kindern kann sich so was stündlich ändern. ;-)


    Der beste Kompromiss wurde ja hier schon zig Mal vorgeschlagen:


    Zu dir nach Hause einladen, Auge drauf haben... fertig.


    Davon abgesehen, wäre deine Tochter denn eigentlich bei Agathe überhaupt willkommen/ eingeladen?


    Von einer Einladung der Mutter schreibst du ja nicht.


    Und ich würde wohl sowieso nicht dort anrufen und fragen, ob wir dort hin kommen können, sondern umgekehrt, eher einladen.

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    stört sich eigentlich keiner daran, dass die mutter es scheinbar ganz normal findet, dass ihre tochter das mädchen (agathe) als notnagel-freundin "mißbraucht"?

    Nein, gar nicht. Denn das könnte durchaus dasselbe Phänomen sein, wie die vielen Kinder, die ihre Väter offiziell ablehnen – weil sie spüren, dass die Mutter dies wünscht und erwartet, weil diese ein Problem mit ihnen hat – und sich dann doch an anderer Stelle deutlich manifestiert, dass die Kinder selbst diejenigen nicht wirklich ablehnen und gern Zeit mit ihnen verbringen möchten. Das kann Kinder in echte innere Konflikte stürzen. Sie schwanken dann zwischen Loyalität der Mutter gegenüber und ihren ureigenen Bedürfnissen.


    Dies hier war noch dazu die Schilderung aus Sicht der Mutter. Das heißt für mich nicht automatisch, dass Kind das ebenso sieht oder erklären würde. ;-)

    Ich finde die Kinder untereinander eigentlich eher ganz normal (bis eben auf die teilweise befremdliche Spielweise von "Agathe", die ich auch nicht gutheißen würde), auch wenn sie nur dann miteinander spielen, wenn andere Spielfreunde gerade nicht da sind. Das ist normal, auch wenn es in unseren Augen eher schade ist.


    Befremdlich finde ich eher die Mutter und ihre Aburteilungen und die Formulierungen die das Mädchen betreffen.

    @ EmilieA

    Wir hatten mal einen Chinchilla der Hugo hieß ;-) Ich selbst würde mich an dem Namen nicht stören. Namen bleiben jedem selbst überlassen und das ist auch gut so. Was sticht ist einfach der Vergleich zu Mausi und Hugo und dabei meine ich in dem Zusammenhang der Schreibweise der Mutter.