• Tochter tyranisiert uns, wir wissen nicht mehr weiter

    Seit mehr als einem jahr nun wird es immer schlimmer mit dem Verhalten unserer Tochter. Klar es gibt diese Trotzphasen, aber so lange und so krass. Ständig heult sie, sie spukt uns an, tritt nach uns, schreit, hört keinen Meter auf uns. Egal wie oder was wir tun, nichts hilft. Jeden Tag ein ständiger Kampf, unsere Nerven sind am Ende. Die Ehel leidet…
  • 125 Antworten

    Ok Ok.


    Sie war schon immer etwas ...... anstrengender und hörte nicht. Seit sie aber 4 Jahre ist ist es extrem.


    Schon alleine wie sie manchmal mit dir redet und unterhält. diese Sprüche.


    Ich werde sie mit sicherheit nicht vorzeitig Einschulen und dann überfordern.


    Mir persönlich ist aufgefallen, dass immer wenn neue Kinder in dern Kindergarten kommen ( vorallem Kleinste) oder als letztes Jahr Freunde gingen. Wird es mit ihr anstrengender. jetzt geht wieder eine ihrer kleinen Freundinen.


    Da leidet sie sehr drunter.


    Mit den Kleinsten ist es so, diese werden von ihr dann betüdelt und daheim wir dann mit den Händen gegessen, Babysprache benutzt oder gar am Daumen genuggelt.


    Und ich lass mir hier nicht sagen das es n uns nur liegt das sie so ist.


    Hab ich nicht auch mal das Recht auf Ruhe und Elternzeit für uns??? Sie hat ein Zimmer wo sie auch mal spielen kann und auch soll. Das tut sie nie!!!!!


    Wir waren jetzt 2 Std mit dem Rad unterwegs, sie fährt ja selbst. Eine sehr große Tour. Keinen Meter müde ist sie und es geht gerade weiter hier.

    @ Hallo Alias @:)

    das müsste die Moderation machen. Tut sie bestimmt irgendwann, weil hier ja mitgelesen wird :)z


    zu dir und deiner Kleinen. Du arbeitest fast Vollzeit und sollst danach noch einkaufen, Haushalt machen und Mutter sein! Das ist alles nicht so einfach, wie es oft im Fernsehen in schlauen Sendungen dargestellt wird! :)_


    Ich hab mehr und mehr den Verdacht, dass ein sehr aufgewecktes, neugieriges und selbstbewusstes Mädchen immer wieder deine Grenzen testet!


    Aber ich selber finde es nicht schlimm, wenn ein fremdes Kind mich fragen würde wie ich heiße. Dann geh ich in die Hocke, stell mich vor, reiche meine Hand, frag das Kind nach seinem Namen und mach ein wenig Konversation, je nachdem wo das jetzt stattfindet.


    Als Verkäuferin an der Theke würde ich die Kleine fragen ob sie denn für die zweite Wurst auch ihr Taschengeld dabei hat, sonst gibt es nichts ;-D


    Und wenn sie von der Kassiererin Geld haben will könnte sie doch selber bezahlen und dann das Wechselgeld in's Portmonee zurück tun. Das darf mein Enkel zB. Er ist immer so stolz und grinst bis an die Ohren :-D


    Ich hab das Gefühl deine Kleine ist so ...so...fordernd, weil sie Beachtung will, zu den Erwachsenen Sachen "dazugehören" möchte. Könnte das stimmen?


    Unterscheide mal wo dich deine Tochter mit ihrem Verhalten einfach nur nervt und wo sie tatsächlich boshaft (spucken, schlagen, schimpfen) ist.


    Ich erinner mich jetzt an was! Wenn wir Kinder früher aus Wut oder Trotz oder Entäuschung geheult haben, sagte meine Mutter "hör sofort auf!" und mein Vater meinte dann oft: "wein ruhig. Ich versteh dich ja." und sinngemäß wiederholte er dann noch einmal das Verbot z.B. "Aber Süßigkeiten vor dem Essen gibt es nicht!"

    @ :) :)*

    Zitat

    Wir waren jetzt 2 Std mit dem Rad unterwegs, sie fährt ja selbst. Eine sehr große Tour. Keinen Meter müde ist sie und es geht gerade weiter hier.

    Erinnert mich eins zu eins an meinen Enkelsohn! Der scheint auch über unergründliche Energiequellen zu verfügen!


    Auch viele andere Alltagssituationen die du schilderst, kommen mir so bekannt vor!


    @ Alias

    Überschrift und Eingangsposting lesen sich wie eine Reklamation. ;-) Als ob ihr ein "Mangelexemplar" als Kind erhalten habt...



    Magst du mir bei einem Gedankenexperiment folgen?


    Stell dir einen Ertrinkenden vor, der den Boden unter den Füßen verloren hat und nicht schwimmen kann. Er schnappt panisch nach Luft, verschluckt sich, würgt, rülpst, schlägt wahllos um sich, verpasst sogar dem Rettungsschwimmer, der ihm doch helfen will, schmerzhafte Watschen oder kotzt ihm ins Gesicht, zieht ihn womöglich gar in die Tiefe. Keine Frage, dies Verhalten ist kontraproduktiv und schädlich, auch für den Ertrinkenden selbst. Aber er tut es ja nicht, weil er ein schlechter Mensch ist, sondern nur, weil er sich aus Panik, Hilflosigkeit und Orientierungsverlust nicht unter Kontrolle hat. Würde man so ein Verhalten als "tyrannisch" bezeichnen?


    Nun stell dir vor, du bist ausgebildeter Rettungsschwimmer. Dann weißt du, worauf es in dieser Situation ankommt. Einzig und allein Halt. Fester, sicherer Halt für den Ertrinkenden, und sein Kopf über Wasser. Wie erreicht man das? Da hilft kein Diskutieren, kein Verhandeln, kein Erklären, keine Strafe, keine Bestechung, keine Androhung von Konsequenzen, auch keine wankelmütigen Kompromisse "um des lieben Friedens willen". Da hilft nur deine souveräne Ruhe und dein entschlossenes Zupacken. Du hast den Vorsprung an Kompetenz und Fitness (sprich: Reife). Du lässt dich nicht von der Panikstimmung anstecken, sondern behältst den Überblick und weißt genau, was zu tun ist. Du hast zu jeder Zeit die Führung, du gibst vor, was geschieht, setzt dich konsequent durch, notfalls auch "gegen" den Ertrinkenden. Nicht, um ihn zu demütigen oder dich selbst besser zu fühlen, sondern einzig und allein um das Ziel zu erreichen, ihm Halt und Sicherheit zu geben und ihn ans sichere Ufer zu bringen.



    Okay, das Beispiel ist dramatisch gewählt, trotzdem lässt sich da ganz viel auf eure Situation übertragen. Auch dein Kind hat gewissermaßen den Boden unter den Füßen verloren. Woher ich das weiß? Weil sich kein gesundes Kind notorisch so verhält wie deine Tochter, wenn es in emotionaler Hinsicht festen Boden unter den Füßen und einen sicheren Stand hat.


    Vergiss nicht, deine Tochter ist erst vier! In diesem Alter ist man noch auf Gedeih und Verderb abhängig von seinen Bezugspersonen. Du bist der allerwichtigste Mensch für sie, und sie wünscht sich, neben Liebe natürlich, vor allem eins: dass du megastark bist, dass du weißt wo's langgeht, ihr Orientierung im Leben gibst, die Führung übernimmst, und dass du sie in jeder Situation beschützen kannst – notfalls auch vor sich selbst.


    Die dafür nötige Ruhe und Souveränität scheint dir im Moment zu fehlen. Das ist kein Vorwurf, sondern das Ergebnis einer längeren Entwicklung und unglücklichen Eskalation. Es ist ziemlich egal, wie das entstanden ist, viel wichtiger ist, wie man da wieder rauskommt.


    Dafür brauchst du, wie ich in solchen Fällen gern sage, die Stärke, Gelassenheit und Souveränität einer Primatenmutter.



    Nehmen wir mal das Beispiel Holz zerkleinern im Hof. Wie kriegt man die erfreuliche und förderungswürdige Entdeckerfreude deiner Tochter, ihre aufgeweckte Neugier, und ihren Schutz vor echten Gefahren unter einen Hut? Ganz einfach: Festhalten! Wer darin physische Gewalt sieht und das "brutal" findet, dem sage ich: es ist die "Brutalität" des Rettungsschwimmers, der weiß, was jetzt nötig ist und sich auf jeden Fall durchsetzt. Allein ins Haus schicken und ausgrenzen und das Kind mit den daraus resultierenden Gefühlen allein lassen wäre übrigens viel brutaler.


    Ich hätte einen Gartenstuhl so nah am Geschehen wie verantwortbar hingestellt, mir mein Kind geschnappt, mich dort hingesetzt und das Kind auf den Schoß genommen: "Komm, wir schauen uns das von hier aus zusammen an. Näher ranlassen kann ich dich leider nicht, das wäre zu gefährlich. Deshalb muss ich dich festhalten, falls du nicht von selbst ruhig hierbleibst. Wenn du das nicht möchtest, musst du ins Haus." Von selbst ruhig sitzen oder festgehalten werden oder ins Haus – diese Auswahl an Alternativen reicht bei einem 4jährigen Kind wahrscheinlich aus, um Respekt vor ihm und seinem (begrenzten) Selbstbestimmungsrecht zu zelebrieren.


    Ein Vorteil der Gartenstuhl-Situation ist die körperliche Nähe. Allein durch körperliche Gesten lässt sich ganz viel mitteilen. Das eventuell nötige Festhalten kann sich ruppig und aggressiv anfühlen und ablehnende Verärgerung signalisieren – dann wäre es kontraproduktiv. Oder es kann Gelassenheit, Stärke und Respekt ausdrücken, innig, liebevoll, beschützend sein und dem Kind ein Gefühl von Sicherheit geben. Ja, es könnte geradezu der Inbegriff von "Halt geben" sein.


    Wenn man zum Letzteren nicht in der Stimmung ist, sollte man es lieber lassen – aber dann sollte man sich auch eingestehen, wie man selbst mit zur Negativentwicklung beiträgt, und dem möglichst weiter nachgehen.


    Vermutlich wird das Kind auf meinem Schoß zunächst zappelig und unruhig sein und sich winden. Das ist bei einem lebhaften Kind ganz normal und verständlich, deshalb ist das gar kein Grund, nervös und ungeduldig zu werden. Ich bleibe ruhig und versuche auch das Kind freundlich zu beruhigen. Auch Humor oder ein bisschen Blödeln und Rumalbern

    können helfen, die Situation aufzulockern, heitere Gelassenheit herzustellen und eine kämpferische Verbissenheit gar nicht erst entstehen zu lassen. Sollten die körperlichen Signale des Kindes dennoch allzu unerbittlich Unbehagen ausdrücken, frage ich wahrscheinlich: "möchtest du lieber rein?" Sehr viel wahrscheinlicher aber wird das Kind sich nach einer Weile beruhigen und seinerseits anfangen, die Situation zu genießen. Es kann für Beide eine sehr schöne, innige Erfahrung werden.

    Individualist :)^


    Zusammengefasst sehe ich bei Kindern solche Verhaltensweisen dann, wenn sie ihre Grundbedürfnisse nicht in sich befriedigt sehen. Seelische Grundbedürfnisse sind: sich innerlich geliebt fühlen, sich angenommen fühlen, sich in Sicherheit fühlen und dass man lernt sich seine Wünsche zu erfüllen. Hat das Kind das Gefühl, dass da irgendetwas nicht befriedigt wird, dann werden die einen aggressiv und andere ziehen sich komplett in ein Schneckenhaus zurück. Deine Tochter scheint aggressiv zu werden.


    Als Mutter ist es oftmals so, dass man selbst seine Bedürfnisse nicht befriedigt bekommt, denn wenn man fast Vollzeit arbeiten muss und dann auch noch für alle da sein muss, dann muss man fast die eierlegende Wollmilchsau sein, ;-) was ja heute als normal angesehen wird. Leider ist es auch meist gar nicht anders möglich. Gut oder Falsch gibt es da nicht. Aber die eigene Kreativität, mit der man sich in die Gesellschaft einbringen könnte, wird oftmals dann auf den Markt getragen, um eine Arbeit zu machen, die einem vielleicht noch nicht einmal gefällt. Gefällt sie einem, dann ist schon mal etwas besser. Man kann auch schauen, welche Bedürfnisse man selbst in sich nicht erfüllt und man versucht standhaft dem Alltag zu trotzen, obwohl man merkt man bleibt auf der Strecke. Die eigenen unbefriedigten Gefühle trägt man nach außen und Kinder merken das genau und auch sie kämpfen dann darum, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden und nicht für irgendetwas geopfert werden.


    Dies könnte zum Beispiel eine mögliche Variante sein. Muss aber nicht so sein, denn manches bringen Kinder einfach mit ins Leben.


    Die Sache mit dem Geld und der Kassiererin oder die Situation an der Wursttheke und dem Befragen von anderen, finde ich nicht schlimm. Da würde ich als angesprochene Person lächeln und dem Kind eine passende Antwort geben. Für mich heißt das nur, sie ist aufgeweckt, will das Leben verstehen und will daran teilhaben wie die Erwachsenen und ihre Bedürfnisse sind ihr wichtig.

    Zitat

    Individualist :)^

    :)^


    das hast du wunderbar geschrieben. in wie weit das jetzt der TE hilft (und ob sie sich darauf einlassen kann/will) weiß ich nicht, denn sie weißt ja jede verantwortung von sich...

    Zitat

    Und ich lass mir hier nicht sagen das es n uns nur liegt das sie so ist.

    Zitat

    Du bist der allerwichtigste Mensch für sie, und sie wünscht sich, neben Liebe natürlich, vor allem eins: dass du megastark bist, dass du weißt wo's langgeht, ihr Orientierung im Leben gibst, die Führung übernimmst, und dass du sie in jeder Situation beschützen kannst – notfalls auch vor sich selbst.

    ja, und das sind eben auch die liebevollen grenzen. grenzen geben auch sicherheit und halt.


    aber auch, was Caramala geschrieben hat ist wichtig:

    Zitat

    Als Mutter ist es oftmals so, dass man selbst seine Bedürfnisse nicht befriedigt bekommt

    Zitat

    Die eigenen unbefriedigten Gefühle trägt man nach außen und Kinder merken das genau und auch sie kämpfen dann darum, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden und nicht für irgendetwas geopfert werden.

    man soll ständig für seine kinder da sein, sie unterstützen und verstehen, aber bleibt selber jahrelang auf der strecke, wenn man (aus welchen grunden auch immer) nicht entlastet wird. das ist schwer. aber wir sind alles menschen und sollten offen dafür sein, zu lernen. es ist ein langer, schwerer prozess. aber wenn man sich darauf einlässt und auch mit seinen kindern darüber offen spricht, profitieren alle davon :)z

    Ich habe in meinem Beitrag eine Kleinigkeit (hier fett) vergessen:

    Zitat

    Von selbst ruhig sitzen oder festgehalten werden oder ins Haus – diese Auswahl an Alternativen reicht bei einem 4jährigen Kind wahrscheinlich aus, um Respekt vor ihm und seinem (begrenzten) Selbstbestimmungsrecht zu zelebrieren. Wenn es jetzt im Haus landet, dann, weil es sich selbst dafür entschieden hat, und nicht mehr, weil es gefühlt "abgeschoben" wurde. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    Vielleicht kann die Moderation das bei Gelegenheit noch hinzufügen (dann natürlich unfett) und dann diesen Beitrag wieder löschen. Danke!

    auch ich denke - kurz und knapp zusammengefasst - dass da eine sehr abenteuerlustige, temperamentvolle tochter einfach überall mitmischen möchte. lasst sie das tun, individualist hat es ja sehr schön beschrieben.


    verbote bringen dort gar nicht, macht ihr angebote ("hier im garten ist es zu gefährlich, wenn papa sägt, sollen wir uns einen kakao machen und es uns von innen am fenster anschauen?"), sag nicht zu allem nein, sondern dreh es so um, dass es für sie nach einem super-deal aussieht.


    ich als doppelmami finde es übrigens toll, wenn aufgeweckte kinder auf mich zukommen und mit mir reden. kinder, die verhuscht am bein ihrer mama kleben und den mund gegenüber anderen menschen nicht aufbekommen, sind mir ein graus |-o

    Die müssen auch kein Graus sein Knubbelinchen, ;-) zeigt im Grunde auch nur, dass sie ihre Bedürfnisse lieber unterdrücken, weil sie es in sich nicht besser können, bis zu dem Zeitpunkt. Kann ja noch werden. ;-) Wenn man dann auf sie selbst zugeht freuen sie sich in der Regel und tauen auf.


    Ist im Grunde nur die Kehrseite von Kindern, die auf biegen und brechen versuchen sich durchzusetzen und alles und jeden für sich vereinnahmen wollen und über alles bestimmen wollen. Denn auch das finden viele nicht gerade angenehm, denn dann ist das natürlich Neugierige geprägt von Aggressivität. Beide Seiten haben eine ähnliche Schwäche, nur dass diese sich unterschiedlich Ausdruck verschafft. So kenne ich es bisher.

    Zitat

    Ich hätte einen Gartenstuhl so nah am Geschehen wie verantwortbar hingestellt, mir mein Kind geschnappt, mich dort hingesetzt und das Kind auf den Schoß genommen: "Komm, wir schauen uns das von hier aus zusammen an. Näher ranlassen kann ich dich leider nicht, das wäre zu gefährlich. Deshalb muss ich dich festhalten, falls du nicht von selbst ruhig hierbleibst. Wenn du das nicht möchtest, musst du ins Haus." Von selbst ruhig sitzen oder festgehalten werden oder ins Haus – diese Auswahl an Alternativen reicht bei einem 4jährigen Kind wahrscheinlich aus, um Respekt vor ihm und seinem (begrenzten) Selbstbestimmungsrecht zu zelebrieren.


    Ein Vorteil der Gartenstuhl-Situation ist die körperliche Nähe. Allein durch körperliche Gesten lässt sich ganz viel mitteilen. Das eventuell nötige Festhalten kann sich ruppig und aggressiv anfühlen und ablehnende Verärgerung signalisieren – dann wäre es kontraproduktiv. Oder es kann Gelassenheit, Stärke und Respekt ausdrücken, innig, liebevoll, beschützend sein und dem Kind ein Gefühl von Sicherheit geben. Ja, es könnte geradezu der Inbegriff von "Halt geben" sein.

    Romantisch-idealisierend,


    aber Du hast das Kernproblem des Ganzen nicht erfasst.

    Hallo Alias,

    gibt es Vorschläge aus dem Forum die dir geholfen haben? Wie ist der momentane Stand? Hat sich was verändert?

    @ :)

    ja, das finde ich auch imnmer schade, wenn irgendwann die tipps, fragen etc. im sande verlaufen weil der/die TE sich nicht mehr melden... dann ist vlt aktuell die lage entspannter, sonst wäre die TE hier bestimmt aktiv gewesen...

    Ich lese hier meist nur: "Grenzen setzen! Nix durchgehen lassen! Konsequent sein! ..." Alles sehr hart klingende, zwingende Massnahmen. Sunflower schlägt die besseren Möglichkeiten vor.

    Zitat

    Was LOBT Ihr an Eurer Tochter? Was MÖGT Ihr an Eurem Kind? Wenn ein Kind das nicht spürt, kann es durchaus sein, dass es auf diesem Weg um Aufmerksamkeit buhlt. Das zum einen.


    Zum anderen:


    ERKLÄRT Ihr Verbote kindgerecht

    Erziehen kann man auf zweierlei Art: Strafen oder Loben. Loben ist der bessere und erfolgversprechendere Weg! Loben, loben, loben auch bei der kleinesten Handlung, die erwünscht ist und die das Kind macht. JEDES Kind ist begierig, von den Eltern gelobt zu werden. Es wird alles tun, damit es gelobt wird.


    Das ist das Eine.


    Das andere ist, dass man selbstverständlich Grenzen setzen muss. Ich denke auch, dass ein 5jähriges Kind nix an einer Maschinensäge (egal ob Kreissäge oder Kettensäge) zu suchen hat. Wenn die kindliche Hand ab ist, so ist alles zu spät!! Aber dennoch können die Eltern jedes Verbot kindgerecht begründen und erklären. Das ist wichtig, denn – man kann das ja auch bei den Erwachsenen beobachten – es werden nur Verbote eingehalten, die auch für sinnvoll angesehen werden. Auch kleine Kinder haben schon sehr viel Verständnis für Erklärungen.

    Mal abgesehen von den bisher genannten Ratschlägen und Vorschlägen hier, möchte ich das Augenmerk mal auf die Ernährung des Kindes lenken.


    Direktzucker kann aggressiv machen, ebenso Weizenmehl, Schokolade (Nüsse) und Glutamat.


    Probier doch mal aus, einfach einen Monat lang nur Volkornprodukte ohne Weizen zu verwenden, keine Schokolade, möglichst keine Süßigkeiten und auch sonst keinen Direktzucker, keine Fertigprodukte (Tütensuppe, Essen aus der Mikrowelle ...).


    Viele Kinder reagieren (u. a. auch) allergisch auf Zucker und Weizen.


    Einen Versuch über eine n Zeitraum von 4 Wochen sollte schon ein ERgebnis bringen.


    Nach der Zeit kann man wieder vorsichtig mit Weizen anfangen, zB vlt. nur Sonntags helle Brötchen und Kuchen ...


    Unverträglichkeiten und Allergien verändern sich im Laufe der Entwicklung, das sollte man immer mal wieder testen lassen, aber grundsätzlich sollte man auf die Auslöser verzichten (sofern bekannt). Das ist gar nicht so schwer, man muss nur wirklich konsequent sein.


    Einen Versuch ist es sicher wert.