• Tochter tyranisiert uns, wir wissen nicht mehr weiter

    Seit mehr als einem jahr nun wird es immer schlimmer mit dem Verhalten unserer Tochter. Klar es gibt diese Trotzphasen, aber so lange und so krass. Ständig heult sie, sie spukt uns an, tritt nach uns, schreit, hört keinen Meter auf uns. Egal wie oder was wir tun, nichts hilft. Jeden Tag ein ständiger Kampf, unsere Nerven sind am Ende. Die Ehel leidet…
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    Wieso spielen die Freunde nicht mehr mit ihr? Ich dachte in der KiTa wäre alles in Ordnung. Das haben dir doch die Erzieher persönlich gesagt. Komisch. Meine Tochter ist ja auch ein Energiebündel und die KiTa hat auch ständig bei mir Sturm geklingelt. Ich habe allerdings eine Psychologin vom Jugendamt bekommen die in der KiTa war und meine Maus dort mal für einen Tag lang beobachtet hat. Soweit ist ja auch alles in Ordnung allerdings hat sie ein Sprachdefizit und das wird nun alles noch abgeklärt. Bei Psycho – Ergotherapeutin war sie bereits. Für ihr Alter ist sie auch alltersgerecht entwickelt. Allerdings ist auch der Ergotherapeutin aufgefallen das sie halt nicht richtig Sätze bilden kann. Und das wird im KH demnächst per EEG und Hörscreening abgeklärt. Kann ja sein das sie vielleicht schwerhörig ist. Aber sonst ist alles in Ordnung.


    Ich kann dich verstehen Alias 687311 das ist schwer zu begreifen warum ein Kind so extrem auf einmal sich verhält. Aber lass dich mal richtig beraten und vor allem lass die Kleine untersuchen. Psychologen können eher erkennen wo das Problem liegt. Manchmal ist es eine einfache Sache die wir als Eltern halt nicht sehen können.

    Mitlerweile ist es so das die Kinder nicht mehr mit ihr spielen wollen und sie wird auch nicht mehr eingeladen zu den kindergeburtstagen.


    Sie ist den Eltern zu anstrengend, da sie nur rum schreit, tobt und haut.


    Die Eltern gehen mir aus dem Weg und ich bez.weise die Kleine hat schon keine Freunde mehr aus dem Kindergarten.


    Ich persönlich werde sogar im FB geblockt.


    Im Moment ist es sehr schlimm wieder. Das zu Bett gehen geht gar nicht. Streit, geschrei und tränen.


    Ende vom Lied ist dann das mein Mann und ich uns dann anschreihen und mit Streit ins BEtt gehen.

    Tut mir echt leid, dass ihr so eine schwere Zeit habt. Gibt es noch eine andere Anlaufstelle für Erziehungshilfe, an die ihr euch wenden könntet? Ich wünsche dir gute Nerven!

    Es wäre ja wichtig, dass diese fatale Spirale aus Verhaltensauffälligkeiten und Ausgrenzung und furchtbarem Stress für alle Beteiligten möglichst schnell unterbrochen wird, sonst wird sie zum Gift für euer Familienleben und für die weitere Entwicklung eurer Tochter – falls sie es nicht sowieso schon längst ist. Die Situation scheint ja doch ziemlich verfahren und eskalierend, und es scheint immer klarer zu werden, dass ihr als Eltern da allein nicht mehr rauskommt und echte professionelle Unterstützung braucht. Ich bezweifle sogar, dass eine bloße "Erziehungsberatung" reichen würde; mir scheint doch gezielte therapeutische Intervention und Begleitung von Eltern und Kind über längere Zeit nötig oder zumindest anstrebenswert.


    Aber das ist nur ein bloßer vorläufiger Eindruck aus der Ferne und kann natürlich keine fundierte Diagnose ersetzen. Die wäre aber nötig; erst dann kann man wissen, welche weiteren Maßnahmen nötig und sinnvoll sind.


    Wo lebt ihr? Gibt es es bei euch in Reichweite kein SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) oder sowas? ??(Sorry falls du es schon mal erwähnt haben solltest; der Faden ruhte ja eine Weile, und ich habe vielleicht nicht mehr alles in Erinnerung.)?? Schau mal, hier gibt es eine Möglichkeit der Suche nach Bundesländern.


    So ein interdisziplinäres Zentrum wäre eine viel geeignetere und anstrebenswertere Erst-Anlaufstelle als die fachlich einseitiger ausgerichtete Kinderpsychiatrie des örtlichen Krankenhauses. Dafür würde sich notfalls auch ein paar längere Anfahrten lohnen; jedenfalls am Anfang für Vorgespräch und einige Diagnostik-Termine. Wenn dann erstmal feststeht, welche Behandlungsmaßnahmen evtl. erforderlich sind, können diese ja ggf. auch näher am Wohnort organisiert werden.

    Unser SPZ ist genau in diesem Krankenhaus wo auch die Kindersp. ist.


    Wir halten von den dort nicht viel, da wir schon schlechte Erfahrung dort gemacht haben.


    Sie hatte ab ihrem 1 Lebensjahr bis zum 2 ten 3 schwere Fieberkrämpfe mit einmal statioärem Aufenthalt.


    Jedesma nach so einem Krampf musste sie zum SPZ und die Hinströme messen lassen.


    Beim letzten Mal wurde die Kleine dort derart von der Ärztin angemault warum sie nicht ruhig bleiben kann und mit arbeitet. Sie war knapp 2 Jahre.


    Sie wäre zu dünn und würde einen schlechten Eindruck machen.


    Da war auch der stationäre Aufenthalt wegen dem Krampf. Sie hat dort das Essen verweigert und halt auch abgenommen. Ist das dann verwunderlich mit Fieber und kaum was zu essen das ein Kind dann schlecht ausschaut.


    Wir haben sie dann eingepackt und sind gegangen.


    Unsere Kinderärztin war geschockt über solche Aussagen und kennt unser Kind.


    Nie wieder SPZ

    Zitat

    Sie geht nie in ihr Zimmer spielen oder auch zur Strafe sie hört nicht drauf.

    Habt ihr mal versucht euch von dem Konzept "Strafe" zu verabschieden? Eure Tochter klingt vertraut in meinen Ohren. Strafe stachelt meine an, sie irgendwo nicht dabei zu haben lässt sie komplet überdrehen und auch hauen, treten, spucken kommt mir sehr bekannt vor. Meine fing mit dem trotzen früher an, mit 2 ein viertel etwa, aber ansonsten ist es alles sehr bekannt.


    Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht mich von der Vorstellung zu verabschieden das es etwas gibt das sie so trifft das quasi eine sofortige Besserung des Verhaltens eintritt. Ohne echte Einsicht läuft bei ihr nichts, nur auf mich hören weil ich es sonst unbequem mache kann ich knicken. Da nimmt sie doch lieber die unannehmlichkeiten in kauf bevor sie nachgibt. Das heißt natürlich nicht das man es einfach laufen lässt. Es ging hier darum ein Gleichgewicht zu finden zwischen ihrem Bedürfnis überall mitzumachen weil sie groß sein will und Sicherheitsaspekten und der Notwenidgkeit sich in gewisser Weise zu verhalten. Logische KOnsequenzen halfen gut weiter und immer soweit mit einbeziehen wie es geht. Also bei der Aktion mit der Kettensäge das kind nicht zum zusahceuen verdammen sondern sie das Holz mit anreichen lassen und die Stücke wegstapeln lassen. Beim einkaufen sie sachen suchen lassen und so weiter. Wenn sie sich dann daneben benimmt,also irgendwas umtritt im Geschäft, zum Beispiel: einmal erklären wieso das nicht geht und ihr die Möglichkeit bieten es wieder auszubügeln, bei fehlender Einsicht feststellen: Ok, du bist noch zu klein, du wartest dann im Auto auf uns oder so. Das wird danna uch ohne großes Drama durchgezogen und das nächste Mal hat sie eine neue Chance, so wird das auch angekündigt.


    Ansosnten hat es mir sehr geholfen im Kindermund Thread hier mit zuschreiben. Man selber findet alles n ur noch ätzend und renitent und nervig, aber die anderen sehen andere ASpekte, die Clevernes und so weiter und diese positive Perspektive auf das eigene Kind ist unersätzlich. @:) @:)

    Wenn dann wiede rein wenig Ruhe herrscht kannm an auhc nochmal in ruhe darüber reden wieso das Verhalten im GEschäft so nicht geht, erklären das man kaputtes zahlen muss, dass jemand anderse aufräumen muss und so weiter.

    Wurde mal auf diesen Beitrag hier eingegangen?


    Mein kleiner Bruder war damals auch so, sehr anstrengend, hatte immer Energie, kaum zur Ruhe zu bringen.


    Meine Mutter hat dann genau das was oben beschrieben wird gemacht: Keinen Zucker und kein Weizen mehr. Nur noch Vollkorn.


    Nach einigen Tagen schon war er ein komplett anderes Kind :)z


    Das ist etwas was du ohne großen Aufwand und Wartezeiten versuchen kannst. ;-)

    Das mit dem Ansprechen der Fremden und auch die Frage an die Kassiererin finde ich zum Beispiel total undramatisch. Mutig und frech und ziemlich witzig. Mitgehen geht natürlich gar nicht, aber ansprechen? Nicht schlimm, die anderen sind ja groß und können sich wehren.

    Was das Naschen betrifft: sehr sehr wenig und das stimmt wirklich. Sie weiss nichtmal was ein Kaugummi ist.


    Getränke : Wasser und höcgsten mal Saft ( dieser allerdings mit Wasser stark verdünnt)


    Noch nie Cola ectr getrunken.


    Essen ok da sage ich mal eher normal.


    Was im Kindergarten gegeben wird, kann ich so nicht beeinflussen. Allerdings fällt da auf, wenn es was süsses gab dreht sie total auf.


    Muss ich mal versuchen


    THx

    hallo,


    gestern war der erste termin bei der caritas zu einem gespräch mit der tochter zusammen. es war ganz ok.


    ich konnte einiges erklären und habe auch tips bekommen. sie wurde beobachtet und auch einwenig was gefragt.


    zum kindergarten ist es zur zeit so:


    es gibt 3 turngruppen dort, die kleinsten 1-2,5 diese bleiben im kindergarten ; die mittleren 3-4 gehen alle 2 wochen zum turnen weg; unsere ist nun in der großen gruppe 4,5-6,5 gehen auch zu turnen.


    gerade 2x waren diesen nun turnen und nun soll sie wieder in die mitlere gruppe zurück, es würde mit ihr nicht gehen.


    sie liebt das turnen, ich habe das gefühl sie wird aus allem ausgeschlossen und dadurch in der entwicklung gehemd.


    bei der caritas hies es: ein sehr aufgewecktes und wissbegierieges kind, sehr sehr gute aussprache und weit entwickelt.


    was ich da vom kindergarten erzählte warf die frau fast um. es kommt ihr vor als würden die überfordert sein mit unserer tochter.


    was soll ich nur tun? kann ich mich dagegen wehren? es geht doch nicht das sie dann als einizge nur noch mit kleinen rumhängt.

    Hallo Alias,


    erst mal finde ich es nicht erstaunlich, wenn sie im Kindergarten überfordert sind mit deiner Tochter, du bist es ja auch....


    Trotzdem würde ich da an deiner Stelle nachhaken.


    Warum genau geht es nicht mit ihr? Was läuft falsch, was dann bei den Kleinen besser läuft?


    Um sich darüber ein Bild zu machen, bräuchte man erst mal etwas mehr Information.


    Gut, dass du dich bei der Caritas aufgehoben fühlst, das ist doch schon mal ein Anfang :)^


    Dort wirst du jetzt sicher weitere Termine haben, oder?

    ich finde halt das sie dadurch kein gutes Sozialverhalten erlernen wird und sie von Tätigkeiten innerhalb der Gruppen ausgeschlossen wird


    Ich bin entsetzt über die Reaktion der Erzieher auf ein aufgeweckteres Kind. Zumal dies auch eher negative Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl hat wenn man ausgeschlossen wird weil anderen die Persönlichkeit nicht passt et