• Triggerwarnung! Verbleib des Kindes wenn wir sterben sollten...

    Hallo, ich brauche eure Meinung! Ich habe eine Tochter mit meinem Mann, wenn wir überraschend frühzeitig sterben sollten, wollen wir das seine Eltern unser Kind groß ziehen und ich habe mich schweren Herzens dazu entschieden, dass meine Seite der Familie nur unter Aufsicht meiner Schwiegereltern Kontakt zu meinem Kind haben sollen. Der Grund ist, dass ich…
  • 20 Antworten

    Ich verstehe nicht, warum du ein schlechtes Gewissen hast?


    Ich finde deine Ängste aber ehrlich gesagt ungesund. Du kannst dein Kind nicht vorallem beschützen. Auch wenn du den Kontakt einschränkst (dann darf deine Tochter auch niemals alleine bei den Grosseltern sein) oder dein Ableben regelst, wird sie trotzdem irgendwann mit den Gefahren des Lebens konfrontiert werden. Wenn du unverarbeitete Erlebnisse aus deiner Kindheit hast, solltest du dir dafür Hilfe suchen.

    gato schrieb:

    Ich verstehe nicht, warum du ein schlechtes Gewissen hast?


    Ich finde deine Ängste aber ehrlich gesagt ungesund. Du kannst dein Kind nicht vorallem beschützen. Auch wenn du den Kontakt einschränkst (dann darf deine Tochter auch niemals alleine bei den Grosseltern sein) oder dein Ableben regelst, wird sie trotzdem irgendwann mit den Gefahren des Lebens konfrontiert werden. Wenn du unverarbeitete Erlebnisse aus deiner Kindheit hast, solltest du dir dafür Hilfe suchen.

    Ich denke nicht, dass die TE ihre Tochter dort alleine lässt?!


    Es stimmt natürlich, dass man seine Ängste kontrollieren sollte, aber sehenden Auges in offene Messer laufen ist natürlich auch keine Option!

    gato schrieb:

    Ich verstehe nicht, warum du ein schlechtes Gewissen hast?


    Ich finde deine Ängste aber ehrlich gesagt ungesund. Du kannst dein Kind nicht vorallem beschützen. Auch wenn du den Kontakt einschränkst (dann darf deine Tochter auch niemals alleine bei den Grosseltern sein) oder dein Ableben regelst, wird sie trotzdem irgendwann mit den Gefahren des Lebens konfrontiert werden. Wenn du unverarbeitete Erlebnisse aus deiner Kindheit hast, solltest du dir dafür Hilfe suchen.

    Vor allen Gefahren nicht. Aber vor denen, die realistisch sind.

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    quarksalber schrieb:

    Ich frage mich, was das für ein bombastisch gefährlicher Weg zur Arbeit ist, dass man schon Planungen fürs verfrühte eigene Ableben machen muß. Kann man da nicht auch am Weg was ändern?

    Gute Frage. Über den Weg sollte die TE mal drüber nachdenken.


    Aber ich finde es grundsätzlich nicht verkehrt, wenn man sich als junge Eltern Gedanken macht "was wäre wenn", also zum Beispiel wer die Vormundschaft übernimmt.

    Auch bei erbrechtlichen Sachen kann es manchmal relevant sein.

    Ich finde es nicht schlecht, sich Gedanken zu machen und für den Fall der Fälle vorzusorgen... Das ist gut - auch wenn man sein Kind niemals vor allem beschützen kann. Auch nicht vor realistischen. Das Leben ist und bleibt unberechenbar.


    Dennoch muss man als jemand mit Vorbelastungen auch aufpassen, wann es zuviel wird, wann es zur Belastung des Kindes werden könnte.

    quarksalber schrieb:

    Ich frage mich, was das für ein bombastisch gefährlicher Weg zur Arbeit ist, dass man schon Planungen fürs verfrühte eigene Ableben machen muß. Kann man da nicht auch am Weg was ändern?

    Naja einen plötzlichen Tod oder Unfall kann man immer erleiden. Ich habe auch vorgesorgt, habe zwar keine Kinder, dafür hab ich für meine Tiere vorgesorgt und auch für mich selbst. Mit einer Patientenverfügung halte ich Entscheidungen von meiner Familie fern und entbinde die Ärzte im Fall der Fälle gewissen Personen von der Schweigepflicht.

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