Trotzphase

    Guten Morgen :-) Wer kennt das nicht, die Kinder und ihre trotzphase:-/mein Sohn fast 5 steckt mitten drin, wenn er etwas nicht bekommt oder es heißt NEIN dreht er total ab kein ran kommen mehr er macht dicht und dann versuch mal ruhig zu bleiben":/klappt meistens nicht und es wird schlimmer. Hat hier vllt jemand gute Tipps was man in dieser Situation machen könnte? Danke euch

  • 18 Antworten

    Hallo Arileon,


    das hört sich sehr anstrengend an.

    Versuch mal, es so zu sehen, dass er dich damit nicht ärgern oder manipulieren will. Er kann in dem Moment einfach noch nicht mit der Enttäuschung umgehen und kommt mit den Emotionen nicht zurecht. Er ist noch klein und sein Gehirn ist noch nicht ausgereift.


    Wenn du dann noch schimpfst, oder ihn ignorierst bekommt er zusätzlich noch das Gefühl, dass er, wenn er so ist, nicht Ordnung ist. Bei vielen Kindern führt das irgendwann dazu, dass sie die Gefühle unterdrücken, damit Mami sie weiter lieb hat. Leider brechen sich diese Gefühle dann oft später unkontrolliert einen Weg (und man wird z.B. wütend, weil das eigene Kind einen Wutanfall hat).


    Am Besten wäre es, ihm zu signalisieren, dass seine Gefühle ok sind, dann merkt er auch, dass sie vorbei gehen und das Leben weiter geht. Langfristig wächst so die Frustrationstoleranz.

    Ich verlinke dir noch einen Artikel:

    Trotzphase - Umgang mit Wutanfällen in der Autonomiephase

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Zitat aus dem Link: "Gerade in diesem Alter ist eine feinfühlige Unterstützung bei Wut und Stress, d. h. eine Fremdregulation durch die Eltern, noch sehr wichtig!"


    und wie soll die aussehen?


    ich habe ft erlebt, dass sie in einem Wutanfall gar nicht zugänglich für irgendwas sind. Erlebe oft Eltern, die dann auf die Kleinen einreden. Halte ich für Unsinn ...lieber auswüten lassen und danach mit dem Kind reden. Es in den Arm nehmen, um ihm zu zeigen, ich habe dich gerne , auch wenn du gerade einen Bockanfall hattest.


    Hinterher schafft es das Kind auch oft zu sagen, warum es so wütend war, was es wollte. und fühlt sich dann auch ernst genomen, wenn man mit ihm über seine Gefühle spicht.

    Liebe wintersonne,


    Das steht im Artikel sehr genau beschrieben :-)

    Bestimmt gibt es auch Kinder, bei denen nichts davon funktioniert.

    Ignorieren und weg gehen würde ich persönlich trotzdem nicht, sondern bleiben und signalisieren, dass ich da bin, wenn das Kind mich braucht. Ich setze mich z.B. manchmal einfach daneben und warte.

    Ja das war ja damit gemeint .... weggehen ... ein Stück Abstand halten, wenn einem ds getobe selbst an seine Grenzen bringt. Denn passiet das mehrmals am Tag, kommt man auch schnell an seine geduldgrenzen.


    Natürlich ihn nicht ine inen anderen Raum sperren, geht ja auch gar ncht, weil er in der Regel schon hinterher kommt. aber ignorieren in Form von nicht reagieren , ihn nicht vollquatschen ..abwarten.


    Ganz prinzipiell bin ich aber kein freudn von diesem Buch. Habe es hier und es gibt mir zu viele Stellen, wo ich nur den KOpf schüttele und denke, nee so kann es nicht funktionieren oder nee so will ich das wnicht. Dass zum Beispiel ein Kind selber entscheidet wann es schlafen geht etc.

    Ich finde schon , dass ein familiengefüge funktionieren muss und eben auch alle andere Mitglieder Bedürfnisse haben und nicht nur der Kleine Wutzwerg.

    Mein Sohn testet mich auch gerne aus wie weit kann ich gehen, klappt nicht immer habe ich durchschaut😉 ja in manchen Situationen lasse ich ihn einfach mal in Ruhe. Und wenn ich merke es geht vorbei, nehm ich ihn in den Arm und frage auch worüber er sich jetzt so geärgert hat. Ok in dem alter kommt nicht immer die passende Antwort ist ja auch normal. Es gab auch schon Situationen da haben wir uns angeschrien und beide geheult:°_ danach uns in den Arm genommen und drüber geredet das brauch man dann auch....

    Hmm, meine Tochter ist auch knapp 5. Bei ihr ist diese Phase längst vorbei. Klar, wenn sie mal schlech drauf ist, gibt es ordentlich Gezeter, aber Trotz? Irgendwie nicht mehr so. Das hat dafür die Zweijährige ganze extrem grad. 😬

    Bist du sicher, dass es Trotz im klassischen Sinne ist? Kannst du mal ein Beispiel geben?

    naja wie soll ich sagen, er möchte eben immer mehr sein Willen durchsetzen und wenn ich dann Nein sage bockt er gleich rum. Das ist aber nicht immer so. ;-)

    kann da jetzt auch kein beispiel nennen das ist ja wie gesagt nicht immer so. Manchmal ärgert er sich auch über sich selber habe ich den Eindruck er probiert etwas und wenn es nicht so klappt wie er will schmollt er. Dann will ich es zeigen da macht er zu für ne kurze Zeit aber dann kommt er auch mal an und fragt wie das und das geht:)z Ja wie gesagt es ist ja nicht jeden Tag so. Manchmal ist es nur extrem schwer an ihn ran zu kommen. Ich nehme ihn auch sehr oft in den Arm wenn ich merke jetzt könnte er genau das gebrauchen.

    Gibt aber auch Tage da lass ich ihn mal machen damit ist mir mehr geholfen als zu schreien. In dem Punkt bin ich schon viel ruhiger geworden. Man soll ja auch mal machen lassen

    naja tief durchatmen ist ein Tipp für den Moment aber nichts langfrsitiges. Langfristig denke ich , muss man einem KInd schon leibevoll beibringen, dass es eben nicht immer anch seinem Kopf gehen kann. Ihm zu sagen : o.k. , dass möchtest du , aber das möchte Mama oder Papa , weil....


    Für ein Kind ist es auch wichtig zu wissen, dass die Eltern die veranwtortung tragen , es eben manchmal doch besser wissen entlastet es auch, damit es nicht denkt, es müsse selbst immer alles entscheiden . Das überfordert ein Kind ja letztendlich völlig.


    Ihm klare Grenzen setzen hilft langfristig und man tut dem Kind damit auch nur einen gefallen, da es ihm festen Halt gibt.