• Undankbare Mutter - ich aergere mich so

    Meine kleine Stieftochter (9) ist durch einen Umzug in eine neue Klasse gekommen. In dieser Klasse ist ein Maedchen an Leukaemie erkrankt. Die Mutter des Maedchens hat eine Spendenseite eingerichtet, auf der mein Freund und ich (anonym) $500 gespendet haben. Hier in den USA uebernehmen Krankenkassen leider nur einen kleinen Teil der Behandlungskosten,…
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    Ich denke, zurückschlagen würde ich auch nicht. Aber die Dinge richtigstellen schon. Ich meine, es geht hier schließlich auch um den Ruf des Kindes - die Mutter hat ja sogar ihren kompletten Namen veröffentlicht. Das ist einfach nur dreist und falsch. Und die Stieftochter der TE verliert vielleicht noch an Ansehen dadurch. Das ist nicht fair. Erst recht nicht, wenn sie so etwas Nettes und Selbstloses gemacht hat. Ich würde wollen, dass mein Kind lernt, dass man sich nicht ausnutzen lassen braucht und auch wehren darf, wenn einem Unrecht geschieht.


    Wenn jetzt alle Menschen, die krank sind oder kranke Angehörige haben, plötzlich einen Freifahrtschein kriegen fürs "Arschloch sein", wird die Welt ja auch nicht zu einem besseren Ort.

    Ich finde die Sätze von Chance auch sehr gut und würde es - entgegen der überwiegenden Meinung hier - auch unbedingt posten. Einfach nur damit da öffentlich etwas entgegengesetzt und der Wind etwas aus den Segeln genommen wird.


    Persönlich klären kann man zusätzlich ja auch noch, vielleicht, wenn die Wogen ein bisschen geglättet sind.


    Finde es jedenfalls eine tolle Geste von deiner Stieftochter. @:)

    P.S. Die Worte sind ja durchaus so formuliert, dass sie nicht zu einer Eskalation führen werden und auch kein: "Ich zahl's dir jetzt heim, du blöde Kuh" andeuten. Aber Partei für die Stieftocher darf man schon öffentlich ergreifen, finde ich.

    Natürlich ist ihre Reaktion völlig daneben.


    ABER mal so eben 500$ anonym zu spenden ist, in meinen Augen, entweder etwas blauäugig oder der Betrag kratzt euch nicht.


    Ein zweites Mal wird euch das bestimmt nicht passieren.

    Reagieren würde ich da auf jeden Fall. Auch die nachvollziehbar problematische und angespannte Situation dieser Familie ist da keine Entschuldigung. Zum Bloßstellen eures Kindes auf FB hat die Energie ja auch gereicht. >:(

    Zitat

    "Eine Spende ist eine freiwillige Sache. Diese kommt von einem kleinen Mädchen, dem es sehr am Herzen lag, Deiner Tochter zu helfen und welche sofort ihr einziges eigenes Geld geben wollte, um einen kleinen Teil beizutragen. Zusätzlich zu unserer Spende. Es ist schade, dass Du ihr Mitgefühl und Ihr Engagement nicht zu schätzen weißt. Wir tun dies dafür umso mehr."

    :)^ :)^ :)^

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    P.S. Die Worte sind ja durchaus so formuliert, dass sie nicht zu einer Eskalation führen werden und auch kein: "Ich zahl's dir jetzt heim, du blöde Kuh" andeuten. Aber Partei für die Stieftocher darf man schon öffentlich ergreifen, finde ich.

    Ja. Auf öffentliches Gezänk einlassen oder es befördern würde ich auf gar keinen Fall, aber ruhig und sachlich klarstellen, was ist, das schon. Mit ein bisschen Glück nimmt sie dann den Post eh schon raus.

    Zitat

    ABER mal so eben 500$ anonym zu spenden ist, in meinen Augen, entweder etwas blauäugig oder der Betrag kratzt euch nicht.


    Ein zweites Mal wird euch das bestimmt nicht passieren.

    Sie schrieb doch schon: Es war für das Mädchen, nicht für die Mutter. Was ist daran blauäugig? Es ist schade, dass die Mutter offenbar eine sehr unangenehme Person ist, aber die Rechnungen, um dem Mädchen zu helfen, müssen ja trotzdem bezahlt werden. Ich hab auch schon mal einem sehr unangenehmen Typen eine Tierarztrechnung bezahlt, damit es seinem sehr netten Hund bessergeht, da ist mir doch der Typ scheißegal, und ob er dankbar ist ... pffft. Es ist schön, wenn man so etwas gegenseitig zu schätzen weiß, ja, aber dafür gibt es halt keine Garantie.

    Unverschämt, einfach unverschämt! Diese Frau scheint auch nicht sehr intelligent zu sein. Angenommen, sie hätte sich über die 20 Dollar gefreut und genau das gepostet, wer weiß, was sie ausgelöst hätte, "schau Mama, ich hab auch 10 Dollar, wenn ich die spende, dann freut sich die Frau auch über mich!" Und wenn das 10 Kinder sagen, oder 20, oder 30,...


    Genauso läuft es doch bei Spenden? Bei uns haben Kinder auch gesammelt vor kurzem, jeder gab ein paar Euro, was glaubt ihr, was da bei 1000 Kindern rauskam?


    Vielleicht sollte man der guten Frau mal ein wenig Nachhilfe in Rechnen erteilen?


    Ich würde den fb Post melden wegen Nennen des Namens. Zwar kann dann keiner mehr sehen, was für eine Dame das ist, aber es soll ja für das Kind gespendet werden und nicht für diese unverschämte und undankbare Frau, von dem her ist das auch wieder gut.

    Finde Chances Worte auch wirklich gut. Das kann man problemlos so schreiben, ohne dass man sich da auf Blödsinn einlässt. Weitere Kommentare würde ich dann wohl auch keine mehr schreiben, damit das nicht in HickHack ausartet.

    Diese Mutter hat sich selbst ins Knie geschossen. Ich hab auch schon öfter etwas für solche Situationen gespendet, hätte ich allerdings so einen Beitrag von der Frau gelesen würde die von mir keinen Cent mehr erhalten. Und ich denke das sehen viele andere Menschen genauso.


    Da der Name der Tochter da steht, würde ich schon eine sachliche Gegendarstellung dazu posten. Gerade weil das Internet nichts vergisst und es auch noch in 10 Jahren da stehen wird. Danach würde ich die Beiträge dieser Person nicht mehr verfolgen.


    Das kranke Kind tut mir sehr leid. Aber wenn ich jemanden Geld spende, muss ich erwarten können das dieser verantwortungsvoll damit umgeht. Bei der Mutter des kranken Kindes sehe ich das nicht als gegeben an.

    Ich würde auch einen sachlichen Gegenpost machen. Gerade, weil öffentlich der Name zu lesen ist.


    Schade, dass diese Mutter nicht sieht, dass es bestimmt mehr Leute gibt die einen kleineren Betrag spenden würden und sie sich das mit solchen Posts komplett versaut. Ich würde da auch nichts spenden, wenn ich sowas lese und nicht jeder kann mal eben einige 100 Euros/Dollars locker machen.


    Ich würde zusätzlich zu dem Kommentar aber wahrscheinlich noch eine ausführliche private Nachricht senden, in der ich auch schreibe, dass von uns schon 500 Dollar kamen. Und auch erwähnen würde, dass andere Leute nach solchen Aktionen möglicherweise nicht mehr spenden wollen. 100 Leute die 20 Dollar spenden haben insgesamt auch 2000 Dollar gespendet, das sollte sich die Dame mal klar machen.

    Du hast ein Recht Dich darüber aufzuregen.


    Es ist eine bodenlose Unverschämtheit von der Mutter und das Verhalten lässt sich durch nichts rechtfertigen. :|N


    Deine Tochter sollte die Behandlung ja auch nicht allein bezahlen. Es wird gesammelt und ich fand es soooo süß von Deiner Tochter. x:)


    Schade, dass sie nun so eine schlechte Erfahrung mit ihrer Hilfe machen mußte. :-(

    Zitat

    Ich würde zusätzlich zu dem Kommentar aber wahrscheinlich noch eine ausführliche private Nachricht senden, in der ich auch schreibe, dass von uns schon 500 Dollar kamen.

    Das würde ich nicht, das klingt nach Rechtfertigung. "Du darfst dich nicht darüber aufregen, dass nur 20 kamen - in Wirklichkeit waren's eh 520"

    Auch ich würde hier einen Zweizeiler hinterlassen, ähnlich wie er schon als Beispiel aufgeführt wurde:


    "Gerne möchte ich darauf hinweisen, dass die Eltern des Mädchens bereits eine anonyme Sende überwiesen haben. Dieses Mädchen wollte Ihr Weihnachtsgeschenk, welches sie selbst von Ihrer Oma erhalten hatte, weitergeben."


    Irgendwie sowas halt, da bedeutet ja nicht, dass man sie öffentlich anprangert.... Man gibt ihr einfach entsprechende Antwort, worauf sie selbst wohl noch nicht gekommen ist: Dass aus der Familie bereits eine großzügige Spende gekommen ist.

    Zitat

    Das würde ich nicht, das klingt nach Rechtfertigung.

    Und was ist daran so schlimm?


    Ich kann doch erwähnen, dass ich schon 500 Euro gespendet hab, wenn ich so dämlich einen vor den Latz geknallt bekommt. Außerdem würde ich das nur privat tun und nicht öffentlich im Kommentar.