Unstimmigkeiten mit der Kindsmutter

    Hallo,


    Ich (w 26) bin seit knapp 4 Jahren mit meinem Freund (30) zusammen. Er hat eine Tochter (7) zu der ich ein inniges Verhältnis habe.


    Alle zwei Wochenenden ist das kind bei uns.


    Vor ein paar monaten fragte die mutter ob wir das kind vom hort am Freitag holen könnten, was ich gerne mehrmals tat.


    Davor holte mein Freund das kind immer abends von zu Hause aus ab, er arbeitet freitags mindestens bis 18 Uhr. (Der Hort schließt um 16:30)


    Nun stellt sich heraus, dass die mutter die abholung vom Hort als feste Regel ernannt hat.


    Mein Freund kann aufgrund seines jobs niemals um 16:30Uhr bei dem Hort sein.


    Und ich möchte mich nicht dazu verpflichten! Ich möchte gerne auch andere Termine oder verabredungen wahrnehmen und nicht von dieser Frau gezwungen werden.


    Ich betreue das kind von Freitag Abend bis Sonntag Abend zusammen mit meinem Partner mit viel Freude, aber das geht nun zu weit.


    Die mutter sagt es ist ihr egal wie er es macht mit abholen , dies sei unser Problem. Sie sei nicht da ( neuer Freund im Ausland)


    Ich finde es schockierend , beim letzten mal sagte mein Freund dass wir beide nicht können , sie interessiere das nicht und reiste Freitag Mittag einfach ab, erkundigt sich nicht mal ob wir letztlich eine Lösung fanden und ihr kind abgeholt wurde ?!


    Ich würde mich über Meinungen freuen sowie um Tipps, was wir tun können .

  • 75 Antworten

    Wegen 1,5 Stunden alle zwei Wochen würde ich an deiner Stelle kein Fass aufmachen, sondern deinen Freund unterstützen und seine Tochter abholen.

    Hallo liebe secura,


    ist es denn wirklich so ein Problem das Kind jeden zweiten Freitag abzuholen oder handelt es sich hierbei eher um eine "Erwachsenen-Prinzipienreiterei". Ich kann verstehen, dass du dir nicht vorschreiben lassen willst... jedoch gibt es immer zwei Seiten der Medaille.


    Die Mutter hat das Kind fast zwei Wochen am Stück und da sie nun eine neue Beziehung pflegt, was ihr gegönnt sei, wäre es eben praktisch für sie, dass das Kind früher abgeholt werden wird. Faktisch gesehen wäre dies doch für dich realisierbar? Es ist doch sicherlich nicht so, dass du ausgerechnet jeden zweiten Freitag so viel machen möchtest?


    Wenn ich mir mal überlege, dass die Frau ihr Kind für eine Stunde bei sich behält, damit dein Parnter es bei dir "abholt" wäre es doch sicherlich auch ok, wenn ihr das Kind abholt und die Frau Mittags zu ihrem Freund fahren kann? Sie würde dadurch viele Stunden gewinnen und ihr nur wenige "verlieren"? (Verlieren?) Wie gesagt... es ist doch nur jede zweite Woche...


    Ich sage das nicht, um dich zu ärgern, sondern wegen dem Kind. Scheidungskinder haben es oftmals schwer genug und wegen ein / zwei Stunden alle zwei Wochen zu streiten ist es doch nicht wert? Das Kind wird dies mitbekommen... :-/


    Liebe Grüße @:)

    Ich verstehe alles was die Sympathien für Alleinerziehende Mütter betrifft .


    Allerdings sind diese paar Stunden freitags die einzigen vom kompletten we, die ich für mich habe.


    Ich habe letzten Freitag eine Verabredung abgesagt , weil die mutter erklärt hat dass es ihr egal ist wie das kind Heim kommt .


    Ja, sie kümmert sich die restliche Zeit ums kind , jedoch erhält sie dafür auch Kindergeld und Unterhalt sowie Zusatz Zahlungen vom vater meines Freundes obendrauf .


    Für Silvester war vereinbart dass die Maus bei uns ist. Im nachhinein erfuhren wir, das dies nur geht ,wenn wir das kind auf halber Strecke in der Schweiz abholen. Mein Freund müsste also am Freitag Abend ab 18 Uhr in die Ca 360km entfernte Schweiz fahren. Das kind wäre gegen Mitternacht dann zu Hause . Ist das im Sinne des Kindes??


    Mein Freund verweigerte das, woraufhin Silvester von der Frau für uns storniert wurde. Zu den Zeitpunkt hatten wir mit dem kind allerdings schon Pläne geschmiedet für den Abend! Dazu meinte sie nur dass die kleine schon verstehen wird dass Papa nun doch nicht kann :(v

    Zitat

    Allerdings sind diese paar Stunden freitags die einzigen vom kompletten we, die ich für mich habe.

    das versteh ich nicht. du musst doch nicht das ganze Wochenende dabei sein, wenn sich Vater und Tochter sehen. Dann könntest du doch deine Verabredungen einfach auf Freitag abend oder das restliche Wochenende legen.

    Hört sich wirklich nach einer ekligen Person an und mir würde es auch nicht gefallen, wenn man mir mit "tja, alles euer Problem" entgegentreten würde, aber trotzdem würde ich versuchen, Lösungen zu finden. Des Kindes wegen.


    Marika sterns Vorschlag finde ich zum Beispiel super. Ich würde das Mädel abholen, und mir meinen Freiraum zu anderer Zeit einräumen. Alles andere wäre wohl ein Machtkampf auf dem Rücken des Kindes. Ich hätte keinen Bock da mitzumachen und würde einlenken.

    Ich denke , dass du dich aus der Sache in soweit raushalten sollten, indem du deinen Mann die Sache klären lässt. Es klngt nach gestörten Verhältnis der beiden, wenn sie sagt: ihr ist es egal, wie ihr es macht...so geht es natürlich nicht, aber das ist nur der Ausdruck dafür, dass man nicht vernüftig miteinander reden kann.


    Scheidungskinder haben es schwer und bei euch klingt es schon danach, dass ihr eure Bedürfnisse und Meinungen zu sehr in den Vordergrund stellt.


    Dem Kind zu liebe, könnt man schon schauen, wie man es möglich macht ohne, dass es Streit gibt.


    Zu sagen : das und das ist nicht in Ordnung (und dass sie das Kindergeld bekommt ist doch i.O. und hat doch mit den Terminschwierigkeiten gar nichts zu tun), wird euch nicht weiterbringen und das Kind wird es spühren.

    Stimmt ich muss da nicht dauernd dabei sein , bin es aber sehr gerne weil mir das kind viel bedeutet.


    Ich finde es halt schwierig dass ich mich als Außenstehende für die abholungen verpflichten soll.


    Ich bin seit 2 Monaten im neuen Job und habe dort freitags um 15 Uhr Feierabend .


    Was ist wenn dort mal Überstunden anfallen . Dann bin ICH dafür verantwortlich dass die abholung nicht klappt .


    Wenn der Hort schließt , würde man versuchen die mutter zu erreichen . Die ist im Ausland ist würde auf den vater verweisen, der wiederum während der Arbeit gar nicht telefonieren kann privat .


    Und dann?..


    Ich finde die Verantwortung relativ groß


    Die mutter meinte wir sollten im Zweifelsfall "irgendjemanden" organisieren der sie holt ":/

    Selbstverständlich ist es legitim dass sie Kindergeld erhält .


    Hätte ich jedoch am Freitag nicht gekonnt , wäre das kind vermutlich bei der Polizei abgegeben worden und das finde ich sehr fragwürdig .

    Wie ist denn die Vorgeschichte? Wieso kümmert der Vater sich nur so wenig? Findet die Mutter das gut oder unfair?

    Warum kümmert er sich wenig wenn er einen Arbeitsvertrag mit vorgeschriebenen Arbeitszeiten hat und früher nicht weg kann !?

    @ secura,

    Ich kenne es so, dass das Papawochenende mit Schul- bzw Kindergartenende begonnen hat....


    Sozusagen hatte die Mutter bis jetzt auf die Bedürfnisse des Vaters sich eingestellt... Deinem Freund ist es nicht möglich die Arbeitszeiten ein wenig auf das Kind abzustimmen?


    Auch wenn es emotional schwer fällt: die Unterhalts/Kindergeldszahlungen / Geldangelegenheiten von den Kindbesuchen trennen! Das hat gar nix miteinander zu tun, sind zwei getrennte Paar Stiefel!


    Und wie bereits von Marika angesprochen, mit exclusiver Papa-Kindzeit am Wochenende


    (die den beiden sicher auch guttut) hättest du auch mehr Freiraum für nur für dich...


    Viel Kraft wünscht dir Lavendelblüte

    Zitat

    Warum kümmert er sich wenig wenn er einen Arbeitsvertrag mit vorgeschriebenen Arbeitszeiten hat und früher nicht weg kann !?

    na ja, ich finde alle zwei Wochen schon sehr wenig.

    Ob du dich verantwortlich fühlen solltest das Kind abzuholen, musst du mit deinem Partner klären. Nur er könnte dich darum bitten. Klar kann das nicht die Mutter anweisen/bestimmen.


    Ohne eine Zusage, dass das Kind abgeholt wird wegzufahen geht natürlich überhaupt nicht, aber das muss dein Partner ihr klar machen....wie gesagt, da scheint der Umgang der beiden sehr problembelastet und daran sollten sie arbeiten.


    Die Silvestergeschichte ist auch blöd, nur leider hört man das immer wieder, dass im Grunde noch Machtspielchen viele Jahre lang gespielt werden.


    Hat dein Partner sich getrennt von ihr, kann es sein, dass sie noch sehr sauer auf ihn ist? Bist du der Grund der Trennung? Das alles muss man berücksichtigen...zur Gefühlslage der Frau. Das macht ihr handeln noch nicht richtig, aber wenn noch viele Emmotionen im Spiel sind ist es immer schwerer vernünftig miteinander zu reden.

    Ganz abgesehen, dass die Kindsmutter sonst echt ein mieses Verhalten drauf hat...


    Du schreibst, dass dir das Kind sehr viel bedeutet. Dann ist doch jede Stunde mehr Zeit, die du mit ihr verbringen kannst/darfst, doch quasi als Geschenk von der Kindsmutter an dich zu betrachten? ;-)


    Es gibt Fälle, da verbietet die Kindsmutter der neuen Freundin den Umgang.


    Das Kind tut mir echt leid, sollte es mitbekommen, dass der Umgang mit ihr als "Bürde" angesehen wird.


    Alle 2 Wochen am Wochenende finde ich außerdem auch sehr wenig. Und die 1,5 Stunden bis der Kindsvater Arbeit aus hat sind doch auch so gut wie nichts und lassen sich gut organisieren.


    Sollte dir wirklich was an dem Mädchen liegen, würde ich es an deiner Stelle einfach machen.