• Unstimmigkeiten mit der Kindsmutter

    Hallo, Ich (w 26) bin seit knapp 4 Jahren mit meinem Freund (30) zusammen. Er hat eine Tochter (7) zu der ich ein inniges Verhältnis habe. Alle zwei Wochenenden ist das kind bei uns. Vor ein paar monaten fragte die mutter ob wir das kind vom hort am Freitag holen könnten, was ich gerne mehrmals tat. Davor holte mein Freund das kind immer abends von zu…
  • 75 Antworten

    Leider kenne ich ähnliches aus dem Bekanntenkreis.


    Die/der neue Lebensgefährte/in wird gern in Abholungen etc. pp. eingebunden; Sollte es aber mal um die Wurst gehen wird der Notnagel zum Dorn, weil er/sie ja eigentlich nichts zu sagen hat. Das ist schleichende Scheiße und ich fände es gut wenn du dich an der akuten Stelle schon durchzusetzen beginnst.


    Ich lese heraus das du dich gerne um die kleine kümmerst und finde das extrem gut. Aber entgegen der Vorschläge à la 'Die 1,5 Stunden hast du doch wohl übrig!' finde ich das sich da Mutter und Vater an einen Tisch setzen müssen. Bis dahin auszuhelfen wäre genial, aber auf eine Lösung würde ich schon pochen.


    Denn, es ist richtig das man sein bestmögliches für ein Kind tut - aber da sollten die Eltern ganz vorne an stehen! Das sollte und darf nicht an einem dritten hängen bleiben.


    Mutter und Vater bleiben getrennt und müssen sich organisieren. Und dazu gehört meiner Meinung auch das sie die Kleine nicht zu deiner 'Ziehtochter' machen, indem du aufzufangen hast was sie nicht auf die Reihe bekommen. Das muss geklärt werden!


    Und nochmal zum Verständnis: Du sollst die Kleine nicht hängen lassen, aber da sind zwei erwachsene Menschen für ein Kind verantwortlich und machen es sich über dich einfach. Das geht so nicht!

    Ich verstehe das nicht ganz. Monatelang ist es ok das Kind um 16:30Uhr abzuholen, aber sobald die Mutter das neuerdings "verlangt" ist es ein Problem?


    Ich könnte mit gut vorstellen dass die Mutter ihren freien Freitag dann auch gerne genießen und verplanen möchte und nicht dann extra nochmal für 1,5 Stunden einspringen möchte.


    Allerdings liegt die Verantwortung dafür in erster Linie bei dem Vater.


    Gibt es keine Verwandten die das Mädchen notfalls mal abholen können wenn du wirklich mal länger arbeiten musst?


    Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob Überstunden wirklich geleistet werden müssen wenn vorher geklärt ist dass man zu bestimmten Zeiten private Verpflichtungen hat... Normalerweise sind Arbeitgeber bei sowas recht nachsichtig.

    Die Kommunikation untereinander ist das eine Problem, das ist nachvollziehbar. Und die Sache mit Silvester klingt auch komisch.


    Ansonsten mal ganz im Ernst: der Vater hat seine Tochter alle 2 Wochen übers Wochenende? Dann ist das wahrlich nicht zuviel verlangt, wenn er alle 2 Wochen die Abholung organisiert.


    Die Mutter hat das Kind quasi immer, muss sich immer organisieren mit arbeiten, Terminen, Krankheiten des Kindes usw. (oder springt Dein Freund da ein, dann nehme ich das zurück). Muss auch zusehen, dass sie sich ein soziales Netz aufbaut. Für mich klingt das etwas wie Jammern auf hohem Niveau, sorry.


    Ich sehe hier die Mutter nicht auch noch in der Pflicht, den Nachmittag des Vater-Wochenendes zu organisieren.


    Das Mädel wird doch auch Freundinnen haben, das ist doch auch eine Variante, wenn Ihr nicht könnt: dass sie notfalls mit einer Freundin mitgeht zum Spielen und Ihr sie dann da abholt.

    Es ist schlicht nicht die Aufgabe der TE sich zu kümmern.


    Es ist wundervoll das sie sich engagiert und bereit ist, aber über ihren Kopf hinweg eine Regel daraus zu machen und ihren Einsatz als selbstverständlich zu nehmen ist schlichtweg falsch!


    Es bleibt ihre Freiwilligkeit. Und eine Forderung an sie von Seiten der Mutter her bleibt dreist!


    Ich denke sogar das es gar kein Problem gäbe wenn da eine Bitte oder Absprache existieren würde. Den Eindruck macht die TE nicht.

    Nö, die Aufgabe der TE ist das nicht, aber an den Vater darf diese Anforderung gestellt werden, denn der Mutter steht -unabhängig von dem neuen Freund- ja auch mal ein freies Wochenende zu.


    Ich habe eine alleinerziehende Freundin, das ist teilweise wirklich harte Arbeit, alles alleine zu wuppen. Deswegen kann ich zwar verstehen, dass die Art und Weise der Kommunikation nicht in Ordnung ist, aber in der Sache kann ich die Empörung nicht verstehen.

    @ Schmiditi

    Ich spreche da ja auch aus Erfahrung aus dem Bekanntenkreis - wo sich beide Parteien tummeln.


    Die Empörung kommt auf wo die Erwartungshaltung einsetzt ohne das es eine genaue Absprache gibt. Wenn Gewohnheit Gesetz werden soll ... da bäumt es sich auf. So einfach ist das.


    'Warum sollte die-Mutter-der-Tochter-des-Freundes über meine Zeit bestimmen können?'


    'Warum darf sie da jetzt einfach übergriffig auf mich werden?'


    Ich kann die Gegenseite auch absolut verstehen. Die Mutter hat die Mammutverantwortung für die Kleine und ist froh um jede Stunde die sie für sich selbst hat. Aber das legitimiert nicht der neuen Freundin/Frau


    alle zwei Wochen einen Stempel mit 'Du bist dran' auf die Stirn zu tackern.

    Es gibt auch Fälle in denen der Neupartner alle zwei Wochen (eben an Mama-/Papa-Wochenenden) nicht blicken lässt, weil man nichts mit dem ganzen Beef zu tun haben will ...


    Da find ich es umso schöner das sich die TE so engagiert.

    Nein, klar, diese Forderung muss sie ganz klar an den Vater stellen. Und wie der da dann organisiert...durch die TE oder auf anderem Weg, ist dann sein Problem.

    Mir fällt gerade auf das ich keinen Vorschlag abgegeben habe. |-o


    Dein Partner könnte sich mal auf der Arbeit informieren wie es damit aussähe an Papa-Wochenenden Stunden abzubauen (so er Überstunden hat) oder umzuschichten. In den meisten Fällen gibt es ja ein Entgegenkommen vom AG, wenn man sich gut versteht.


    Generell ist wichtig das du da mit deinem Partner kommunizierst und er zusieht was möglich ist.


    Ich finde auch, dass hier der Vater in der Pflicht ist. Wer sein Kind nur alle zwei Wochen am Wochenende sieht, kümmert sich ohnehin schon sehr wenig.


    Er sollte nach einer Lösung suchen, um die Mutter zu entlasten. Ob das nun du bist, liebe TE, oder die Großeltern, Freunde etc. wäre mir als alleinerziehende Mutter herzlich egal.


    Da kann ich auch den Trotz verstehen. Macht der Kerl so gut wie nichts und ist dann nicht mal in der Lage, das Kind vom Hort abzuholen. Also da würde mir auch der Hut hochgehen! %-|


    Die Lösung mit der Freundin klingt für mich sehr gut. Wenn du dich wirklich dazu entscheiden solltest, dann hinterleg doch beim Hort einfach deine Handynummer? Dann können sie dich im Notfall genauso erreichen. Daran sollte er nicht scheitern. Wenn du Überstunden machen musst, lässt sich vielleicht eine Einigung mit anderen Freunden oder mit den Großeltern finden?

    Ich würde da echt nur an das Kind denken. Du kannst heilfroh sein, dass die Kleine gut mit dir auskommt. An deiner Stelle würde ich echt etwas Tolles in diesen 1,5 Stunden machen, denn dann profitiert nicht nur das Kind davon.

    Wenn du absolut nicht willst... als Partner wäre mir Unterstützung sehr wichtig, du musst das Wochenende ja nicht 24/7 mit beiden verbringen.


    Eventuell könnte dein Freund auch einen Urlaubstag auf vier Besuchswochenenden aufteilen, indem er immer 2 Stunden eher geht (falls ein Urlaubstag 8 Stunden wert ist). Wäre das eine Möglichkeit, falls an dem Tag kein Überstundenabbau möglich ist?


    Ansonsten finde ich dein Idee mit einer KiGa-Freundin auch gut, mit der die Kleine für diese Zeit mitgeht. Falls sich das organisieren lässt.

    ich schließe mich dem o-ton hier an.


    das eine ist die kommunikation, die wirkt sehr grob und stur. daran sollten die beiden arbeiten.


    das andere ist der fakt, dass diese frau seit mindestens 4 jahren kein richtiges wochenende mehr hat, da der papa es sich möglichst gemütlich macht und sich sein kind dann holt wie es ohne umstände passt.


    das argument, dass er freitags nunmal nicht früher los kann zählt da nicht, die mutter muss sich auch strecken und organisieren. von einem babysitter über überstunden aufbauen und freitags abbauen hin zum gespräch mit dem hort, ob sie noch andere lösungen haben, der option, dass sie ab und an mit einer freundin mit geht freitags über gemeinsame freunde und bekannte gibt es viele möglichkeiten.


    und ganz ehrlich: wenn mein ex unseren sohn nur alle zwei wochen übers we nehmen würde und ich dann noch freitags rennen müsste, um das kind abzuholen, damit er es dann abends abholt, würde ich den auch mal auf den pott setzen.


    mal eine frage in den raum gestellt: ist es möglich, dass er recht bequem ist? ich meine, nun bist ja du eingespannt als abholer (was mich als partnerin wohl auch irgendwie stechen würde, weil er so ja dir verantwortung für sein kind überhilft. ja, so sehe ich das. nicht die mutter, die ihr privatleben offenbar sehr ruppig verteidigt, ist in meinen augen der stein des anstoßes, sondern dein partner, der offenbar gelernt hat, andere für sich einzuspannen.).

    Sehe es wie hag-tysja. Die entscheidende Kommunikation sollte zwischen dir und deinem Freund stattfinden. Was sagt er zu all deinen Fragen und Bedenken? Bietet er auch Lösungsvorschläge, damit nicht alles auf deinen Schultern lastet?

    Es sollte doch kein Problem sein, für ein 7-jähriges Kind eine Betreuung für knapp 2 Stunden alle 2 Wochen zu organisieren. Ich kenne einige Familien, da holt an bestimmten Wochentagen ein Babysitter die Kinder ab und bleibt, bis ein Elternteil von der Arbeit nach Hause kommt. Alternativ gibt es vielleicht eine befreundete Familie in der Nähe, zu dem das Kind alleine geht und dann dort abgeholt wird. Dafür muss man halt ein bisschen etwas zahlen, aber dann ist das Problem gelöst.