• Unstimmigkeiten mit der Kindsmutter

    Hallo, Ich (w 26) bin seit knapp 4 Jahren mit meinem Freund (30) zusammen. Er hat eine Tochter (7) zu der ich ein inniges Verhältnis habe. Alle zwei Wochenenden ist das kind bei uns. Vor ein paar monaten fragte die mutter ob wir das kind vom hort am Freitag holen könnten, was ich gerne mehrmals tat. Davor holte mein Freund das kind immer abends von zu…
  • 75 Antworten

    So ich poste jetzt auch mal was dazu:


    ich kenne diese geschichte leider sehr gut...da es bei mir zu Hause auch nicht anders zu..


    Mein freund hat auch eine 8 jährige tochter, die ich auch sehr mag.


    Leider klappt es mit der Kindesmutter auch mehr schlecht als Recht. Mein Freund und sie waren auch nicht verheiratet, somit hat er auch kein Sorgerecht. Die kleine hat lustigerweise auch nur seinen Nachnamen


    Sie gibt vor, wann wir das Kind sehen sollen und wann nicht. Und sagt plötzlich ausgemachte Termine ab. Ausgemacht war am Anfang, jedes 2 we...also da soll die kleine bei uns sein.


    Dann plötzlich meinte sie, die kleine wolle nicht mehr bei ihm schlafen und somit jedes we am sonntag....


    dass das nicht geht, ist auch klar....


    Das ganze war auch schon vor gericht..und jetzt ist es offiziell, dass jedes we die kleine am sonntag bei uns ist..


    und sollte keine zeit sein, wird das eben abgesagt


    die beste lösung ist es nicht, aber was soll man tun, die Mutter ist nunmal am höheren Ast, solang das Kind noch so klein ist.


    Ich hab mich auch schon oft geärgert..aber das bringt nix


    Wobei in deinem fall das jetzt mit dem abholen jeden 2. Freitag nicht so schlimm is..aber das ist meine Meinung =)

    Das abholen freitags ist ja leider nicht das einzige Problem . Selbstverständlich würde ich letzten Endes einwilligen sie immer zu holen .


    Die Vorstellung dass sie niemand holt bricht einem doch das herz.


    Welche Vorteile hätte er beim halben sorgerecht?


    Er ruft heute vormittag beim Jugendamt an

    Na vorallem, dass er ein Mitentscheidingsrecht bei allen ichtigen Fragen hat.


    Streit kann es natürlich weiterhin geben, da empfiehlt sich eben der Moderator, aber da wid er sicher vom Jugenamt gute Ratschläge bekommen... richtig so, Information kann da schon mal viel bewirken, ändern.

    Also das hier von den Partnerinnen von Kindsvätern hier so ein


    Gewese um ein bißchen Betreuungszeit der Kinder machen, ist echt beschämend!


    Die Töchter sehen ihren Vater nur am we alle 2 Wochen bzw. für einen Sonntag am we


    und ihr macht ne Diskussion daraus?


    Lächerlich und herabwürdigend den Kindern gegenüber,


    welche sich evt. sehr freuen, bei ihrem Papa zu sein, wenn sie ihn schon so selten sehen.


    Habt ihr darüber mal nachgedacht, anstatt hier herumzulamentieren wg. mal aus der


    Kita abholen bzw. einen Tag in der Woche das Kind zu ertragen?


    Dann betont ihr noch dreist, wie gern ihr sie doch habt? Sorry, das ist scheinheilig hoch10!


    Ihr solltet euch schämen. Auch die Väter nehm ich da nicht heraus! Kümmern sich viel zu wenig, Waschlappen!


    Ich selbst habe eine 50/60h-Woche und lebe getrennt von der Mutter meiner Tochter. Trotzdem


    schaffe ich es, dass meine Tochter zu 50% komplett bei mir lebt (2 Tage und Nächte in der Woche, jedes 2. we von Donnerstag bis Montag früh). Mit allem drum und dran. Ich will das so und möchte das auch, weil es meine Tochter ist. Klar ist da viel Organisation gefragt, aber nichts, was nicht zu händeln ist.


    Käme mir da ne potentielle Partnerin, die wegen einer solchen Lächerlichkeit so einen Wind macht...sorry, da ist die Tür!

    du, bei mir ist auch eine 50:50 Teilung mit dem Kindsvater da, trotzdem wir beide in Vollzeit arbeiten.


    Aber das Problem hier ist ja offensichtlich eher, dass in nun vier Jahren noch immer die Paarebene des ehemaligen Paares nicht von der Elternebene getrennt ist.


    Das, was ich hier lese, klingt nicht nach konstruktiver Planung und Kommunikation.


    Nicht klar gemeinsam die Ferien absprechen können, keine verbindlichen Regelungen für die Feiertage, Nachfragen zum Abholen einen tag vorher. Ich würde auf beiden Seiten im Bogen kotzen. Sowohl bei spontanem Beschluss, nun das Kind das Wochenende einfach ohne Absprache zu behalten als auch, wenn der Vater einen Tag vor Übergabe die Abholzeit erfragt.


    Deswegen wird das gemeinsames Sorgerecht gar nichts helfen, solange beide nicht zum Wohle des Kindes miteinander reden können, wie man es von erwachsenen Menschen erwartet - ohne das gekränkte Ego, Enttäuschungen und unterschwellige Missgunst mit hinein zu mischen.


    Und da wird nur ein Mediator von außen intervenieren können, sofern Mutter und Vater beide bereit sind, an dem Verhältnis arbeiten zu wollen. Es gibt ja auch durchaus "Paartherapeuten", die in solchen Fällen begleiten.


    Bei uns ist es so, dass wir uns in gewissen Grenzen gegenseitig etwas gönnen. So springen wir gegenseitig ein bei der Betreuung, wenn der andere einen Termin hat oder zu einer fü ihn wichtigen Veranstaltung möchte. Die Ferien - besonders die Sommerferien - sprechen wir immer schon einige Monate im Voraus ab, damit beide die Möglichkeit haben, in den Urlaub zu fahren und entsprechend den Jahresurlaub planen zu können. Für Feiertage haben wir eine verbindliche Regelung seit Jahren, man kommt sich eben gegenseitig entgegen.


    Wenn ich daran denke, was für Mengen an Energie man verschleudern kann und wie schwer man sich gegenseitig das Leben machen kan,, puh...

    @ Iltis:

    Deine Antwort geht am Thema vorbei. Die Partnerin die hier schreibt, möchte nicht die Verantwortung haben, jeden Freitag die Abholung des Kindes vom Hort sicherzustellen. Dadurch ist sie in ihrer persönlichen und beruflichen Planung stark eingeschränkt. Das Kind sieht dadurch seinen Vater nicht seltener, da er in dieser Zeit arbeiten muss (sonst gäbe es das Problem nicht.) Wenn du mit deiner Partnerin derart umgehst, wie du es hier geschrieben hast, wundere ich mich, dass sie dir den gratis Babysitter macht. Ich würde es nicht.


    @TE Kümmert euch in eurer Konstellation unbedingt um das gemeinsame Sorgerecht. Sonst kann die Ex jederzeit mit dem Kind in die Schweiz ziehen und ihr könnt nichts dagegen machen.

    Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor.


    Mich stört es nicht, dass die kleine bei uns ist oder wie lang sie bei uns ist. Mein Freund hätte gerne mehr zeit mit ihr, jedoch sagt die Kindsmutter, er kriegt nur die Zeit, die mit dem gericht vereinbart ist, und nicht mehr. Und ich denke weder die TE noch ich, haben hier irgendein Fass aufgemacht deswegen.


    es geht vielmehr um den Umgang zwischen Partner und Kindsmutter.


    Und ich kenne das sehr wohl: er macht sich was mit ihr aus (zb die Abholzeit) und dann plötzlich wird das abgesagt. Dass das mühselig ist, muss ich nicht betonen.


    Oder die Abholzeit von uns zu hause. Zb ausgemahct ist um 17 Uhr. Sie kommt erst um 18.30....und das is nur eins von vielen Beispielen.....

    Auf den Kommentar von Iltis gehe ich nicht weiter ein , der ist völlig realitätsfern.


    Ja stimmt , die Kommunikationsbereitschaft auch seitens meines Freundes gegenüber der Mutter lässt zu wünschen übrig . Die müssten sich immer viel eher absprechen, nicht erst dann wenn es schon wieder fast zu spät ist .

    Iltis

    Super Beitrag!

    Secura

    Zitat

    Ja, sie kümmert sich die restliche Zeit ums kind , jedoch erhält sie dafür auch Kindergeld und Unterhalt sowie Zusatz Zahlungen vom vater meines Freundes obendrauf .

    Das hat doch nichts damit zu tun, dass die Kindesmutter nun eine neue Beziehung hat und die auch ausleben will. Finde es unmöglich, Betreuungszeit mit Geld zu vergleichen!




    Ich sehe natürlich nicht die Pflicht bei dir, dich um die Tochter deines Freundes zu kümmern. Aber könnte es da nicht eine andere Lösung für die Freitagnachmittage geben? Vielleicht Patentante/-onkel oder Oma/Opa...? Oder mit zu einer Kita-Freundin?


    Aber gut finde ich deinen Ansatz überhaupt nicht, dass du das alles so schrecklich findest!

    Secura, du solltest den Frust bei deinem Freund abladen. Der ist verpflichtet eine Regelung mit der Mutter zu finden. Ich denke nicht, dass die Mutter das allein in Schuld ist!

    Tinka das mit dem abholen im Ausland und die Selbstbestimmung der Mutter wann der Vater das Kind sieht , ist aus deiner Sicht in Ordnung ?

    Secura, ich finde nicht, dass die Mutter so etwas einfach entscheiden darf, aber zumindest sollte der Vater so pfiffig sein, diese Dinge zum Wohl des Kindes mit der Mutter zu regeln. Mir kommt es so vor, als würde er das alles so hinnehmen und dich würde das stören. Ich sehe hier klar die Notwendigkeit, dass die Eltern das miteinander vernünftig Klären müssen. Und nicht du. Du bist hier nur diejenige, die gefragt werden sollte, ob sie die Tochter an einem Freitag um 16.30 Uhr abholen kann. Aber das darf von deinem Freund nicht bestimmt werden, dass du das machen musst. Und wenn das nicht funktioniert, weil du keine Zeit hast, dann müssen die Eltern die Lösung herbeiführen.