• Wenn ein einzelner die ganze Klasse aufmischt....

    Ich weiss nicht, ob es das passende Unterforum für mein "Anliegen" ist, falls nein möge der Admin bitte entsprechend verschieben. Danke. Meine Tochter (10) hat im Sommer auf die weiterführende Schule (Gymnasium in RLP falls das irgendwie wichtig ist) gewechselt. In der Klasse sind 28 Kinder. Mit dabei ist ein Junge, der von Anfang an die komplette Klasse…
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    Der Junge hat eine Betreuerin, die in der Schule stundenweise da ist. Für was und warum ist mir unbekannt, auf jeden Fall funktioniert es auch mit der scheinbar nicht so wirklich.

    Vermutlich ein "Inklusionskind". Also der hat irgendwas, weswegen er normalerweise auf einer Förderschule sein müsste, aber es gibt ja jetzt die Inklusion, also alle Kinder haben das Recht normale Schulen zu besuchen. Auch, wenn da keine Förderschullehrer vorhanden sind und auch manchmal ohne extra Betreuer, in vielen Fällen sollen wir Lehrer das mal eben mit abdecken... ;-)


    Ich denke, man sollte das Problem dann eben so lösen, wie es auf einer normalen Schule bei normalen Schülern üblich ist, z.B. durch Einberufung einer Klassenkonferenz o.ä. Dafür ist es schon gut, dass ihr Eltern euch alle beschwert, aber ich fände es auch gut, wenn sich die Kinder mal "beschweren" würden, also geschlossen bzw. die Klassensprecher + einige andere Schüler (z.B. die schon besonders "Geschädigten") auf die Lehrer zugehen würden und darum bitten würden, dass gegen das Problem Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt z.B. die Möglichkeit, den Eltern des Schülers einen bösen Brief zu schicken, eine Konferenz mit allen Lehrern dieser Klasse einzuberufen, wo sich alle auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, eine Konferenz mit der Klasse einzuberufen (sog. Klassenrat, wo die Schüler sich mal dazu äußern können, wie sie das Verhalten finden und Lösungen vorschlagen können). Man kann den Schüler dann natürlich auch zeitweise vom Unterricht ausschließen, von Schulveranstaltungen ausschließen und, wenn es wirklich so ein Inklusionsschüler ist, auch die Betreuerin mal bitten, nochmal Tests anzuleiern o.ä., ob er vielleicht doch nicht "normal" beschulbar ist.


    Ich finde die Ausgangslage eigentlich ziemlich optimal. So wie es aussieht, scheinen ja Lehrer, Schüler, Eltern und diese Betreuerin schon einen Konsens zu haben, dass es nicht geht und sich zumindest gegenseitig keine Schuld zu geben. Also so kann man sicherlich gemeinsam eine gute Lösung für alle finden.


    Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist, dass er schon eine einzelne Betreuerin hat und dann trotzdem noch den Unterricht stört. ":/ Wir hatten auch einen Autisten, der nen Betreuer mit im Raum hatte, weil er manchmal halt Ausraster u.ä. hatte. Dieser Betreuer hat die ganze Zeit beobachtet, wie der Schüler sich verhält, ob er anfängt zu zappeln o.ä., kannte sich generell mit Autismus sehr gut aus und wenn der Schüler wirklich mal ausgerastet ist oder nur Anzeichen von Unruhe zeigte, war er mit dem Betreuer sofort vor der Tür. Der konnte keinen stören, der wurde vorher schon aus der Klasse entfernt. Und war sonst auch meistens zu normalem Verhalten fähig (also jedenfalls finde ich nen Autisten, der sich zu mehreren Mitschülern umdreht, grinst und mit denen quasselt ziemlich normal...). Das war halt auch über Jahre mit dem Betreuer geübt worden.

    Meine Tochter meinte, die Betreuerin wirke sehr desinteressiert. Sie ermahnt den Jungen anscheinend manchmal, aber so richtig kümmern ist es nicht.


    Unsere Schule schimpft sich zwar " Schule mit Courage", ist aber auf Inklusion nicht ausgelegt. Schulen, die Inklusion "leben" gibts im gleichen Ort eine, da sind auch immer noch Plätze frei, die Schule hat aber einen relativ schlechten Ruf (wobei man sich da immer ein eigenes Bild machen sollte).


    Die Klassenelternsprecherin hab ich vorhin noch kurz angerufen. Eigentlich war nur ein klärendes Gespräch mit dem Klassenlehrer geplant. Nun wollen sie noch die Rektorin und die Eltern dazunehmen, um eine hoffentlich zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten zu finden. Bin mal gespannt.

    Als mutter eines adhs-kindes kann ich nur sagen, dieses verhalten kommt mir nur allzu bekannt vor. In diesem fall leiden alle, ganz besonders auch das kind selber. Zu diesem thema gibt es sehr viel info für alle beteiligten, nach deren lektüre man oft viel besser damit umgehen kann. Leider habe ich persönlich die erfahrung gemacht, dass sich ganz viele lehrer meines sohnes nicht die mühe gemacht haben, sich mit der thematik auseinander zu setzen und das, obwohl ich jedem einzelnen eine kurze zusammenfassung der wichtigsten punkte in die hand gedrückt habe, und das,obwohl adhs immer häufiger auftritt. So wäre es z. b. wichtig, dass das kind in der 1. reihe sitzt, also direkt vor dem lehrer und nicht in die hinterste reihe verbannt wird. Auch sollte das thema "ritalin" zumindest angedacht werden. Das ermöglicht dem kind erfolgserlebnisse und die möglichkeit zu erkennen, wie toll es sich anfühlt, wenn man eine sache ordentlich erledigen kann und sich nicht daneben benehmen muss und wenn man auch mal gelobt wird. Ich würde mit der klassenlehrerin darüber sprechen, die könnte es den eltern vermitteln.

    Cooperlady, danke auch dir für deine Rückmeldung. Er sitzt schon in der ersten Reihe, direkt am Lehrerpult, alleine.


    Ob die Eltern Ritalin geben oder nicht, ob es nötig ist oder nicht weiss ich nicht, habe ich auch nicht zu entscheiden, abgesehen davon halte ich auch nicht viel von dem Zeugs, es ist viel Geld für die Pharmaindustrie und wichtige, begleitende Therapien wie Ergo, Verhaltenstraining oder Neurofeedback werden gerne "vergessen", weil es ja mit der Pille gut klappt.


    Selbst wenn der Lehrer die Eltern "aufklären" würde- was bringt das den Kindern ? Der Unterricht wird deswegen nicht ruhiger. Ausserdem ist ja gar nicht sicher, dass es sich um ADHS handelt, das ist deine Vermutung-ich weiss es definitiv nicht.


    Ich glaube auch nicht, dass ADHS immer häufiger auftritt. Gemäss Literatur sind 2-3% aller Kinder betroffen, aber wo man hinhört, hat ein Kind ADHS. Dann kriegt man wieder mit, dass diese Kinder mehr oder weniger den ganzen Tag vor der Glotze/Handy/Spielkonsole hängen, die Ernährung aus McDoof und TK-Pizza besteht und die Eltern keine Zeit fürs Kind haben.


    Bitte jetzt nicht falsch verstehen- ich will damit nicht sagen, dass es nicht doch Kinder gibt, die die "Erkrankung" haben, die gibt es ganz sicher, aber meiner Meinung nach könnte man viele Kinder einfach auch durch gesunde Ernährung, Bewegung und begleitender Therapie etwas ausgeglichener bekommen, es sind halt mittlerweile zu viele Kinder die mit Pille therapiert werden.


    Die Mutter des Jungen habe ich ja schon beim Elternabend erlebt..."Mein Tobias, der hat das gesagt..., das würde mein Tobias niemals machen..., mein Tobias macht dies..., mein Tobias macht das..., mein Tobias, mein Tobias.., mein Tobias....".


    Ich glaube (!) ja, dass es eine fatale Mischung aus laissez faire Erziehung (so schätze ich die Mutter ein was ich so von ihr mitbekommen habe) und ADHS ist, aber wie gesagt, selbst wenn das so ist und ich es zu 100% wüsste bringt das meinem Kind und auch den anderen nicht viel.


    Wir haben in RLP das grosse Glück, noch etliche Förderschulen oder auch Gesamtschulen MIT Inklusion und somit auch zusätzlichen, geschulten Lehrern zu haben, die sich auf die Bedürfnisse solcher Kinder einstellen können. Auch da kann man sein Abitur machen. Dann sollte man diese doch auch nutzen.

    Ich hänge mich hier mal dran. Der Tochter meiner Freundin geht's genauso. Die ist aber gerade in der ersten Klasse!!!!


    Ebenfalls ein Junge, ebenfalls ein sehr starker Störenfried inkl. Betreuer.


    Und die Kleine fängt jetzt schon, an dass ihr die Schule keinen Spass macht.


    Würde mich sehr stark interessieren wie es weiter geht.

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    Regelmässig kriegt man mit, dass er andere Kinder schubst, haut, tritt. Ein Mädchen aus der Klasse wurde von ihm -weil es seiner Meinung nach im Weg stand- geschubst, sodass es hinfiel und mit Gehirnerschütterung und gebrochenem Arm abgeholt werden musste.

    Warum ist man dagegen nicht mit aller Härte vorgegangen und hat die Eltern zur Rechenschaft gezogen? Schule ist kein rechtsfreier Raum.

    Ich würde mich mit den anderen Eltern, die das ja ebenso betrifft wie Dich, zusammensetzen und die Schule unter Druck setzen, nötigenfalls drohen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und die Sache publik zu machen, die Presse lebt von solchen Stories. Schulen leben auch von ihrem guten Ruf. Wenn eure Schule den Ruf hat, dass Kinder dort nicht unbeschwert lernen können und nicht sicher sind, weil Problemkindern keine Grenzen gesetzt werden, dann werden sie künftig Probleme bekommen, neue Schüler zu bekommen, damit fallen dann Fördermittel weg und vielleicht auch Jobs.

    Ich wollte auch schon sagen, das klingt sehr nach ADHS!


    Hatten so einen Jungen auch in unserer Klasse, und er hat damals (ohne Grund, ohne Anlass) einem Mädchen eine Tasse auf dem Kopf zerschlagen. Konnte aber hinterher auch nicht sagen, warum das so war, es war ein Impuls. Er rannte auch raus oder in Erdkunde hinter die Karte und wackelte da dran, bis alles umfiel. Der Unterricht kam nicht voran wegen ihm.


    Freunde hatte er keine und irgendwann kam er nicht mehr. Mir tat er etwas leid :( Damals hat mir ADHS aber auch nichts gesagt.


    Ich denke da muss bei euch was passieren. Entweder an der Art der Betreuung (der Betreuer scheint es ja nicht zu bringen?) oder ggf Medikation von dem Jungen. Oder an der Art der Therapie, die er wahrscheinlich bekommt. Aber so funktioniert es ja nicht?

    @ schumsetier25

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    Freunde hatte er keine und irgendwann kam er nicht mehr. Mir tat er etwas leid :( Damals hat mir ADHS aber auch nichts gesagt.

    Und was ist mit dem Mädchen, dem er eine Tasse auf dem Kopf zerschlagen hat?


    Mir tut das Mädchen leid.


    Das schließt natürlich nicht aus, dass einem der Junge nicht auch irgendwo leid tun kann.

    Klar wer wünscht sich das, und auch noch aus dem Affekt heraus!


    Finde aber auch, bei so starken Fällen von "Störungen" sollte man die Kinder nicht untereinander mischen. Inklusion bedeutet für manche Schulen ja nur, so zu tun als wäre nix.

    Es wäre interessant zu wissen, warum der Schüler eine Schulbegleitung dabei hat (Ist das eigentlich eine ausgebildete Erzieherin oder ein FSJler?). Klingt nach einem Förderbedarf im Bereich soziale und emotionale Entwicklung und dann wäre die ganze Sache nämlich etwas komplizierter als "schlecht erzogen" und eben ein "Störenfried".

    Racisa: bis vor kurzem hielten die Kinder die Dame für eine Lehramtsanwärterin, sie war plötzlich da. Bis es irgendwann hiess, es sei Tobias' Betreuerin. Was sie nun genau ist weiss ich nicht (ob FSJ oder Erzieherin). Die einzige Info, die ich zu ihr habe ist "demotiviert, jung und spielt im Unterricht dauernd am Handy herum" (Aussage einer 10-jährigen). Er sitzt auch vorne allein, sie sitzt hinten allein an einem Einzeltisch.


    Leider war der Klassenlehrer heute erkrankt, sodass kein Termin gemacht werden konnte.

    An dieser Betreuungssituation sollte definitiv etwas geändert werden. In dem Fall gehört die Betreuung direkt neben das entsprechende Kind. Um einzugreifen, wie Waterli beschreibt.

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    Unsere Schule schimpft sich zwar " Schule mit Courage", ist aber auf Inklusion nicht ausgelegt. Schulen, die Inklusion "leben" gibts im gleichen Ort eine, da sind auch immer noch Plätze frei, die Schule hat aber einen relativ schlechten Ruf (wobei man sich da immer ein eigenes Bild machen sollte).

    "Schule mit Courage" ist soweit ich weiß aber eher auf Toleranz/Antirassismus ausgerichtet und hat nichts mit Inklusion an sich zu tun bzw. je nach Ort wo die Schule ist, ist wohl der Aspekt, dass "Nazis" auch behinderte ausgrenzen, nicht so wichtig, wie der rassistische Aspekt. Also wenn 70% der Schüler Migrationshintergrund haben, bedeutet Schule mit Courage eher, dass sich alle Schüler egal welcher Herkunft miteinander gut vertragen usw.


    Inklusion ist halt eigentlich, dass "Sonderschüler" (also z.B. Blinde, Schwerhörige, Rollstuhlfahrer, emotional-sozial-entwicklungsgestörte Kinder (also psychisch Kranke), Lernbehinderte usw.) in einem ganz normalen Umfeld unterrichtet werden. Was aber eben nicht so einfach geht, da den normalen Lehrern dafür die Ausbildung fehlt (es gibt nicht umsonst den Studiengang Sonderschullehramt).


    Deshalb werden bei "schwierigen Fällen" (also meist emotinal-sozial beeinträchtigten Kindern, denn die Rollstuhlfahrer z.B. sind ja mit nem Fahrstuhl im Schulhaus schon "versorgt" und sonst fallen sie nicht weiter auf) auch extra Betreuer dazugesetzt. Ich denke aber mal bei der Betreuung liegt hier der Hase im Pfeffer, wenn die scheinbar nicht auf das Kind reagiert. Das kann jetzt verschiedene Gründe haben, vielleicht ist die Person auch nicht genug qualifiziert für sowas (solche Personen sind nicht so zahlreich vorhanden auf dem Arbeitsmarkt) oder es hängt einfach mit dem Inklusionskonzept zusammen. Inklusion heißt ja eigentlich, dass man die schwierigen Schüler eben nicht aus der Klasse raus nimmt, also wirklich dieses "so tu als wär nix". Wenn die Person diesem Konzept der Schule dienen muss, dann hat sie diese Möglichkeit vielleicht einfach nicht. Aber wie soll sie dann handeln? So wie sies halt jetzt tut.


    Wegen dem Handy... das hat unser Sonderpädagoge auch gemacht, das ging auch. Die sind halt keine Lehrer sondern sitzen nur da mit drin, aber ich denke schon, dass die je nach Problemlage dann auch neben dem Kind sitzen sollten. Unser "Typ" da hatte z.B. einen speziellen Platz in der Nähe des Kindes, also der saß nicht zufällig irgendwo sondern immer am gleichen Platz.

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    Ist das eigentlich eine ausgebildete Erzieherin oder ein FSJler?

    Das wäre ja schonmal ein ziemlicher Unterschied, FSJler z.B. sind ja in der Regel Personen ohne jegliche Ausbildung, so dass einen ein falsches oder unprofessionelles Handeln überhaupt nicht wundern braucht. Erzieher sind in der Regel wieder für normale Kinder ausgebildet, können das also auch eigentlich nicht. Bei uns an der Schule war das ein Sonderpädagoge/Sozialpädagoge, also genau weiß ich es jetzt auch nicht, aber der ist z.B. auch zu Flüchtlingsfamilien gefahren und hat denen bei Ämtergängen geholfen usw. Jedenfalls gibts da schon spezielle Ausbildungen dafür, sicher auch mit Schwerpunkten in bestimmten Bereichen, nur zu wenige Leute haben diese Ausbildung. Kann mir gut vorstellen, dass da in den Schulen zur Zeit alles mögliche eingesetzt wird.

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    Schulen, die Inklusion "leben" gibts im gleichen Ort eine, da sind auch immer noch Plätze frei, die Schule hat aber einen relativ schlechten Ruf (wobei man sich da immer ein eigenes Bild machen sollte).

    Inwiefern hat die Schule eine schlechten Ruf? Wenn es ist, weil das Schülerklientel schwierig ist, könnte es gut sein, dass da zumindest personell eine bessere Versorgung für solche Schüler vorhanden ist. Oder vielleicht müssen wir uns doch von Inklusion verabschieden und es gibt halt "Problemschulen" mit "Problemschülern", wo alles etwas wilder zugeht und so "brave Schulen". ":/

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    Wir haben in RLP das grosse Glück, noch etliche Förderschulen oder auch Gesamtschulen MIT Inklusion und somit auch zusätzlichen, geschulten Lehrern zu haben, die sich auf die Bedürfnisse solcher Kinder einstellen können. Auch da kann man sein Abitur machen. Dann sollte man diese doch auch nutzen.

    Ja finde ich auch, es gibt ja zum Glück noch Schulen, die für alle Kinder geeignet sind. Manchmal würde es auch reichen, wenn Eltern sich einfach an die Grundschulempfehlung halten würden. Hier in NRW ist die ja nicht bindend, aber was bringt es denn dem Kind, wenn es am Gym überfordert ist? Das Abitur kann man immer irgendwie machen, man kann auch nach der 10ten noch aufs Gym wechseln oder so.

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    Ich hänge mich hier mal dran. Der Tochter meiner Freundin geht's genauso. Die ist aber gerade in der ersten Klasse!!!!

    Da werden die Kinder ja noch gut beobachtet und getestet, es könnte also sein, dass das betreute Kind bald doch wieder weg ist. Oder dass es wirklich sein Verhalten noch ändert (wenn es vorher z.B. nur zuhause war und da das Problem herkommt).

    Genau- Schule mit Courage ist dieses "wir grenzen niemanden aus". Der Ausländeranteil ist mittelmässig, wobei viele der Kinder nur noch den Pass besitzen und eigentlich mit ihrem Land nicht mehr verbunden sind, die unterscheiden sich allenfalls noch durch den Namen vom Rest der Klasse.


    Die Schule im Ort hat (ich kenne sie nur vom Hörensagen, habe mir also auch noch kein eigenes Bild darüber gemacht) hat den Ruf, viele Problemkinder und einen sehr hohen Ausländeranteil zu haben. Dort wechseln alle Kinder der Förderschule (Grundschule) hin. Wie gesagt, ob und wieviel da dran ist kann ich nicht sagen, da diese Schule bei uns nie in Frage kam und wir diese deshalb nie besichtigt haben. Aber gerade weil die Förderkinder dorthinwechseln gehe ich davon aus, dass schon rein situationsbedingt mehr Personal da ist. Auf jeden Fall ist die Schule jährlich in der Zeitung mit den Abgängern und soweit ich mich erinnern kann, hat diese lauter Schüler mit Abschluss hervorgebracht, also kann es gar nicht soooo übel sein.

    Was ich sagen wollte...die Schule mit Courage ist eben nicht auf Inklusion ausgerichtet. Hab ich vergessen im Posting darüber noch zu schreiben.