Arzt will scheinbar nicht operieren - was tun?

    Hallo - ich hoffe, das ist das richtige Unterforum für meine Frage,


    ich habe ein Problem und weiß nicht, wie ich am besten verfahren kann. Der Titel ist etwas überspitzt formuliert ;-)


    Bei mir ist eine Operation geplant, eine Kieferversetzung - Grund ist, dass ich, da mein Unterkiefer stark zurückliegt, vorallem Nachts wenig Luft bekomme, daher soll das UK nach vorne gezogen werden, damit "Platz geschaffen wird".


    Mitte letzten Jahres bin ich daher zu einer Klinik, und seither warte ich auf den Termin zu eben dieser OP.


    Eigentlich hatte ich mich auf Anfang 2016 eingerichtet, es kam aber immer wieder zu Verzögerungen (Krankenakte wurde falsch einsortiert, Sachbearbeiterin krank/im Urlaub/verplant, Station nicht besetzt, ewig niemand erreichbar, falsche Versicherung zwecks Kostenübernahme wurde angeschrieben- Papierchaos, etc.)...


    Irgendwann wurde mir mal ein Termin mitgeteilt, der dann plötzlich eine Woche vorher abgesagt wurde, weil einfach vergessen wurde, eine Behandlung, die parallel mitlaufen sollte, zu planen. ":/


    Das war vor 2 Monaten, seither warte und warte und warte ich.


    Die Klinik ist sehr renommiert und der behandelnde Chefarzt top - deshalb möchte ich schon gerne dort bleiben, gerade, weil die Operation nicht unkompliziert und langwierig ist.


    Trotzdem - die Unsicherheit ist nervtötend und belastend. Auf Nachfragen kommen zwar Entschuldigungen usw., aber das hilft mir auch nicht weiter.


    Was kann ich am besten machen? Oder übertreibe ich und es ist womöglich normal, dass eine Terminvergabe auch mal ein Jahr dauert? War jemand schonmal in so einer Situation?


    Ich möchte die Operation einfach schnellstmöglich hinter mich bringen, weil ich schon nichts mehr planen kann (Arbeitswechsel, Umzug, etc.).


    Vielen Dank im Voraus für Antworten :)*

  • 9 Antworten

    Die Kostenübernahme für die OP ansich ja,


    die parallele (kieferorthopädische) Behandlung, die vergessen wurde, anscheinend noch nicht, zumindest habe ich noch nicht davon erfahren.


    Es ist bei mir keine einfache Unterkiefervorverlegung, sondern eine Verpflanzung der Beckenknochen ins Kiefer, also schon etwas komplizierter. So wahnsinnig viel Auswahl an guten Kliniken habe ich nicht, deswegen würde ich ansich schon gerne in besagter Klinik bleiben. Fragt sich halt nur, ob das Sinn macht :-/

    Dann ist das kein Wunder.


    Zum einen vergeben die Kliniken erst die Termine wenn alles klar ist und normalerweise geht die KFO-Behandlung der OP voraus.


    Ich werde auch operiert, Termin gibts aber erst, wenn die Zähne passend stehen.

    Hast du denn noch gar keinen KFO? Der stellt normalerweise den Antrag bei der Krankenkasse, so dass -falls du in die entsprechende Klasse fällst - die KFO-Behandlung und die OP von der Kasse übernommen werden.

    Hallo! Vor zwei Wochen hatte ich gerade eine klitzekleine Unterkiefer-OP.m Oh Mann, tut das noch sch.... weh! Der Weihnachtsbraten fällt wohl aus. Nur Suppe bis Ende Januar. Bitte nutze die Zeit, Dir das nicht nur zweimal sondern dreimal zu überlegen, ob es wirklich sein muss. Ist nur gut gemeint.

    @ onodisep,

    dein gut gemeinter, humorvoller Rat in allen Ehren - aber wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, so sind deine Bedenken "Schmerzen und Suppe für ein paar Wochen" unüberlegt und damit fehl am Platz. Kein Eingriff dieser Art wird völlig schmerzfrei verlaufen, das weiß man in der Regel, das muss man also nicht unbedingt noch schreiben. Es geht hier um Luft bekommen oder nicht. Und eigentlich auch um etwas ganz anderes. Also bitte beim Thema bleiben.

    Entschuldigung, aber ich hatte das so verstanden, dass es weder vom Lebensalter der TE, wo sie das Problem ja schon immer hatte, noch von der bisherigen Wartezeit von über 1 Jahr ein Notfall zu sein scheint. Ich nehme solche Widrigkeiten, wo einfach nichts passiert und nur die Zeit verstreicht, immer als Wink des Schicksals, das es nicht hatte sein sollen. Wer weiß, wofür es gut war.