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    Hmmm... es sollte eigentlich darauf ankommen, daß die Kanüle steril ist. Solange die MTA nicht vorher eine Ladung Durchfall weggewischt hat, sehe ich bei der Blutentnahme eher kein Problem. Die Handschuhe dienen schließlich dem Schutz der MTA vor DEINER Hepatitis- und HIV-verseuchten Blutfontäne.


    Andererseits frage ich mich gerade, wieso denn eigentlich beim Portspülen immer so ein Brimborium veranstaltet wird. Hatte ich gerade heute mal wieder – da wird immer alles auf ein steriles Papier gelegt und wirklich mit sterilen Handschuhen gewerkelt. Und die Schulung zur parenteralen Ernährung, die ich mal hatte, war auch extremst penibel bzgl. Sterilität. Ist das so viel kritischer, weil der Port direkt in Herzvorhof mündet?

    Mein Port. Du weißt schon: so ein Implantat, durch das man Chemos einlaufen lassen kann. Der wurde gerade heute mal wieder durchgespült und angesichts deiner Hysterie hier fiel mir gerade der Unterschied zwischen Umgang mit Port und Ablauf einer Blutentnahme auf.


    Und ich bin mir immer noch nicht sicher, wieso beim Port dieses zeremonielle Vorgehen praktiziert wird. ???

    Zitat

    da wird immer alles auf ein steriles Papier gelegt und wirklich mit sterilen Handschuhen gewerkelt. Und die Schulung zur parenteralen Ernährung, die ich mal hatte, war auch extremst penibel bzgl. Sterilität. Ist das so viel kritischer, weil der Port direkt in Herzvorhof mündet?

    ja-port und alle zentralen zugänge sind besonders heikel


    besonders eben bei patienten die immunsupprimiert sind


    parenterale ernährung füttert nicht nur den patienten sondern keime fühlen sich da besonders wohl+vermehren sich ob des guten fressis gut+schnell.

    nein das ist es nicht


    ist halt wirklich ein unterschied ob du mit einer nadel blut abnimmst aus einer peripheren vene


    oder an einem zentralen zugang rumpantscht


    die nadel ist gleich draussen


    am zentralen zugang können sich an der wand keime ansiedeln+zu einer wirklichen infektion führen

    @ schnecke1985:

    Nee, das ist schon die onkologische Ambulanz der Uniklinik. Es ist zwar Alltagsroutine, aber eben sehr zeremoniell mit dem sterilen Päckchen, das die sterilen Handschuhe und die abgepackte sterile Portnadel und die sterile NaCl+Heparin-Spritze (+ irgendwas saures, oder?) enthält. Alltag, aber mehr Ritual als bei einer normalen Blutentnahme. :-)

    @ marion:

    Stimmt. Denn wenn ich in den Port Bakterien befördern würde, dann könnten die dort ja bis zur nächsten Spülung eine fröhliche Bakterienkultur anlegen. Es findet ja keine Zirkulation statt.


    Mjam... und die Bakterienkultur dann bei der nächsten Spülung direkt ab ins Herz... ]:D


    Meine Lehrerin hatte mir bei der Schulung dermaßen viel Angst bzgl Mangels an Sterilität gemacht, daß ich dann doch lieber nicht unbeaufsichtigt etwas anlegen wollte sondern lieber noch 2 Tage weiterhungerte. Eventuell also etwas über's Ziel hinausgeschossen. Tjaja. :-)