Auskunft von der Kassenärztlichen Vereinigung: Diagnosen

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    ich werde in Kürze eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und entsprechend eine Selbstauskunft über meinen Gesundheitszustand machen müssen.


    Um auf Nummer Sicher zu gehen welche Arztbesuche tatsächlich nachverfolgbar sind habe ich mir eine Auskunft von der lokalen Kassenärztlichen Vereinigung geben lassen.

    In dieser Auskunft steht eine Abrechnung bei der die Diagnose F44.9 Dissoziative Störung [Konversionsstörung] nicht näher bezeichnet steht. Es ist eine Abrechnung von meinem Hausarzt.


    Nach kurzer Google Recherche habe ich mir das Krankheitsbild erläutern lassen und bin mir sicher deshalb nie beim Arzt gewesen zu sein oder auch nur irgendwelche Symptome dementsprechend gehabt zu haben. Da es in den relevanten Zeitraum fällt müsste ich sowas auch für meinen Antrag auf eine BU Versicherung angeben.


    Kann sich jemand erklären warum sowas in der Abrechnung meine KV steht? Gibt es Gründe warum sowas da drin stehen könnte, die ich übersehen habe?


    Danke und liebe Grüße

  • 17 Antworten

    Bevor hier jetzt das große Rätselraten beginnt und mit Vermutungen um sich geschmissen wird ... Die einfache und schnellste Lösung ist diese: Frage bei dem Hausarzt nach, der die Diagnose angegeben hat!

    Ich würde die Ziffer 44.9 mit dem Zusatz "laut KV" eintragen. Deswegen wird kaum eine BU-Versicherung abgelehnt, zumal es sich um eine XX.9-Ziffer handelt.


    Der Eintrag beim Hausarzt hatte wohl abrechnungstechnische Gründe, hat wohl keinen Krankheitswert. Es handelt sich wohl um eine Nebendiagnose, also nicht der eigentliche Grund für einen Arztbesuch. Im Zweifelsfalle würde die Versicherung beim Hausarzt nachfragen.

    Schlabbermaul schrieb:

    Der Eintrag beim Hausarzt hatte wohl abrechnungstechnische Gründe, hat wohl keinen Krankheitswert. Es handelt sich wohl um eine Nebendiagnose, also nicht der eigentliche Grund für einen Arztbesuch. Im Zweifelsfalle würde die Versicherung beim Hausarzt nachfragen.

    Abrechnungstechnische Gründe? Dissoziative Störung als Nebendiagnose, mal eben so?

    Die Versicherung wird nicht nachfragen, eine Diagnose ist Fakt.

    Sylphide schrieb:

    Bevor hier jetzt das große Rätselraten beginnt und mit Vermutungen um sich geschmissen wird ... Die einfache und schnellste Lösung ist diese: Frage bei dem Hausarzt nach, der die Diagnose angegeben hat!

    Sehe ich genauso:)^

    Sylphide schrieb:

    Könnte sich die Diagnose hierauf bezogen haben? (Hast du in dieser Auskunft auch Datumsangaben bekommen?)

    X-\Kein Wunder das man sich hier mitlerweile vorkommt, wie ein Schnüffler.

    Fizzlypuzzly schrieb:
    Schlabbermaul schrieb:

    Der Eintrag beim Hausarzt hatte wohl abrechnungstechnische Gründe, hat wohl keinen Krankheitswert. Es handelt sich wohl um eine Nebendiagnose, also nicht der eigentliche Grund für einen Arztbesuch. Im Zweifelsfalle würde die Versicherung beim Hausarzt nachfragen.

    Abrechnungstechnische Gründe? Dissoziative Störung als Nebendiagnose, mal eben so?

    Die Versicherung wird nicht nachfragen, eine Diagnose ist Fakt.

    Ja, durchaus. Da es sich um eine 9er Ziffer handelt, ist es vermullich so. Wegen einer 9er Ziffer glaube ich nicht, dass die Versicherung deswegen ablehnt. Eher wegen des Verdachts auf Borreliose.

    lost_hound  


    Ist dir dein Thread aus 2013 entfallen? Kann ja passieren.

    Wenn sich damals keine körperlichen Erkrankungen gezeigt haben, Du aber jede Menge Probleme hattest, ist die Diagnose nachvollziehbar.


    Du kannst/solltest trotzdem deinen Antrag auf eine BU Versicherung stellen. Entweder wird er abgelehnt, oder es können psychische Erkrankung ausgeschlossen werden, oder Du zahlst eine höhere Prämie.


    Das ist dann die Entscheidung der Versicherung.

    Hallo,


    die Versicherung möchte nur Daten der letzten 5 Jahre. Der frühere Thread war früher. Punkt war es eben auch herauszufinden wann ich diesbezüglich das letzte mal beim Arzt war. Vom Datum her wann der Eintrag stattgefunden hat ist es absolut unmöglich, dass sich die Diagnose darauf bezieht.

    Es steht in dem Auszug allerdings vollständig: F44.9 Dissoziative Störung [Konversionsstörung] nicht näher bezeichnet Sicher:V;


    Es handelt sich dann wohl eher um einen Verdacht?

    lost_hound schrieb:

    Es steht in dem Auszug allerdings vollständig: F44.9 Dissoziative Störung [Konversionsstörung] nicht näher bezeichnet Sicher:V;


    Es handelt sich dann wohl eher um einen Verdacht?

    Ruf doch einfach beim Arzt an und frag nach, Mensch, das ist doch schnell erledigt. Und dann weißt du bescheid..

    cocosun_75 schrieb:
    lost_hound schrieb:

    Es steht in dem Auszug allerdings vollständig: F44.9 Dissoziative Störung [Konversionsstörung] nicht näher bezeichnet Sicher:V;


    Es handelt sich dann wohl eher um einen Verdacht?

    Ruf doch einfach beim Arzt an und frag nach, Mensch, das ist doch schnell erledigt. Und dann weißt du bescheid..

    Werd ich machen. Trotzdem danke euch allen

    Wenn ein Arzt ein Verdacht auf eine bestimmte Diagnose hat, dann schreibt er entweder v.a. (Verdacht auf) oder VD (Verdachtsdiagnose). Die Ziffer 9 hat nichts mit einem Verdacht zu tun.

    cocosun_75 schrieb:

    Ruf doch einfach beim Arzt an und frag nach, Mensch, das ist doch schnell erledigt. Und dann weißt du bescheid..

    Ja, sage ich doch von Anfang an!

    (Bei manchen Threaderöffnungen ist der Sinn wirklich nicht zu verstehen. Ein Anruf ist schneller erledigt, als einen Startbeitrag zu tippen)