Brustvergrößerung durch Krankenkasse

    Hallo!


    Meine Freundin hat ein riesen Probelem mit Ihrer Oberweite! Sie hat nur 75A und kommt damit überhaut nicht zurecht. Sie schämt sich mega arg und zieht eigentlich immer weite sachen an. Sie zeigt sich kaum nackt vor mir und kaschiert immer wieder diess Stelle.


    Ich mein sie, will nur eine größere Brust. Um richtig ihr Lebens geniessen zu können. Wir haben darüber jetzt schon mehrere male gesprochen und sie fühlt sich in Ihren Körper überhaupt nicht wohl.


    Jetzt wollt ich mal fragen wie für möglichkeiten es da gibt Zahlt sowas die Krankenkasse oder wie läuft das ab


    Danke

  • 27 Antworten

    Brustvergrößerung

    Bei einer 75A wird sich keine Kasse finden die das bezahlt. Habe auch nur eine 75 B wobei meine linke wegen einem Unfall kleiner ist. Bei mir ist damals eine kosmetische Operation gemacht worden und die richtige Brustform hergestellt worden weil sie durch Verbrühungsnarben nicht richtig wachsen konnte. Die Form ist nun so halbweg ok, nur kleiner ist sie immer noch und bleibt auch. Wenn ich das ändernlassen wollte, würde mir die Kasse auch keinen Pfennig dazugeben, die sehen ja eh immer mehr wo sie nicht zahlen müssen. Auserdem soll sie froh sein, wenn sie nicht solche großen Dinger zuschleppen hat

    Re:

    Wenn sie ein Psychologisches Attest vorlegen kann, in dem eine starke Psychische Erkrankung mit einer zu kleinen Brust belegt ist, wird die Krankenkasse bezahlen.


    Einfaches "schämen" reicht da nicht aus, Minderwertigkeitskomplexe mit Zwangshandlungen, z.B. Selbstverletzung fallen da schon eher darunter !


    Es muss sich allerdings um eine Psychische Erkrankung handeln, die die Lebensqualität stark einschränkt !

    Re:

    Ich arbeite rein zufällig bei einem sehr großen Versicherungskonzern, der unter anderem auch eine Krankenkasse beinhaltet, und erst vor kurzem habe ich von 2 Fällen erfahren, bei denen eine Brustvergrößerung aufgrund psychischer Schwierigkeiten bezahlt wurde.


    Es waren übrigens keine privat Versicherten Frauen, sondern gesetzliche.


    Bei der einen war eine Magersucht die folge psychischer Probleme durch eine zu kleine Brust, bei der anderen Verfolgungswahn mit Selbstmordneigung.


    Genauere Angaben darf ich leider nicht machen, da dies gegen die Datenschutzrichtlinien verstossen würde !


    AFAIK gibt es allein in Deutschland bereits über 1000 fälle, in denen eine Brustvergrößerung zumindest Teilweise von der Kasse bezahlt wurde !

    Wie alt ist denn die Freundin?

    Schließlich spielt das Alter auch eine Rolle. Wenn sie noch jung ist kann sich noch einige bei ihr tun.


    Und dann ist da noch die Frage. Passen die kleinen Brüste zu den übrigen Proportionen. Wenn ja dann würde ich von einer solchen OP generell absehen. Hat schließlich auch Nebenwirkungen. Doch ich weiß auch das man meist glaubt bei mir wird es schon gut gehen.


    Kleine Brüste sehen bei den richtigen Proportionen sehr sexy aus. Und selbst wenn nicht. Ich kenne viele Frauen mit kleinen Brüsten durch meine Arbeit in einer pysiotherapeutischen Praxis. Dort gab es auch Frauen mit amputierten Brüsten. Keine dieser Frauen war hässlich oder unansehnlich.


    Aber letztendlich muß deine Freundin selber wissen was sie macht. Doch bevor sie laufend denkt: bin ich häßlich unansehnlich usw. sollte sie sich ernsthaft mit sich und ihrem Körper auseinandersetzen und ihn mal mit fremden Augen sehen und vor allen Dingen sollte sie sich niemals mit irgendwelchen anderen Frauen vergleichen.


    Ich weiß ja nicht ob von euch jemand den Film der Liebhaber kennt. Da spielt eine Frau mit sehr kleinen Brüsten die Hauptrolle. Sie sieht trotzdem erotisch und schön aus, darin besteht überhaupt kein Zweifel.


    Aber letztendlich liegt die Entscheidung bei deiner Freundin und ich hoffe sie entwickelt mehr Selbstbewußtsein. Sie ist diejenige die im Sommer ohne BH rumlaufen kann ohne das es vulgär wirkt. Sie ist es die weiblich aussieht in engen T-shirts und figurbetonter Kleidung.


    Alles gute und hoffentlich die richtige Entscheidung

    @ elloran

    Also sie ist 20. das was du meinst hab ich ihr auch schon gesagt. Das sie gut aussieht und es zu Ihrer Figur passt. Was sie aber nicht glauben kann! :°(

    @ Der Chefkoch

    Was heißt bitte "AFAIK"??? Steh grad auf em schlauch!


    Achso zwecks Datenschutz, verstehe ich. Könntest du uns eventuell in einer PM noch Tipps oder Ratschläge geben und uns an deinem wissen teilhaben lassen! :)D Danke

    Hallo

    Ich habe im Jahr 2000 eine Brustvergrößerung durch die Krankenkasse bezahlt bekommen. meine vorherige Größe war 70 A. Allerdings muß ich dazu sagen, das ich verheiratet war und bereits ein Kind bekommen hatte. Der Weg war damals folgender: Ich war bei meinem Frauenarzt, dem ich die Problematik geschildert habe-denn logischerweise hat das ganze Zwischenmenschliche unter gegebener Situation gelitten. Ich kam mit mir selbst nicht mehr zurecht-habe mich nur noch im Dunkeln ausgezogen u.s.w.ich habe mich geschämt eine Frau zu sein...... Mein Frauenarzt hat mich dann nach Hildesheim in die Klinik geschickt zur Begutachtung. Die Klinik ist nicht auf plastische Chirurgie spezialisiert-hat aber auf diesem Gebiet einen super Ruf und auch eine richtig gute Professur. Nachdem dort ein Gutachten erstellt wurde, habe ich bei meiner Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme für die OP gestellt. Die Krankenkasse hat mich dann zu ihren eigenen Gutachtern geschickt (Medizinischer Dienst).Dort wurde dann unter Einbeziehung der Beurteilung aus Hildesheim und von meinem Frauenarzt, erneut ein Gutachten erstellt. Worauf entschieden wurde,das die Kosten übernommen werden. Es gibt 2 Möglichkeiten wie die Kassen entscheiden-entweder sie übernehmen die Kosten für eine Therapie oder für eine OP. Wobei der Kostenaufwand für eine OP oftmals geringer ist als für eine Psychotherapie-diese ja doch über Jahre andauern kann und in diesem Fall viel teurer wäre. Ich habe auch keine richtig große Brust haben wollen-sondern habe auf 75 B vergrößern lassen. Ich wollte mich nur endlich wieder als vollwertige Frau fühlen.


    Ich möchte aber auch zu bedenken geben-das deine Freundin mit ihren 20 Jahren noch sehr jung ist. Es wird gesagt das der der Körper noch bis zum 21. Lebensjahr wachsen kann. Ausserdem muß man sich im Klaren darüber sein, daß es auf eine spätere Schwangeschaft und das damit verbundene Stillen, Auswirkungen haben kann. da es nach einer Brust OP unter Umständen nicht mehr möglich sein wird.Sicherlich macht man sich in dem Alter nicht unbedingt Gedanken darüber----sollte man aber nicht vieleicht doch........


    Lieber Gruß