Corona gab mir neuen Lebensmut!

    Mal was Positives zu Corona angesichts all der Threads hier:


    Fast mein ganzes Leben lang war ich ein sozial Isolierter "Freak", mit einer depressiven Grundstimmung, Angst vor Menschen, Phobien und einer Portion Zwangsstörung.


    Mein soziales Leben hat sich angesichts von Corona genau gar nicht verändert. Dafür haben aber alle anderen eine Prise meines Lebens abbekommen - und schon geht der Arsch auf Grundeis und entlädt sich in wirren Verschwörungstheorien und Corona-Partys.


    Und die Ärzte sagten all die Zeit, ich wäre verrückt!


    ;-D

  • 33 Antworten

    Ich hab mal im Hinterkopf, dass du hier nur bisschen Welle machen willst. Kannste haben ;-D

    Du bist nicht weniger "Freak", als zuvor.
    Wenns dich stört, änder was. Du wirst damit nicht glücklicher, nur weil manche Menschen jetzt zeitweise auch isolierter leben.

    Wenns dich nicht stören würde, würde dir keiner abgehen jetzt (vermeintlich). Wahrer Lebensmut ist das ja nicht, weißte sicher selbst.


    Post Corona ist dein Lebensmut dann wieder weg?

    ImBunker schrieb:

    mit einer depressiven Grundstimmung, Angst vor Menschen, Phobien und einer Portion Zwangsstörung.

    Du weißt aber schon, die meisten Leute haben das auch jetzt nicht.


    ImBunker schrieb:

    Mein soziales Leben hat sich angesichts von Corona genau gar nicht verändert. Dafür haben aber alle anderen eine Prise meines Lebens abbekommen - und schon geht der Arsch auf Grundeis und entlädt sich in wirren Verschwörungstheorien und Corona-Partys.

    Verschwörungstheorien gab es vorher und wird es nachher geben. Keine Änderung. Und das gilt auch für Deppen, die halt sonst anderen Blödsinn gemacht hätten. Den meisten Menschen geht nicht der Arsch auf Grundeis, und selbst wenn, dann aus anderen (zb finanziellen) Gründen.


    Sorry, aber Freak bist du immer noch.

    @ TE

    All die anderen Menschen da draußen vor deiner Wohnungstür werden sich spätestens in einem Jahr wieder vermehrt unter Leute begeben und Spaß haben während du immer noch als psychisch erkrankter Autist in deinem Bunker hockst.

    ImBunker schrieb:

    Fast mein ganzes Leben lang war ich ein sozial Isolierter "Freak", mit einer depressiven Grundstimmung, Angst vor Menschen, Phobien und einer Portion Zwangsstörung.

    (...)

    ImBunker schrieb:

    Und die Ärzte sagten all die Zeit, ich wäre verrückt!

    Ähm ... nein, wegen solchen psychischen Krankheiten bist du noch lange nicht verrückt.

    Allerdings wenn ich mir deinen Startbeitrag so anschaue, denke ich, dass du uns nicht alle deine psychischen Diagnosen mitgeteilt hast ... %:|{:(

    ImBunker


    ...und in einem Jahr wird Corona zum Alltag gehören und keinen mehr interessieren (tut Grippe ja auch nicht), dann wirst Du immer noch

    ImBunker schrieb:

    ein sozial Isolierter "Freak", mit einer depressiven Grundstimmung, Angst vor Menschen, Phobien und einer Portion Zwangsstörung.

    sein, wenn Du nichts dagegen unternimmst.

    Ich verstehe jetzt nicht so ganz, warum Menschen auf so einen Eingangspost den Drang verspüren, dem TE eins auf den Deckel zu geben!? Man muss sich doch nun wirklich nicht provoziert fühlen und meinen, auf soetwas Kontra geben zu müssen und denjenigen zu verunglimpfen!? Naja.


    Zum Post: Ich kann dich verstehen. Grundsätzlich weißt du ja, woran du bei dir bist und es scheint dir dein Leben sehr zu erschweren. Alle anderen laufen in deinen Augen glücklich an dir vorbei, scheinen ihre Leben wie gewünscht und ohne Einschränkungen zu verfolgen und du fühltest dich da manches Mal vielleicht abgehängt und verzweifelt, weil du diese Menschen nicht einzuholen glaubtest. Und nun wird den (vermeintlich) Besseren endlich ein Riegel vorgelegt und auch sie scheitern endlich. Und sie scheitern an etwas, das du ausnahmsweise einmal gut kannst: Isoliert sein, Angst und Verzweiflung haben und aushalten.


    Sogesehen hattest du jetzt tatsächlich eine Art Erfolgserlebnis, das dir, wie du schreibst, sogar zu neuem Lebensmut verholfen hat. Das freut mich tatsächlich für dich. Wenn dich das Anhalten der anderen dazu motiviert, wieder mit ihnen psychisch und sozial mithalten zu wollen, wenn es also deiner Genesung nützt, dann wünsche ich dir, dass du hieraus nicht nur eine punktuelle Anekdote ziehst, sondern tatsächlich eine Veränderung für dein Leben bewirken kannst. Krisensicher, eigenständig und humorvoll scheinst du ja zu sein. :-)

    Zitat

    Zum Post: Ich kann dich verstehen. Grundsätzlich weißt du ja, woran du bei dir bist und es scheint dir dein Leben sehr zu erschweren. Alle anderen laufen in deinen Augen glücklich an dir vorbei, scheinen ihre Leben wie gewünscht und ohne Einschränkungen zu verfolgen und du fühltest dich da manches Mal vielleicht abgehängt und verzweifelt, weil du diese Menschen nicht einzuholen glaubtest. Und nun wird den (vermeintlich) Besseren endlich ein Riegel vorgelegt und auch sie scheitern endlich. Und sie scheitern an etwas, das du ausnahmsweise einmal gut kannst: Isoliert sein, Angst und Verzweiflung haben und aushalten.

    Ich kann so etwas nicht nachvollziehen. Missgünstige Menschen die ihren Seelenfrieden daraus ziehen dass es anderen schlecht(er) geht sind mir ein Rätsel.


    Neid bspw. ist eine Emotion die jeder mal hat, daraus kann man durchaus positive Dinge für sein Leben ziehen. Etwa bei Neid auf eine bessere berufliche Situation. Ich kann mich weiterbilden, neu bewerben udn auch einen besseren Job bekommen. Der "Neid" hat mich dann bspw. inspiriert meine berufliche Situation zu hinterfragen und mich neu auszurichten.


    Was aber soll man positives daraus ziehen anderen Menschen einfach nur schlechtes zu wünschen? Die eigene Situation ändert sich null, man ist immer noch ganz genau da wo man auch vorher war - nur dass andere auch auf diesem Level sind.

    Das erschließt sich mir nicht. Schau dir doch Nachrichten von Kriegsländern oder hungernden Kindern an, dann kannst du dir auch auf die Schultern klopfen dass es Menschen gibt die richtig arm dran sind. :(v

    Ich denke, dass der Eingangspost sehr missverstanden wird, wenn man ihn auf Neid und das Ergötzen am Leid anderer Menschen reduziert.

    Mein Leben hat sich durch Corona zum Positiven verändert, trotzdem mache ich mir große Sorgen vor allem um die allgemeine wirtschaftliche Zukunft, an der die Menschen meiner Ansicht nach mehr leiden werden als an dem Virus.


    Ich vermutlich wieder nicht. Aber deshalb Schadenfreude? Ist da echt unangebracht.

    Kommt schon, ihr seid besser als das. Lest die Wurzeln des Posts, die von einem Menschen zeugen, der sich als massiver Außenseiter wahrnimmt, der von verschiedenen Störungen berichtet, die sein Leben einschränken. Der glaubt, dass er für "verrückt" und "freakig" gehalten würde. Ein Mensch, der sich selbst stigmatisiert und ironischerweise seine persönliche Kompetenz erfährt - weil eine Pandemie herrscht.


    Ihr werft ihm vor, ein Menschenfeind zu sein, der voller Schadenfreude und Missgunst steckt, der seinen Seelenfrieden durch das Leid anderer finden würde...


    Das heißt: Ihr blendet aus, welches Leid bei diesem Menschen besteht und beleidigt ihn, weist ihn ab. Ihr tut das, was ihr dem TE vorwerft. Und während der TE ehrlich über sein Erleben schreibt - was zu wertschätzen ist - seid ihr ebenso menschenfeindlich und kleidet es dabei in die Hülle vermeintlicher Gutherzigkeit, Nächstenliebe und moralischer Überlegenheit.

    kruskal_wallis schrieb:

    Ich denke, dass der Eingangspost sehr missverstanden wird, wenn man ihn auf Neid und das Ergötzen am Leid anderer Menschen reduziert.

    Ja, das finde ich auch.


    Ich sehe es nicht als Schadenfreude. Ja, auch ich sehe eine gewisse Portion Sarkasmus mit im Ausgangsposting. Aber an sich "freut" sich "ImBunker" (man, was für ein Nickname) über was anderes: vorher konnten viele, denen er sein Problem erklärt haben dürfte, ihn nicht verstehen. Sie konnten sich nicht reinfühlen, wie es es ist, einsam und sozial isoliert zu sein. Bei ihm ist das aufgrund einer sozialen Phobie und Zwangsstörung, für andere wurde eine grob vergleichbare Situation eben mit den staatlich auferlegten Anti-Corona-Maßnahme-Zwängen erfahrbar.


    Also wird sein Leben in einem Sinne leichter: Wenn er gefragt wird, "Wie fühlst du dich?" Dann kann er sagen: "Einsam, allein, isoliert und verlassen und mit einer Angst vor Menschen." Und wenn dann andere nicht verständnisvoll sind: "Na, geh doch einfach raus, triff dich mit Menschen, gehe auf sie zu, nimm andere in den Arme, kuschle, küsse die Menschen, die das mit dir teilen wollen, suche die Nähe, die du brauchst. Die tun dir doch nix." dann kann er sagen: "Das geht nicht. Ich habe Angst vor diesen Menschen und muss Abstand halten." Und andere fragen: "Warum geht das denn nicht." Und dann kann er sagen: Das geht ja bei Corona auch nicht. Das was dir die Regierung und Anticorona-Verordnungen sagen (bleib daheim, geh nicht raus, Abstand halten, Hände gaaaaanz gründlich waschen, social distancing von quasi allen, die nicht im gleichen Haushalt leben, betrachte erstmal jeden potenziell als ansteckend (auch dich selbst), und damit als Gefahr, und schütze dich selbst und andere mit der Maske) das habe ich als eigene "Regierung" und eigene "Lebensordnung" in meinem Kopf. Für dich geht das Leben wieder los, wenn die Corona-Verordnungen wieder gelockert werden, meine "Zwangsordnnung im Kopf" bleibt aber.


    Und mancher mag dann reagieren. Na gut, ist halt dein Problem, dann sitzt zu halt im Bunker für dich, ist ja deine Sache. Aber der, der eigentlich "normal ist, und unter Anticorona-Zeug mal erlebt hat, wie das ist, der merkt, dass das dann eine Zwangserkrankung ist, die auch wirklich krank machen kann. Und was für massive Einschränkungen diese soziale Isolation hat.


    Ich glaube, er hofft darauf, dass andere den Krankheitswert seines Verhaltens und den Leidensdruck, den er hat, besser nachbollziehen können. Weil sie einen groben Vergleich bekommen haben ("eine Prise meines Lebens") - aber eben vom Staat auferlegt.


    Damit ist ihm an sich noch nicht wirklich geholfen. Aber in der Gesellschaft wachsen zwei Verständnisse:

    1) das Verständnis für die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und die Maßnahmen dagegen

    2) die Auswirkungen, Nebenwirkungen und gesundheitlichen Effekte, die die Zwangsmaßnahmen auf den einzelnen haben, der eigentlich ein soziales Wesen ist.


    Ich glaube, das ist so die Langfassung des kurzen und eher zynisch verfassten Eingangsbeitrags.

    wieso gibt es dir neuen Lebensmut..... bist du aktiver geworden?


    alles andere wäre doch echt nur Schadenfreude und es bringt dir doch gar nichts, wenn es anderen genau so schlecht ergeht wie dir?:-o


    Klingt wirklich krank, bist du in Behandlung?

    kruskal_wallis schrieb:

    Und sie scheitern an etwas, das du ausnahmsweise einmal gut kannst: Isoliert sein, Angst und Verzweiflung haben und aushalten.

    Nein, das kann er eben nicht gut bzw. gut aushalten, sonst hätte er den EP nicht so geschrieben.