Ich finde den Ansatz super danae87. Allerdings halte ich es dann für ziemlich wahrscheinlich dass diejenigen, die es sich leisten können, die guten Ärzte bekommen weil diese sich dann privat bezahlen lassen (vgl. Norwegen und USA) und der normale Versicherte gar keine Chance mehr hat, diese hochspezialisierten Ärzte auch nur zu sehen.

    Bestimmt gibt es sowas in einem bestimmen Ramen, Menschen sind halt einfach gierig und das wird man wohl leider niemals wegtherapieren können. Doch ich glaube, dass eine gar nicht so kleine Menge an Ärzten und Pflegekräfte auch glücklich sind wenn sie bei menschlichen Arbeits- und Urlaubszeiten und einem guten Gehalt einfach helfen können.


    Und seien wir ehrlich, die echten Vollprofis wie den Müller-Wohlfahrt kriegt Otto-Normal Paitent doch eh nicht zu sehen. Der arbeitet für Bayern München und verdient sich neben der goldenen Nase auch noch goldene Eier. ;-D ;-D Das sei ihm gegönnt, ich brauch keinen hyper-mega-Arzt. Ein patenter Orthopäde der genug Zeit für mich hat und unabhängige Informationen reicht mir vollkommen. ;-)

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    Warum wählt man denn einen solchen Beruf?

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    Du verwechselst da glaub' ich Beruf mit Berufung...

    Grognor

    Manche wählen den Beruf, weil die Eltern Ärzte sind. Warum soll man sich Gedanken über die Berufswahl machen. Schließlich will man auch gutes Geld verdienen und muss den Lebensstandard halten, wenn man schon zum Seminar mit einem von den Eltern geschenkten Auto vorbei fährt.

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    Nein, es ist kein Beruf wie Maler oder Bürokaufmann, ebenso wie der Beruf Maler nicht wie der des Bürokaufmanns ist.


    Dennoch ist es ein Beruf, keine Berufung im Sinne von Bestimmung, diesen Blödsinn kann ich nicht mehr hören.

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    Süntje

    Es ist kein Beruf mit Berufung, eine Sonderstellung hätte man dennoch gern, hm?

    Nein, die hätten dich nicht ablehnen dürfen. Wenn Ärzte noch einen gesunden Menschenverstand haben, und manche haben das noch, dann würden die in so einem Falle nicht ablehnen. Gott sei Dank hattest du im zweiten Haus ja Glück. :)*

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    [...]meine schwester fuhr wieder heim[...]

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    Eben. Wer selbst wieder heimfahren kann, wird freilich nicht als "Notfall" gesehen.

    Wenn man sich freitags nachts noch den Finger halb abtrennt und in die Notaufnahme geht, der Finger genäht wird, kann man wieder nach Hause gehen. Aber ein Notfall ist man dann ja nach deiner Meinung nicht, man kann ja noch laufen. Also dann bis zum Montag warten, damit der Finger ambulant angenäht wird?

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    Ich fände ne angemessene Würdigung meiner Arbeit als völlig ausreichend. .daran mangelt es jedoch gern mal.

    Das geht Menschen in anderen Berufen genauso.


    Man kann nicht einerseits sagen "das ist ein Beruf wie jeder andere, also erwartet gefälligst nichts Besonderes" und andererseits zugleich erwarten, aufgrund des Berufs als nahezu unfehlbare, auf jeden Fall aber stets wohlwollende, gewissenhafte und professionelle Autoritätsperson (im Volksmund: Gott in Weiß) gesehen zu werden.

    Nun ich würde es in jedem Beruf erwarten.. daher ist das wirklich nix besonderes. ..


    Von adäquater Bezahlung rede ich ja gar nicht..


    Aber Anstand Höflichkeit etc wird gern vermisst das würde man sich bei anderen Dienstleistungen nicht wagen...


    Und ich hab so einfach kein recht auf Arbeitsverweigerung wie ein Handwerker wenn der zb angeschnauzt wird. ;-D

    Dann hast Du doch sicher auch diesen Beruf ergriffen, nicht wahr?

    @ jack:

    sowohl als auch... Chefs sind mir zb noch nie unhöflich gekommen.. btw ein Arzt ist kein Weisungsbefugter und erst recht kein Chef in nem KH (zumindest keiner Pflegekraft gegenüber auch wenn es manche das gerne glauben )


    Und ich glaub nicht das ein Maler fliegt wenn der Kunde sich beschissen verhält. .. bei mir heißt es dann unterlassene Hilfeleistung im Zweifel... lach.


    Aber das alles hat doch nix mit Sonderstellung zu tun. Worauf wolltest du nochmal hinaus?