Hast Du denn schon in Erwägung gezogen, einige Tipps hier anzunehmen??


    Mal bei der Siemens Krankenkasse versuchten, wenn es um die KK ansich geht.


    Rechtliche Hilfe holen


    An den VDK wenden


    Was die psychotherapeutische Frage angeht kam ein guter Rat:

    Zitat

    Oder sich in der Ambulanz eine Psychotherapie Ausbildungsstätte behandeln lassen. Ist billiger und Patienten werden gern aufgenommen, um die praktische Stunden vollzukriegen.

    Wenn Du selber es nicht versuchst, dann kriegst Du auch keine Hilfe. Du musst schon den Anfang machen. Also :)* :)*

    Zitat

    Bist Du über 55 Jahre alt?


    Ich bin gerade entsetzt, dass es Menschen gibt, die nicht gut versichert sind. Ich empfehle den sozialen Dienst. Und den VDK. Die Mitgliedschaft im VDK ist sehr günstig, die können helfen.


    Ich wünsche Dir baldigst Hilfe

    Ja Peddi, und davon gibt es doch ziemlich viele, viel zu viele, als dass wir uns leisten könnten, 20 Mrd. in die Rüstung zu stecken ;-). Es gibt viele, die in der PKV sind, die horrenden Beiträge nicht mehr zahlen können und deshalb gar nicht mehr versichert sind, bzw. nur in einem Nottarif drin sind, der aber auch nur im Notfall eintritt, und zwar zu ganz miesen Konditionen, sodass sich kaum ein Arzt findet, der was behandelt.

    Ich bin sehr froh, dass ich immer in der GKV war. Ich habe mitbekommen, dass Freunde mit einem kranken Kind zuwenig Leistungen bekamen. Einfach, weil sie sowas wie Rollstühle, Krankenbett, ect. nicht mit versichert hatten. Schlimm, ganz schlimm.


    Dass es aber Menschen gibt, die SO darunter leiden, nein, das wußte ich nicht.

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    Krankenversicherungspflicht bei Hartz IV


    Nach der Regelung zur Krankenversicherungspflicht 2015 müssen auch Empfänger von Arbeitslosengeld II privatversichert bleiben, sofern sie vor dem Bezug privatversichert waren. Dies kann beispielsweise auf Selbständige zutreffen, deren Unternehmen Insolvenz anmelden muss. Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten wurde bei Privatversicherten mit Hartz IV-Anspruch aber bis Anfang 2011 nur ein Teil der Beiträge übernommen. Den Rest musste der Versicherte selbst tragen.


    Mittlerweile hat das Bundessozialgericht jedoch die Leistungsträger zur vollständigen Übernahme verpflichtet (Az: B 4 AS 108/10 R), um die Krankenversicherungspflicht zu gewährleisten. Die Leistungsträger übernehmen nach einer Vereinbarung zwischen Gesundheitsministerium und PKV-Branche (August 2011) auch die Beitragsschulden, die vor 2011 angefallen sind.

    https://www.1averbraucherportal.de/versicherung/krankenversicherung/krankenversicherungspflicht#


    Vom Basistarif steht da nichts.

    Als Empfänger von Grundsicherung braucht man nur den halben Beitrag für den Basistarif zahlen, der dann wiederrum vollständig vom Amt übernommen wird.


    Allerdings ist man dann tatsächlich den gesetzlich versicherten gleichgestellt oder sogar unterlegen.

    Zitat

    Ich habe einige Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten angerufen. Davon hat sich aber nur ein sehr geringer Teil bereit erklärt zu den Konditionen des Basistarifs zu behandeln und das auch nur sehr ungern und nur in dringenden Fällen. All diese Therapeuten hatten aber volle Wartelisten und konnten keine neuen Patienten annehmen.

    Das ist übrigens für viele gesetzlich versicherten normal. Ich hab selbst vor ein paar Jahren einen Psychotherapeuten gesucht und nach 30 Ärzten, die ich angerufen habe, auf mehreren Wartelisten gestanden. Einen Platz hab ich nie erhalten, hab es dann in zwei Jahren selbst geschafft mich aus dem Loch zu ziehen.


    Als Privatpatient hätte ich keine Probleme gehabt einen Platz zu bekommen. Ich bin mir also gar nicht sicher, ob das jetzt eine Verschlechterung vom Basistarif zur GKV ist. Hört sich für mich erstmal recht normal an.


    Ich frage mich allerdings ernsthaft, wie du mit einem 50% Vertrag so lange leben konntest ohne eigene Einkommen. Musstes du nie zum Arzt oder wer hat die 50% gezahlt? Von der Grundsicherung wird ja nicht soviel übrig bleiben... ich war jetzt selbst gerade ein paar Mal im Krankenhaus. Alleine so ne einstündige OP kostet ja schon mehrere tausend Euro... ich wüßte nicht, wo ich das Geld dafür mal eben her bekommen würde.


    Eigentlich wurde der Basistarif ja genau für Menschen wie dich eingeführt.

    Ich kann jetzt nur von meinem Schwiegersohn ins spe reden. Er war als Student/Auszubildender ??(war Komissarlaufbahn bei der Polizei, weiß jetzt nicht so genau, ob das zu Studium zählt, da er jeden Monat eine Vergütung dafür bekam)?? auch in der PKV. Dann musste er das Studium/Ausbildung abbrechen u. bekam ALG. Er musste dann zwar auch einige Sachen ausfüllen u. regeln, aber er hatte keine Probleme, wieder in die GKV zu kommen. ":/ Deshalb verstehe ich das nicht so recht, dass dir das verweigert wird. Hast du dich auch wirklich umfassend genug darüber informiert?


    Das http://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche habe ich dazu gefunden. Allerdings weiß ich nicht, ob man die Zahlung vom Sozialamt als "Einkünfte" sehen kann. Da würdest du sicherlich unter dem Satz liegen. Also, dürfte der Wechsel auch nicht unmöglich sein. ":/