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    Mein HA verweigert niemals eine Überweisung, und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass das irgendeiner macht. Es sei denn, man ist dort als Hypo bekannt.

    Ich hatte mal so einen Arzt. Gut, ist 25 Jahre her (damals brauchte man eine Überweisung zum Facharzt, da ging gar nix ohne, da gab es pro Quartal einen Schein von der Krankenkasse plus die für die "Krebsvorsorge", mit dem Schein ging man zum Hausarzt und der stellte die Überweisung aus. Oder eben nicht. Wer erinnert sich ?)


    Ich denke auch nicht dass es an der Tagesordnung ist aber es wird ab und zu solche Fälle geben. Beispielsweise die Überweisung zum Endokrinologen bei Schilddrüsensachen.

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    Die Tabelle, natürlich gibts die beim HA im PC. Jede Krankheit ist da drin, jedes Medikament, jede Überweisung, jede Diagnose des Facharztes, das ist ja wohl logo.

    Aber das muss dann auch erst jemand eingeben, richtig ? Befunde einscannen reicht nicht.


    Ich schweife ab, sorry...

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    Ich denke auch nicht dass es an der Tagesordnung ist aber es wird ab und zu solche Fälle geben. Beispielsweise die Überweisung zum Endokrinologen bei Schilddrüsensachen.

    Richtig, das kenne ich auch: "Ne der TSH sieht in Ordnung aus, da braucht kein Endokrinologe drauf gucken, kommen Sie einfach in einem Jahr wieder."


    Ansonsten liegt, wie auch schon erwähnt, das Zusammenführen der Berichte auch in der Hand der Patienten, da brauche ich kein besonderes Hausarztmodell dazu.


    Wenn ich mal direkt zum Facharzt gehe bitte ich den einen Bericht an den Hausarzt zu schicken, falls denn was diagnostiziert wurde.


    Bei manchen Fachärzten (Kardiologe zB) bekommt man die Berichte auch selber ausgehändigt.


    Ansonsten bitte ich meistens auch darum mir eine Kopie zu senden, so habe ich auch immer den Überblick.


    Wenn ich dann zu einem anderen Facharzt oder dem Hausarzt gehe, nehm ich einfach den entsprechenden Bericht mit.

    Achja und extra Sprechstunden finde ich auch komisch.


    Meine "Hausärzte" (nach Umzug) behandeln jeweils ausschließlich nach Dringlichkeit, wenn ich also in der früh anrufe und meine ich muss heute noch kommen, dann bekomme ich auch am selben Tag noch einen Termin, wenn auch mit Wartezeit.


    Wenn ich zur Routinekontrolle oder sonstwas gehe, dann bekomme ich einen Termin ein paar Tage später und muss nicht so lange warten.

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    Mein HA verweigert niemals eine Überweisung, und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass das irgendeiner macht. Es sei denn, man ist dort als Hypo bekannt.

    Warum kannst du dir das nicht vorstellen? Ich habe das schon so erlebt. Und ich bin definitiv kein Hypo, gehe in 5 Jahren vielleicht 2x zum Arzt... Bei mir wars auch das hier:

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    "Ne der TSH sieht in Ordnung aus, da braucht kein Endokrinologe drauf gucken, kommen Sie einfach in einem Jahr wieder."

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    was ist da dann der vorteil wenn ich erst zum Hausarzt muß und um einen Überweisungsschein betteln muß?

    Bei einem guten Arzt muss man nicht betteln, da muss man für eine Überweisung nicht mal zum Arzt rein. Ich bekomme die so wenn ich die brauche ...

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    Richtig, das kenne ich auch: "Ne der TSH sieht in Ordnung aus, da braucht kein Endokrinologe drauf gucken, kommen Sie einfach in einem Jahr wieder."

    Das macht meiner nicht, er sagt dann zwar er sieht da keine Notwendigkeit, aber er gibt mir dann die Überweisung

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    Meine "Hausärzte" (nach Umzug) behandeln jeweils ausschließlich nach Dringlichkeit, wenn ich also in der früh anrufe und meine ich muss heute noch kommen, dann bekomme ich auch am selben Tag noch einen Termin, wenn auch mit Wartezeit.

    Das ist ja auch eine Vorgabe der KK das eine Früh und eine Spätsprechstunde angeboten wird, damit auch jeder Patient die Möglichkeit hat hinzugehen ...

    Aber um zu wissen, zu welcher Sorte dieser Hausarzt in dem Punkt Überweisungen-aussstellen tickt, muss sie eben erstmal kennen. Von daher würde ich davon abraten, bei einem für sie neuen Arzt sowas zuzustimmen.

    Beides. Im Rahmen der Kündigungsfristen ist man ans Modell gebunden, dadurch wiederum an den jeweiligen Hausarzt. Heißt man geht immer zuerst zu diesem; kann weder direkt zum Facharzt noch zu einem anderen Allgemeinmediziner.

    Bei uns in der Schweiz läuft das ganze Gesundheitswesen ja etwas anders. Aber auch bei uns gibts das Hausarztmodell. Ich bin recht zufrieden damit. Ich bezahle weniger Prämien dadurch und habe nur gute Erfahrungen gemacht. In meiner Praxis gibts verschiedene Ärzte, ich krieg lediglich einen "Hauptarzt" zugeteilt, der mich hauptsächlich betreut. Gibts was Spezielles, werde ich weitergereicht. Ich finds praktisch, denn so habe ich einen Ansprechspartner, der den Überblick hat. Müsste ich mir für jedes Zipperlein selber einen Arzt suchen, wär mir der Aufwand zu gross. Und ob man dann einen Termin kriegt, ist auch nicht sicher. So hab ich damit nichts zu tun und fühle mich optimal betreut.


    Bedingt natürlich, dass der Hausarzt kompetent ist und sich auch eingestehen kann, wenn er etwas an einen spezialisierten Kollegen weitergeben muss.

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    ich krieg lediglich einen "Hauptarzt" zugeteilt [...] Ich finds praktisch, denn so habe ich einen Ansprechspartner, der den Überblick hat.

    Mir ist wichtiger, daß ICH den Überblick habe. D.h. alle Unterlagen laufen bei mir zusammen und nicht bei irgendeinem Arzt. Es sind Daten über meine Person, sogar extrem persönliche Daten. Und solche werden nur sehr sparsam an fremde Leute verteilt. BTW meine Hausärztin arbeitet mit einem Laptop ohne jeglichen Internet-Zugang. Wg. der Datensicherheit.


    Im Bedarsfall lege ich dem behandelnden Arzt meine gesammelten Werke vor.


    Aus http://www.onmeda.de/g-rat/hausarztmodell-1043.html


    "Für einen HzV-Teilnehmer, der viermal im Jahr zum Hausarzt geht, erhält der Arzt 185 Euro, dazu kommen Zuschläge von 25 Euro im Quartal für chronisch Kranke, ergebnisabhängige Zuschläge beispielsweise für eine bestimmte Grippeimpfungs-Quote [...]"


    Der Arzt ist also motiviert dem Patienten im Hausarztmodell die Grippeimpfung nahezulegen. Natürlich rein aus medizinischen Gründen ... ;-) Wer an Aluminium- oder Quecksilbermangel leidet, möge sich diese Impfung abholen ;-) Die anderen kennen jetzt die Motivation des Arztes das ein oder andere durchführen zu wollen.

    ja, bislang habe ich auch immer alle befunde selber gesammelt, und ich gedenke das auch weiterhin zu tun; was ist wenn ich wieder mal umziehe? zieht dann mein modell-Hausarzt auch um? wohl eher nicht.....also besser alles selber haben....


    das mit der grippeimpfungsquote fand ich auch bedenklich...wer weiß welche Quoten es noch gibt....


    was schreiben denn eure Hausärzte auf die Überweisungsscheine wenn sie denn meinen die Überweisung wäre nicht nötig? gibt das nette kürzel awdp=auf wunsch des Patienten=der nervt mich dermaßen daß ich ihm jetzt die Überweisung gebe obwohl es eigentlich nicht nötig wäre; da macht sich der Facharzt schon mal eine Meinung ohne den Patienten gesehen zu haben; selbst wenn ich die Überweisung problemlos von der sprechstundehilfe bekomme, ich habe keine lust unnötig für so einen zettel durch die gegend zu rennen....


    nochmal zur apotheke, ich habe gelesen daß man sich auch an eine apotheke bindet die an dem Modell teilnimmt, stimmt das?

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    was schreiben denn eure Hausärzte auf die Überweisungsscheine wenn sie denn meinen die Überweisung wäre nicht nötig?

    Das was er auch draufschreibt wenn er es für notwendig erachtet die V.a. Diagnose und bitte um Abklärung

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    nochmal zur apotheke, ich habe gelesen daß man sich auch an eine apotheke bindet die an dem Modell teilnimmt, stimmt das?

    Unabhängig vom HA Modell macht das schon Sinn wenn man regelmäßig Medikamente nimmt.


    Ich gehe immer in die selbe Apotheke, auch wenn ich es nicht muss. ich habe da aber ein Kundenkonto und finde es gut das die wissen was ich in welcher Dosierung nehme und man mich hinweist wenn man nicht zusammen passt an Medis ...

    nun ja, ich nehme nur 1 tabl. für die sd; Wechselwirkungen kann es also nicht geben, und ich hole sie immer da wo ich halt grade vorbeikomme; die apotheke ums eck ist näher, kann aber abends knapp werden, in der City haben sie länger auf, aber extra reinfahren habe ich auch keine lust dazu

    na ja ganz ehrlich? ich würde zu keinem Arzt gehe der mich nur nimmt wenn ich das Modell unterschreibe ....


    Such dir einen anderen und an fremde Ärzte würde ich mich erst Recht nicht für ein Jahr binden, wer weiß was das für einer ist ...