Etwas frustrierend in der Reha

    Hallo,


    Ich schreibe unter Alias weil ich noch in der Reha bin.


    Weiß nicht was ich mir hier erwarte, muss meinen Frust mal loswerden.


    Es kommt mir vor, als ob Die Ärzte hier wenig Interesse am Patienten haben.

    Bin wegen einem anderen Problem hier aber aktuell macht mir die Schulter Probleme.

    Laut dem Arzt ist es eine psoriasis Arthritis. Ich nehme einmal wöchentlich ein starkes Medikament was mich ziemlich umhaut, dazu gibt es noch einen anderen Thread.


    Laut Arzt gibt es kein anderes Medikament außer dem MTX, was hilft.Von den ganzen Ärzten hier hat sich noch nicht einer die Schulter angeschaut.


    Habe eine Spritze von 20 mal bekommen die gar nicht geholfen hat.


    Habe nur gesagt bekommen das es auf die Leber gehen kann.


    Habe wegen einer Blutentnahme gefragt die dann such gemacht wurde.

    Habe gelesen das man in den ersten 4 Wochen jede Woche Blut abnehmen soll.


    Nach weiteren 2 Wochen habe ich wiederum gefragt, soll gemacht werden würde aber wohl wieder nicht weiter gegeben. Das ist hier öfter so.


    Visite ist mit morgen 2 mal in 5 Wochen Plus eine beantragte vom stationsarzt.


    Diese stand das letzte Mal auch nicht auf dem Plan. Habe dann die Schwester gefragt. Die meinte dann sie würde mir glauben das die Visite angeordnet ist aber es könnte ja jeder kommen und das sagen.


    Kommunikation Pflege und Arzt funktioniert nicht so.


    Die Therapien sind gut

  • 30 Antworten
    Plüschbiest schrieb:

    Steht doch oben, Psoriasis Arthritis.

    Stimmt nicht!

    Alias 974898 schrieb:

    Bin wegen einem anderen Problem hier aber aktuell macht mir die Schulter Probleme.



    Was für eine Reha ist das denn? Eine funktionelle Reha bzw. eine "psychologische"(psychosomatische) Reha.



    Bei einer funktionellen Reha sollte man eigentlich erwarten, dass die Ärzte sich auch der Behandlung/Betreuung weiterer motorischer bzw. körperlicher Probleme widmen.


    Das sollte eigentlich auch bei einer Psycho-Reha der Fall sein. Nur sind die Ärzte da oftmals in Bezug auf körperliche Probleme nicht unbedingt auf dem neuesten Stand der Medizin - sie haben ja einen ganz anderen Schwerpunkt. Normalerweise ist dann aber zumindest immer ein Arzt dabei, der sich auch auf der motorischen Schiene besser auskennt - schliesslich hat ja fast jeder Erwachsene irgendwo motorische/organische Probleme.

    Bei dir gehts ja auch eigentlich erstmal nur um Blutabnahme - dass sollte eigentlich auch zu machen sein. Wobei, das Medikament wurde dir aber nicht in der Reha verordnet, sondern von einem anderen Arzt??



    Bezüglich Visite - 2 bzw. 3 mal in 5 Wochen ist sehr wenig - egal, welche Fachrichtung.

    Egal, in welcher Reha-Klinik ich gearbeitet habe - es gab normalerweise immer 2 die Woche, wenn mal was dazwischenkam - 1 wurde irgendwie immer gewährleistet.

    Eine war immer mit dem Stationsarzt (der einen betreut) - die andere, je nach Problem/Anwesenheit mit dem Chefarzt bzw. zumindest mit dem Oberarzt.

    Ah, du hast Recht. Das mit der Psoriasis Arthritis wurde erst in der Reha entdeckt.

    Da er unter Alias schreibt, wird es wohl eher eine psychosomatische Reha sein.

    Sowas muss einem nicht peinlich sein.

    Gestern erst las ich von einer prominenten Dame dass sie wegen Liebeskummer und einem daraus resultierenden Alkoholproblem 5 Wochen stationär behandelt wurde.

    SandyErgo schrieb:

    Das sollte eigentlich auch bei einer Psycho-Reha der Fall sein. Nur sind die Ärzte da oftmals in Bezug auf körperliche Probleme nicht unbedingt auf dem neuesten Stand der Medizin

    ich habs aber auch schon mal erlebt, dass in einer psychotherapeutischen Einrichtung, man bei körperlichen Beschwerden dann zu hören bekam "reißen sie sich mal zusammen, das ist eh alles nur in ihrem Kopf". Egal ob da jemand, permanenter Übelkeit, mit einem geschwollenen Knie, aufgrund einer schon länger bestehenden Miniskuserkrankung oder einfach mit tierischen Zahnschmerzen zur Ärztin ist. Allerdings war diese nur mal zur Vertretung da und ward dann auch nicht nochmal gesehen.

    Alias

    Solltest Du in einer psychosomatischen Reha sein, kann und wird sich niemand groß um körperliche Probleme kümmern, weil dort niemand beschäftigt ist, der sich damit auskennt.


    Wenn deine verordneten Medikamente ausgehen sollten, musst Du selbst dafür sorgen das dir ein Rp vom HA oder Facharzt rechtzeitig zugesendet wird.


    Wenn körperliche Probleme dich über Gebühr strapazieren, können nur ausserhalb der Klinik Termine bei den entsprechenden Ärzten geholt werden. Die Behandlungen erstrecken sich allerdings nur auf das Notwendigste.


    Warum sollen oder werden wöchentlich Blutentnahmen durchgeführt?


    Visiten sind deshalb selten, weil sich alle Betreuer, Psychologen, Ärzte an einen Tisch setzen und die jeweiligen Fälle besprechen.


    Und Du wirst mehr betreut als Du denkst, das geht bis zum Personal im Essraum.


    Konzentriere dich bitte nicht so sehr darauf was andere tun oder lassen. Konzentriere dich lieber auf dich und Mitpatienten, mit denen Du klar kommst.


    Alles Gute

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Solltest Du in einer psychosomatischen Reha sein, kann und wird sich niemand groß um körperliche Probleme kümmern, weil dort niemand beschäftigt ist, der sich damit auskennt.

    Hängt aber auch von der Klinik ab, stellenweise gibt es Ärzte mit allgemeinmedizinischer Ausbildung - ist von der Ausrichtung der Klinik abhängig.

    Allgemeine "Wehwehchen" sollten behandelt werden können, geht's um speziellere Erkrankungen, werden externe Ärzte aus dem Kurort hinzugezogen.

    Wobei die vom TE genannte Erkrankung schon Fachwissen benötigt.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Wenn deine verordneten Medikamente ausgehen sollten, musst Du selbst dafür sorgen das dir ein Rp vom HA oder Facharzt rechtzeitig zugesendet wird.


    Wenn körperliche Probleme dich über Gebühr strapazieren, können nur ausserhalb der Klinik Termine bei den entsprechenden Ärzten geholt werden. Die Behandlungen erstrecken sich allerdings nur auf das Notwendigste.


    Fizzlypuzzly schrieb:

    Warum sollen oder werden wöchentlich Blutentnahmen durchgeführt?

    Es gibt Medikamente, die zu stärken Nebenwirkungen führen können und wo die Blutwerte engmaschig kontrolliert werden müssen.

    Warum in diesem Fall nicht zumindest eine Blutabnahme mgl ist - deren Werte man dann an den behandelnden Arzt zu Hause zur Bewertung weiterleiten kann > erschließt sich mir hier nicht. Der/ die TE kann ja schlecht nur wegen der Blutabnahme mal nach Hause fahren > und dafür einen Arzt aus dem Kurort hinzuziehen, der den Pat. nicht kennt ist auch unsinnig ( zumal das ja kein akuter Notfall ist).

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Visiten sind deshalb selten, weil sich alle Betreuer, Psychologen, Ärzte an einen Tisch setzen und die jeweiligen Fälle besprechen.

    Diese Teamsitzungen finden mind. 1 mal wöchentlich statt.

    Und ich kenne das, das zumindest 1 Visite pro Woche durchgeführt wird - und zwar mit dem behandelnden Arzt.

    Oberarzt/Chefarztvisiten sind abhängig von der Einrichtung, Krankheitsbild, ....


    Wobei hier evtl. auch die Ferien-/ bzw. Urlaubssituation eine Rolle spielen könnte. Fehlt jemand - wird geschaut, was wichtiger ist. Therapien sollen mglst wenig ausfallen, da fällt dann schon Mal eine Visite bzw. Teamsitzung hinten runter bzw. wird gekürzt, wenn es keine Notfall ist.

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Konzentriere dich bitte nicht so sehr darauf was andere tun oder lassen. Konzentriere dich lieber auf dich und Mitpatienten, mit denen Du klar kommst.

    Leichter gesagt als getan - wenn man Schmerzen hat, kann man sich nicht wirklich auf andere Dinge konzentrieren.

    Und gerade in der Psychosomatik ist es aber wichtig, sich auf die Therapie zu fokussieren -- was mM nach mit Schmerzen nicht wirklich mgl ist.

    SandyErgo schrieb:

    Leichter gesagt als getan - wenn man Schmerzen hat, kann man sich nicht wirklich auf andere Dinge konzentrieren.

    Und gerade in der Psychosomatik ist es aber wichtig, sich auf die Therapie zu fokussieren -- was mM nach mit Schmerzen nicht wirklich mgl ist.

    Das ist richtig. Dann wäre es aber auch gut sich zunächst an die Schwestern zu wenden. Und es ist auch erwünscht, zumindest während der Std mit den Therapeuten das Anzusprechen. Quälen muss/sollte man sich hier nicht. Und ja, ich kenne mich mit psychosomatischen Rehabilitationen auch aus. Selbstverständlich hat auch jedes Haus seinen eigenen Ablauf.

    Hallo.


    Bin seit gestern wieder zu Hause.

    Es e war eine orthopädische Rehabilitation.


    Das MTX wurde dort angeordnet wegen der psoriasis Arthritis.

    Er hat es am Montag wieder abgesetzt wegen der starken Nebenwirkungen.


    Es hieß erst es dauert Wochen bis die Medikamente wirken.


    Jetzt sagt er es soll ein rheumatologe untersuchen ob es das ist. Einmal so dann so.


    Heute war ich beim Orthopäden der meinte es sei eine Verengung in der Schulter und hat mir eine Spritze gegeben.

    Im September habe i h ein MRT.

    Es hat noch keine von den Spritzen geholfen.


    Der Chefarzt in der Klinik hat bei der Visite am Montag gefragt was er mir gespritzt hat und wohin.


    Ob ich am Knie oder an der Hüfte operiert bin.

    Es war der Fuss.

    Er hatte die Akte aber er wusste nichts

    Die Diagnose Psoriasis Arthritis sollte nur von einem rheumatologischen Internisten gestellt werden und nicht durch einen Orthopäden....kennen sich da nicht wirklich aus ":/

    Ich war mal in einer psychosomatischen Reha und hatte dort wohl eine leichte Gastritis.

    Mir war gut eine Woche jeden Morgen übel.

    Ich bin dann jedesmal zur Krankenstation gegangen und habe dort nach einer Tablette gegen Übelkeit gefragt.

    Ich hatte morgens oft Wassergymnastik und da wäre es mir doch megapeinlich gewesen,

    wenn ich im Becken erbrochen hätte.

    Bin deshalb mehrfach während der Stunde raus gegangen,

    Conchi2301 schrieb:

    Die Diagnose Psoriasis Arthritis sollte nur von einem rheumatologischen Internisten gestellt werden und nicht durch einen Orthopäden....kennen sich da nicht wirklich aus

    Da kann ich mich anschliessen. Ich verstehe wirklich nicht, warum die Feststellung noch nie durch einen Rheumatologen erfolgt ist.