• Ich bin so stinkig auf die Ärzteschaft

    Was muss man als Patient eigentlich tun, um ernst genommen zu werden? Ich breche mir ein Bein und das wird erst nach einem Jahr festgestellt. Ich muss mit Schmerzen ins Krankenhaus und werde nach einem Tag entlassen, weil ich mich beim Hausarzt vorstellen soll. Am nächsten Tag bin ich wieder im Krankenhaus, weil ich heulend nicht mehr weiter wusste. Da…
  • 373 Antworten
    Zitat

    Ich kann dich verstehen, wünsche mir sowas manchmal auch, dass so eine Art Kundenbewertung abgeben kann.

    Bei uns kann man das tatsächlich. Nach jedem Arztbesuch, wird ein Fragebogen zugeschickt, den man (auch online) ausfüllen kann.

    Also legen wir die Sache mal auf die Goldwage:


    Das Zitat lautet ja:

    Zitat

    es sich dabei nur um unfähige und unfreundliche, ihre Beruf verfehlt habende Ärzte gehandelt hat, kann ich nicht glauben.

    Und nur dann, trifft meine Aussage zu.


    Ansonsten, hast du wohl doch auch noch einen Arzt gefunden der etwas möglich machte, also hattest du nichts Unmögliches.


    Aber ich gebe ja zu, ist etwas unglücklich geworden die Aussage.


    Klar ist wohl, je einfacher das Leiden desto eher die Wahrscheinlichkeit einen Kompetenten Arzt zu erwischen.

    Hurx, ich empfehle dir einen Faden zu eröffnen, der nicht heißt "ich bin stinkig auf die Ärzteschaft" sondern "mein Arzt hat mir das Leben gerettet!"


    Wieviel wetten wir, dass dort positive Erfahrungen geschildert werden? (auch negative, so wie es auch hier zweierlei gibt). Wenn ich so einen Titel (ich bin stinkig) lese, erwarte ich nicht unbedingt dort Beiträge zu finden, die Ärzte in den Himmel loben.

    Zitat

    Stammt folgender Satz nicht von Dir und unterstützt er nicht das, was ich behauptet habe...?

    Mein erster Beitrag hier:

    Zitat

    Wohl eher nicht. Keine Politik der Welt flüstert einem Arzt ein: "Behandle Deine Patienten wie Idioten." Das liegt wohl eher an den werten herrschaften selber, keine Ahnung, mit welcher Intention die Arzt geworden sind. In meiner Familie gibt es einen Arzt, der nun bald in Ruhestand geht und der hat sich – egal, wie die beruflichen Rahmenbedinungen waren/sind – noch nie aufgeführt wie eine Wildsau und hat seine Patienten immer ernst genommen. Aber die Arschloch-Quote scheint in dem Beruf einfach enorm hoch zu sein.

    Auszug aus meinem zweiten Beitrag hier:

    Zitat

    Mein Onkel ist Arzt (Internist), meine Mutter ist Krankenschwester, mein Vater war Krankenpfleger, ein enger Freund der Familie arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus – ich habe duchraus Einsicht in den Arbeitsalltag eines Arztes und ich weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist. [...]


    Und dennoch hat meine Mutter nach Jahrzehnten als Krankenschwester immer noch gesagt: "Ein Lächeln kostet weder Zeit noch Geld" und dennoch behandelt mein Onkel seine Patienten so, dass sie hinterher nicht das Gefühl haben, ihn bei irgendetwas gestört zu haben oder mit einer vermuteten Standarddiagnose weggeschickt worden zu sein.

    Es ist sehr störend, wenn immer wieder unsachliche und schlicht falsche Behauptungen aufgeführt werden, anstelle konkret auf Antworten und User einzugehen. Damit macht mach – in diesem Falle: Du, um meinen Wünschen nach Direktheit selber nachzukommen – eine Diskussion kaputt, weil Meta-Diskussionen aufgemacht werden wie diese hier zwischen uns beiden.

    @ Jezebel

    das finde ich eine richtig tolle Sache, ich mein im Supermarkt kann man das schließlich auch und im Prinzip sind wir ja so gesehen auch Kunden von Ärzten, denn die verdienen ja mit uns ihr Geld...


    Wohnst du denn eher ländlich oder eher in der stadt?

    Genervte

    Zitat

    Wie kann es sein, dass hier von Bashing geschrieben wird, wenn man mit einem oder mehreren Ärzten unzufrieden ist?

    Entschuldigung, aber das hast Du Dir selber provoziert.


    Im Fadentitel erwähnst Du die Ärzteschaft – und das ist ein Kollektivbegriff, und nun redest Du Dich mit einem oder mehreren Ärzten heraus !?

    @ daswunschkind

    Das ist schon eine schöne Sache... theoretisch. Denn das lädt natürlich auch Dauernörgler zu Blödsinn ein wie (ein tatsächliches Beispiel): Die Dame an der Rezeption hat nicht genug gelächelt.

    mariposa, klar ist der Fadentitel unglücklich gewählt, aber ich denke, Genervte hat das im Zorn geschrieben. Aber trotz des Titels fand hier kein Ärztebashing statt. Und es wäre einfach schön, wenn man Beiträge nicht umsonst schreibt, sondern sie gelesen werden, oder um beim Thema zu bleiben, wie bei so manchem Arzt das Gefühl haben muss, er hört gar nicht zu.

    klar gibt es solche, aber die werden ja in der Auswertung auch wieder aussortiert, wenn man es richtig macht


    auf der anderen Seite gibt es Läden die haben sowas, aber beachten nicht, was die Kunden bemängeln, die müssen das nur haben damit sie ihre QM-Zertifikate aushängen können...

    @ Jezebel

    Es gibt viele Menschen denen es schwer fällt gerade einem Arzt die Meinung zu sagen, meine Schwiegermutter zum Beispiel die hat immer Angst vor Konsequenzen und deshalb finde ich so einen Bogen in dem man schreiben kann was einem nicht passt gut da man sein gegenüber dann nicht sehen muss.

    Zitat

    Wieviel wetten wir, dass dort positive Erfahrungen geschildert werden? (auch negative, so wie es auch hier zweierlei gibt). Wenn ich so einen Titel (ich bin stinkig) lese, erwarte ich nicht unbedingt dort Beiträge zu finden, die Ärzte in den Himmel loben.

    Nein, das könnte dann ja auch schon fast wie eine Diskussion aussehen, mit Argumenten und Gegenargumenten und so... Und mit beiderseitigen Blicken über den Tellerand.

    @ daswunschkind

    Ok, jetzt versteh ich das. Jedenfalls was Du meinst. Selbst kann ich es nicht nachvollziehen, obwohl mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt... normalerweise.