@ hurx

    :)^


    genauso wie es ignorante und unfähige Ärzte gibt so gibt es auch Patienten denen man überhaupt nichts recht machen kann. Und jeder hier kritisierte Arzt kann mit Sicherheit mindestens doppelt so viele ehemalige Patienten mobilisieren die völlig zufrieden mit Ihm sind.

    @ mirsanmir

    Zitat

    Wenn ich einen Beruf mit so einer Verantwortung ergreife, dann muss ich auch dazu stehen und diese Verantwortung tragen. Dass es nicht immer einfach ist, ja, sicher, aber dann hätte man vielleicht doch lieber Bürokaufmann gelernt oder Pianist.

    i.d.R. dürfen Ärzte nicht zu Ihren Fehlern stehen um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden.


    Der nächste Satz legt jeden angehenden Mediziner nahe sich einen anderen Job zu suchen weil er ja im Zweifelfall auch eine falsche Entscheidung treffen kann. Prinzipiell sollten nur in jeder Hibsicht unfehlbare Menschen Mediziner werden dürfen.

    Mirsanmir, es gibt in diesem Faden Teilnehmer, die von positiven Erfahrungen mit Ärzten berichten und Teilnehmer, die von negativen Erfahrungen berichten. Das ist Dir doch sicherlich nicht entgangen. Ich lese jetzt nicht nochmal alle 18 Seiten durch, um Dir die Namen zu nennen.


    Von der zweiten Gruppe (einschliesslich der TE) werden merkwürdigerweise NUR negative Erfahrungen berichtet. Und das glaube ich einfach nicht.


    Bei den Krankengeschichten, die hier teilweise geschildert wurden, müssen sehr viele Arztkontakte stattgefunden haben. Das es sich dabei nur um unfähige und unfreundliche, ihre Beruf verfehlt habende Ärzte gehandelt hat, kann ich nicht glauben.

    @ genervte

    Ich kann dich verstehen, wünsche mir sowas manchmal auch, dass so eine Art Kundenbewertung abgeben kann.


    Arbeite selbst im Krankenhaus und kenne daher beide Seiten. Die überarbeiteten Assistenzärzte auf der einen Seite, die es nicht nur dem Patienten, sondern auch dem Chef und den Fallzahlen recht machen müssen. Der Patient auf der anderen Seite, der erwartet schnellstmöglich wieder gesund zu werden und möglichst einen geduldigen Arzt zu erwischen, der Verständnis für ihn erbringt und Zeit hat ihm alles zu erklären.(Es mag solche Ärzte geben nur leider nicht so viele dass die schwarzen Schafe ausgemerzt wären) Dass das schwierig ist und meistens leider zu Lasten der Patienten geht stößt mir auch sauer auf.


    Das Problem was ich auch sehe ist, dass viele Patienten sich nicht trauen den Mund aufzumachen und zu sagen was sie möchten und was nicht. Das passiert meistens später wenn die Patienten entlassen sind oder auch wenn der Arzt aus dem Zimmer ist.


    Meist sprechen die Patienten dann mit unser eins darüber und haben Angst sich zu beschweren (Halbgott in weiß, Weißkittelsyndrom), dafür haben wir im Krankenhaus so einen Beschwerdebogen. In anderen Krankenhäusern gibt es ein Beschwerdemanagment, von diesem zwar nichts in die Öffentlichkeit dringt, aber das den Ärzten durchaus schon auf die Finger haut wenn etwas nicht im Sinne des Patienten läuft.


    Habe dieses Beschwerdemanagement selbst schon einmal für meine Schwiegermutter in Anspruch genommen und musste feststellen, dass sie zwei neue Ärzte zur Behandlung bekam und die anderen abgezogen worden sind und sich mit einem Strauß entschuldigt haben. Daher bin ich davon überzeugt, dass es vielleicht aus ernsthaftere Konsequenzen für einen Arzt gebe sollte sowas öfter passieren.


    Ich kann nur sagen, wenn uns als Patienten etwas nicht passt, dann direkt beim Arzt beschweren, sollte dass nicht helfen dann den Vorgesetzten, war auch schon mal beim ärztlichen Direktor einer Klinik(dazu später mehr). Schwierig wird es nur bei niedergelassenen Ärzten, da kann man sich bei der eigenen Krankenkasse beschweren. Habe ich bisher noch nicht machen müssen aber gehört dass auch das hilft.


    Nun zum ärztlichen Direktor. Mein Bruder hat mittlerweile schon dreimal ein spontanes Zusammenfallen eines Lungenflügels erlitten (Pneumothorax).Er war immer in der gleichen Klinik damit und die haben ihn die zwei ersten Male super behandelt ihn untersucht und dann behandelt. Beim dritten Mal ist er von mir ins Krankenhaus gebracht worden, da er die gleichen Beschwerden hatte und der Arzt die letzten beiden Male sagte, es müsse immer schnell gehen wenn es wieder auftritt. Tja da standen wir nun. Röntgen der Lunge, Internist schaut sich das Bild an Diagnose: es ist nichts.Mein Bruder wurde nach Hause geschickt, hätte einen eingeklemmten Nerv. Nächsten Tag kam das Bild in die Röntgenbesprechung,eine halbe Stunde später ging bei meiner völlig entsetzten Mutter das Telefon: Krankenhaus, ihr Sohn muss sofort kommen. Mein Bruder wollte erst nicht, haben ihn dann gezwungen und darauf hin ist auch alles gut gegangen. Was uns nur sehr verärgert hat, dass man jemanden mit seiner Vorgeschichte nicht hat dabehalten, bzw einen Radiologen hinzugezogen hat. Also habe ich mich zuerst an den Arzt selbst gewandt dieser meinte er hätte nur nach seinem Wissen gehandelt, ich habe ihn daraufhin gefragt warum er keinen Radiologen gebeten hätte sich das Bild anzuschauen, wie ja am Tag danach geschehen, er meinte dass es keinen diensthabenden Radiologen gegeben hätte und danach brach er das Gespräch ab. Naja daraufhin wandte ich mich an den Ärztlichen Direktor der Klinik und siehe da seit dem Tag gibt es einen nachts anwesenden Radiologen.


    Also ich denke als Fazit kann man sagen, dass es wirklich teilweise Ärzte gibt die wirklich nicht nett und schon gar nicht kompetent sind, aber ich denke dass wir als Patienten vielleicht ein Teil mitschuldig sind, indem wir uns nicht wehren.


    Vielleicht wäre so ein Portal ähnlich spick mich keine schlechte Idee, jedoch bin ich vorsichtig mit solchen Dingen, denn ich würde die persönliche Kritik vorziehen und erst dann wenn es nichts bringt so etwas ins Internet stellen, denn man sollte daran denken Ärzte machen Fehler, oft auch nicht gerade kleine(leider)aber ich denke jeder hat eine zweite Chance verdient, es bei jemand anders vielleicht besser zu machen.

    Zitat

    Das es sich dabei nur um unfähige und unfreundliche, ihre Beruf verfehlt habende Ärzte gehandelt hat, kann ich nicht glauben.

    Sowas passiert wohl nur, wenn der Arzt das unmögliche möglich machen soll...


    Aber wie ich hier schonmal schrieb, der Mensch hat den Mensch nicht erfunden und die Natur ist grausam und nimmt keine Rücksicht und ist leider sehr komplex.

    @ hurx

    Zitat

    Von der zweiten Gruppe (einschliesslich der TE) werden merkwürdigerweise NUR negative Erfahrungen berichtet. Und das glaube ich einfach nicht.

    Du hast offensichtlich nur gelesen, was Du lesen wolltest, denn Deine Aussage ist einfach nicht wahr.

    Zitat

    Sowas passiert wohl nur, wenn der Arzt das unmögliche möglich machen soll...

    Entschuldige, aber das ist Quatsch. Bei mir war es z.B. sehr schnell möglich, 7 Jahre Schmerzen wegzuoperieren. Und einen zusammengefallenen Lungenflügel zu erkennen bzw. wie bei meiner Kollegin eine Lungenentzündung in der Röntgenaufnahme ist keine große oder "unmögliche" Leistung. Das sollte ein Arzt schon beherrschen.


    Hurx, ich habe den Faden aufmerksam gelesen. Ich könnte dir keine Namen nennen, auf die deine Behauptung zutrifft. Wenn jemand schlechte Erfahrungen schildert, heißt das nicht gleichzeitig, dass es keine guten gibt, nur weil er sie nicht erwähnt. Hier beginnt schon der berühmte Blick über den Tellerrand...

    Deswegen ist es dennoch nicht richtig. Du schreibst, nur wenn der Arzt das Unmögliche möglich machen soll, passiert es, dass man an "unfreundliche, unfähige, den Beruf verfehlende Ärzte" kommt. Und das ist meiner Meinung nach Quatsch.

    @ a.fish

    Zitat

    Du hast offensichtlich nur gelesen, was Du lesen wolltest, denn Deine Aussage ist einfach nicht wahr.

    Stammt folgender Satz nicht von Dir und unterstützt er nicht das, was ich behauptet habe...?

    Zitat

    Die in diesem Thread geschilderten Fälle sind keine Hysterie und keine Fälle von Besserwisser-Patienten, sondern sie illustrieren, wie sich Ärzte – aus welchen Gründen auch immer – einen Dreck um die Bedürfnisse ihrer Patienten kümmern, ...

    Zitat

    Wenn jemand schlechte Erfahrungen schildert, heißt das nicht gleichzeitig, dass es keine guten gibt, nur weil er sie nicht erwähnt.

    Du sagst es. Aber warum erwähnt er sie nicht? Ich behaupte: Weil ein bestimmtes Bild suggeriert werden soll und weil die postiven Beispiele da einfach nicht hinein passen. Erzeugt diese einseitige Betrachtungsweise nicht ganz falsche Vorstellungen bei denen, die bisher noch keine eigenen Erfahrungen gemacht haben?


    Und was den Tellerrand angeht, Mirsanmir :


    Ich blicke sehr wohl darüber hinweg. Dieser Blick ist aber keine Einbahnstraße und die Flexibilität, die ich von anderen (Ärzte in diesem Fall) verlange, sollte ich sehr wohl selber auch zu zeigen bereit sein. Wieso sollen immer nur andere über den Tellerrand blicken?

    Zitat

    Ich kann dich verstehen, wünsche mir sowas manchmal auch, dass so eine Art Kundenbewertung abgeben kann.

    Bei uns kann man das tatsächlich. Nach jedem Arztbesuch, wird ein Fragebogen zugeschickt, den man (auch online) ausfüllen kann.

    Also legen wir die Sache mal auf die Goldwage:


    Das Zitat lautet ja:

    Zitat

    es sich dabei nur um unfähige und unfreundliche, ihre Beruf verfehlt habende Ärzte gehandelt hat, kann ich nicht glauben.

    Und nur dann, trifft meine Aussage zu.


    Ansonsten, hast du wohl doch auch noch einen Arzt gefunden der etwas möglich machte, also hattest du nichts Unmögliches.


    Aber ich gebe ja zu, ist etwas unglücklich geworden die Aussage.


    Klar ist wohl, je einfacher das Leiden desto eher die Wahrscheinlichkeit einen Kompetenten Arzt zu erwischen.

    Hurx, ich empfehle dir einen Faden zu eröffnen, der nicht heißt "ich bin stinkig auf die Ärzteschaft" sondern "mein Arzt hat mir das Leben gerettet!"


    Wieviel wetten wir, dass dort positive Erfahrungen geschildert werden? (auch negative, so wie es auch hier zweierlei gibt). Wenn ich so einen Titel (ich bin stinkig) lese, erwarte ich nicht unbedingt dort Beiträge zu finden, die Ärzte in den Himmel loben.

    Zitat

    Stammt folgender Satz nicht von Dir und unterstützt er nicht das, was ich behauptet habe...?

    Mein erster Beitrag hier:

    Zitat

    Wohl eher nicht. Keine Politik der Welt flüstert einem Arzt ein: "Behandle Deine Patienten wie Idioten." Das liegt wohl eher an den werten herrschaften selber, keine Ahnung, mit welcher Intention die Arzt geworden sind. In meiner Familie gibt es einen Arzt, der nun bald in Ruhestand geht und der hat sich – egal, wie die beruflichen Rahmenbedinungen waren/sind – noch nie aufgeführt wie eine Wildsau und hat seine Patienten immer ernst genommen. Aber die Arschloch-Quote scheint in dem Beruf einfach enorm hoch zu sein.

    Auszug aus meinem zweiten Beitrag hier:

    Zitat

    Mein Onkel ist Arzt (Internist), meine Mutter ist Krankenschwester, mein Vater war Krankenpfleger, ein enger Freund der Familie arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus – ich habe duchraus Einsicht in den Arbeitsalltag eines Arztes und ich weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist. [...]


    Und dennoch hat meine Mutter nach Jahrzehnten als Krankenschwester immer noch gesagt: "Ein Lächeln kostet weder Zeit noch Geld" und dennoch behandelt mein Onkel seine Patienten so, dass sie hinterher nicht das Gefühl haben, ihn bei irgendetwas gestört zu haben oder mit einer vermuteten Standarddiagnose weggeschickt worden zu sein.

    Es ist sehr störend, wenn immer wieder unsachliche und schlicht falsche Behauptungen aufgeführt werden, anstelle konkret auf Antworten und User einzugehen. Damit macht mach – in diesem Falle: Du, um meinen Wünschen nach Direktheit selber nachzukommen – eine Diskussion kaputt, weil Meta-Diskussionen aufgemacht werden wie diese hier zwischen uns beiden.

    @ Jezebel

    das finde ich eine richtig tolle Sache, ich mein im Supermarkt kann man das schließlich auch und im Prinzip sind wir ja so gesehen auch Kunden von Ärzten, denn die verdienen ja mit uns ihr Geld...


    Wohnst du denn eher ländlich oder eher in der stadt?

    Genervte

    Zitat

    Wie kann es sein, dass hier von Bashing geschrieben wird, wenn man mit einem oder mehreren Ärzten unzufrieden ist?

    Entschuldigung, aber das hast Du Dir selber provoziert.


    Im Fadentitel erwähnst Du die Ärzteschaft – und das ist ein Kollektivbegriff, und nun redest Du Dich mit einem oder mehreren Ärzten heraus !?

    @ daswunschkind

    Das ist schon eine schöne Sache... theoretisch. Denn das lädt natürlich auch Dauernörgler zu Blödsinn ein wie (ein tatsächliches Beispiel): Die Dame an der Rezeption hat nicht genug gelächelt.

    mariposa, klar ist der Fadentitel unglücklich gewählt, aber ich denke, Genervte hat das im Zorn geschrieben. Aber trotz des Titels fand hier kein Ärztebashing statt. Und es wäre einfach schön, wenn man Beiträge nicht umsonst schreibt, sondern sie gelesen werden, oder um beim Thema zu bleiben, wie bei so manchem Arzt das Gefühl haben muss, er hört gar nicht zu.