Interaktion zwischen Arzt und Patient - Masterarbeit

    Hallo,


    ich heiße Christina und ich schreibe derzeit an der Universität Passau an meiner Masterarbeit. Es geht dabei um die Interaktion zwischen Ärzten und Patienten und welchen Einfluss die Kommunikation bzw. auch Unsicherheit in der Kommunikation auf die Interaktion hat.


    Ich würde mich wirklich sehr über jeden Teilnehmer freuen :)


    Bei Fragen oder Anregungen einfach eine Nachricht an mich.


    Schon mal tausend Dank!


    https://www.soscisurvey.de/anbieterbezogene_Unsicherheit/


    Liebe Grüße


    Christina

  • 8 Antworten

    Ich hab was zu mäkeln *:)


    1. "im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt"


    Öh, schöne Frage, dafür müsste ich ja aber erst einmal wissen, wie der Bevölkerungsdurchschnitt aussieht? Das habt ihr uns vorher nicht geliefert. Woher soll ich denn wissen, ob ich öfter als der Durchschnitt zum Arzt gehe oder ob ich mehr über die Humanmedizin weiß?


    Kann also ab dieser Frage eigentlich nicht weitermachen.


    2. Gibts weiter hinten im Fragebogen irgendwo ein freies Kommentarfeld? Nachdem ich mit dem fiktiven Arztgespräch aus diversen Gründen nicht völlig zufrieden war, würde ich gerne irgendwo erklären. Vorgefertige Antworten nützen mir da bisher aber nichts.

    Zitat

    2. Gibts weiter hinten im Fragebogen irgendwo ein freies Kommentarfeld? Nachdem ich mit dem fiktiven Arztgespräch aus diversen Gründen nicht völlig zufrieden war, würde ich gerne irgendwo erklären. Vorgefertige Antworten nützen mir da bisher aber nichts.

    Bringt dir nix, weil du ja dadurch, daß deine unter Punkt 1., auch von mir nicht zu beantwortbaren, angesprochenen Fragen eben aus Gründen nicht beantwortet werden können, ja nicht weiterkommst in der Frageliste...

    Obwohl ich schon das vorgegebene Szenario unmöglich fand, habe ich den Bogen einfach mal ausgefüllt. Hätte zwar viele Antworten anders formuliert, aber naja, musste aufgrund der seltsamen Formulierungen sehr oft negativ anklicken.


    Weihnachtssternchen, es gibt keinerlei Möglichkeit, eine eigene Meinung zu nennen bzw ein Koommentarfeld für Vorschläge oder Meinungen.


    Die Fragen in Bezug auf die Bevölkerungsdichte oder die med Kenntnisse im vergleich zur Bevölkerung sind absolut unprofessionell gestellt. Eigentlich dachte ich, es gäbe einen Senden-Button um am Ende dann nochmal entscheiden zu können ob man senden will oder doch nicht. Aber nö, den gibt es nicht. Nach der letzten Frage hast Du automatisch dran teilgenommen. Das ist NICHT gut.


    Fazit: Mitmachen kaum wirklich machbar, da der Fragebogen schlecht ausgearbeitet ist.

    Zitat

    Bringt dir nix, weil du ja dadurch, daß deine unter Punkt 1., auch von mir nicht zu beantwortbaren, angesprochenen Fragen eben aus Gründen nicht beantwortet werden können, ja nicht weiterkommst in der Frageliste...

    Weiß ich doch. ;-) Aber WENN ich es könnte, gäbe es diese Möglichkeit?

    Zitat

    Obwohl ich schon das vorgegebene Szenario unmöglich fand,

    Eben genau das ist auch der Punkt, den ich mit Cristina gerade per PN besprochen habe. Ich zitiere mal meine meine Kritik:

    Ich beantworte die Frage der Interaktion zwischen Allgemeinärzten und Patienten mal frei, weil meine Antwort nicht gut in das Raster des Fragebogens passt.


    Für mich ist es sehr wichtig, wie ein Arzt das Gespräch beginnt. Ich brauche eine offene Frage ("Was führt sie zu mir?"), damit ich mein Anliegen auch klar schildern kann.


    Außerdem brauche ich Ruhe und Zeit. Der Arzt sollte mit dem Tippen am Computer aufhören, bevor er mir eine Frage stellt. Außerdem sollte er eine Ruhe ausstrahlen, die mir signalisiert, er ist bereit, drei Minuten der wertvollen fünf Minuten Zeit, die man als Patient typischerweise im Behandlungszimmer hat, mir zu geben um seine Frage zu beantworten.


    Ich brauche dafür Zeit und Ruhe, weil meine Gesundheit nunmal meine Privatsache ist, und ich kann einem fremden Menschen da nicht so schnell Dinge anvertrauen, die sehr intim sein können.


    Von dem Arzt möchte ich lediglich einen ärztlichen Ratschlag, nachdem er eine Diagnose gestellt hat.


    Medizinisches Wissen interessiert mich in dieser Situation nicht, und es ärgert mich, wenn Ärzte wertvolle Behandlungszeit auf derartige Erklärungen verschwenden. Wenn ein Arzt gar über mögliche Diagnosen spekuliert, weil er noch nicht zu einem Ergebnis gekommen ist, finde ich das zusätzlich noch abschreckend. Das könnte höchstens Anlass für unnötige Sorgen sein.


    Wenn es keinen medizinischen Befund gibt, oder wenn man aus medizinischer Sicht nichts machen kann, wünsche ich mir da eine klare Ansage (häufig verordnen Ärzte irgendein Trostpflaster, was dann den Eindruck erweckt, irgendwas kann man immer machen. Für mich ist aber gerade die umgekehrte Botschaft wichtig, nämlich dass gegen manche Beschwerden nunmal kein Kraut gewachsen ist.)


    Wenn es keinen medizinischen Befund gibt, ist zudem äußerste Sensibilität von Seiten des Arztes aus nötig. Wenn man beispielsweise unter Liebeskummer leidet, oder einen Trauerfall in der Familie hatte, dann mag das aus medizinischer Sicht "nichts" sein. Sagen darf man das aus Gründen des Taktgefühls so nicht. Ich finde es jedoch wichtig, menschliches Leid zu würdigen, auch wenn der Arzt nichts machen kann. Deshalb gefällt es mir auch nicht, wenn Ärzte darüber einfach stillschweigend hinweggehen.


    Da gibt es sicherlich noch einen erheblichen Schulungsbedarf bei den Ärzten. Obwohl ich diese Situation aus meiner Sicht als Patient kenne, wüsste ich zugegebenermaßen selbst nicht, wie ein Arzt damit professionell und zugleich sensibel und menschlich einfühlsam umgehen kann.

    Ich hab nur die ersten Seiten angesehen. Bei dem Arztgespräch gefällt mir aber schon nicht, das er einen Borrelioseverdacht hat, aber nicht direkt testet bzw eine Antibiose startet. Da ich viele chronisch Kranke damit kenne, wäre ich nach dem Gespräch direkt beim nächsten Arzt...

    Sorry, aber dieser hier genannte Beispielsarzt ist ein schleimerischer A****kriecher. Das kann ich leider nicht in der Bewertung finden. Der Punkt "Das Gespräch mit dem Arzt empfand ich als angenehm, weil" ist also falsch formuliert, weil ich es nicht als angenehm empfinde. Ich will Professionalität und kein privates Gespräch über die Farbe des Badeanzuges den ich tragen werde, wenn ich erst wieder gesund bin. ??"Aber ich hoffe, wir beide kriegen das in den Griff!" Der Satz ist für mich übrigens Horror PUR. Hoffe? Wir?.??


    ??Außerdem: wenn der Arzt schon so lieb nett und freundlich ist, dann will ich auch im Urlaub eine Krankschreibung weil ich das dann von meiner Urlaubszeit abziehen kann (hier zumindest, wenn man nicht gerade in meinem Beruf arbeitet).??


    Wenn ich zum Arzt gehe will ich eine Untersuchung, eine Diagnose und eventuell ein Medikament mit dem Hinweis wie ich es zu nehmen habe. Das ganze Schwimmbadgeplänkel, das wäre für mich ein Grund da nicht mehr hin zu gehen.