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    Wenn man von max. 7-8 Patienten pro Tag ausgeht, die für 50 Minuten-Termine kommen, dann sind Ausfälle ein Problem.

    Aber gerade dann sollte man doch auf Erreichbarkeit achten, sodass man so früh wie möglich von Absagen weiß, oder? Bist Du denn für Deine Patienten unerreichbar - kein AB, niemand geht ans Telefon, keine Homepage mit hinterlegter E-Mail-Adresse?


    Die grundlegende Problematik ist ganz klar, darum geht es doch gar nicht (also - es ist nie verkehrt, darauf hinzuweisen, weil es sicher vielen Leuten nicht klar ist, insofern ist es auf jeden Fall gut, dass Du es hier so nachdrücklich dargelegt hast), aber bei diesem Arzt hätte es sich bei Erreichbarkeit um einen zwei Wochen im Voraus abgesagten Ersttermin gehandelt; zu einer kurzfristigen Absage wird es doch offenbar nur, weil man ihn nicht zu fassen bekommt.

    1. E-Mail fällt weg, da keine Adresse vorhanden.


    2. Fax über Schreibwarenladen verschicken.


    3. Von einer anderen Nummer aus anrufen.


    4. Brief mit der Absage in Briefkasten werfen oder in der Praxis auf einen Stuhl/Tisch legen, vorher kopieren oder abfotografieren und sich selbst die Einwurfzeit notieren.


    5. In der Praxis warten, bis die gerade laufende Sitzung fertig ist und jemand auftaucht (was zum Lesen mitnehmen).

    @ Shojo:

    Klar, zwei Wochen sind eine lange Zeit und da sollte eine Absage möglich sein. Ggf. per Einwurf-Einschreiben als Nachweis.


    ??In meinem Fall: Ich habe nur ein Diensthandy. Keine Sekretariat. Keine Email (nur selektiv für bekannte Patienten). Bei Angabe aller Kontaktdaten könnte ich 50% meiner Arbeitszeit damit verbringen, Anfragen zu beantworten. Produziert leider keinen Umsatz. Als ich jetzt 2 Wochen Urlaub hatte und mein Handy konsequent aus und Mailbox auch off war, kamen in den ersten Tagen Absagen, die schon länger klar waren, die ich aber nicht annehmen konnte. Da war mir aber rein ethisch klar, dass ich dann auch kein Ausfallhonorar berechnen kann. Lag ja an mir.??

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    Hast Du vielleicht noch mehr solcher Fahnen?

    Nö. Hab nur eine. Soll ja auch nicht inflationär verwendet werden. ;-D


    Sunflower, ja, auch ich dachte daran, dass der Arzt möglicherweise überwiegend/völlig als ärztlicher Psychotherapeut tätig ist. Dass es da mit (vor allem kurzfristigen) Terminabsagen und Nichterscheinen happig ist, ist klar. Was die "Androhung des Ausfallhonorars" als "Motivationshilfe" angeht: Wäre ja gegebenenfalls bei Patienten okay, die schon bei ihm in Behandlung sind, aber bei neuen, die er noch nicht mal kennt? Fände ich überhaupt nicht in Ordnung.
    Also, insgesamt verstehe ich die Problematik, die Du geschildert hast, sehr gut. Aber die Vorgehensweise dieses Arztes finde ich weiterhin nicht okay. Es gibt haufenweise Ärzte/Therapeuten, die das korrekt handhaben, und das erwarte ich auch.

    Okay ist das m.M.n. auch nicht. Aber da gibt's halt offensichtlich persönlichen Handlungsspielraum (der ja ggf. auch allg. Rückschlüsse zulässt).


    Für Neupatienten ohne irgendeine Aufklärung ist das Ausfallhonorar auch kaum durchsetzbar. Selbst das reguläre Aufallhonorar ist nicht so ganz unproblematisch...

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    Mal zur Klärung: Ist es ein PSYCHIATER, der ÄRZTLICH tätig ist? Oder ein REIN PSYCHOTHERAPEUTISCH tätiger Arzt oder gar Psychologe?

    Da die TE von einem Arzttermin und einem Psychiater schrieb, glauben wir ihr doch einfach mal.


    Die TE war in der geöffneten Praxis, in der sich offenbar auch Menschen befanden, die sie nur eben in dem Moment, in dem sie die Praxis betrat, nicht gesehen hat.

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    Ich habe gar nicht gewartet. Es war niemand da und offensichtlich gab es keine Rezeption so wie man das von anderen Praxen kennt. Es schien zwar jemand im Sprechzimmer zu sein, aber da wollte ich natürlich nicht anklopfen.

    Sorry, aber dass man da nicht mal ein paar Minuten warten kann ( ggf. war die Praxishelferin grad auf dem Klo, hat für den Doc ne Akte rausgesucht etc) um den Termin dann abzusagen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Insbesondere, wenn eine Strafe bei Nichteinhaltung droht und die TE pleite ist. Die Zeit, die sie nun in diesem Forum mit der Klärung der Frage, wie sie absagen soll, verbringt, hätte sie ja auch in der Praxis warten können--wenn sie es schon soweit gebracht hat.

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    Damals als ich mir den Termin geholt habe, habe ich auf den AB gesprochen. Aber jetzt ist ja kein AB mehr da.

    aber es wird doch auf deinen Text auf den AB ein Rückkontakt stattgefundne haben, oder? war es der Doc selbst, der dich angerufen hat oder eine Angestellte? Oder hast du auf den AB gesprochen: ich heißte xy und komme Ende September zu einem Behandlungstermin in ihre Praxis"?