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    Pseudobegründelei ist: "Es ist ganz wichtig, dass die Sicherheit erhöht wird, deshalb soll alles dafür getan werden"

    Das hab ich so nie gesagt, ich stelle da auch einiges in Frage was uns heutzutage so als Sicherheit verkauft wird (zb ELENA)

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    Aber ich finde es schäbig, dann in Diskussionsforen die Klappe aufzureißen und die Zeit anderer Leute, die sich mit dem Gegenstand "aufrichtig" auseinandersetzen, zu verschwenden, nur um einen Standpunkt darzulegen, der in Wirklichkeit keiner ist.

    Und wer deffiniert jetzt wer berechtigt "die Zeit anderer Leute verschwendet"? Da wir alle gleichberechtigt hier unsere Meinung/Standpunkt vertreten dürfen, sollten wir das nebeneinander akzeptieren, und jedem selbst überlassen was er nun als Standpunkt bringt.

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    Wenn Du mit "Hintergrundinfos" meinst, dass ich Rücksicht darauf nehmen sollte, dass Du Deine Meinung womöglich deshalb entwickelt haben könntest, weil Dir mal etwas zugestoßen ist, und Dich aus diesem Grunde etwas substanzlos und schwammig äußerst, dann, mit Verlaub, ist das ein bisschen viel verlangt.

    Das verlange ich auch nicht, aber Du hast selber zugegeben das du zuweilen wütend und/oder agressiv reagierst, und das finde ich, ich wähle mal Dein Wort, schäbig.

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    Dein Argument mit den Keramikwaffen war meines Erachtens in etwa das erste tatsächliche Argument (also mehr als "Meinung"), das Du bisher eingebracht hast. Darauf kann man konkret reagieren, auch wenn ich das jetzt mangels Zeit nicht tun werde. Bravo.

    Das finde ich schade, das du auf das "erste in Deinen Augen richtige Argument" nicht eingehst. Du hattest doch auch die Zeit zum Rest einen langen Text zu schreiben.

    Ginny, Du hast also schlechte Erfahrungen gemacht und deshalb, wie Du selbst sagst, ein "höheres Sicherheitsbedürfnis".


    Das glaub ich Dir aufs Wort und das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich denke, dass Wolfgang Schäuble der absolut falsche Mensch ist, um sich mit Fragen der Sicherheit zu beschäftigen. Ist ja kein Wunder, dass man die Welt als einen fruchtbar unsicheren, bösen und bloß möglichst gut abzusichernden Ort empfindet, wenn man in der Öffentlichkeit nidergeschossen wurde.


    Aber solche Einzelschicksale (tut mir leid, wenn das irgendwie abwertend klingt, ist nicht so gemeint) sind nunmal die Ausnahme und nicht die Regel und das daraus resultierende Verlangen nach "mehr Sicherheit" ist rein subjektiv und sollte nicht als Maßstab für den Rest der Welt genommen werden.

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    Das glaub ich Dir aufs Wort und das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich denke, dass Wolfgang Schäuble der absolut falsche Mensch ist, um sich mit Fragen der Sicherheit zu beschäftigen. Ist ja kein Wunder, dass man die Welt als einen fruchtbar unsicheren, bösen und bloß möglichst gut abzusichernden Ort empfindet, wenn man in der Öffentlichkeit nidergeschossen wurde.

    Da gebe ich dir recht, ist nicht grad ein geeigneter Kandidat, auch aus anderen Gründen.

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    Aber solche Einzelschicksale (tut mir leid, wenn das irgendwie abwertend klingt, ist nicht so gemeint) sind nunmal die Ausnahme und nicht die Regel und das daraus resultierende Verlangen nach "mehr Sicherheit" ist rein subjektiv und sollte nicht als Maßstab für den Rest der Welt genommen werden.

    Zum Glück ist das nicht die Regel, ich will ja auch nicht entscheiden, sondern nur hier meine Meinung vertreten. Deshalb befriedige ich mein "subjektives" Sicherheitsbedürfnis auch eher durch Vermeidung, und nicht indem ich den Rest der Menschheit zu irgend etwas zwinge.


    Es ist einfacher die Füße mit Schuhen zu schützen - als die ganze Welt mit Teppich auszulegen. ;-)

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    Zum Glück ist das nicht die Regel, ich will ja auch nicht entscheiden, sondern nur hier meine Meinung vertreten.

    Das war auch eher auf Herrn Schäuble gemünzt. :-) Der gute Mann will leider entscheiden und tut es auch. :-/

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    Es ist einfacher die Füße mit Schuhen zu schützen - als die ganze Welt mit Teppich auszulegen.

    Sehr gut gesagt. Und es ist leichter, seine eigene Weltsicht etwas richtig zu rücken, als alle anderen in Panik zu versetzen - das geht wiederum an unsere politischen Würdenträger.

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    Und es ist leichter, seine eigene Weltsicht etwas richtig zu rücken, als alle anderen in Panik zu versetzen

    Wo ich mir das gerade nochmal durchlese - um Grunde ist es genau andersherum. ;-) Seine eigene Sicht zu überdenken, ich unheimlich schwer und deshalb setzt mal lieber auf die Hyterie der Masse.

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    hat der amerikanische Präsident Obama seinen Geheimdienstleuten gehörig in den A* getreten. Dafür erntet er meinen Respekt. Endlich mal einer, der zugibt, dass Sch*e gebaut wurde und nicht alles unter den Teppich kehrt.

    Naja, aber auch nur, weil er keine andere Wahl hatte :-|

    Die neuen Scanner werden das Fliegen sehr viel sicherer und einfacher machen. Was spricht wirklich dagegen.


    Und leider laufen zu viele Spinner rum, wie die letzte Zeit gezeigt hat.


    Es ist auf jeden Fall doch angenehmer, als dieses stanedige Abtasten etc. Oder wie es mir passiert ist.


    Ich fliege so 120 000 Milen im Jahr. Ich finde die Einfuehrung absolut ok. Und der, der hinter dem bildschirm sitzt, sieht die person ueberhaupt nicht!!! Also, alles im gruenen Bereich. die Diskussion um die Dinger ist vollkommen ueberfluessig.

    Ist mir auch schon mal passiert an der Deutschen Grenze bei Venlo. Der Zöllner war eigentlich ganz höfflich, aber wenn die "Höfflichkeiten" enden mit "ziehen Sie bitte ihre Unterhose aus", "drehen Sie sich bitte um" , "bücken Sie sich bitte" da fühlt man sich doch ein wenig unbequem ;-)

    vielleicht hatte der Hund schon einen konkreten Grund:


    Laptop mit Tasche evtl. vor einiger Zeit verliehen und die Person hat dann noch etwas anderes transportiert? Oder irgendwelche Medikamente, die mit Betäubungsmitteln/Drogen Ähnlichkeit im Geruch haben?


    Oder war es nur ein anderer Hund, der die Laptoptasche "markiert" hatte?


    Vielleicht kann man sich mal bei Gelegenheit bei der deutschen Polizei informieren, wie man eine Wiederholung möglichst vermeiden kann.

    @ ANVAL:

    gut, dass sich hier jemand mit den Rechten von nierderländischen Zollbeamten auskennt. Ich wäre da überfordert! ;-)

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