@ MarryPoppins:

    Nein und mir wird auch kein Arzt bescheinigen, dass ich chronisch krank bin.

    @ Annalena64:

    Ich kriege immer 5 Packungen verschrieben und muss für jede 10 Euro zahlen, also 50 Euro.

    @ hinata:

    Ich habe einen Studienkredit und bekomme Wohngeld. Natürlich lebe ich zuhause, wo soll ich sonst wohnen? Studienkredit und Wohngeld zählen aber nicht als Einkommen. Wohngeld läuft auch bald aus.

    @ MoniM:

    Wieso sollte ich ein Antidepressiva ausprobieren? Ich soll das Valdoxan bis an mein Lebensende nehmen. Ich nehme sonst noch Vigil, das kaufe ich mir aber selber.

    Zitat

    Wieso sollte ich ein Antidepressiva ausprobieren? Ich soll das Valdoxan bis an mein Lebensende nehmen. Ich nehme sonst noch Vigil, das kaufe ich mir aber selber.

    Valdoxan wird zur Behandlung von Major Depression, also schwerer Depression, angewandt und ist eigentlich kein Mittel der ersten Wahl. Deswegen meine Frage, ob du davor schon andere Medikamente ausprobiert hast @:) . Wenn du es nicht wegen Depressionen bekommst und das Vigil noch dazu, würde ich auf Narkolepsie tippen-aber das müßte doch mittlerweile als chronische Erkrankung anerkannt sein?

    KEIN Einkommen ist eben auch nachweisspflichtig. Damit erfüllst Du wahrscheinlich die nötigen Kreterien einer Befreiung.


    Die Krankenkasse ist dann verpflichtet, Dich von der Zuzahlung zu verschreibungspflichtigen Medis zu befreien. Das bedeutet.....Anruf bei Deiner KK, Formular zuschicken lassen, ausfüllen, wieder hinschicken....fertig.


    Übrigens kann man sich (bei entsprechenden Voraussetzungen) auch von der Zahlung der üblichen 10 € Praxisgebühr befreien lassen. Jedenfalls war das mal so, weiss leider nicht genau ob das sich zwischenzeitlich geändert hat.

    Aus der Fachinfomation zu Valdoxan

    Zitat

    4.9 Überdosierung


    Es liegen nur begrenzt Erfahrungen zur Überdosierung von Agomelatin vor. Die Er- fahrung mit Agomelatin-Überdosierungen zeigte, dass Schmerzen im Epigastrium, Schläfrigkeit, Ermüdung, Agitiertheit, Angst, Anspannung, Schwindel, Zyanose oder Un- wohlsein berichtet wurden. Eine Person, die 2450 mg Agomelatin eingenommen hatte, erholte sich spontan ohne kardiovaskuläre und biologische Auffälligkeiten.


    Für Agomelatin ist kein spezifisches Antidot bekannt. Eine Überdosierung sollte sympto- matisch und unter laufender Überwachung behandelt werden. Eine weitere Überwa- chung in einer spezialisierten Einrichtung wird empfohlen.

    Bei so hohen Dosen sollte man jedoch regelmäßig die Leberwerte checken lassen.