Mehr als 6 Wochen krankgeschrieben - länger geht nicht?

    Hallo,


    da ich aufgrund von einem Missbrauch in der Kindheit wieder starke Probleme habe,


    bin ich nun seit 6 Wochen krankgeschrieben. Allerdings meinte meine Ärztin heute sie könne mich nicht länger krankschreiben sie sagte etwas wie: eine Krankschreibung jetzt nicht mehr greift. Ab der 7. Woche zahlt die Krankenkasse und nicht mehr der Arbeitgeber, und dann auch nur noch ca 2/3 des Gehaltes. sie bekommen dann von der Krankenkasse Ausszahlungsscheine, bzw müssen diese anfordern und es wird auch immer rückwirkend gezahlt.


    Meine Ärztin kennt mich, bin niemand der das auf die leichte Schulter nimmt mit dem daheim bleiben, aber wieso geht eine Krankschreibung nicht mehr?


    Hoffe hier kann mir jemand einen Rat geben.

  • 24 Antworten
    Zitat

    aber wieso geht eine Krankschreibung nicht mehr?

    Du bist weiterhin krank, nur bekommst du nach 6 Wochen kein Gehalt mehr, sondern Krankengeld von der KK. Deine AU weist du der Karnkenkasse mit dem Auszahlungschein nach, den dein Arzt ausfüllt:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Krankengeld

    Ja, ich glaub das ist gesetzlich so festgelegt und auch ein Grund, warum du in die Krankenkasse einzahlst... damit du dann Krankengeld kriegen kannst.


    Wenn du so lange fehlst, was ja kein Voirwurf sein soll, bei nem Unfall wäre es ja auch so, dann muss den Arbeitgeber ja lange damit klarkommen, dass einer fehlt. Je nach Branche muss er dann evtl. eine Aushilfe für die Zeit suchen, die ja auch bezahlt werden will... ich denke mal das ist der Hintergrund, warum dann die Krankenkasse nach 6 Wochen einspringt. In manchen Unternehmen ist es eben wirklich schlimm, wenn jemand so lange fehlt. Das heißt ja nicht, dass du jetzt da schleunigst wieder hin sollst, es ist nur für deinen Arbeitgeber auch besser, wenn er erstmal dein Gehalt spart und es dafür verwenden kann, dein Fehlen auszugleichen. ;-)

    Weil deine AU mit dem Auszahlungsschein bescheinigt wird. Dort wird vom Arzt angekruzt, ob du weiterhin krank bist.


    Diesen Auszahlungsschein bekommst du von deiner KK, legst ihn dem Arzt vor und reichst ihn wider der KK ein. Die Folge: Du bekommst Krankengeld und belegst damit deine weiterhin bestehennde AU ggü. der KK.

    Weil deine AU mit dem Auszahlungsschein bescheinigt wird. Dort wird vom Arzt angekreuzt, ob du weiterhin krank bist und ggf wie lange noch.


    Diesen Auszahlungsschein bekommst du von deiner KK, legst ihn dem Arzt vor und reichst ihn wieder der KK ein. Die Folge: Du bekommst Krankengeld ( immer rückwirkend) und belegst damit deine weiterhin bestehennde AU ggü. der KK.

    Bei mir hat der Arbeitgeber von der Krankenkasse Bescheid bekomen(ich hatte natürlich auch persönlich Bescheid gesagt, war aber eh klar dass es länger dauert, da Arbeitsunfall mit schwerer Verletzung), denn die Kasse fordert dort sowieso Verdienstnachweise an, um die Höhe deines Krankengeldes berechnen zu können.


    VG @:)

    Zitat

    Aber was lege ich meinem Arbeitgeber vor?

    Dem ArbG teilst du mit, daß du weiterhin krank bist und Krankengeld bekommst.


    Du kannst ihm freundlicherweise auch eine Kopie des Auszahlungscheines schicken ( Vorsicht: Diagnose schwärzen/unlesbar auf der Kopie machen), denn daraus geht hervor, das du weiterhin AU bist und ggf. das Ende deiner AU.

    Hallo,


    danke Euch für die zahlreichen und hilfreichen Antworten.


    Komm mir selbst schon so dumm bei vor, dass ich das mit dem aus der Kindheit nicht


    schnell verpacken kann. Ich schlafe nachts nicht mehr und krieg keine Ruhe rein,


    da diejenige die ihrem Mann half immernoch anruft und schreibt.


    Da es "Familie" ist, soll ich das ertragen, ich kanns nur nicht mehr.