Ist nicht mein Ziel. Dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt ist aber auch kein Geheimnis. Einen ungesunden Geist im gesunden Körper gibts leider auch oft genug. Also alles möglich.


    Ich würde nur beim Kampf gegen Verspannungen nicht nur auf die Therapie setzen (was hier aber wohl mit Abstand der wichtigste Baustein zu sein scheint), sondern auch die weiteren negativen Einflüsse eliminieren. schaden wirds nicht.

    Kein Problem. Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, dass ich (wohl auch aufgrund zahlreicher eigener negativer Erfahrungen) mich mit der alleinigen Diagnose Psyche ohne erkennbaren größeren äußeren Auslöser nur schwer anfreunden kann. Von daher ganz gut, wenn du da einen Gegenpol bildest, habe auch ehrlich gesagt nur auf die Schelte von mnef gewartet :-X :)_


    Körper und Psyche sind beide ziemlich robust und können sich auch echt gut selbst heilen. Wenn solche Symptome auftreten muss vorher also ziemlich lange irgendwas ziemlich schief gegangen sein. Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Fehlhaltungen usw. haben fast alle. Es wird bei der Schuldiagnostik aber nahezu komplett ausgelassen. Daher halte ich von Ausschlussdiagnosen gar nichts. Es muss schon etwas aufreibendes sein, vor Kleinigkeiten gehen Psyche und Körper nicht so leicht in die Knie...

    Ja ich rauche auch noch.


    Und ja ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper.Und noch mal ja ich bin in manchen Sachen zu bequem.


    Und ich weiß auch das ich das alles bin und ich weiß auch das ich was dagegen unternehmen muss.Nur bekomme ich den Arsch nicht hoch.Warum das so ist ist das ich zu faul bin und ich schaffe es nicht im Moment zumindest diesen Teufelskreis zu unterbinden.


    Es sind meine Fehler das ich alles falsch mache das nichts ist wie es sein sollte.

    @ Muhkuh

    Nur zur Richtigstellung (ob das auch für dich gilt, lass ich bewusst offen):

    Zitat

    Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, dass ich (wohl auch aufgrund zahlreicher eigener negativer Erfahrungen) mich mit der alleinigen Diagnose Psyche ohne erkennbaren größeren äußeren Auslöser nur schwer anfreunden kann.

    a) Psychisch kranke Menschen tun sich prinzipiell schwer, externe Auslöser auch als solche zu erkennen. Das kommt daher, dass einerseits von den Verantwortlichen / Angehörigen / Eltern geleugnet wird, dass es überhaupt solche Auslöser gab oder dass es partiell solche Auslöser gab.


    b) Es gibt selten einen einzigen Auslöser. Ich bin ja selber durch genug Psycho-Scheiße gewatet, und oft habe ich es mir gewünscht, dass ich diesen einen Auslöser (wie z.B. ein Vergewaltigungs- oder Gewaltopfer) nennen könnte. Scheiße, ich beneide solche Menschen kein Stück!!


    Aber ich war verwirrt und hätte es deutlich einfacher gefunden, wenn ich mit meinem Finger auf eine Episode / Zeit hätte deuten können, ab wo alles schief ging.


    c) Auslösemechanismen können demnach punktuell, aber auch chronisch sein. Häufig erscheint ein punktuelles Ereignis als Auslöser, dabei ist es nur das sprichwörtliche Ereignis, dass das (psychische) Fass zum Überlaufen bringt.


    d) Bei psychischen Fragen bringt die Frage nach dem "Warum?" in der Ausprägung nicht sonderlich viel. Ich war z.B. in der (vielleicht luxuriösen) Position, dass ich irgendwann wusste, dass die meisten Beschwerden psychosomatisch sind.


    Warum ich dann in die Depression falle / mehr Augenmerk auf meine Essstörungen legte oder Panikattacken hatte, das habe ich mich eigentlich nie gefragt. Ich wusste sozusagen recht bald, dass der übergeordnete Themenkomplex die Psyche ist. Warum der eine gewalttätig / fremdaggressiv wird, der zweite autoaggressiv (Selbstverletzung), der Dritte suchtkrank... das habe ich mich eigentlich kaum gefragt. Faktisch war es halt so: Hast du psychische Probleme, bewältige sie auf einer psychischen Ebene (Therapie, Medikamente). Hast du physiologische Probleme, bewältige sie auf einer physiologischen Ebene.

    Zitat

    Ich traue es mich hier kaum zu schreiben, weil ich mir nicht sicher bin, ob es alldaswasgeht hilft (ich befürchte nämlich nicht). Aber da ich ein freund der Wahrheit bin: Mir wurde genau das gleiche gesagt und es war offenbar falsch.

    Offenbar? Nee. Deine organische Diagnostik ist auch abgeschlossen. Das, was du für dich jetzt noch meinst klären zu müssen, gehört eigentlich nicht mehr zur Schwindeldiagnostik und das hat auch einen Grund... Aber bevor man sich jetzt wieder im Kreis dreht.. ??deshalb hatte ich auch auf die ältere PN damals nicht mehr geantwortet, du hast mich aber nicht verärgert??.

    @ alldaswasgeht

    Ok in dem Fall liegt es alleine an dir etwas zu ändern. Verantwortlich für deine Gesundheit sind nicht die Ärzte sondern alleine du selbst. Ich kann ja noch verstehen, wenn Leute von ihrem eigenen inneren Schweinehund besiegt werden, so lange es ihnen dabei gut geht. Aber wenn es ihnen schlecht geht und sie es immer noch nicht schaffen ihren Arsch hochzukriegen habe ich dafür absolut kein Verständnis mehr.


    Kannst dir ja ein AD aufschreiben lassen, es lange genug einnehmen und dann versuchen davon wieder runter zu kommen. Dann wirst du darüber lachen, wie einfach es gewesen wäre mit dem Rauchen aufzuhören oder ein wenig Sport zu machen.


    Ganz ehrlich? Wenn es dir noch immer so gut geht, dass du die Notwendigkeit für einen gesunden Lebenswandel nicht erkennst habe ich keine Lust mich damit hier weiter zu beschäftigen. Denn mir geht es schlechter. Und ich habe keine Lust aus meiner Situation jemanden Tipps zu geben, der sie dann ignoriert, obwohl er es so dermaßen einfach hätte. Du musst nur deinen Arsch hochkriegen und etwas machen. Mehr nicht. Und wenn du so etwas einfaches nicht schaffst, dann hast du halt Pech gehabt. Dann heul aber bitte leise.

    @ Schnecke

    Ich gebe dir absolut recht. Jedoch habe ich damit ein Problem: Wie grenzt man sich als psychisch gesunder davon ab? Man kann ja jedem unterstellen er wäre psychisch krank, weil er die Auslöser nicht erkennt und je mehr er dann beteuert, dass er es nicht ist, desto verdächtiger wird er ???

    @ mnef

    Wenn du die organische Schwindeldiagnostik meinst, gebe ich dir Recht. Die ist seit über einem Jahr abgeschlossen. Seitdem geht es nur noch um Ursachensuche. Und in dieser organischen Diagnostik wurde lange Zeit nichts gemacht, weil ich mich auf die Orthopädie konzentriert habe. Viele Tests die ich dann in den letzten Monaten angeleiert habe waren positiv. So sehr auf dem Holzweg scheine ich also nicht zu sein oder?


    Fakt ist, dass es das zu sein scheint, was ich vermute. Wobei ich dem Braten noch nicht so ganz traue, weil zum einen meine Selbstdiagnostik in den letzten Jahren immer miserabel war. Und weil ich zum anderen eine Ursache erst anerkenne, wenn durch die Behandlung das Problem gelöst wurde. Vorher kann man/ich mir selbst viel erzählen.

    Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen? Wenn du der Meinung bist, dass es nicht psychisch sei, zählt mein Beitrag um so mehr. Beweg deinen A....!


    Wie groß bist du, wieviel wiegst du und wie alt? Ich gehe davon aus aufgrund deiner teilweise neurologischen Probleme mit dem von dir vermuteten körperlichen Hintergund trinkst du keinen Alkohol mehr?