Danke für die Info! :)^


    Das wusste ich noch nicht, macht mir die Entscheidung jetzt auch nicht gerade leichter ;-)


    Sie hat einen Doktortitel für Naturmedizin wenn ich das richtig sehe oder?


    Naja der Dr. med. ist zwar nach meiner Einschätzung der am wenigsten aufwändige Doktortitel den man bekommen kann, aber dennoch ist es bzgl. einer medizinischen Aussage so eine Sache...


    (nicht falsch verstehen, die medizinische Ausbildung zum Arzt schätze ich als eine der schwersten ein. Den Doktortitel gibt's dann aber quasi geschenkt.)

    Zitat

    Sie hat einen Doktortitel für Naturmedizin wenn ich das richtig sehe oder?

    https://en.wikipedia.org/wiki/National_College_of_Natural_Medicine


    http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/Naturopathy/naturopathy.html


    https://www.sciencebasedmedicine.org/naturopathy-vs-science-facts-edition/


    Wie gesagt, ich denke als mündiger Patient und Mensch kann man seine eigenen Entscheidungen treffen, in welche Richtung es gehen soll. Ich hab dieses Fass hier nur geöffnet, um zu kennzeichnen, dass es sich um keinen 'Dr.' des klassischen deutschen Sprachgebrauchs handelt.


    In englischer Sprache ist as zum Teil einleuchtender, weil man gleich direkt erkennt, dass der Titel als N.D. geführt wird.


    Aber naja. Wie gesagt, persönliches Steckenpferd von mir. Mir stößt genauso sauer auf, wenn Leute ihren 'BSc' und 'MSc' (noch dazu von gleicher Uni und Fachgebiet) gemeinsam führen.


    Viel Erfolg jedenfalls, egal in welche Richtung du dich da nun bewegst - oder eben auch nicht.

    Danke für die Infos!!! :)*


    Hm ich überlege, ob ich es nicht stufenweise probiere, also nicht direkt alle auf einmal nehme, sondern erstmal mit dem Allicin starte. Damit kann man jetzt ja noch nicht sooo viel falsch machen. Mal sehen.

    Zitat

    Habe auch (entgegen meiner sicheren Erwartung) nicht durch verstärkten Schwindel, Benommenheit und stärkeres Völlegefühl reagiert. Soviel zum Placebo-Effekt.

    Placebo-Effekt heißt nicht automatisch auf alles damit zu reagieren bzw. sich bei ausnahmslos allem Symptome "einzubilden".

    Ja das stimmt. Aber ich war mir gestern echt sicher, dass es deutlich schlechter wird, weil ich schon mal eine geringere Menge Traubenzucker getestet hatte und danach ging es mir nicht wirklich gut. War allerdings mitten am Tag und so zwischendurch. Die Erwartungshaltung war aber auf alle Fälle vorhanden. Und sie hat auch zu leicht verstärkten Schwindel geführt, aber das waren vielleicht so 10-20%. Nichts gegenüber der Reaktion auf so manch andere Sachen, wo es direkt um ein vielfaches schlechter wird.

    Wenn du dich entscheidest, pflanzliche Antibiothika wie Oreganoöl zu nehmen, solltest du auch Probiothika nehmen! Gibt's genug von allen möglichen Anbietern. Aber immer im zeitlichen Abstand von 3 Stunden zu Oreganoöl.


    Wenn ich es richtig verstehe, hast du nun doch keine DDFB? Oder wurde es nicht sicher ausgeschlossen?

    Jepp, danke für den Hinweis! Ich habe endlich eins gefunden (Symbiolact A), das wohl recht gut wirkt. Ein Kombipräparat und LGG-Kapseln haben nix gebracht (oder ich hab sie zu kurz genommen). Bei Symbiolact merke ich die WIrkung jedenfalls bereits nach ein paar Tagen.


    Vor Oreganoöl habe ich auch recht viel Respekt, habe jetzt erst Mal mit dem Allicin angefangen.


    Ich weiß es nicht, habe noch nicht mit dem Arzt gesprochen. Nach meinen Informationen bedeutet es, dass ich keine oben sitzende DDFB habe, da Glukose ja im oberen Bereich des Dünndarms aufgenommen wird. Würde dann auch erklären, warum ich Zucker vertrage. Der Laktulose-Test war ja auffällig, aber eigentlich wurde zu kurz gemessen um eine vernünftige Aussage treffen zu können. Denn bei einer tief sitzenden DDFB müsste man einen Doppelpeak sehen können, da einmal H2 produziert wird, sobald es bei den entsprechenden Bakterien im Dünndarm ankommt und dann nochmal wenn es den Dickdarm erreicht. Wenn die DDFB kurz vorm Dickdarm sitzt ist das natürlich kaum mehr zu erkennen. Auf Laktulose sollte man ja erst nach 2-3 Stunden reagieren (wenn es im Dickdarm ankommt), bei mir begann es ja nach 50 min. und nach 90 min. wurde der Test leider abgebrochen.

    Für die Interessierten:


    Heute hatte ich nen Termin zur Sprechstunde im Schlaflabor in der Uniklinik Münster, da ich nachts beim Ausatmen ein stöhnendes Geräusch von mir gebe, das meine Umgebung nervt/besorgt (ich merke davon nix ;-)). Habe jetzt so ein Gerät mitbekommen, das ich heute Nacht anlegen soll, womit dann alles gecheckt wird. Ich denke es ist aber ne simple Verspannung des Zwerchfells durch den permanenten Blähbauch. War übrigens zur Abwechslung mal eine richtig gute Ärztin, die sich viel Zeit genommen hat und alles in RUhe mit mir besprochen hat. Wusste gar nicht, dass es sowas auf Kassenleistung gibt ;-)


    Und wie es der Zufall so will habe ich morgen nen Termin zur Sprechstunde ebenfalls in der Uniklinik Münster in der Gastroenterologie. Hatte den wohl vor 3-4 Monaten ausgemacht und den nicht mehr so wirklich auf dem Schirm und war überrascht als der im Kalender aufploppte. Das ist das Gute bei einem schlechten Kruzzeitgedächtnis: Man kann auch positiv überrascht werden ;-)


    In der letzten Woche hatte ich aufgrund eines runden Geburtstags übrigens recht viele Termine/Situationen, in denen ich mich nicht besonders wohl gefühlt habe, da ich nicht sonderlich gerne im Mittelpunkt stehe. Hat alles keinen Einfluss auf den Schwindel gehabt. Aber als ich dann mal irgendwann Möhren gegessen habe... Dann wurd's ziemlich scheiße. So viel dazu...

    Momentan bei zweien. Meinem Hausarzt und dem niedergelassenen Gastroenterologen. Mit letzterem bin ich aber nicht wirklich zufrieden, daher die weiteren Termine. Achja und beim Zahnarzt ;-)


    Wenn ich beim ersten Termin merke, dass es nicht passt suche ich halt weiter. So hat bspw der Prof für Gastroe. einen Atemtest abgelehnt und ich denke die vorgeschlagene AB-Behandlung war mit deutlich zu geringer Dosis angesetzt. Im israel. Krankenhaus habe ich recht schnell gemerkt, dass sie zwar gut Ahnung haben, dort eigtl überwiegend stationär behandelt wird. Für mich also quasi eine letzte Option. Beide Termine waren ja mein Privatvergnügen und nur um an weitere Informationen zu kommen. Zwar in der Hoffnung dort auch behandelt werden zu können, aber ich gehe mittlerweile ohne jede Erwartungshaltung zum Arzt und lasse mich ggf. positiv überraschen. Ist einfacher.

    Ich zitiere mal aus dem anderen Thread:

    Zitat

    Hm der Arzt heute war ein Assistenzarzt und hat sich alles in Ruhe angehört, wusste dann aber nicht so recht. Er will sich mit dem Oberarzt besprechen und sich dann bei mir melden. Er meinte aber auch schon, dass sie dort keine Untersuchungen für die Darmbeweglichkeit usw. machen können, sondern dass das in Spezialkliniken gemacht wird.

    Ich habe mir gerade mal die Definition durchgelesen. Ja es ist Ärztehopping. Ist halt doof, wenn man sich mit Fehldiagnosen und Inkompetenz nicht zufrieden gibt. Wüsste nicht was es für eine Alternative gibt. Und bevor größerer Schaden angerichtet wird breche ich die Behandlung aus Gründen des Eigenschutzes und der Ressorucenschonung(!) lieber selbst ab.


    Gastro 1: Falsche Testdurchführung. Falsche Interpretation der Ergebnisse. Keine Diagnose. Abbruch von mir nachdem ein munteres Durchprobieren von Antibiotika ohne Diagnose vorgeschlagen wurde.


    Gastro 2: (vermutlich) richtige Diagnose, jedoch ohne diagnostischen Nachweis (nicht als notwendig angesehen). Empfiehlt das naheliegende AB, jedoch in zu geringer Dosis. Habe keine Lust resistente Keime zu züchten und das Ganze noch zu verschlimmern.


    Gastro 3: Behandlung läuft derzeit. Testdurchführung jedoch ebenfalls falsch. Es deutet sich auch bereits jetzt eine falsche Interpretation der Ergebnisse an. Auf das empfohlene Abführmittel verzichte ich, da ich es nicht als konstruktive Lösung ansehe, sondern nur zur Symptomlinderung und ich damit vermutlich mehr Schaden anrichte, als dass es hilft. Die empfohlenen Flohsamenschalen haben die SItuation verschlechtert.


    IKH: Reines Beratungsgespräch. Behandlung vor Ort wäre für mich wünschenswert, ist derzeit aber nicht vorgesehen.


    Uniklinik: Behandlung läuft derzeit, wird vermutlich Gastro 3 ablösen, da ich erwarte, dass dieser mich nächste Woche ohne Diagnose oder mit der Diagnose Reizdarm nach Hause schicken wird.


    Ich wechsel die Ärzte nicht aus Spaß. Sondern weil keiner davon Ahnung hat. Und wer jetzt meint das wäre anmaßend- mir egal, es ist die Wahrheit. Als Kranker wird man Spezialist für seine Krankheit. Und ich kann auch nicht von einem Arzt erwarten, dass er alles weiß. Daher versuche ich ja eine konstruktive Zusammenarbeit. Wenn das aber nicht möglich ist, habe ich auch keine Lust weiterhin als Versuchskaninchen herhalten zu müssen.


    Und seien wir mal ehrlich: Die einzige Ressource die hier großzügig verschwendet wird ist meine. Sei es durch Fehldiagnosen, durch falsche Medikamente, durch fachliche Inkompetenz, Wartezeiten, Ausfälle, Fahrtkosten usw. usf. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht voll leistungsfähig bin.


    Ich denke der wirtschaftliche Schaden (Arztkosten und Diagnostik außen vor) bewegt sich mittlerweile im 5-stelligen Bereich. Da also mit ein paar Minuten Sprechstundenzeit irgendetwas aufrechnen zu wollen empfinde ich als lächerlich.


    Mit der Fehldiagnose, dass es vom Zwerchfellbruch kommt, bin ich 5 Jahre lang rumgerannt. Ich habe den Ärzten vertraut, es ging mir zwar nicht gut aber es war auszuhalten. Wie der Frosch im Wasserglas. Mittlerweile ist das Fass übergelaufen und ich kann es nicht mehr einfach so tolerieren und bin dummerweise auf fremde Hilfe angewiesen.