Ist auch egal, das ist hier etwas abgedriftet. Bleiben weiterhin die Fragen offen, wie teuer eine Blutalkoholmessung ist und ab wann der kritische Bereich anfängt was die Sauerstoffsättigung angeht.

    Zitat

    ab wann der kritische Bereich anfängt was die Sauerstoffsättigung angeht.

    Das kann man doch so allgemein nicht sagen. Wenn wenige Minuten die Sauerstoffsättigung auf 65% abfällt, und der Körper aber dann darauf schnell reagiert, und der Mittelwert noch okay ist, ist es nicht bedenklich. Wenn die Sauerstoffsättigung aber einmal auf 65% wesentlich länger abfällt, und dann erst langsam wieder steigt, dann ist das schon viel bedenklicher.


    Außerdem verstehe ich nicht, wie man sich mit einer theoretischen Frage ohne klinischen Bezug befassen kann, denn Tatsache ist, dass du kein signifikantes Problem mit der Atmung haben kannst mit den Werten. Die Befassung mit "was-wäre-wenn" Fragen ist weder sinnvoll noch gesund.

    Zitat

    Das kann man doch so allgemein nicht sagen. Wenn wenige Minuten die Sauerstoffsättigung auf 65% abfällt, und der Körper aber dann darauf schnell reagiert, und der Mittelwert noch okay ist, ist es nicht bedenklich. Wenn die Sauerstoffsättigung aber einmal auf 65% wesentlich länger abfällt, und dann erst langsam wieder steigt, dann ist das schon viel bedenklicher.

    Da hast du natürlich recht.

    Zitat

    Außerdem verstehe ich nicht, wie man sich mit einer theoretischen Frage ohne klinischen Bezug befassen kann, denn Tatsache ist, dass du kein signifikantes Problem mit der Atmung haben kannst mit den Werten. Die Befassung mit "was-wäre-wenn" Fragen ist weder sinnvoll noch gesund.

    Wieso sollte ich mich damit nicht befassen können? Es hat mich halt einfach interessiert- man muss nicht hinter jeder neugierigen Nachfrage eine hypochondrische Störung vermuten ;-)

    Zudem Blutalkohol. Habe da gerade nochmal auf der Seite des Zentrallabors mit dem Leistungsverzeichnis "meiner" Uniklinik nachgeschaut. Dort werden zwar keine Kosten in Euro, aber in Punkte angegeben. Ein kleines Blutbild hat 60 Punkte, der Blutalkoholtest 150. Also so viel mehr als ein kleines BB kann das nicht kosten.

    Alles klar, danke! :)^


    Puh, ist aber mehr als ich erwartet hätte, würde mich nur wenig wundern, wenn da ein gehöriger Anteil "Strafzahlung" mit dabei ist, für die ganzen Leute, die bei der Polizei geprüft werden müssen.

    Ich glaube nicht, dass hier noch jemand mitliest, aber um die Geschehnisse der letzten Monate zusammenzufassen:


    In der Uniklinik wurde der Blutalkoholwert gemessen nachdem ich eine große Portion KH gegessen hatte. Ergebnis war negativ. Das wars. Keine weiteren Untersuchungen oder sonst was.


    Am IKH hatte ich ja einen Termin zur Privatsprechstunde vereinbart, wo mir einige Untersuchungen aufgelistet wurden, die man dort als sinnvoll erachten würde. Mit den meisten Dingen kann kein niedergelassener Gastroenterologe etwas anfangen, nur der H2-Atemtest auf Glukose und Laktulose wurde gemacht. Beide wurden falsch durchgeführt (Messgerät falsch bedient). Glukose negativ, Laktulose positiv nach 50 min. (da hatte ich dann das erste Mal drauf bestanden, dass korrekt gemessen wird, mit tiefem Ausatmen- nicht nur für 2 Sekunden). Ergebnis: Ich hätte einen sehr schnellen Dünndarm. Was eine Farce- wenn dem so wäre hätte ich wohl kaum feststeckende Blähungen im Oberbauchbereich.


    Nach mehreren Wochen Arztresignation dann doch nochmal beim IKH angerufen mit der bitte, ob dort nicht die Behandlung übernommen werden kann, da die weiteren aufgeführten Untersuchungen (bspw. Magenentleerungstest) nirgendwo durchgeführt werden können.


    Ergebnis hatte ich vorhin auf der Voicemail: Eine Weiterbehandlung dort ist nicht möglich außerdem bin ich ja ganz durchuntersucht.


    Nicht schlecht. Mit einer Magenspiegelung, einem Sono und vier H2-Atemtests (davon 3 falsch durchgeführt) ist man also durchuntersucht. Bin schwer beeindruckt. >:( >:( >:(

    Vermutlich das was ich in den letzten Wochen auch gemacht habe. Laienhaft und nahezu planlos rumexperimentieren was mir hilft und was nicht. Mit einem ganzen Haufen an Rückschlägen.


    Dass die Uniklinik Münster nicht wirklich auf den Darm spezialisiert ist, wusste ich ja. Von daher keine wirklich Überraschung. Nur eine Enttäuschung, denn dass man wirklich gar nichts macht hätte ich jetzt nicht erwartet. Und den Provokationstest mit den KH musste ich im übrigen auch zweimal machen, weil beim ersten Mal niemand im Krankenhaus war, mir Blut abzunehmen, da der Arzt der das beauftragt hatte in dem Moment in dem ich kam (vorher abgesprochen) nicht telefonisch zu erreichen war. :|N


    Wirklich enttäuscht bin ich vom IKH. Die haben ein sehr gutes Funktionslabor für genau solche Geschichten. Ich selbst glaube mittlerweile ja nur, dass ich einfach einen zu trägen Darm habe, wodurch das Essen bereits im Dünndarm fermentiert wird. Eventuell dadurch auch eine DDFB. Aber beides ist eine reine Mutmaßung meinerseits- und so etwas wäre ja durchaus messbar.


    Wie man es wegbekommt wäre ja auch mal interessant. Ich probiere es jetzt mal mit mehr Bewegung und mehr Entspannung.


    Es wäre jedenfalls mal echt erfreulich da etwas ärztliche Unterstützung zu bekommen. Ich muss mir hier alles selbst aneignen oder mit trial&error ausprobieren. Das funktioniert vielleicht auch (wenn auch länger und mit sehr viel mehr Leid), aber wofür zahl ich dann bitte 500€ Krankenversicherung im Monat.