@ MellyCGN

    Zitat

    Dachte das dauert den ganzen Tag an dieses "Trottelige Gefühl"? :-D

    Das kann man so nicht sagen und ist auch bei jedem anders, außerdem kommt es auf die Länge und Art der Narkose an und ob du anschließend starke Schmerzmittel brauchst.

    Wozu Begleitperson? Ich habe mich vom Taxifahrer aus der Praxis abholen lassen, und er hat mich bis vor die Wohnungstür gebracht. Und sogar das Rezept hat er in der Apotheke eingelöst. Für soviel Freundlichkeit habe ich ein dickes Trinkgeld springen lassen. Es wurden Stifte aus meinem gebrochenen Handgelenk entfernt, der komplette arm war noch 6 Stunden betäubt, den hätte man abhacken können, ohne daß ich es bemerkt hätte.

    Manchmal will man auch gar keinen sehen. Mir war mal so schlecht, dass der Chirurg und der Anäestesist von mir von oben bis unten vollgekotzt wurden. Die hatten Schutzhkleidung an, Gott sei Dank....


    Und ansonsten wird man ja sicherlich auch mal allein sein können, man möchte doch als erwachsen gelten, oder nicht?

    Ich denke das kann doch jeder für sich alleine entscheiden, es gibt doch Menschen die bei sowas nicht so gerne alleine sind. Man muss ja nicht von sich auf andere schließen. Und das jemand Angst hat ist doch auch legitim ...wo ist das Problem?

    ja definitiv...ich bezog mich eher darauf

    Zitat

    Es wurden Stifte aus meinem gebrochenen Handgelenk entfernt,

    Mit einer operierten Hand ist man selbstständiger als mit einem operiertem Fuß oder Bauch.

    Nach einer ambulanten Knie-OP hat mich mein Vater abgeholt. Er musste als er mich hingebracht hat, eine Nummer hinterlassen wo er die ganze Zeit erreichbar ist. Vorteil an einer ambulanten OP im KH ist, das wenn man gar nicht fit wird, gleich da bleiben kann.


    Nach den ganzen OPs wollte ich nie jemanden sehen, weil ich agressiv drauf war. Hab brav alle angerufen, das es mir gut geht, aber selbst am Telefon war ich zickig. Nach der letzten Knie OP die mit einer Übernachtung war, sind meine Eltern direkt nach der OP vorbei gekommen. Da hab ich miich mit meiner Mutter arg in die Haar gekriegt.

    Aso mir wurde gesagt dass Narkosepatienten einfach nicht entlassen werden, wenn nicht sicher gestellt ist, dass man 24 Stunden jemand bei sich hat....


    Freundin von mir hat sich den ganzen taglang schön bekotzt & glaube, das kann ganz schön gefährlich werden, wenn sowas im Schlaf passiert und keiner da ist :-/

    So ist das auch richtig, denn sonst dürfen sie dich nicht gehen lassen und du musst das auch unterschreiben.


    Na ja nicht jedem ist schlecht nach einer Narkose, ich hatte danach noch nie mit Übelkeit zu kämpfen.


    Einfach abwarten und es auf dich zukommen lassen. Bei Bauch OPs ist die Gefahr der Übelkeit z.B. auch höher als bei einer OP am Fuß

    Tjo, ich hatte eben keinen, der mich hätte begleiten können. Aber ich bin schon ein großer Junge. Ich habe auch mehrere Wochen mit einem eingeschienten Bein (Gehhilfen!) und dem Gips am Arm verbringen müssen, alleine. Mach damit mal den Haushalt, geh einkaufen, Körperpflege etc. Es geht alles! Der soziale Dienst bzw die KK hat Unterstützung abgelehnt, weil erst mehrere Monate eine Pflegestufe vorliegen muß. Schöner Salat. Und nicht schön, auf die Hilfe und Rücksicht anderer angewiesen zu sein. Das war keine leichte Zeit, aber die Erfahrung wert, auch in ernsten Situationen auf sich alleine gestellt zu sein, und das gemeistert zu haben.


    Sorry für OT.