• Verweigung der Behandlung durch einen Diabetologen

    Ich bin seit >10 Jahren Diabetiker Typ 2. Ich bekomme sowohl orale Medikamente (Metformin, Forxiga) als auch eine Injektion Langzeitinsulin abends (20 Einheiten Levemir). Damit bin ich gut eingestellt. Nun muss ich alle 3 Monate zur Kontrolluntersuchung. Dort bekomme ich dann auch die Rezepte mit den Medikamenten für die nächsten 90-100 Tage. (Nadeln,…
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    Zitat

    Oder die VK nicht abgeben

    Sie hat die Karte erst eingelesen und dann eine Behandlung verweigert.


    So kann man Kasse machen ]:D

    Hi,


    du könntest die sog. Patientenquittung oder eine sog. Versichertenauskunft anfordern:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Patientenquittung


    Ich denke, dass dies grundsätzlich recht empfehlenswert ist - einige Ärzte werden natürlich vermuten, dass man ihnen nicht traut, allerdings wird ja auch oftmals bemängelt, dass Patienten ja nicht wüssten, wie wenig Ärzte für ihre Leistungen erhielten. Schlussendlich kann man nur einem Arzt vertrauen, der korrekt abrechnet :)z


    Gruß, Zuza

    Es geht mir primär eigentlich darum, das mir lebensnotwendige Heilmittel (hier: Nadel für meinen Insulinpen) verweigert wurden, weil ich keine Überweisung hatte. Zum Glück hatte ich noch einen Rest an Tabletten, sonst hätte ich ganz dumm dagestanden.


    Das mit dem Geld ist halt nur das Sahnehäubchen... weil ich es irgendwo nicht einsehe, das der Arzt für die Verweigerung meiner Heilmittel noch Geld bekommt.


    Komisch das meine Krankenkasse meinte, das sie keine Unterlagen darüber bekommen, welche Leistungen für mich berechnet werden. Offensichtlich sollte sie es ja doch wissen.


    Man bekommt durchaus den Eindruck, das Patienten absichtlich dumm gehalten werden, um beliebig zwischen Arzt, Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkassen abzurechnen. Diese Patientenquittung wäre ja durchaus eine Möglichkeit, da mal Licht in den Schatten zu bringen... aber ist wohl nicht gewollt. Warum eigentlich nicht?


    Da ich im Krankenhaus privat zusatzversichert bin, kenn ich die Abrechnungemodalitäten zumindest dort ganz gut und weiss, das mich jedes Händeschütteln mit einem Oberarzt direkt 30 Euro kostet.


    Das ganze System ist krank. So errinere ich mich an meinen alten Hausarzt... die arme Socke hatte eine Röntgenapperat gekauft und 6 Monate später wurde irgendwas geändert und er durfte Kassenpatienten nicht mehr Röntgen (aus abrechnungstechnischen Gründen). Ich hab die Aufnahme dann privat bezahlt (waren auch um die 30 Euro) um mir den Weg mit dem Taxi in die nächste Röntgenpraxis + Wartezeiten zu ersparen. Das Taxi hätte ich nämlich auch selbst bezahlen müssen, das kam aufs gleiche raus.

    du findest ähnliches bei der KV Nordrhein:


    https://www.kvno.de/60neues/2016/16_05_serviceteams/index.html


    Eine Überweisung zum Diabetologen ist also nicht zwingend erforderlich, sondern Überweisungen sollen wohl nur die Kommunikation mit dem eigentlich behandelnden Arzt sicherstellen - so denn dieser überhaupt vorhanden ist. Man hat ja nun auch nicht unendlich viel Zeit für Arztbesuche, auch wenn das so mancher Arzt wohl anders sieht. Du solltest mit deinem Diabetologen ohnehin wohl klären, ob er dauerhaft die Behandlung übernimmt inkl. aller Medikamente und Hilfsmittel oder aber z.B. halbjährliche Kontrolltermine stattfinden sollen. Denn dies würde wiederum deinen Hausarzt wohl nicht gerade begeistern. Dass von seiner Sprechstundenhilfe die Abgabe von Hilfsmitteln oder Medikamenten nach Krankenhausaufenthalt bei einem Bestandskunden verweigert wurden, würde ich ihm allerdings mehr als deutlich sagen.

    Ich habe noch nie eine Überweisung zum Diabetologen mitgebracht, auch nicht zum Orthopäden, nicht zum Urologen, nicht zur Gynäkologin, nicht zur Endokrinologin, nicht zum HNO- Arzt, nicht zum Internisten...


    Von daher kann dieses s. o. nicht stimmen.


    Einzig wenn ich zum Röntgen muß, geht das nur mit Überweisungsschein

    Na ja, man kann sich vielleicht zwischendurch immer mal ein Rezept für das, was man braucht ausstellen lassen, so dass man sich einen Vorrat anschaffen kann.


    Zumindest für Hilfsmittel.


    Mit Diabetes 2 ohne Insulinpflicht kriege ich nicht mal Teststreifen bezahlt, auch keine Piekshilfen, das ist alles Privatvergnügen.


    Und mit entsprechender Ernährung kann man sehr wohl den Diabetes günstig beeinflussen, siehe bei den ErnährungsDocs.


    Dann braucht's weniger Medikamente und irgendwann auch kaum noch Insulin.


    Mein Blutzucker kommt durch entsprechende Ernährung nie über 120.


    Das kann man bestens selbst beeinflussen. Wobei Diabetesärzte an solchen Maßnahmen nicht interessiert sind. Die Pharmaindustrie will gar nicht, dass man sich gesund isst. Man stelle sich vor, die Welt bräuchte kein Metformin und nur noch 1/4 des Insulins.... Also wird man so beraten, dass man diese Medis braucht.

    Zitat

    Eine Überweisung zum Diabetologen ist also nicht zwingend erforderlich, sondern Überweisungen sollen wohl nur die Kommunikation mit dem eigentlich behandelnden Arzt sicherstellen - so denn dieser überhaupt vorhanden ist

    Davon bin ich aus ausgegangen. Hausarzt und Diabetologe sind sich in meinem Fall aber bekannt, da ich schon länger bei beiden in Behandlung bin.

    Zitat

    u solltest mit deinem Diabetologen ohnehin wohl klären, ob er dauerhaft die Behandlung übernimmt inkl. aller Medikamente und Hilfsmittel oder aber z.B. halbjährliche Kontrolltermine stattfinden sollen.

    Diese Absprache ist im April erfolgt. Der Diabetolge sieht mich alle 3 Monate zur Kontrolluntersuchung, bei der in der Regel die Medikamente für ein Quartal verschrieben werden. Dieser Kontrolltermin war in der Zeit meiner OP.


    Der Hausarzt sieht mich auch alle 3 Monate wegen meiner anderen chronischen Krankheiten.

    Zitat

    Dass von seiner Sprechstundenhilfe die Abgabe von Hilfsmitteln oder Medikamenten nach Krankenhausaufenthalt bei einem Bestandskunden verweigert wurden, würde ich ihm allerdings mehr als deutlich sagen.

    Mein Hausarzt weiss, das mir die Medikamente vom Diabetologen verweigert wurden. Er war sofort bereit, mir die dringend benötigten Medikamente zu verschreiben.

    Zitat

    Von daher kann dieses s. o. nicht stimmen.

    Was kann nicht stimmen?

    Zitat

    Mit Diabetes 2 ohne Insulinpflicht kriege ich nicht mal Teststreifen bezahlt, auch keine Piekshilfen, das ist alles Privatvergnügen.

    War bei mir auch so. Inzwischen bekomme ich die Teststreifen aber bezahlt, weil ich einmal täglich Langzeitinsulin spritzen soll. Warum auch immer: selbst wenn ich keinerlei Kohlenhydrate esse und den ganzen Tag einen Blutzuckerwerd von 100-150 habe, stehe ich morgens mit einem Wert um die 200 auf. Der Arzt meinte, das kommt von der Leber. Deswegen spritze ich abends 20 EInheiten Levemir, die dann 8 Stunden später (in der Nacht) wirken und so stehe ich morgen mit 100 auf. Find ich nicht toll, ist aber so.

    Zitat

    Und mit entsprechender Ernährung kann man sehr wohl den Diabetes günstig beeinflussen, siehe bei den ErnährungsDocs.

    Das ist absolut richtig. Wurde hier etwas anders behauptet? Ich habe alleine durch Ernährung meinen Langzeitwert von 9 auf 7 gesenkt, bei gleichbleibender Behandlung.


    Ich habe leider Übergewicht (im letzten Jahr 15 Kilo abgenommen, ich bin nicht der schnellste aber die Richtung stimmt auf jeden Fall) und hoffe das ich bald auch noch weniger Medikamente nehmen muss. Im Krankenhaus musste ich meine Insulininjektion reduzieren, sonst wäre ich wohl unterzuckert... ich bin wohl gerade an der Schwelle. 20 Einheiten Levemir sind auch recht wenig... ich kenne andere Typ2 Diabetiker die 80 Einheiten spritzen müssen.


    Mein langfristiges Ziel sind noch 30 Kilo abnahme + Sport, dann kann ich vielleicht sogar wieder ohne Medikamente auskommen. Aber noch ist es nicht soweit und noch brauche ich sie.

    Jetzt wird es interessant.


    Mein Hausarzt (nicht mein Diabetologe) hat mich da eingeschrieben. Deswegen bekommt mein Hausarzt auch die HBA1C-Werte vom Diabetologen. Dies war im Dezember allerdings anders, da mein Hausarzt ein Blutbild gemacht hat (eine Woche vor meinem Krankenhausaufenthalt) und den HBA1C selbst bestimmt hat.


    Allerdings weiss ich gar nicht, ob mein Diabetologe was mit dem DMP zu tun hat, weil es - wie gesagt - über den Hausarzt läuft.


    Aber selbst wenn: Ziel des DMP kann ja nicht sein, das ich meine Medikamente und Heilmittel nicht mehr erhalte.

    ich bin auch beim Hausarzt eingeschrieben, bekomme Insulin und Spritzen von dem, er misst HBA1C aber wenn ich zum Diabetologen gehe brauche ich ne ÜW


    hat man dir den Grund genannt warum du eine ÜW brauchst ? ist doch pervers sowas

    Generell braucht man seit einigen Jahren keine Überweisung mehr für den Facharzt.


    Hiervon gibt es Ausnahmen für einige Fachärzte (Diabetologen gehören nicht zu diesen Ausnahmen).


    Wenn man im DMP ist, dann braucht man zwingend eine Überweisung.

    Interessant... nachdem ich noch einiges über DMP gelesen habe, stärkt sich bei mir der Entschluss aus diesem Programm auszusteigen.


    Zum Beispiel sind Ernährungsschulungen offensichtlich verpflichtent für Diabetiker Typ 2. Das Problem dabei ich: ich habe in den letzten 10 Jahren bereits 3 solche Schulungen gemacht. Die alle NICHTs gebracht haben. In zwei dieser Schulungen wurde sogar noch über Broteinheiten diskutiert - die schon lange nicht mehr zielführend sind bei der Behandlung bei Diabetikern.


    Dagegen habe ich mich privat mit Dingen wie dem glykämischen Index auseinander gesetzt und vor 2 Jahren bei einem Diabetologen eine LOGI-Schulung absolviert. Natürlich privat bezahlt, da nicht "gesetzliche Annerkannt". Aber diese Schulung hat mir ENORM geholfen und je mehr ich mich logisch ernähre, desto besser geht es meiner Diabetis und mir.


    Wenn nun die Teilnahme am DMP beinhaltet, das ich mich wieder mit einer Ernährungsberatung von 1990 auseinandersetzen muss... naja... sagen wir mal so: die 20-30 Stunden kann ich wesentlich besser dafür verwenden, Sport zu machen. Soviel Freizeit hab ich leider dann doch nicht um das DMP-Programm mit meiner Schulungsteilnahme zu beglücken.


    Fakt ist: in den letzten Jahren habe ich gelernt das viele Ärtze sich gar nicht mit dem Patienten auseinander setzen sondern irgendwelche sturen Pläne durchackern - die meine SItuations oft verschlechtert haben. Seit 2010 achte ich sehr darauf, welche Medikamente ich nehme, wie ich mich ernähre, welche Behandlungen ich machen möchte oder auch nicht.


    Und immer wieder ist es ein Kampf. Trotzallem hat es sich geloht: mir geht es heute WESENTLICH besser als 2010 und der Weg ist positiv. Was mich bestärkt, mich weiter selbst genau zu beobachten und ggfs. unsinnige Behandlungen zu verweigern.


    Da ich keinerlei Vorteile durch DMP bei mir sehe, werde ich darüber mit dem Hausarzt sprechen müssen. Ich sitze jedes Quartal 2-3 Stunden bei meinen Ärzten (Hausarzt und Diabetologe) nur um diesen Programm zu gefallen ohne einen Nutzen für mich. Sollte die Verweigerung der nötigen Heilmitteln nun an DMP gelegen haben, ist das sicherlich kein Vorteil für mich. Ich müßte dringend mal wieder zum Augenarzt und zum Orthopäden. Da sehe ich Behandlungspotential für mich.


    Wichtige Behandlungen werden mir allerdings weiter erschwert. Ich hab mit 3 Orthopäden nach meiner Spotverletztung am Knie diskutiert. Alle 3 meinten einhellig: ich bilde mir die Schmerzen ein. Erst ein alter Hausarzt von mir, zu dem ich 100km gefahren bin weil ich ihm vertraute, machte ein MRT und nach 3 Jahren wurde endlich der Knopelschaden erkannt. Für eine direkte Behandlung war es allerdings zu spät.


    Mehrere Jahre über möglichen Vitaminmängel diskutiert... Vitamin D. Dann selbst einen Test gemacht und bezahlt und einen Wert von 4! erkannt (= schwerer Mangel). Jetzt, nach 1 1/2 Jahren der selbstmedikamentation bin ich auf 40. Immerhin.... optimal ist der WErt aber immer noch nicht.


    Ein Diabetiker wollte mich vor 4 Jahren komplett auf Insulin umstellen da ich einen Langzeitwert von 9 hatte. Anderen Arzt gesucht, LOGI-Schulung gemacht. Wert auf 7 gesunken. Kein Verdienst des alten Arztes sondern allein meiner, da ich mich mit der Krankheit auseinander gesetzt habe (Länger als die 5 Minuten des alten Arztes).


    Mit 20 vom Arzt bei einem Blutdruck von 150/90 auf Betablocker gesetzt worden. Nebenwirkungen ohne Ende. Mit 30 endlich von einem anderen Arzt darauf hingewiesen, umgestellt auf ACE und später Sartane und endlich wieder Lebensqualität gewonnen.


    Mit 10 Jahren ein Jahr im Krankenhaus gelegen wegen einem Oberschekelbruch der falsch Diagnostiziert wurde... Folge waren 3 OPs in kurzer Folge, ich hätte fast das Bein verloren, eine 20cm lange Narbe am Oberschenkel, 2 Wochen Koma nach der letzten OP die 8 Stunden dauerte, Bluttransfusionen und Knochenmarkspenden benötigte).


    Ein Hausarzt, der mir wegen einem leichten Reflux 6 Monate Pantoprazol mit 40mg am Tag verschreibt. Leider vertrage ich dieses Zeug nicht: Folge: Kribbeln in Beinen und Armen, Brustschmerzen, Nahrungsmittelunverträglichkeit (ich konnte nichts kaltes, nichts heisses, und kaum noch Lebensmittel essen). Von heute auf morgen auf anraten des Arztes abgesetzt und 2 Tage später Notaufnahme mit einer schweren Gastritis im Krankenhaus. Da war ich 2 Wochen. Aussage des Gastroenteologen im Krankenhaus: Solche Fälle bekommen wir hier jede Woche. Ihr Hausarzt hat keine Ahnung von Pantoprazol und das man es ausschleichen muss. (Witzige Sache. Inzwischen bekommt man das Zeug ohne Rezept in der Apotheke... unglaublich)


    Ich könnte diese Liste beliebig fortführen...


    Ich habe auf ein paar gute Ärzte in meinem Leben kennen gelernt, bin aber leider auch viel umgezogen und es immer schwer, solche Ärzte zu finden. Interessanter Weise habe ich aber gerade im Krankenhaus bei Spezialisten immer wieder die Erfahrung gemacht, das sie mir die Behandlungspläne meiner Hausärzte zerrissen haben... aber immer nur unter der Hand, schriftlich wollte mir nie einer was geben.


    Es kann doch nicht sein, das die hausärztliche Versorgung so mies ist in Deutschland. Vermutlich bin ich aber auch einfach ein schwieriger Fall... ich hab immer so komische Krankheiten und dazu noch Übergewicht. Und natürlich macht mein Übergewicht auch Probleme. Aber an der Herzmuskel und der Venenentzündung die ich schon hatte, an dem Sportunfall mit dem Knie, an der Wuchung in meiner Blase und auch dem Nierenstein hat mein Übergewicht keinen Anteil.


    Jeden Monat überweisen mein Arbeitgeber und ich zusammen >600 Euro Krankenkassenbeitrag. Und dann wird man SO behandelt.

    Mal kurz off-topic:

    Zitat

    Aber diese Schulung hat mir ENORM geholfen und je mehr ich mich logisch ernähre, desto besser geht es meiner Diabetis und mir.

    Habe ich hier im Forum schon 'zig mal gelesen, und mich dann immer gefragt, wie man einem als selbst Betroffener über Jahre entgehen kann, dass es Diabetes heißt, und nicht Diabetis. :=o



    Zitat

    Und natürlich macht mein Übergewicht auch Probleme. Aber an der Herzmuskel und der Venenentzündung die ich schon hatte, an dem Sportunfall mit dem Knie, an der Wuchung in meiner Blase und auch dem Nierenstein hat mein Übergewicht keinen Anteil.

    Also dem möchte ich widersprechen!


    Solltest Du starkes Übergewicht haben (BMI über 30), ist Dein kompletter Körper mit all seinen Systemen damit tagtäglich schwer belastet.


    So schwer, dass er beinahe für sämtliche Erkrankungen anfälliger und begünstigt ist.


    • Dass es bei einem Sportunfall zu einer Knieverletzung kommt,ist bei einem sowieso schon weit über das normale Maß belasteten Knie natürlich sehr viel wahrscheinlicher.


    • Übergewicht ist einer DER Risikofaktoren für Venenentzündungen:

    Quelle


    • ...ebenso bei Herzmuskelentzündungen:

    Zitat

    Zur Risikogruppe für eine Herzmuskelentzündung gehören alle Menschen ab 35 Jahren. «Hinzu kommen Faktoren wie Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel, Rauchen, Bluthochdruck und angeborene Veränderungen des Herzmuskels», erklärt Predel.

    Quelle


    • Nierensteine:

    Zitat

    Übergewicht stellt ein großes Risiko für die Entstehung von Nierensteinen dar. In der Tat verdoppelt Adipositas annähernd das Risiko dafür.

    Quelle


    Für alle dieser Zusammenhänge finden sich unzählige Quellen. *:)

    Zitat

    Jeden Monat überweisen mein Arbeitgeber und ich zusammen >600 Euro Krankenkassenbeitrag. Und dann wird man SO behandelt.

    Ich denke, es ist doch eher so, dass wir nur allzu leicht vergessen, dass wir was das Gesundheitssystem und die ärztliche Versorgung (und noch viele andere Dinge...) betrifft, in einem Land leben, in dem Milch und Honig fließen, sprich, wir großartig und umfassend versorgt sind.

    @ :)

    Es gibt wunderbare Ärzte und schlechte - und dazwischen die ganze Palette.


    Wenn man einmal das verstanden hat, dann ist es allerdings Verantwortung des einzelnen Patienten, einen guten Arzt zu suchen.


    Zwei Punkte sind dabei wichtig: Woran kann man erkennen, ob ein Arzt gut ist oder nicht?


    Es hilft gar nichts, alle Ärzte pauschal für schlecht zu halten, genauso wenig alle für gut zu halten.


    Das bedeutet, man muus sich oft ziemlich anstrengen, bis man sich ein klares Urteil bilden kann.


    Zweitens: Wo findet man einen besseren Arzt? Wie sucht man? Nach welchen Kriterien?


    Diesen zweiten Teil finde ich noch schwieriger als den ersten.


    Wenn jemand ein gutes Urteil über einen Arzt fällt (etwa ein Bekannter oder ein Kollege), dann heißt das noch gar nichts. Bewertungen können sehr subjektiv sein. Auf sie kann man sich nicht verlassen.


    Es bleibt also eine ziemlich schwierige Aufgabe.


    Und wenn die Gründe, die einen dazu veranlasst haben, ein schlechtes Urteil über einen Arzt zu fällen und man deswegen wechseln will, dann kann man das, sofern diese Gründe keine gravierenden Folgen hatten, als einen "Schritt in die richtige Richtung" ansehen, nämlich ein Anlass, einen besseren Arzt zu suchen.

    Sowohl bei der Venenentzündung als auch bei der Herzmuskelentzündung war ich ca. 25 und normalgewichtig. Hab regelmäßig Ausdauersport (im vernünftigen Rahmen, kein Extremsport) gemacht. Nie geraucht. Damals waren meine Blutzuckerwerte in Ordnung - keine Behandlung erforderlich. Das einzige was ich damals genommen hatten, waren diese doofen Betablocker für den Bluthochdruck der faktisch aber gar nicht mehr existent war.


    Einzig und alleine war damals die Behandlung wegen Bluthochdruck mit diesen doofen Betablockern existent. Aber auch die in einer minimalen Dosis.


    Aber vielleicht wusste mein Körper schon, wie Dick ich mit 40 bin und hat schonmal vorgekränkelt :P