Warum Einweisung statt Überweisung?

    Hallo liebe Forennutzer,


    und zwar habe ich gerade einen Termin im Krankhaus gemacht, zur Sprechstunde (Schultersprechstunde), da ich seit Jahren Schmerzen in meiner Schulter habe und dies mal untersuchen lassen wollte. Ich selbst habe den Verdacht auf eine habituelle Schulterluxation, aber natürlich kann mir nur ein Arzt sagen, was es nun wirklich ist.


    Deshalb habe ich gerade dort angerufen und mir wurde gesagt, dass es wichtig ist, dass ich eine Einweisung und keine Überweisung von meiner Hausärztin mitbringe. :-o Warum reicht denn keine Überweisung, ich habe doch nicht vor dort länger zu bleiben, sondern wollte doch nur zur Sprechstunde.


    Wäre schön, wenn jemand die Frage beantworten könnte.


    Liebe Grüße :)z

  • 9 Antworten

    keine Panik...manchmal ist erforderlich, dass sie dich "stationär" aufnehmen,aber am selbe Tage wieder entlassen. ist also nur ne Formsache;-)


    Hatte ich auch schon.:)z

    Das kann ich mir eigentlich garnicht vorstellen, denn schließlich gibt es ja extra diese Sprechstunde. Hier ist mal der Link von der Webseite, wo das steht:


    http://www.zkim.de/klinikum-minden/fachabteilungen-und-institute/unfallchirurgie-orthopaedie.html


    Nicht, dass die mich gleich dort behalten wollen, langsam bekomme ich Angst :-( !


    Liebe Grüße

    @ fallindown

    Die behalten dich nicht dort......keine Angst. Ich hatte auch mal wegen der Schulter einen Termin bei einem Schulterspezialisten in einer Münchner Klinik, dort wollten sie auch einen Einweisungsschein für eine ambulante Untersuchung. Denke das ist ein abrechnungstechnisches Problem.

    Das hat abrechnungstechnische Hintergründe. Bei ambulanten Leistungen (KV-Sprechstunde oder ambulante OP) reicht ein Überweisungsschein. Bei stationären Leistungen benötigt das KH zur Abrechnung einen Krankenhauseinweisungsschein, auch für vorstationäre Besuche. Gehst du beispielsweise zu einer Sprechstunde und erhältst dort mehr Leistungen als geplant, ist das Krankenhaus dann noch in der Lage die Leistungen abzurechnen, wenn ein KH-Einweisungsschein vorliegt. Ein Krankenhauseinweisungsschein ist "höherwertiger", d.h. damit kann auch die ambulante Leistung abgerechnet werden, wiederum kann man mit einem Ü-Schein nicht die stationären Leistungen abrechnen.

    man braucht auch für eine ambulante OP einen Einweisungsschein, zumindest brauchte ich den bisher immer, dies nur zur Info und zum Klugscheißen ;-)

    Eine Info für Klugscheißer: Wie bereits geschrieben, ein KH-Einweisungsschein ist höherwertiger, damit kann sowohl einen ambulante als auch eine stationäre OP abgerechnet werden. Für eine amb. OP reicht aber ein Ü-Schein aus!! Falls du noch mal nachlesen willst -> § 115b SGB V "Katalog amb. durchführbarer Operationen..."


    § 2 :)D

    na gut, dann lasse ich das mal mit dem Klugscheißen ;-)


    Trotzdem brauchte ich komischerweise eine Einweisung, werde mich mal beschweren gehen