Ich hatte es auch mal, dass ich in einer Apotheke zu viel gezahlt habe. Ich habe 2 Produkte gekauft für ca. 14 €. Gezahlt habe ich aber 19 € weil mir ein Produkt 2x berechnet wurde (sowas passiert in Supermärkten oder Kaufhäusern ja auch schon mal)! Irgendwie habe ich erst draußen genauer drüber nachgedacht und bin dann nochmal zurück. Das Geld habe ich aber nicht wiedergesehen, weil ich es nicht belegen konnte. Und der "nette" PTA wusste gar nicht mehr was ich bezahlt habe bzw. wieviel er rausgegeben hat sondern nur was ich gekauft habe... Dabei war ich wirklich nach nicht mal annährend 5 Minuten wieder am Tresen und kein Mensch war sonst in der Apotheke.


    Es ging zwar nur um ein paar Euro aber geärgert hat es mich trotzdem!


    Ein Grund mehr sich den Kassenzettel geben zu lassen! Ich will nicht alle Apotheker an den Pranger stellen, aber ich denke es gibt schon - wie in jedem Beruf - das ein oder andere schwarze Schaf. Wie z.B. den Ex-Chef meiner Freundin.

    Zitat

    Wie z.B. den Ex-Chef meiner Freundin.

    aber diese Geschichte ist Unsinn! er gibt in seiner Steuererklärung seine Ausgaben (Ankauf der Waren) und die Einnahmen (Verkauf) an, die Differenz taucht in der Inventurliste auf. Wenn sich so über die Jahre ein Berg von eingekauften, aber nicht offiziell verkauften Waren anhäufen würde, merkt das Finanzamt das! Oder läßt er sich einmal im Jahr pro forma "ausrauben"?


    Und die Ware ist in die Kasse eingegeben worden, d.h. als verkauft registriert, oder manipuliert er diese am Ende des Tages?


    Bitte nicht alles glauben sondern mal auf Logik hinterfragen.

    Ich muss meine Aussage von vorhin korrigieren. Hatte doch geschrieben, dass es bei uns immer eine Quittung gibt, also einen Kassenbon.


    Das stimmt nicht wirklich. Bei den grünen Privatrezepten – also die, die man beim Finanzamt komplett abrechnen kann – gibts nicht separat noch einen kleinen weißen Kassenbon sondern wird die "Quittung" gleich aufs grüne Rezept draufgedruckt. Wann gekauft und wieviel dafür bezahlt.


    Manche Leute können doch solche Quittungen direkt bei der Kasse oder wem erstattet bekommen. Bei Abgabe des Originals (hab ich z.B.mal bei einer Impfung in 2011 oder 2012 gemacht, musste vorher in der Apotheke per grünem Rezept das Serum kaufen ...) bekommt man das Geld durch die KK überwiesen. Logisch wäre dann die Verlockung doch groß, das Geld gleich nochmal per weißem kleinen Kassenbon einer Apotheke noch woanders abzurechnen ... Vielleicht darum ... (rätselt meine Glaskugel! wissen tu ich das auch nicht!) --- aber so oder so --- ohne Bettelen immer irgendwie einen schriftlichen Nachweis, wieviel man wann in einer Apotheke bezahlt hat.

    Absoluter OT:

    Zitat

    Es ging zwar nur um ein paar Euro aber geärgert hat es mich trotzdem!


    Ein Grund mehr sich den Kassenzettel geben zu lassen!

    Mir neulich beim Tanken passiert. Nicht Apotheke. Könnte mich immer noch in den Hintern beißen. War der einzige Kunde und hab sowohl auf den Beleg "dankend verzichtet" und auch nicht aufs Wechselgeld geachtet. 5 Euro zuwenig zurück bekommen. Erst später im Büro gemeAls Lehrgeld abzubuchen. Passiert sicher jedem mal irgendwo ...

    Ich verlange auch jedes mal einen Bon, auch bei rezeptpflichtigen Medikamenten.


    Übrigens bin ich der Meinung, dass Medikamente – besonders die auf Rezept – ausgezeichnet werden müssten damit jeder weiß, was die kosten. Viele würden vielleicht bei diesen teilweise hohen Preisen ins Grübeln kommen und es würden nicht soviel in den Mülleimer wandern.


    Rezeptfreie, apothekenpflichtige Medis kaufe ich in einer Internetapotheke. Das Einsparpotential für mich ist enorm.