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    weil das total scheiße ist (für mich in dem fall).


    die sechs wochen volles gehalt bei krankheit gehn ja auch nicht wieder von vorne los, nur weil jahreswechsel ist.


    im november in die klinik, die 28 tage blechen und dann gehts gleich wieder von vorne los.


    meine nebenjob-kohle fällt auch weg und dann komm ich auch noch ins krankengeld, weil die sechs wochen rum sind.


    da bist du einmal richtig krank und wirst noch finanziell so bestraft. >:(


    danke dir, caver.


    (über die 2% werd ich wohl nicht kommen...)

    Zitat

    Wenn es ein Krankenhausaufenthalt ist zahlst Du maximal 280 €, da ist der Jahreswechsel total egal.

    Interessant, kannst Du das irgendwie belegen? §39(4) SGB V sagt nämlich eigentlich das Gegenteil:


    "(4) Versicherte, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, zahlen vom Beginn der vollstationären Krankenhausbehandlung an innerhalb eines Kalenderjahres für längstens 28 Tage den sich nach § 61 Satz 2 ergebenden Betrag je Kalendertag an das Krankenhaus"


    Der vobn Pusches litierte Link bezieht sich auf etwas anderes, nämlich auf Versicherte, die in einem der beiden Jahre zuzahlungsbefreit sind.


    Grüße

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    @ the-caver:

    wenn man das aber genau liest, steht da "zahlen vom BEGINN der vollstationeän KH-Behandlung..."


    Beginnen tut die Behandlung ja nur einmal, nämlich im alten Jahr...d.h. also im neuen Jahr müsste - nach meinem Verständnis - nicht neu gezahlt werden (weil die Behandlung im KH ja nicht neu beginnt - und genau darauf bezieht sich die zitierte Aussage).


    Viele Grüße


    Merci

    Hallo Leute,


    wenn es als eine Behandlung gilt, brauchst Du im neuen Jahr nicht wieder von vorne bezahlen.


    Begründen kann ich es allerdings nicht an Hand des Paragraphen. Das ganze funktioniert ein wenig anders. Die Paragraphen geben sozusagen das Grundgerüst, wie entschieden werden soll nach dem Gesetz.


    Jedoch werden von den "Spitzeverbänden der Krankenkassen" regelmäßig sogenannte Rundschreiben herausgegeben. Diese Spitzenverbände geben anhand von Erläuterungen den Mitarbeitern der Krankenkasse Beispiele, wie die Paragraphen umgesetzt bzw. gedeutet werden sollen.


    Folglich sind Rundschreiben verinfacht ausgedrückt, so etwas wie eine Arbeitsanleitung.


    Aber zurück zu Deiner Frage!!!!


    Die Lösung steht hier:


    http://www.dkgev.de/dkg.php/ca…_ueber_den__Jahreswechsel


    Sorry, falls mein Text etwas konfus klang, aber ich nehme zur Zeit Fentanyl!!! Aber vielleicht beruhigt es dein Gewissen, wenn Du weisst, dass ich gelernter SoFa in und aktuell für die größte deutsche Krankenkasse arbeite. Jedoch in einem anderen Themengebiet!


    LG und eine gutes Nächtle


    Heiko