5 Kilo mehr vor Periode. Normal?

    Hi, ich verhüte nicht hormonell, nehme aber seit ca. 2 Jahren 2-3 Tage vor der Periode bis zu 5 Kilo zu. Das geht so weit, dass ich speziell für diese Tage eine Klamottengröße größer benötige und insgesamt total dick aussehe. Besonders zu nehme ich am Kinn (Doppelkinn), Gesicht, Oberarme, Brüste, Waden und am Bauch. Die genannten Stellen sind während dieser Tage auch sehr schmerzhaft geschwollen.


    So ca. 5 Tage später verflüssigen sich diese Pfunde, in dem ich tagsüber bis zu 40x auf Toilette muss %-|


    Der Arzt verschrieb nur pflanzliche Entwässerungstabletten, die nicht helfen.


    Ich trinke etwa 2 Liter an diesen Tagen, die ich mir schon ziemlich "reinwürgen" muss, weil ich mich schon so aufgequollen fühle. Ist das zu wenig? Hat jemand ein ähnliches Problem und weiß, woran das liegen könnte?

  • 13 Antworten

    Nein, Pille nehm ich nicht. Hormonstatus hat mein Arzt bisher noch nicht gemacht. Was genau wird denn da gemacht?


    Ein Lipödem habe ich auch mal vermutet, weil meine Beinform ungefähr zu den Bildern passt, die man da so kennt. Welcher Facharzt stellt denn sowas fest? :-)

    Beobachtest du deinen Zyklus zufällig mit NFP?? Das könnte schon mal Hinweise geben, ob mit den Hormonen was nicht OK ist (z.B. ob regelmäßig Eisprünge stattfinden, wie lange die zweite Zyklushälfte ist...). Das wäre auch für den Hormonstatus sinnvoll. Dadurch lassen sich nämlich die Termine für die Blutabnahme besser bestimmen.

    Ich würde mal mit einem guten Endokrinologen reden und fragen, in welcher Zyklusphase man am besten die Blutabnahme macht. Keine Ahnung, ich nehme an, dass verschiedene Sexualhormone und Schilddrüsenhormone gemessen werden. Sicher wäre es nützlich, wenn du dazu vorab schon symptothermale Zyklusbeobachtung machst. Sagt der Arzt dir vielleicht auch.


    Ich würde damit nicht zum Frauenarzt gehen, sonst heißt es nur, nehmen sie ne Pille, dann geht das weg. Das ist erst mal keine Lösung :(v

    Wassereinlagerungen sind aber eigentlich nur dann typisch, wenn man entweder keinen Eisprung hat (Progesteronproduktion bleibt in diesem Zyklus dann quasi aus und das Östrogen dominiert) oder wenn die zweite Zyklushälfte extrem verkürzt ist (da ist dann auch zu wenig Progesteron da). DUrch eine Schilddrüsenunterfunktion kann man auch Wassereinlagerungen bekommen (meistens hat man dann aber auch noch einen Progesteromangel).


    Ich hatte auch Wassereinlagerungen (mit Progesteronmangel) allerdings war das bei mir nicht soo krass.


    Probier doch im nächsten Zyklus mal NFP aus, das wäre bestimmt schon sehr aufschlussreich und informier dich ein bisschen über die Thematik, bevor du zum Endokrinologen gehst.

    Ich klink mich mal ein^^


    Ich hab eine lange, stabile 2. Zyklushälfte, kämpfe dafür aber oft volle 16tage mit pms vom feinsten. Ich nehme in der phase stark zu und bin voller wasser. Meine beine sehen schrecklich aus inzwischen. Ich vermute auch einen progesteronmangel, bzw eine östrogendominanz und habe am 07.02. einen fa-termin. Ob ich dann schon in der 2. Zh bin, muss ich schauen. Ich hoffe, sie nimmt mich ernst und hat auch ein wenug ahnung, was die behandlung angeht. Die pille kann sie mir nicht aufschwatzen, weil wir ab sommer mit der familienplanung beginnen... :=o

    Die Hormonproblematik ist echt kompliziert....und es können viele Faktoren zusammenspielen. Ich bin da auch nicht allwissend und sicher muss es nicht immer das Progesteron sein.


    PMS kann aber durch Progesteron tatsächlich häufig gelindert werden (nicht bei allen Frauen!) und Progesteron ist auch Vorläuferhormon für andere Hormone, die Verwertung der Schilddrüsenhormone wird dadurch beeinflusst etc. Deshalb kann es eben alle möglichen Folgen haben, wenn das Progesteron fehlt.


    Ich hab keine Wassereinlagerungen mehr seit ich vom Eisprung bis zur Mens natürliches Progesteron ergänze und ich bin auch sonst viel ausgeglichener und fühle mich bedeutend besser als früher.


    Ein Progesteronmangel kann recht einfach per Speicheltest festgestellt werden (Bluttest geht unter Umständen auch, allerdings sollte der Arzt dann nicht nur die Sparvariante machen, sondern einen kompletten Hormonstatus mit drei Blutabnahmen. Wichtig ist, das Verhältnis von Progesteron zu Östrogen zu bestimmen), die Schilddrüse (TSH, fT3, fT4) kann der Arzt per Bluttest bestimmen...


    Bei der Hormonselbsthilfe im Internet gibts auch Infos, Speicheltests, Telefonsprechstunden und Ärztelisten für den Fall, dass der Gyn nichts von natürlicher Hormontherapie wissen will...