feststellen lassen sich viele krankheiten erst spät..zum beispiel zystische fibriose oder der neuralrohrdefekt was eine echt üble sache ist...aber ich denke es ist nunmal jedem selbst überlassen wie man entscheidet....aber man MUSS sich eben ob so oder so über die konsequanezen im klaren sein und sich vorher sehr gut informiern und beraten lassen...was ja schon gewährleistet wird dass man vor einer abtreibung mehere stellen besuchen muss


    LG T

    mal wieder wird die debatte viel zu emotional geführt.


    der gesetzgeber hat doch relativ eindeutig geregelt ab wann eine abtreibung legal ist oder? ergo ist es auch relativ klar wann leben anfängt. somit steht für mich fest dass ein 3 monate altes embryo kein mensch ist, sondern lediglich eine ansammlung von zellen.


    die debatte über die abtreibung von behinderten kindern ist eine weitaus komplexere. da sind wir nämlich wieder bei der frage der menschlichen selektion. doch wer da sagt dass es gegen die natur wäre dieses leben abzutreiben, dem muss ich entgegebringen dass es gegen die natur ist dieses kind am leben zu halten. nach den regeln der natur ist es behindertes kind ( natürlich je nach grad der behinderung) nicht überlebensfähig.


    von daher ist es in meinen augen ein viel größeres vergehen gegen die natur schwerstbehinderte kinder künstlich am leben zu klammern.

    Zitat

    von daher ist es in meinen augen ein viel größeres vergehen gegen die natur schwerstbehinderte kinder künstlich am leben zu klammern.

    guter satz...


    die frage ist dann allerdings, in welchen faellen ist ein natuerliches ueberleben moeglich oder nicht moeglich... trisomie 21 heisst nicht zwingend dass das kind allein nicht lebensfaehig waere... muss deswegen trozdem zwingend die Mutteer das kind austragen wenn sie es sich selbst absolut nicht vorstellen kann??


    Umgekehrt, sollte man einkind, dass allein nicht leben kann tatsaechlich sterben lassen??


    Ich denke diese entscheidung darf niemand fuer jemand anderen treffen!!


    wenn ein mensch sagt ich kann mir absolut nicht vorstellen mit einem behinderten kind zu leben, dann sollte man das genauso akzeptieren, wie ein mensch der sagt, egal was passiert ich werde mein kind lieben und bis zum letzten moment daran fest halten...

    für mich ist es etwas anderes ein kind von anfang an abzuschreiben und abzutreiben wie ein kind zu quälen indem man es ewig lange künstlich am leben hält...das ist nochmal ein ganz anderes thema.


    das hat unter anderem was mit sterbehilfe zu tun und nicht mit abtreibung.


    ein freund von mir der im krankenhaus arbeitet hat mir von einem kind erzählt was 3 x wiederbelebt wurde und dabei ewig lange ohne sauerstoff war und was dann auch künstlich am leben gehalten wurde und wahrscheinlich die größten schäden bekommen hat bei der ganzen sache und das alles nur weil kein arzt schuld am tod des kindes sein wollte...das finde ich schrecklich!


    einerseits lässt man behinderte kinder abtreiben und andererseits nimmt man durch solche aktionen das risiko in kauf (was wirklich sehr hoch ist) dass die kinder schwerste behinderungen bekommen wo dann später wieder jeder sagt, oh nein um so ein kind will ich mich nicht kümmern.


    oder wenn ich mir überlege wie alte menschen im krankenhaus an irgendwelchen maschinen vor sich hinvegetieren müssen...


    aber wie gesagt das ist nochmal ein ganz anderes thema und hat nicht besonders viel mit abtreibung zu tun....