Schwangeren-Pflichtberatung

    finde ich trotzdem gut. Und da werden auch nicht solche Ammenmärchen verbreitet wie auf manchen Websites. Es werden die Hilfsangebote vorgstellt, falls jemand sich für das Kind entscheidet, man erhält aber auch Hilfestellung, wenn man sich gegen das Kind entscheidet. Die Leute unterstützen die Frauen auch psychologisch, und das halte ich auf jeden Fall für sehr wichtig. Und: Wenn es nicht Pflicht wäre, würden sicher viele gar nicht hingehen und wären u. U. nicht ausreichend informiert. Was, wenn sie später erfahren, dass es doch eine Möglichkeit gegeben hätte, mit dem Kind zu leben, die sie bloß nicht kannten? Wie soll eine Frau das psychisch verkraften? Vielleicht wünscht sie sich später ein Kind und kann keine mehr bekommen? Bei der Schwangeren-Konfliktberatung sitzen keine Monster, und da wird auch (zumindest bei Pro Familia) niemand unter Druck gesetzt. Ganz unschuldig an einer ungewollten Schwangerschaft ist kaum jemand, und da ist es auch sinnvoll, das Thema Verhütung noch einmal durchzusprechen; auch das machen sie bei Pro Familia. Wie ihr zu Recht schon geschrieben habt, ist eine Abtreibung für die Frau (in den meisten Fällen) belastend - da sollte sie wenigstens anständig beraten werden.

    ich finde es sehr erschreckend dass so viele ein behindertes kind abtreiben würden...


    irgendwann kann man von der geburt feststellen welchen iq ein kind haben wird und wie es mal aussehn würde und dann sagt auch eine mutter "Oh nein, mein kind soll aber braune haare haben" und lässt es abtreiben...


    das ist natürlich ein krasses beispiel, aber irgendwann wird es so sein dass man versucht nur noch perfekte menschen in die welt zu setzen. die viel leisten können, nicht müde werden u.s.w.


    das finde ich total traurig dass man einen menschen aufgrund seiner behinderung zum tode verurteilt und aufgrund der eigenen meinung beurteilen will ob der mensch ein glückliches leben haben wird...


    @escada ich habe nicht gesagt dass ein "normaler" mensch ein perfekter mensch ist

    heha

    Ich finde aber wirklich, dass man nach dem Grad der Behinderung entscheiden sollte. Für manche Babys ist es deshalb besser, wenn sie nicht beboren werden, als wie wenn sie 2 Jahre leben und am Ende doch sterben müssen.


    Was soll denn das? Und wozu ist es gut? Für das Baby sicher nicht und für die Eltern erst recht nicht. So ein Kind wird früher oder später sowieso sterben müssen...

    escada

    du siehst das ganze aus der sicht eines gesunden menschen.


    in dem fall ist es auch schrecklich und man kann einfach nicht verstehn wie man glücklich sein kann.


    aber wenn man seid seiner geburt behindert ist kennt man es nicht anders. man hat eine ganz andere sichtweise.


    viele merken aufgrund ihrer behinderung gar nicht dass etwas anders ist an ihnen und haben somit auch keine sehnsucht nach einem anderen leben als gesunder mensch!


    ich habe ein kind intensiv betreut das aufgrund einer krankheit nicht so viel herumtollen durfte wie die anderen kinder. ständig musste ich es in seine grenzen weisen, das kind ist auch traurig darüber dass es nicht sein kann wie die anderen aber nicht weil es sich so über die krankheit ärgert sondern weil andere ihm das leben schwer machen, es ausgrenzen, angst haben.


    nicht die behinderung an sich ist das problem sondern die mitmenschen die diese menschen behindern und ausgrenzen.

    Zitat

    nicht die behinderung an sich ist das problem sondern die mitmenschen die diese menschen behindern und ausgrenzen.

    na klasse. amn kann von den mitmenschen auch nicht immer erwarten dass sie sie einer person dauernd anpassen müssen!


    wenn ne grupe leute sagt: kommt wir gehen heute mal zum skaten!


    sollen die dann alles sausen lassen weil leider gottes eine person dieser gruppe körperlich eingeschränkt ist?


    klar kann ,man mit denen auchg inne kneipe gehen, aber man kann doch nicht alles auf diese person abstimmen!