rim

    hoffentlich passiert dir nicht mal irgendwas schlimmes und deine mitmenschen sagen, dass sie sich nicht um dich kümmern wollen weil ihnen ihr leben zu schade dafür ist...


    ach du scheiße kann ich da nur sagen bei dieser meinung!


    du tust mir wirklich leid...

    ich weiß dass ich mich um meine freunde, familie kümmern würde wenn einen von ihnen was schlimmes passieren würde!


    ich kümmere mich um fremde behinderte kinder, dann erst recht um meine freunde und meine familie!


    natürlich ist rim ehrlich aber ich finde es schlimm, dass man aufgrund einer behinderung (durch unfall usw entstanden) plötzlich einen geliebten menschen abschiebt und sich zu schade für ihn ist...sowas kann ich nicht nachvollziehn!

    verschiedene möglichkeiten

    hallo too,


    also um deine frage einfach mal zu beantworten...


    sei mal dahingestellt, ob es behindert werden könnte oder gesund.


    wenn du dir sicher bist, das du es nicht willst (was du dir wirklich überlegen solltest!) ist es völlig in ordnung einen schwangerschaftsabbruch zu machen. ich selbst habe anfang des jahres erfahren,das ich schwanger war und war vom ersten moment an völlig überfordert und sehr niedergeschlagen, da ich erstens keinesfalls damitgerechnet habe und sich in mir sovieles dagegen gestellt hat.klar,man ist hinundhergerissen und ich selbst bin jemand gewesen, die gesagt hat,wenn schwanger dann keine abtreibung. ist man jedoch erstmal in dieser lage kann wer sagen was er will...es ist eine entscheidung bei der voe allen dingen die frau an erster stelle steht! klar, es gibt immer eine möglichkeit ein kind durchzubringen,egal ob behindert oder nicht.aber wenn man es nicht will, dann sollte man es lassen.


    ich hatte es sehr zeitig bemerkt, bin gleich zum arzt(der mich dann auch an eine gyn.klinik überwies für den abbruch) und mußte mir dann eine beratungsstelle suchen(pro familia...)da wird das im prinzip alles überdacht und besprochen.die entscheidung jedoch fällst allein du letztendlich. du bekommst die bestätigung für das gespräch und mußt, ich glaube 3 tage warten(ist gesetzlich so vorgeschrieben)dann gehts zum arzt. ich hatte, da ich sehr früh bemerkt habe schwanger zu sein, die möglichkeit mit einem medikament(mifegyne) abzubrechen (das kann man nur in den ersten wochen).ansonsten gibt es den operativen eingriff der schlimmer klingt als er letztendlich ist.die eizelle und das gewebe was um sie entstanden ist wird quasi abgesaugt. alles beiden methoden werden vom arzt durchgeführt.wie weit ist es denn bei dir? hast du mal mit nem arzt drüber gesprochen?


    mit mifegyne dauert der eingriff 3 tage. erste tablette bekommt man in der praxis oder klinik und die zweite den übernächsten tag an dem man sich dann dort noch für mindestens 3h aufhält. das medikament veranlasst in dieser zeit den tatsächlichen abbruch. es kommt zur blutung und der körper stößt wie bei der regel das gewebe ab.dann kommen noch nachuntersuchungen.


    ich habe mich für den abbruch entschieden und ich bereue es nicht! ich will trotzallem irgendwann kinder in die welt setzen...

    heha

    Was hab ich denn davon wenn ich mich mein Leben lang um einen behinderten Menschen kümmern soll, der mich am Ende noch nicht mal mehr erkennt??? Da sehe ich keinen Sinn drin.


    Ich kann mit Behinderten nichts anfangen. Zumindest mit geistig Behinderten...


    Und nur weil du an einem Helfersyndrom leidest brauchst du mich hier nicht blöd anzugehen.

    Hallo Rim,


    ich seh das genau wie du. Ich könnte das auch nicht, mich ein Leben lang um jemanden kümmern, der extrem geistig behindert ist und mich evtl. nicht mehr erkennt, bzw. mit mir gar nichts mehr "anfangen" kann. Angenommen, es würde meinen Partner treffen: Ich könnte nicht damit leben, nicht mehr als seine Frau, sondern nur noch als "Pflegerin" zu gelten.


    Gehen wir aber von einer leichten oder nur körperlichen Behinderung aus, sieht meine Meinung aber schon anders aus. Ich denke, da könnte ich eher drüber hinwegsehen.


    Und für den Fall, dass mir selber soetwas passieren würde, also das ich komplett pflegebedürftig und geistig behindert wäre, dann würde ich von keinem - weder meiner Familie, oder meinem Freund - erwarten, sich um mich zu kümmern. Ich würde mein eigenes Leben dann nicht mehr wirklich als Leben bezeichnen und ich bin der Meinung, soetwas kann man NIEMANDEN wirklich zumuten....


    L.C.

    Genauso ist es L.C.


    Ich würde das auch von niemandem erwarten wollen, mich zu pflegen. Zumal wenn ich sowieso niemanden erkenne kann ich genauso gut auch in einem Heim sein.


    Man sollte nicht so egoistisch sein und von dem anderen erwarten, dass er sein Leben komplett aufgibt um Krankenpfleger zu werden.

    Steffi 83

    Du kannst mir nicht erzählen das du dein Leben lang für deinen Partner sorgen würdest, wenn der einen schweren Unfall hätte und körperlich und geistig total behindert wäre.


    Tut mir leid, aber dann wärst du wirklich schön dumm!

    @ Steffi83:

    Dafür, an andere zu denken, gibts doch schliesslich gewisse Berufszweige. Die verdienen auch ihr Geld damit.


    Was persönlich hast DU davon, wenn angenommen dein Partner wirklich so ein schweres Schicksal erleidet und du dich für den Rest deines (bzw. seines) Lebens um ihn kümmerst ? Es IST eine Selbstaufgabe, denn an Kinder und eine eigene Familie ist dann nicht mehr zu denken, wenn sowas in jungen Jahren geschieht.

    Zitat

    Doch das würde ich und das ist nicht Dummheit, das ist Liebe. Das kennst du scheinbar nicht.

    Ich habe meinen letzten Freund verlassen, weil er mir nicht genug Zuwendung gab, und mich nicht für ernst nahm. Die Liebe ist daran zerbrochen. Sollte ich trotzdem nun ein Leben lang bei ihm bleiben, deiner Meinung nach ???


    Und um mal wieder Ontopic zu kommen: Ein überlebensfähiges Kind würde ich nicht abtreiben wollen. Aber wenn es extremst geistig behindert wär, würde ich es nicht behalten.


    L.C.

    Zitat

    Da sieht man wieviel dir die Menschen bedeuten. Du fragst, was es dir bringt? Kannst du auch mal an andere denken und nicht immer nur als erstes an dich?

    Da ich ja dieselbe Meinung vertrete, fühle ich mich da mal mit angesprochen. Daran kannst du überhaupt nicht erkennen, was uns die Menschen bedeuten.


    Und mal ehrlich: Ja, wenn wir nicht an uns selber denken, wer tut es dann ? Das Leben ist so kurz, ich finde jeder hat das Recht, es auch geniessen zu dürfen.


    Und wenn es einem extremst geistig behinderten Menschen Wurst ist, ob ich mich um ihn kümmere oder irgend ein x-beliebiger Pfleger, dann ist diese Meinung doch ok.


    Aber jedem das Seine...


    L.C.

    Wenn dein Freund dir zuwenig Zuwendung gibt und dich nicht für voll nimmt hat das doch nichts mit einer Krankheit zu tun, bei der dein Partner dich braucht. Merkst du noch was?


    Du sollst an dich selber denken, aber nicht ausschließlich. Und für Liebe/Nächstenliebe gibt es keine Berufszweige. Das sollte selbstverständlich sein, dass man für seinen Partner/seine Eltern/seine Kinder da ist, wenn sie pflegebedürftig werden. Für mich zumindest.

    ike wie LC. Liebe kommt und geht, man kan auch einen vollkommen gesunden menshcen einfahc nicht mehr lieben weil die zuneigung fehlt, einfahc weil der Menshc zuneigung braucht und unerwiederte Liebe macht einfach nicht glücklich. ich würde auch nicht erwarten dass jemand für mich sein Leben aufgibt nur um mir die unterwäsche zu wechseln und mich zu waschen und genau da liegt unsere Menschenliebe, wir wollen nicht dass ein anderer sich selbst für uns aufgibt und das gleiche erwarten wir auch von anderen. Und wie schon gesgat wurde, das Leben ist zu kurz um es für jemand anders zu leben. Alles was wir tun geschieht aus egoismus wenn auch nicht bewusst. Auch wenn jemand was supergutes tut erhofft er sich dass ihm jemand auf die shculter klopft und sagt "gut gemacht" oder "vielen dank" würde das nicht kommen, würde Mensch auch nix gutes tun.

    Zitat

    bei der dein Partner dich braucht.

    Du hast mich missverstanden. Wenn mein Partner MICH braucht, ist das ganz was anderes. Wir gehen hier aber von Fällen aus, in denen er IRGENDJEMANDEN braucht zum pflegen, wo er gar nicht mehr wahrnimmt, dass ICH es bin, die es für ihn tut.

    Zitat

    Du sollst an dich selber denken, aber nicht ausschließlich.

    Mach ich nicht ! Es gibt genug, was ich für andere mach, aber da brauch ich mich nicht selbstaufgeben.


    L.C.