@ Chanem

    Da gebe ich Dir vollkommen recht. Hypnose wäre auch für mich nicht die Lösung des ganzen Problems. Dafür weiß ich die Schmerzen mittlerweile viel zu sehr als Warnsignal zu schätzen. Aber was meinst Du bzgl. des Schmerzgedächtnisses? Wär das vielleicht nicht ganz gut mit Hypnose zu löschen??? Und würde die eigene Arbeit dabei erheblich unterstützen?


    Beschäftige mich ja auch viel mit der Kahunalehre und Sofortheilungen. Dazu soll man sich u.a. ein gesundes Bild von dem betroffenen Körperteil vorstellen. Genauso, wie es sein soll. Gesund. Damit habe ich schon erfolgreich Hautprobleme gelöst. U.a. sind viele kleine Warzen die ich 3 Jahre lang an den Beinen hatte innerhalb von 2 Tagen verschwunden.


    Das Gleiche versuche ich auch mit dem Geschlechtsbereich. Funktioniert. Allerdings ist das Schmerzgedächtnis so stark, dass ich mich immer wieder an den Schmerz zurückerinner der dann auch prompt wieder eintritt wenn ich das tu. Hierbei ist glaube ich das Problem, dass ich gar nicht weiß wie sich absolut gesundes Genital-Gewebe anfühlen soll. Seit ich denken kann ist ja ein Missempfinden vorhanden. Zwar habe ich kaum noch Schmerzen, aber "schön" oder lustvoll fühlt es sich trotzdem nicht an.


    Nun frage ich mich, ob Hypnose da helfen kann?


    Sei lieb gegrüßt,


    Andrea

    Hallo Andrea,


    schön das Du die Schmerzen nur noch manchmal hast.


    Ich kenne auch das Gefühl, das ich mich um meine Umgebung gekümmert habe(was denken die anderen von mir usw...). als um mich selbst. Anstatt einfach mich so zu geben wie ich bin.Habe mich vor einigen jahren "versteckt" fühlte mich klein und zu nichts zu gebrauchen. Habe mich immer mit anderen verglichen, was meine Schmerzen natürlich die Situation nicht gerade verbessert hat.


    Ob auf der Arbeit oder mein damals langjähriger Freund, keiner nicht einmal meine Eltern haben wirklich gesehen oder gemerkt wie ich in wirklichkeit war oder wie es mir ging. Das ich nicht so selbstbewusst war wie ich aufgetreten bin. In meiner Therapie habe ich gelernt das ich nicht perfekt sein muß das keiner perfekt ist.


    Was mir sehr geholfen hat aus mich rauszugehen, meine Meinung zu vertreten und sich nicht zu verstecken, sind meine Kinder seit ich Mama bin hab ich eine sehr große Verantwortung nicht nur für mich sondern auch für meine zwei süßen. Die mir einfach helfen - zu leben- ohne groß nachzudenken! Seitdem fühle ich mich viel besser und vor allem befreiter! Doch auch ich muß manchmal vorsichtig sein um nicht wieder in mein "altes Muster" rein zu rutschen denn da möchte ich nie wieder hin!


    Ich wünsche Dir viel Kraft und auch Gedult bei Deinem "Problem" anzugehen ,Du wirst sehen es lohnt sich.


    Alles Gute dabei:)*

    @Andrea

    *schmunzel*, ich denke du kennst die antwort wo gut wie ich, Andrea. Wenn es sich für dich gut anfühlt und du jemanden findest zu dem du Vertrauen hast, machs. Alles was irgendjemand erforscht, ausprobiert, trägt zur Erfahrung aller bei. Wenn es hilft, und man gibt es weiter hilft es anderen auch. Wenn nicht, ersparen sich vielleicht andere einen Umweg. Grundsätzlich glaube ich schon, daß man sich selber neue programmieren kann - nichts anderes ist ja Familienstellen oder Visualisationen, NLP. Alles sind Wege, und alles wird allen nützen.


    Liebe Grüße


    Evi

    wieder schlimmer...

    ... nachdem durch cortison die Schwellungen weg waren und es den Anschein einer allmählichen Besserung machte, sind sie nach Absetzen wieder da. Die eine FA diagnostizierte Kraurosis anhand der Histologie, die nächste (Uni-Klinik) meinte, dass es keine sei, sondern dass die Haut streikt (die ist sehr trocken und reißt). Nach der Cortison-Creme pflege ich seit drei Wochen mit Deumavan/Melkfett und jeden zweiten Tag Östrogen-Creme. Die Berührungsempfindlichkeit blieb jedoch und seit ein paar Tagen brennt es wieder sehr (vor allem wenn ich zugedeckt bin oder eine Hose trage) und ich habe auch wieder mehr Schmerzen im Bereich des Steißbeins. Zudem sind wieder feste weiße Auflagerungen im Bereich der Klitoris (die wurden damals per OP weg gemacht), so dass ich jetzt noch eine Lichen-Erkrankung abklären möchte und dann wird es wohl der Pudendus-nerv sein, der mir die Beschwerden macht.


    Nachdem ich mich auch mit Hilfe des Buches von Luise Hay "Gesundheit für Körper und Seele" mental wieder auf die Reihe gebracht habe und auch zu einem Therapeuten gehe, bin ich gerade wieder echt fertig und musste mich wieder krank melden, da ich nicht mal 5 Minuten sitzen kann.


    Bei einem ganzheitlichen Arzt mache ich seit gut 4 Wochen eine Darmsarnierung und letzte Woche fand er heraus, dass ich starkauf Stoffe gegen Schuppenflechte angeschlagen habe, also bekomme ich dafür jetzt auch Ampullen und Eigenblut-Spritzen.


    Seit gestern mache ich die Beckenbodengrundübung (10x10sek. einhalten) und will ich mir noch einen Termin für Ostheopathie holen.


    Der Therapeut (macht auch Psychosomatik, deswegen bin ich auch hin) hat mir von Familienstellen eher abgeraten. Er hat sich auch einige Zeit mit dem Thema beschäftigt und meint man müsse es mit Vorsicht genießen, vor allem wenn der Prozess zu wenig begleitet wird. Anhänger können zu monokausalen Betrachtungen eignen und nach seiner Erfahrung ginge das "Symptom" in der Regel ohne medizinisches Dazu-tun nicht einfach weg, wenn sich Probleme/Konflikte auftun.


    Nach der Lektüre von Frau Ehmer "Probleme im Intimbereich. Damit müssen Sie nicht leben" bin ich noch mehr davon überzegt, dass es selbstverständlich wichtig ist, mit sich selbst Frieden zu schließen und sich gut zu behandeln und solche Sachen wie z.B. Sex nur dem Freund zuliebe zu zu stimmen trotz Schmerzen (habe ich nie und würde ich nicht), aber es allein reicht nicht aus. Ich denke nicht, dass meine Psyche erreichen wollte, dass ich in soziale Isolation gerate und genau das passiert mir, da ich durch die körperliche Einschränkung (kann keine U-wäsche und nur kurze Zeit Hosen tragen, nicht sitzen, nur sehr langsam laufen) an kaum etwas teilhaben kann.


    Die Kombination macht es und Naturheilverfahren sind Chemie-Keulen vorzuziehen, v.a. wenn man (wie ich) sehr sensible und schnell irritierbare Haut und Allergien hat


    Aber ich denke da muss jeder seinen eigenen Weg machen. Ich bin erst 25. Invalidität nehme ich einfach nicht hin!

    @Firenze

    ganz bestimmt will die Natur nicht daß du in soziale Isolation gerätst. Ich weiß, daß es immer wenn man mal wieder einen Schmerzintervall hat, schwer ist zu glauben, daß die Schmerzen auch wieder weg gehen, aber sie tuns, ganz sicher!


    Ich nenne es jetzt einfach mal nicht die Natur sondern die Seele. Und die führt jeden von uns dahin wo er oder sie hinsoll. Manchmal muß sie aber zu harten Mitteln greifen, wenn wir sie nicht hören können, weil man unsere Ohren so mit Lügen über uns selber verstopft hat.


    Ich will mal ein Bild benutzen. Nimm an, eine kleine Linde wächst unter lauter Buchen auf. Weil sie nun natürlich dazugehören will und auch selber nicht sehen kann, daß sie eine Linde ist, weil es ihr keiner sagt (die buchen vermutlich auch gar nicht wissen, daß sie eine Linde ist), bemüht sie sich nach Kräften eine Buche zu sein. Sie läßt alles mit sich machen, zuschneiden, Chemie spritzen, was nicht alles, weil sie denkt mit ihr ist etwas falsch. Und alle Buchen rund um sie herum sagen ihr ja auch, du bist nicht heil, du bist krank- weil sie es auch nicht besser wissen


    Da kommt die Seele ins Spiel. Sie schickt der Linde eine Krankheit, so daß man einen Arzt rufen muß. Der endlich sagt der Linde, hey, mit dir ist gar nichts falsch, du mußt nur einfach du selber sein.


    Leider stellt sich heraus, daß das für die Linde gar nicht so einfach ist, weil sie nicht weiß, wie eine Linde aussieht. Natürlich fühlt sie sich eine Zeitlang isoliert und sie muß um Hilfe rufen und sich von anderen zeigen lassen, wie eine Linde aussieht. Es wird für sie zunächst auch ein bißchen schwerer sein als für die Buchen, aber wenn sie endlich einmal erkannt hat, wie schön sie ist, und welche wunderbaren Heilkräfte sie hat, wird sie ganz stolz sein eine Linde zu sein. Und wenn dann irgendjemand sagt, du siehst aber nicht wie eine Buche aus, dann lächelt sie nur weise und sagt, stimmt, ich bin ja eine Linde.


    Wenn sie groß genug gewachsen ist, wird sie über die Buchen hinaussehen können und wird andere von ihrer Art sehen und dann wird sie sich nicht mehr isoliert fühlen.


    Was sie aber für immer ganz besonders stark macht, ist, daß sie das alles durchgemacht hat, daß sie nicht aufgegeben hat, daß sie ihrer Bestimmung gefolgt ist.


    Jede Krankheit hat ihren Sinn, das ist etwas, was Menschen in unserer Zeit so schwer begreifen. Sie gehört zum Leben, so wie der Tod. Unsere Aufgabe ist es, sie anzunehmen, zu erkennen, welche Botschaften sie für uns hat und dann mit ihr zu gehen.


    Es kann sein, daß keine von uns jemals eine "normale" Partnerschaft haben wird, aber es wird sehr wahrscheinlich sein, daß wir alle ganz besondere Partnerschaften haben werden. Andere, rücksichtsvolle, verständnisvolle, wo zwei starke, unabhängige Menschen miteinander gehen, sich gegenseitig unterstützen, miteiander in andere Welten vordringen.


    Unsere Schmerzen werden uns vor allem sehr sensibel machen, für alle "behinderten, kranken" Wesen (die werden schon so geboren, für sie ist Gesundheit noch nie etwas selbstverständliches gewesen), wir werden sehr viel mehr verstehen und sehr viel mehr bewegen können dadurch. Wenn wir bereit sind aus unseren Schmerzen zu lernen.


    Wenn wir aber trotzig darauf beharren, daß es unser Recht ist, alles genau so zu haben wie wir uns das jetzt im Moment gerade vorstellen, werden wir höchstwahrscheinlich eines besseren belehrt.


    Wenn wir allerdings zustimmen, uns dem höheren Willen unserer Seele (oder Gottes wenn du möchtest) unterordnen, werden wir reich beschenkt werden - auch wenn diese Geschenke anders aussehen als wir das gedacht haben.


    Ich weiß, daß das für viele absolut daneben klingt, esoterisch, wie auch immer - aber es ist etwas was ich seit zwei, drei Jahren tagtäglich erlebe, und es wird immer noch besser. Ich kanns nur so erzählen - erleben muß man es aber wirklich selber.


    Zum Thema Familienstellen und Therapeuten. Therapeuten sind genau wie Ärzte Menschen, die ihre eigenen Begrenzungen haben. Kein Therapeut der seine eigenen Sachen gut gelöst hat, wird dir von irgendetwas abraten. Er wird dir Mut machen, deinen eigenen Weg zu gehen, weil er weiß, daß es keinen "falschen" Weg gibt. Und wenn deine Seele im Moment zu dir sagt, glaub deinem Therapeuten, dann tus, denn dann weiß sie daß Familienstellen im Moment nicht das Mittel der Wahl ist. Wenn du eines Tages allerdings fühlst, daß du das nicht mehr glauben möchtest, dann tu auch das. Wenn du auf die Stimme deiner Seele vertraust, wirst du alles zum genau richtigen Zeitpunkt bekommen, was du brauchst.


    Alles das hab ich selber erlebt, das kannst du zum Teil auch hier im Forum nachlesen, es ist alles wahr. Auch wenn ich selber vor ein paar Jahren gesagt hätte, alles Unfug.

    Ich habe auch mal ausgefüllt....

    1. Alter: 32


    2. Größe und Statur (Untergewicht, Übergewicht, sehr schlank, zerbrechlich oder eher vollschlank und robust): 1,82 und nach der Geburt meiner Tochter eher normal gebaut ( 80 kg)


    3. wie lange habt Ihr schon die Beschwerden?: Seit der Geburt meiner Tochter (Juni 2004)


    4. Wo genau könnt Ihr diese lokalisieren?: Direkt kurz nach dem Scheideneingang...


    5. Gibt es eine auffällige Hautveränderung an der schmerzenden Stelle? Rötung usw.?: Habe das Gefühl als sei ein Fremdkörper in meiner Scheide, aber FA sieht nichts


    6. Sind die Beschwerden permanent oder werden sie nur durch Reizung ausgelöst? Wann wird es besser, schlechter? morgens, abends, Sex, Toilette, Anfassen, Regel...: Die Beschwerden treten beim GV auf und beim einführen eines Tampons


    7. Leidet Ihr an sonstigen Hautkrankheiten? Neurodermitis, trockene Haut, Allergien..: Meine Haut ist trocken, aber das habe ich schon lange


    8. Seid Ihr sehr schmerzempfindlich? Und bekommt Ihr schnell blaue Flecken?: Ja sehr schmerzempfindlich an den Beinen und sofort blaue Flecken


    9. Habt Ihr Immunschwächen? Sprich seid Ihr oft krank?: Habe eine Autoimmunstörung der Schilddrüse und bin oft erkältet, aber das hatte ich auch schon vorher..


    10. Habt Ihr Magenprobleme? Wenn ja, wann und wie oft?: nein


    11. Ist Euer Zahnfleisch desöfteren wund oder entzündet?: ja


    12. Seid Ihr kälteempfindlich?: ja


    13. Habt Ihr Venenbeschwerden? Sprich Krampfadern oder schwere Beine?: Besenreiser


    14. Was ist bei Euch schon alles diagnostiziert worden? Sprich was ist bei Euch schon untersucht, gefunden oder ausgeschlossen worden? Bei welchen Fachärzten ward Ihr schon? Und welche Behandlungen habt Ihr schon über Euch ergehen lassen? Wenn es geht in Stichpunkten.: FA (abgeblich soll es eine Nervenreizung sein), Urologe hat nichts gefunden, Kinesiologin (Psychisch)


    15. Gibt es sonstige Krankheiten oder Beschwerden, die Ihr habt, ich aber hier nicht aufgeführt habe?: Auch seit der Geburt meiner Tochter habe ich Gelenkprobleme in den Händen und Kieferknacken


    16. Seid Ihr eher zerbrechlich und leicht überfordert, weinerlich oder wirft Euch so schnell nichts aus der Bahn?: Bin hart im nehmen


    17. Wie wirken sich die Beschwerden auf Euer Sexleben aus? Verbindet Ihr schon Sex mit Schmerz?: Bis vor einem halben Jahr habe ich fast gar nicht mit meinem Mann geschlafen weil ich einfach zu viel Angst vor den Schmerzen hatte. Mittlerweile versuche ich den Schmerz auszuschalten und ich bekomme das auch ganz gut hin


    18. Hattet Ihr in Eurer Kindheit irgendwelche schlimmen Erfahrungen? Scheidung der Eltern etc...: Ja, meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich neun Jahre alt war


    19. Habt Ihr viel Stress? Und wie schlägt sich der bei Euch nieder? Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen...: Habe ziemlich viel Stress mit meiner Tochter, weil sie viel schreit...Stress bereitet mir Bauchschmerzen


    20. Eßt Ihr regelmäßig und trinkt Ihr genug?: Ich esse relativ regelmässig und versuche viel zu trinken, aber das klappt nicht immer ;-))


    21. Seid Ihr die Einzigsten in Eurer Familie die solche Beschwerden haben oder hatten?: ja leider


    22. Habt Ihr anormalen Ausfluss? Farbe, Beschaffenheit...: Der Ausfluss ist wirklich sehr viel. Meine FA sagt ich sollte mich dran gewöhnen, aber das hatte ich vor der Schwangerschaft nicht.


    23. Schwitzt Ihr sehr stark? Gibt es gar Verfärbungen in der Kleidung?: nein


    24. Habt Ihr auch Schmerzen beim oder nach dem Stuhlgang? Verspürt Ihr da ein Brennen am After? ja


    25. Brennt es auch beim Urinieren? manchmal aber selten


    26. Benutzt Ihr Tampons oder Slipeinlagen?beides


    27. Habt Ihr eine trockene Scheide?nein


    28. Wie wascht Ihr Euch? Nur mit Wasser? Seife? Macht Ihr Schaum ins Badewasser?: Duschgel, manchmal intimseife und ne Menge Schaum ins badewasser


    29. Tragt Ihr Synthetikunterwäsche oder Baumwolle? beides

    Hey ihr,


    ich schreib hier jetzt zum ersten mal! ich hab echt nicht gewusst dass es noch so viele gibt denen es genauso geht wie mir, da man sich schon ein bisschen hilflos vorkommt wenn einem kein arzt sagen kann was man hat!


    Mir gehts so langsam einfach auf die nerven da ich seit ich mit meinem Freund das erste mal geschlafen habe (vor fast 2 Jahren) schmerzen beim sex habe!


    und vor allem könnt ihr euch vorstellen dass er auch nicht so begeistert ist dass wir seitdem noch kein einziges mal beide daran spaß gahbt haben!


    Vll kann mir hier jemand helfen und mir sagen was das ist und wie man es wegbekommt! ich will doch nur spaß am sex haben!


    Naja ich war bisjetzt 3 mal in ner UniFrauenklinik und hab da jetzt auch nen arzt der mich in dieser Hinsicht auch ernst nimmt was meine schmerzen angeht. Er hat mir jetzt vorgeschlagen mit einer Lasertherapie die Haut zu entfernen und da ich sonst schon einiges ausprobiert habe will ich es glaub ich machen lassen!


    Vll hat hier jemand schon sowas machen lassen und kann mir sagen ob es hilft und ob es sehr wehtut oder was es sonst für möglichkeiten gibt!


    Ich wäre euch sehr dankbar weil ich verzweifel hier langsam ^^!

    an Chanem:

    Also von einem Schmerzintervall kann nicht die Rede sein, da ich seit 4 Monaten nicht länger als 10 Minuten sitzen kann. Im Moment geht das so gut wie gar nicht mehr, da die Schwellungen so stark sind, dass ich nur auf den Schwellungen säße. Zudem darf mit der gesamten Haut nichts in Berührung kommen. In 2 Wochen fangen meine Prüfungen an, ich frage mich wie ich so 4 Stunden Klausur schreiben soll??? Die ganze Scheiße hat mich schon ein Semester gekostet, wo soll das noch hin führen? Wenn ich nicht mal langsam wieder regelmäßig arbeiten gehen kann, kann ich meinen Job wohl auch bald vergessen und ich weiß nicht, wie es dann finanziell laufen soll. Zur Zeit besteht mein Tag aus Stehen, Liegen, Kühlen, um die Schwellungen einigermaßen in den Griff zu bekommen, aber wehe ich gehe Einkaufen oder mal ne Freundin besuchen oder räume die Wohnung auf, dann explodiere fast. Wegen der verkorksten Haltung habe ich einen total verspannten Rücken, kann aber nicht zur Massage, weil ich nicht auf dem Bauch liegen kann, weil gewisse Körperregionen dann Kleidung oder einen Untergrund berühren würden, was dANN NOCHMEHR BRENNT; ALS ES UNTEN OHNE EH SCHO

    2.Teil

    sorry


    was dann noch mehr brennt, als es Freiluft+zuhauseliegen+kühlen eh schon tut. Was ist das für ein Leben?


    Wieso soll ausgerechnet mit mir etwas falsch sein und wieso soll ich dadurch mehr Verständnis für andere aufbringen? Ich bin schon tolerant und lerne einen sozialen Beruf. Meine Erfolgsaussichten für eine gelungene Partnerschaft sehe ich dadurch auch nicht gesteigert, das wird mir sicher keine tolleren Typen bescheren und ich hab nix gegen Esoterik, nur haben mich z.B. die Affirmationen auch nicht weiter gebracht, es wird trotzdem immer schlimmer, ich scheine mich langsam schon etwas daran zu gewöhnen, aber das will ich nicht. Ich will das nicht hinnehmen. Ich bin bereit auf die Dinge zu schauen, die in meinem Leben nicht stimmen, aber warum muss ich mir dafür ne komplette Lebensauszeit nehmen? Soll Therapie nicht begleitend zum Leben statt finden? Zudem habe ich Angst, dass ich körperlich nicht mehr normal werde, wenn das Gewebe so lange und stark strapaziert wird.


    Meine FA ist für ganzheitlich,


    meine ganzheitlicher Arzt hat fast sein ganzes Repertoire durch,


    der Therapeut meint, die Psyche ist nicht alles


    -> ich weiß nicht auf wen ich hören soll!! Jeder kann Recht und Unrecht haben. Das ist es ja gerade. Nichts ist eindeutig. Falsche Entscheidungen kann ich mir langsam nicht mehr leisten! Ich weiß nicht mehr, wem ich was glauben kann. Und doch klammere ich mich an jeden Strohhalm.


    Ich hole mir morgen einen Termin für Bio-feedback und muss mich anschließend mit der Frage auseinandersetzen, von meinen Prüfungen zurück zu treten.


    Ich habe es ja versucht, Chanem, aber es gab kein Zeichen, nicht mal ein winzig kleines. Ich weiß nicht, ob Familienstellen die Wunderwaffe ist...

    @firenze

    was ich aus deinem Bericht lese, ist eine unglaubliche Wut auf deinen Körper der nicht so funktioniert wie du es gerne hättest.


    Es brennt, schmerzt, du bist völlig unfähig dich zu bewegen, bist verkrampft, kannst nicht am Leben teilnehmen, hast keine Aussicht auf eine Partnerschaft, oder einen guten Job.


    DAS SIND ZEICHEN!!! Das sind die Zeichen deiner Seele, die dir sagen, was du dir selber antust - auch wenn du mich jetzt am liebsten schlagen würdest weil ich sage, daß du dir das antust. Es klingt, als würde ich dir sagen, selber schuld. Aber das meine ich nicht, das meinen auch all die schlauen Bücher nicht.


    Es ist ursprünglich eben nicht deine Schuld. All die Vorschriften über dein Leben, wie es zu sein hat, was gut oder normal oder erstrebenswert ist, das sind Vorschriften, die du wie jeder Mensch von denen bekommen hast, die dich großgezogen haben. Die dir (meistens) in der besten Absicht das beigebracht haben, woran sie selber glauben.


    Aber deine Seele sagt dir ganz offensichtlich, daß das was du erstrebst, nicht das ist, was du wirklich bist. Daß du andere Fähigkeiten hast, daß du der Welt etwas wunderbares schenken kannst. Aber halt vielleicht nicht in dem Beruf den du dir ausgesucht hast.


    Du schreibst du weißt nicht auf wen du hören sollst. Auch das ist ein Zeichen deiner Seele: was die anderen sagen macht keinen Sinn für dich, alles widerspricht sich. Ganz klar ist es nicht das was dir guttut, denn dann würde es sich richtig anfühlen und du wüßtest auf wen du hören sollst.


    Es gibt nur einen Menschen auf den du hören sollst und das bist du selber. Du weißt was dir guttut, was dir hilft du hast einfach nur - genauso wie wir alle - als Kind nicht gelernt darauf zu hören. Es kann auch sein daß es dir sogar verboten wurde.


    Bei mir war es so, daß immer wenn ich das tun wollte was mir Spaß gemacht hat, ich geschlagen, beschimpft ausgelacht, in den Keller geschickt wurde. Wenn ich dagegen tat, was die anderen von mir gewollt haben wurde ich gelobt. So habe ich mein leben damit verbracht immer alles für die anderen zu tun. Ich war (scheinbar) ein unglaublich sozialer Mensch, hab mich aufgerieben für andere und bin dann dafür so schrecklich bestraft worden. Ich hatte ungefähr ein halbes Jahr so schreckliche Schmerzen, daß ich mich ernsthaft umbringen wollte, weil ich dachte, so will ich nicht leben. Bis ich aus irgendeinem Grund dachte, das kann nicht sein, irgendetwas mache ich falsch, warum soll ausgerechnet ich nicht leben dürfen, warum darf ich keine Freude, kein Glück erleben? Es war ein langer Weg, bis ich aufgehört habe mich selber zu beschimpfen, mit meinem Körper wütend zu sein. Ich habe meine Arbeit aufgegeben, ich habe mich von meinem mann getrennt, ich bin durch die Hölle gegangen und dann habe ich gemerkt - es ist überhaupt nicht die Hölle. Ich bin auf dem Weg in die Freiheit, dahin, wo ich immer hin wollte, mich nur einfach irgendwann nicht mehr getraut habe auch nur hinzusehen.


    Ich sage nicht daß es einfach ist, aber ich sage dir, je mehr du dich wehrst gegen die Schmerzen sie nicht haben willst,desto länger wird es dauern.


    Es IST ein Intervall - er kann ein paar Monate dauern, aber auch Jahre, frag Andrea oder andere. Es liegt an dir - du hast die Kraft.


    Auf dich wartet ein Leben in Glück und Freude, so wie auf jeden, er es erleben möchte, das weiß ich.

    wie geht das denn?

    wie findet man das raus? Das größte Bedürfnis das ich aktuell habe ist, dass ich einfach mal ganz normal auf einem Stuhl sitzen kann.


    Was kann ich denn konkret tun oder wie finde ich raus, was ich tun kann?


    Mit meinem Freund ist Schluss, weil es das nicht war (hab ich eingesehen), aber davon ist nichts besser geworden.


    Den Beruf will ich auf jeden Fall machen, das Praktikum war meine schönste Zeit, nur scheint die Zeit des restlichen Studiums scheint schier unüberbrückbar und ich muss die Prüfungen nunmal machen, damit ich einen Berufsabschluss habe und wieder da arbeiten kann. Mein aktueller Nebenjob überfordert mich, aber das geht ja nur noch bis Juli und ich brauche das Geld ja, sonst muss ich wieder bei meinen Eltern einziehen.


    Alles Scheiße und vom lieb sein hat man gar nix. Aber wenn ich beschließe, unlieb zu werden, dann nutzt mir das auch nix, wenn ich das für mich alleine auf dem Sofa bin. Kotz und ja, es nervt mich, denn ich bin meinem Körper ein guter Freund und hab ihn immer gut behandelt und gepflegt. Wenn das der dank ist?? Mein Körper könnte mich stattdessen mal mit Endorphinen oder so was verwöhnen, aber nein, er belohnt mich mit Schwellungen und Schmerzen, ab und an mit ein paar Rissen. Toll.


    Warum sollte ich da nicht sauer sein? Soll ich mich damit abfinden und nicht mehr dagegen ankämpfen? Resignieren? Was kann ich machen?

    @firenze

    ganz konkret, stell dir mal vor du bist dein Körper und deine "Besitzerin" würde so mit dir sprechen. "Verwöhn mich mal gefälligst, das bist du mir schuldig! Du bist schließlich mein Besitz, und ich geb dir was zu essen und einen Platz zum Schlafen". Weißt du die Sklavenhalter haben über ihre Sklaven auch so verächtlich gesprochen - die waren auch der festen Überzeugung daß sie alles tun für ihre Sklaven.


    Aber ganz offensichtlich ist dein Körper mit der Behandlung die du ihm angedeihen läßt absolut nicht zufrieden. Ganz offensichtlich fühlt er sich nicht gewürdigt und respektiert - er wehrt sich. Und du KÄMPFST gegen ihn. Daß er das nicht gerade super findet, ist irgendwie verständlich.


    Bei Louise Hay steht eine schöne Methode um mit sich selber besser in Kontakt zu kommen. Vielleicht magst du das mal versuchen.


    Schreib doch mal mit der rechten Hand an deinen Körper und frag ihn, was er von dir bräuchte, warum er sich so wehren muß gegen dich. Dann nimm den Stift in die linke Hand und schreib einfach was da an Antwort kommt.


    Um nochmal auf Familienstellen zurückzukommen. Man könnte jetzt zum Beipiel einen Stellvertreter für deinen Körper stellen und ihn fragen, warum er streikt. Ich bin sicher, die Antwort würde dir sofort einleuchten. Aber es setzt einfach deine Bereitschaft voraus, daß du das auch wirklich wissen möchtest.


    Ich weiß daß man sofort sagt, selbstverständlich will ich das wissen - aber sei da auch ganz behutsam mit dir selber. Ganz oft hat die Seele Schutzmechanismen eingebaut, daß Dinge, die so schmerzhaft sind verdrängt werden. Und erst wenn man innerlich wirklich bereit ist hinzuschauen, sollte man nach Antworten suchen.


    Geh einfach Schritt für Schritt auch wenn es im Moment scheint als ob es ewig dauert. Aber alles braucht einfach seine Zeit.

    ich hab ja schon

    eine Familienanalyse gemacht, seitdem scheint es auch bergab zu gehen, da ich nur noch einen problemfokussierten Blick habe und alles, meine Kindheit und mein aktuelles nur noch negativ und defizitär betrachte. Hat mich das weitergebracht? Ich konnte nur noch heulen den ganzen Tag, hatte nur Druck und fühlte mich beobachtet. Da fing es langsam an und wurde immer schlimmer (vor allem bei meiner Ex-Frauenärztin, nach deren Untersuchung ich Verletzungen hatte). Ich will schöne Dinge für mich tun, mir selbst Anerkennung geben und ich habe meinen Körper wirklich immer gut behandelt, moderaten Sport, der mir Spaß gemacht hat (Gym, Pilates und Tanzen, was mir total fehlt), ihn gut ernährt, nicht gehungert, auch was Süßes, wenn mir danach war, ihn gepflegt, schön angezogen. Ich hab ihn nicht unterjocht.


    Ich kann Wut schlecht ausdrücken, deswegen hab ich manchmal (vermutlich unbegründete) Ängste, aber da arbeite ich schon dran.


    In meine Beziehungen muss ich gucken, dass ich mich nicht vergesse oder aufgebe und mich selbst anerkennen für meine inneren Werte, aber da bin ich ja schon dabei. Ich will nicht anderen zu Liebe oder aus Höflichkeit zuhören, womit ich nix anfangen kann. Da arbeite ich dran.


    Wenn es so geht, dann wäre ich doch schon auf dem Weg, dann wünsche ich mir ein Zeichen!